Uhren restaurieren - Wie fängt man eigentlich an?

Diskutiere Uhren restaurieren - Wie fängt man eigentlich an? im Uhrenwerkstatt Forum im Bereich Uhren-Forum; Hallo Zusammen! Ich würde mich gern einmal an einer Restaurierung einer Uhr versuchen (Gehäuse, Glas evtl. Zifferblatt), möglicherweise auch...

101010oxo

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Hallo Zusammen!

Ich würde mich gern einmal an einer Restaurierung einer Uhr versuchen (Gehäuse, Glas evtl. Zifferblatt), möglicherweise auch (später) Wartung des Werkes.

Leider habe ich außer Interesse keine Ahnung...

Was würdet Ihr für den Start empfehlen? Gibt es da Kurse (für Amatuere)? Bücher? YouTube?

Freue mich auf Hinweise!

Beste Grüße, Matthias
 

101010oxo

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Vielen Dank!

Habe ich das der Beschreibung der Bücher richtig entnommen, dass das zweite Buch das erste beinhaltet?
 

pallasquarz

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Guten Abend, in diesem Thema findest Du ein paar praktische Hinweise, einfach durchblättern

Vorher-Nachher. Zeigt Eure "wiederbelebten" Schätze

Würde zunächst mit äußerer Aufbereitung von Uhren Deines Geschmacks beginnen (Gehäuse, Glas, ZB ein wenig). Dann eine Uhr ausschalen. Als Testobjekt für eine Werksrevision für absolute Anfänger wird oft eine Taschenuhr vorgeschlagen.

Grüsse Christoph
 

Geraldo

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Oder mal bei Youtube durchschauen.
Gibt viele gute Videos unter anderem auch zum Thema Gehäuse Politur, Werkrevision, einregulieren und und und....

Persönlich empfehlenswert finde ich die Videos vom Watch Repair Channel ;)
 

Johann II.

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Hallo Zusammen!

Ich würde mich gern einmal an einer Restaurierung einer Uhr versuchen (Gehäuse, Glas evtl. Zifferblatt), möglicherweise auch (später) Wartung des Werkes.

Fang doch einfach mal an und frag Dich durch.


Ich versuche mich auch gerade an so was.
Ich hab ein paar alte Uhren mit einfachen, soliden Werken, aber völlig zernudelten Gehäusen.
Und dem "falschen" Zifferblattdesign.
 

Makis83

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dem Süden
Alles möglich mit etwas Übung und Gefühl!
Man muss allerdings ein Faible für diese Art von Feinarbeit haben!

Mein letztes Projekt für ein Member von hier:

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Johann II.

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Da stellt sich mir schon die erste Frage.

Du hast da geschweißt und geschliffen. Das Vorgehen habe ich auch schon bei anderen Restaurierungen hier gesehen.
Ich vermute mal, Dein Gehäuse ist massiv aus nichtrostendem Stahl.

Jetzt sind aber z.B. alle meine Uhren an der Oberfläche behandelt.
Teils verchromt, teils vergoldet. Wobei die Goldschicht an den typischen Abriebstellen um die Krone und an Armbandbefestigung komplett weg ist.
Darunter ist dann nur schnödes Messing.

Kann man natürlich von einem Spezialbetrieb neu machen lassen.
Aber das kostet nicht nur ordentlich Geld, sondern schmälert auch die Freude am Selbermachen.
Lassen kann man das nach dem Überarbeiten aber so nicht.

Was macht Ihr denn da so?
 

pallasquarz

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Hallo, bei vergoldeten und verchromten Gehäusen ist man als Laie am Ende, die kann man nicht bearbeiten. Man kann bei vergoldeten den farblichen Unterschied durch Politur zeitweise kaschieren. Da hilft nur ein Tauschgeäuse oder eine teure Neuvergoldung/Verchromung oder ev eine Beschichtung.

Grüsse Christoph
 

Johann II.

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Das vergoldete Gehäuse, von dem ich rede, scheint vom Grundmaterial aus Messing zu sein.
Aber der Farbunterschied ist auch im polierten Zustand doch zu markant, als daß man das so lassen könnte.

Hat sich denn mal jemand am Vergolden versucht?
Es gibt doch da so Sets, die auf elektrolytischem Weg mit Tampons kleinere Fächen vergolden können.
So was hier:
Hatte ich mal fürs Motorrad ins Auge gefasst, aber da war es für die anvisierten Flächen zu teuer.

Für eine Uhr wäre das aber genau richtig.
Das soll auch bei Chrom so funktionieren.

Die Frage ist aber, ob das von der Schichtdicke und der Abriebfestigkeit für einen Gebrauchsgegenstand ausreicht.
 

Johann II.

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Merkwürdig für ein Forum mit der Mitgliederzahl.

Selbst im Oldtimertraktoren-Forum hab ich mehr Resonanz zu dem Thema bekommen.
Wird hier nur gehäufelt?

:shock:
 
Thema:

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