Uhren aus China - gibt es einen gemeinsamen Nenner?

Diskutiere Uhren aus China - gibt es einen gemeinsamen Nenner? im Uhrencafé Forum im Bereich Uhrencafé; Nach langer beschwerlicher krankheit, melde ich mich auch mal wieder zu wort. Das thema chinauhren polarisiert nach wie vor und schürt...
#1
berlioz73

berlioz73

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Nach langer beschwerlicher krankheit, melde ich mich auch mal wieder zu wort.

Das thema chinauhren polarisiert nach wie vor und schürt aggressionen, wie es nur noch beim thema rolex der fall ist.

woran liegt das?

es scheint noch kein wirklich differenzierter blick auf die verschiedenen marken und deren durchaus unterschiedliche firmenpolitik stattgefunden zu haben. mal ist hier (von verschiedenen peronen) zu lesen, dass ingersoll und elysee ihre sache prima machen, mal ist das gegenteil zu lesen.

warum ist es so schwierig, uhren aus china objektiv zu beurteilen?!

oft hat man den eindruck dass sich die bewertung einer bspw. XXX aus einem fleckenteppich aus vorurteilen, halbwissen, übermäßigem lob oder tadel, der fantasiepreis-strategie(anderer china-uhren), verschiedener aber meists negativen eigenen erfahrungen zusammensetzt.

alleine die tatsache, dass eine uhr aus china kommt wirft perse schonmal kein gutes licht auf das produkt - gibt es dafür eine plausible begründung?
(mal abgesehen von dem dauerargument - chinesen kopieren alles)

sind denn bspw. ingersoll oder elysee uhren wirklich so schlecht für das geld welches man dafür bezahlt, oder macht sie die tatsache dass sie aus china kommen schlecht?

auf der anderen seite ist eine schlechte uhr einfach eine schlechte uhr, egal woher sie kommt. zeiger können auch bei teueren schweizer uhren abfallen, nur wird es in diesem fall anders bewertet, bzw. schöngeredet - warum?

ich will hier keine partei für uhren aus china ergreifen, allerdings fände ich es schon gut wenn man als neuling in diesem forum die chance bekommt selbst zu entscheiden - und dazu gehört eine faire vorurteilfreie bewertung von qualität, service und preis der uhr.

völlig zweitrangig finde ich es ob die uhr in der schweiz, deutschland, japan oder in china hergestellt wurde, wenn der rest stimmt. man kann nicht immer mit dem schwarzen schaf einer riesigen herde argumentieren wenn der rest der herde weiß ist (sinnbildlich gemeint)

gruß dirk:)

PS: auch wenn ich selber nicht im besitz einer china-uhr bin, so gibt es doch auch hier im forum einige die eine solche uhr haben, könnten sich diese nicht mal zusammensetzen und die verschiedenen chinesischen marken objektiv bewerten - empfehlenswert, eingeschränkt empfehlenswert, nicht empfehlenswert. einigen sammlereinsteigern wäre so sicherlich mehr geholfen als jedesmal diese endlos china-ja-nein-debatten!!!
 
#2
omegahunter

omegahunter

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eine vorurteilsfreie bewertung solcher uhren hat es schon etliche male von einigen usern gegeben.

das einizige was mich an china uhren bzw.deren anbietern stört ist dieser überhöhte uvp der oftmals angegeben wird.

elysee oder ingersoll sind im allgemeinen schon die kohle wert die mann dafür bezahlt. sind ja meistens recht billig zu kriegen.

auch bei 1.2.3tv gehen die china ticker im allgemeinen für ein relativ angemessenes geld weg.

wenn ich so manche uhr dort sehe und wie die äußerlich verarbeitet sind,- dafür kann mann durchaus 50-60€ bezahlen.


letztenendes muß einem eine uhr gefallen und mann sich mit dem design identifizieren können. und wenn dies eine china uhr ist,-so what?

mir ist das vollkommen egal welcher provinienz eine uhr ist! hauptsache mir gefällt sie und sie funktioniert richtig.
 
#3
frohlex

frohlex

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Ich bin der Meinung, jeder soll sich die Uhr leisten und gönnen, wie er will. Bezogen auf Uhren chinesischer Herkunft gilt das natürlich auch - nur zeigen ja genug Posts von anderen Membern, dass es hier gilt, vorsichtig zu sein, damit die Freude an der vermeintlich günstigen Mechanik länger erhalten bleibt.

Ich gebe nur zu bedenken, dass ein Einsteiger, der sich mit dem vermeintlich günstigen Einstieg in die mechanische Uhrenwelt vorgestellt hat und nach kurzer Zeit nur Probleme bekommt, schnell wieder die Lust daran verlieren könnte, sich mit der faszinierenden Welt der Uhren weiter zu befassen. Was ich auch wieder schade finden würde.
 
#4
A

aassdd

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ich denke man sollte hier durchaus unterscheiden zwischen- inzwischen etablierten Marken und Fantasielabeln.
Ich denke wenn sich einer aufmacht eine Uhrenmarke zu etablieren, und hierbei auch den nötigen Service bieten will und kann, von der Internetrepresentanz bis hin zum Vertrieb und Reparatur, dann ist gegen eine Produktion in China nichts zu sagen.Wenn er dann noch bestimmte Qualitätsstandarts durchsetzt sowieso nicht. Man denke nur mal an die vielen Geräte von Siemens und Co "Made in Korea"etc. Sicher sind die meist auch nicht so "perfekt" als wären sie hier hergestellt worden, aber wesentlich besser als NoName nachgemachte Sachen.
Und so ist es meiner Meinung nach auch mit unseren Uhren.
Ingersoll und Elysee gibt es halt nicht nur bei ebay, die Namen haben auch schon mehrere Jahre überlebt, was ich von meiner Jacques Cantani nicht sagen kann, da gibt es nach ca einem Jahr kaum noch was zu kaufen.
Schlussendlich muß jeder selber entscheiden was er will, ein echter Hardcore-Uhrenfan wird eher nicht geneigt zu sein sowas zu kaufen, aber dafür ist er halt Liebhaber oder Sammler und die ticken sowieso, was ihr Hobby angeht etwas anders...
 
#5
J

jazzcrab

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Du hast ja Recht! Ich empfinde das ähnlich. Das mit "empfehlenswert, eingeschränkt empfehlenswert, nicht empfehlenswert" ist allerdings leider nicht so einfach, da man als Einzelperson natürlich keine Statistik machen kann und man dann auch wieder berücksichtigen muss, wie lange man die Uhr schon hat.

Ich sehe das eher so, dass die Uhr ihren Preis wert sein sollte. Ich habe einige (wenige) Chinauhren und kann ihnen bisher nichts Negatives nachsagen. Wenn man sich in dem von mir gestarteten Thread "Meine kleine Uhrengalerie" meinen ersten Beitrag durchliest, kommen auch Zweifel auf, welche Uhren wirklich überwiegend in China produziert werden (Vergleich BWC mit Moritz von Deussen; im täglichen Gebrauch sehe ich erwartungsgemäß keinen Unterschied).

Übrigens wird es interessant sein, in 5-10 Jahren nachzusehen, welche "chinesischen" Labels sich auf dem Markt gehalten haben...
 
#6
M

Miki

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eine so genannte China Uhr muß ja nicht immer schlecht sein. Ich habe auch eine und sie läuft bis jetzt nicht schlecht. Meine bedenken beziehen sich mitunter auf die Tatsache das so eine Uhr ja auch kaputt gehen kann, was passiert dann in Sachen Reparatur :?: :?:
Ich könnte mir Vorstellen das es mit Ersatzteilen recht schwierig bzw. unmöglich wird. So das jeder Uhrmacher hierzulande davor zurückschreckt. Oder die Reparatur so teuer wird so das man die Uhr entsorgen kann.

Gruß Miki
 
#7
berlioz73

berlioz73

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schade dass sich zu diesem thema nicht diejenigen gefunden haben, die sonst immer an vorderster front engagiert mit diskutieren wenn es um "chinazwiebeln" geht.

es wundert mich doch, dass keiner die möglichkeit nutzt seine position chinauhren gegenüber zu überdenken.

egal ob für oder wider (die ein oder andere marke)........ich werde zukünftig auch nichts mehr zu diesem thema sagen...mir kann es ja eigentlich auch egal sein.

gruß dirk
 
#8
P

pille2k5

Guest
was man aber vielleicht auch bedenken sollte ist das viele die hier auch gutes über sog. "chinazwiebeln" posten zuhause ca. 50 uhren rumliegen haben und das teil vielleicht 1 oder 2 mal getragen haben. wenn man dann eine positive aussage zu so einer uhr macht kann das nicht objektiv sein, da die meisten leute sich so nen chinatickerchen kaufen um sie täglich zu tragen da die eben keine sammler sind. es mag ja sein das die verarbeitung auf den ersten eindruck recht solide wirkt und auch die genauigkeit, aber was ist wenn man so nen ding 3 monate am stück trägt? hat sich dann das gehäuse aufgelöst ;-) ? oder kann man das uhrwerk zum wahrsagen benutzen ----> einmal schütteln und die zukunft aus der neuen lage der unruhe etc lesen *lol* !!! also wie unsere dame hier im forum schon sagte, wir werden sehen wie viele marken davon in 5 jahren noch existieren und wieviele uhren dann noch laufen :-)
 
#9
Buteo

Buteo

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Hallo,

wie schon öfter berichtet hat ein Bekannter von mir seit 1 1/2 Jahren eine China-Uhr. Er ist im Sanierungsbereich tätig, trägt die Uhr immer auf Arbeit und sie hält durch ... außer ein paar Kratzer und einem verloren gegangenen Leuchtpunkt auf der Lünette ist bis jetzt noch nichts passiert. Hat sogar echtes Saphirglas (des öfteren von ihm unfreiwillig getestet :lol2: ). Auch die 3 ATM wurden schon bei einigen Urlauben getestet - die Uhr ist Salzwasser-tauglich ... für 43 EUR anno Januar 2006 kann man nicht meckern.

Gangwerte sind auch einigermaßen ok. Ist ein Miyota (Lizenz? Nachbau? zugekauft?) verbaut. -10 bis 20, 25 Sec + am Tag ist in der Preisklasse ok.

Auch wenn sie eine elende Look-a-Like ist, die Uhr an sich imponiert mir.

Viele Grüße

PS: ich habe letztens eine Anzeige von einem Uhrmacher gelesen der sich auf die China-Uhren spezialisiert hat ... Ist auch logisch, wo Nachfrage besteht, entsteht auch ein Angebot.
Wenn irgendwer aufgelöst mit einer überteuert gekauften Uhr Hilfe sucht, findet sich auch jemand der gegen Bargeld das Ding wieder repariert.
 
#10
K

Korny

Guest
@Berlioz73: hier traut sich doch kaum jemand was positives zu schreiben.
Ich habe zwar keine Uhr aus China (nicht mal Japan ist bei mir vertreten ich habe mich erst überwunden was aus Russland zu kaufen und mal zu sehen was man da für 41,- so bekommt. Die Poljot Chronos waren in Natura nicht das, was ich mir erwartete und gingen alle postwendend zurück) aber ich kann ja das Geschrei gegen die Uhren auch nicht verstehen.

Das einzige, was mir aufstößt sind die Mond-UVPs und Streichpreise, die ein gutes Angebot vortäuschen.

Und wenn dann immer gebrauchte oder NOS empfohlen werden zum gleichen Preis wird oftmals der obligatorische Service vergessen, den man machen sollte wenn man sich sowas kauft. Und dann wird aus dem 100,- Chrono aus alten Lagerbeständen schnell ein 250,- Chrono, der immer noch alt ist und nicht wasserdicht und ...

Das sollte man auch stets bedenken: auch teure Markenuhren sind nach 10 Jahren nicht mehr neu und müssen mal überholt werden (und ich traue niemandem und lasse jede Uhr, die nicht neu ist erstmal komplett zerlegen und reinigen).


Gruß
Andreas
 
#11
J

jazzcrab

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Wenn ich mir eine China-Automatikuhr für 40 EUR kaufe, und sie läuft 4 Jahre und gibt danach ihren Geist auf, bin ich finanziell immer noch besser dran als mit einer Audemars Piguet, die ein Sch*einegeld gekostet hat und alle 5 Jahre zur Revision muss, die dann nochmals 1000 EUR kostet. Ich persönlich kann mir die letztere Alternative nicht leisten (und finde das auch völlig überzogen; s. u.). Daher bleibe ich meistens im Mittelfeld mit Markenuhren, deren Namen einen guten Klang haben und deren Revision kein Vermögen kostet. Ab und zu kann man da schon einmal einen Chinaticker mitnehmen.

Die hohen UVPs der Chinauhren (und die teils sehr unqualifizierten Moderatoren bei unserem Lieblingssender ;-) Wenn ich noch einmal dort das Wort "Atmosphärenmeter" höre, schmeiße ich eine Vase in die Röhre) stören mich schon. Andererseits finde ich (Marken-)Uhren für 25.000 bis 250.000 EUR vom Preis her auch völlig überzogen!

Für meine Begriffe ein gutes Preis/Leistungsverhältnis hat z. B. Rado mit seinen Keramikuhren. Das Material ist nicht leicht zu bearbeiten (Rado hat ja Uhren, wo nicht nur die Verbindungsglieder am Armband aus Keramik bestehen; von den letzteren gibt es mittlerweile viele auf dem Markt), die Uhren laufen zuverlässig (habe täglich eine Rado Ceramica mehr als 6 Jahre lang getragen, bevor ich mit dem Sammeln anfing) und die letzte Revision kostete mich gerade mal 36 EUR inklusive Einschicken zur Schweiz (hin und zurück), Batteriewechsel, Dichtungswechsel, Säubern etc.
 
#12
Buteo

Buteo

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Hallo Jazzy,

für eine AP 15300 reichen im Schnitt 500 EUR für den Service alle 5 Jahre. Mal etwas mehr, mal etwas weniger.

Ist eben eine ganz andere Uhrenklasse, für Besitzer solcher Uhren sind das Peanuts.

Viele Grüße :-)
 
#13
J

jazzcrab

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Hi Buteo,

hatte sich nicht jemand im Forum mal über die Revision einer AP beschwert, die 1000 EUR kosten sollte (sowohl beim Juwelier als auch beim Hersteller)? Oder verwechsle ich da die Marke? Für den Betroffenen waren es jedenfalls keine Peanuts. Auch 500 EUR empfinde ich persönlich nicht als Peanuts...
 
#15
schredder66

schredder66

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Moin Dirk,

was möchtest Du bezüglich China-Uhren lesen? Du willst keine endlosen Pro-Contra-Debatten, bist aber gleichzeitig mit dem bisherigen, sachlichen Verlauf des Threads bzw. den sich beteiligenden Usern "unzufrieden" :roll: !

Willst Du lesen, dass China-Uhren, wenn der Preis stimmt, kaufenswert sind? Willst Du lesen, dass kaputte China-Uhren eher kostenneutral umgetauscht, statt repariert werden (da sich anscheinend kein Uhrmacher an die Uhren traut, und die sogenannten Hersteller eh keinen Aftersales-Service haben)?

Was, bitte, ist deine Intention?

Ich werde meine Finger von China-Uhren lassen, egal wie günstig und gangstabil sie sind! Warum? Keine Ahnung, rational nicht erklärbar, aber so ist meine Entscheidung. Man kann sie akzeptieren, oder auch nicht.

Wenn mich hier oder in einem anderen Forum nach einer günstigen Möglichkeit fragt, in das Thema "Mechanische Armbanduhr" einzusteigen, dann werde ich ihm keine China-Uhr empfehlen!

Und noch etwas: Eine in China gefertigte Seiko oder Citizen ist für mich keine China-Uhr! Ein in China von der Swatch-Group gefertigtes ETA-Kaliber ist kein China-Kaliber! Das sind nur Möglichkeiten, die Globalisierung kostenreduzierend zu nutzen!

Millionsmart und Konsorten produzieren China-Uhren - mit den Labeln der üblichen Verdächtigen bei eBay und 234TV! Aber auch Millionsmart und Co. scheinen "bessere" Uhren im Portfolio zu haben - und sie scheinen sogar mit anständiger Qualität aufzuwarten.
 
#16
Buteo

Buteo

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jazzcrab hat gesagt.:
Habe soeben den Thread wiedergefunden. Es war tatsächlich eine AP:
https://uhrforum.de/royal-oak---revision-t2106.html
Hi Jazzy,

bei dem User wars eine umfangreiche Revi mit Gehäuseaufbereitung, Neuteilen usw. Wahrscheinlich eine Revi bei einer 10-jährigen Uhr. Dafür zahlte er bei der ersten Revi wahrscheinlich nur 350 EUR.

Ist wie bei Autos ... wer einen Rolls Royce oder Ferrari kauft darf keine Mini bzw. Fiat-Preise erwarten. Ist der Preis von Manufaktur.

In der Regel ist es für einen Besitzer der mind. 9.350 EUR in eine AP investiert eher Peanuts. Für die paar die sich sowas vom Mund absparen ist es natürlich heftig.

Viele Grüße
 
#17
J

jazzcrab

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Ja, stimmt, vorher hat es laut Poster zwei normale Revisionen zum halben Preis (also ca. 500 EUR) gegeben. Finde ich immer noch zu teuer. Für 500 EUR kriegst Du schon eine gute neue Markenuhr - oder 10 Chinauhren
:lol:

Es gibt auch Leute, die sich so eine Uhr wie die Royal Oak vom Munde absparen. Da ist das dann noch einmal ein herber Schlag. Ich würde so eine Uhr auch nicht kaufen, wenn ich mir dafür das letzte Hemd ausziehen müsste :D
 
#18
berlioz73

berlioz73

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ja was will ich lesen??? es ist wohl eher so, dass ich ein paar dinge eben nicht mehr lesen möchte!

die argumente gegen sind doch den meisten bewusst und genau deswegen wäre ich bei diskussionen bezüglich einer uhr aus china dafür nicht ständig zu generalisieren, sondern die jeweilige marke auf qualität zu untersuchen.

hierbei sollten vorurteile eben keine rolle spielen, denn subjektiv emotional geprägte meinungen, die evtl. aus einem fehlkauf über 234tv entstanden sind, nutzen keinem der sich bspw. eine elysee* kaufen will.

(* auch andere marken)

wie ich auch schonmal geschrieben habe - china ist eben nicht gleich china! aus eben diesem grund wäre es meines erachtens schon sehr hilfreich, wenn man diesem thema etwas differenzierter gegenübertritt - denn mittlerweile kann ich mir nicht mehr vorstellen, dass eine ingersoll die hier bei juwelieren gekauft werden kann nicht repariert wird weil sie aus china kommt.

ich will auch niemand zu dem kauf einer "chinazwiebel" überreden (würde mir eh nicht gelingen :wink: ) aber wenn man mal ehrlich ist - kann eine uhr aus china dem einen oder anderem schon was bieten was sonst eben erst ab 1000.-€ und mehr der fall wäre.

da sich nicht jeder eine chronoswiss für 5000.-€ leisten kann, das desing aber gefällt - sollte doch mal vorurteilsfrei über preisgünstige alternativen nachgedacht werden ohne gleich wieder die "chinaschublade" aufzumachen.

klar seiko citizen bieten viel für wenig geld, auch gute schweizer sind im mittleren preissegment vertreten - aber gerade manche designrichtungen werden von genannten firmen garnicht angeboten - und da kommen dann eben uhren von elysee oder ingersoll ins spiel und bieten dieses desing für wenig geld an - auf jeden fall eine marktlücke.

wie gesagt mir könnte es eigentlich egal sein - ich möchte keine uhren aus china, noch gefällt mir das altbackene desing der chronoswiss, aber ich denke schon wir sollten berücksichtigen dass viele an diesem desing gefallen finden und manche dieser uhren(marken) nicht mehr in einen topf mit der ramschware aus ebay oder 234tv zu werfen sind - sowohl im "aftersales-sevice" noch in fragen bezüglich qualität und preis.

gruß dirk :)
 
#19
M

matze787

Guest
Schöner Thread, endlich mal ein wenig objektiver.

Dem Posting von Euch, insbes. auch dem von Dirk - ist nichts weiter hinzuzufügen. Ich hätte mich auch gerne bei einem europäischen Unternehmen bedient, aber die 08/15-Optik sagt mir einfach nicht zu. Bei Ebay habe ich mir jetzt eine Ingersoll gegönnt, die (wg. ausgelaufener Kollektion) von 149,- € auf 99,- € reduziert war.

Bin gespannt, wie sie sich hält. Von den Fantasielabels mit Streich-Mond-UVPs würde ich alleine aufgrund der unseriösen Vermarktung und dem fehlenden Service allerdings nie was kaufen...
 
#20
schredder66

schredder66

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berlioz73 hat gesagt.:
(...) sondern die jeweilige marke auf qualität zu untersuchen.
Genau hier scheint das Problem zu liegen: Es gibt (wahrscheinlich) zu wenig User in diesem Forum, die 1.) eine China-Uhr besitzen, um 2.) sachlich und objektiv über deren Qualität zu berichten!

Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass ausserhalb der Uhrforen die China-Uhren sehr verbreitet sind, und das deren Besitzer glauben, eine "anständige" Uhr für kleines Geld erworben zu haben.

Uhrenforenuser kaufen sicherlich auch China-Uhren, aber ich vermute, dass sie das aus ganz anderen Gründen tun - vielleicht aus Abenteuerlust? Aus Trotz, weil sie überall lesen, dass China-Uhren nichts taugen?

Ich kann einem User nicht ruhigen Gewissens zu einer China-Uhr raten, wenn er zu vergleichbaren Preisen "echte" Uhren erwerben kann!

Zum Thema Design: Ich habe mir zu Beginn meiner Mechanikuhrensucht auch China-Uhren angesehen; einige Designs gefielen mir auch recht gut! Aber: Üblicherweise kopieren die Hersteller von China-Uhren bestehendes Design - entweder fast 1:1 oder sie vermischen diverse (bekannte) Designs zu einer optisch ansprechenden Pampe. Aber: Das ist kein Alleinstellungsmerkmal der Chinesen - Europäer und Japaner kupfern auch (ständig) ab... und lassen es sich dann auch noch gut bezahlen :wink: !
 
Thema:

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