Uhr auf dem Postweg verschwunden. Wer ist Schuld?

Diskutiere Uhr auf dem Postweg verschwunden. Wer ist Schuld? im Uhrencafé Forum im Bereich Uhrencafé; Hallo, ich will jetzt mal meinen Frust freien Lauf lassen und hier ein paar Zeilen schreiben! Alles fing damit an, dass ich ein Geschenk...
#1
raxon

raxon

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Hallo,

ich will jetzt mal meinen Frust freien Lauf lassen und hier ein paar Zeilen schreiben!
Alles fing damit an, dass ich ein Geschenk gesucht habe. Habe mich dann für eine Uhr entschieden? Aber welche sollte es werden? Auf timeshop24.de bin ich auf die Adee Kaye Portugieser Rattrapante St/b (AK052) gestossen. Habe diese dann am 05. Dezember 2005 für 192,50EUR inkl. Versand bestellt und am 10. Dezember war sie dann bei mir.
Nunja, nach dem Auspacken war mir nach kurzem Überlegen klar, dass die Uhr trotz ihren 40mm zu klobig ist. Also wieder schön eingepackt, wie sie mir gelifert wurde. Am 13.12.05 sollte mein Vater zur nächsten Postfiliale fahren und das Päckchen abgeben. Jetzt kommt's: Mein Vater hat das Päckchen frankieren lassen, weil ich vergessen habe ihm zu sagen, dass er das nicht machen soll. Denn in den AGBs von timeshop24 steht unter "4. Widerrufsfolgen" das hier: "Paketversandfähige Sachen sind auf unsere Kosten und Gefahr zurückzusenden." :roll:
Nun, mein Vater hat mir die Quittung auf den Tisch gelegt und ich hab mir nichts weiter dabei gedacht.
Am 27.12.05 habe ich dann die erste Email an timeshop24 verfasst, darin fragte ich wann mein Widerruf bearbeitet wird und wann ich mit meinem Geld rechnen kann. Als Antwort kam promt: "Wir bearbeiten Ihren Widerruf sobald der Artikel bei uns vorliegt. I.d.R vergehen selten 10 Tage bis das Geld auf Ihrem Konto bzw. Kreditkarte ist." Ich habe mich natürlich gewundert, da ich die Uhr schon 2 Wochen vorher abgeschickt habe und sie schon längst angekommen sein müsste.
Nach einigen Mails kam heraus, dass das Päckchen verloren gangen sein muss. Nun stellte sich mir die Frage, ob dies auf dem Postweg geschechen ist oder irgendwo am Eingang der Firma. Schnell gab ich online bei der Deutschen Post einen Nachforschungsauftrag auf und nach eingen Tagen bekam ich einen Brief, in dem Stand, dass der Auftrag bald bearbeitet wird. Nun herrschte eine Zeit lang Ruhe und ich schrieb der Post eine Mail, in der ich anfrage, wie weit der Auftrag ist. Keine Antwort, nach einer Woche der nächste Versuch - wieder nichts. Dann schrieb ich wieder an timeshop24 und fragte, ob sie was von der Post erhalten haben.
Die Antwort kam recht schnell: "Hallo,
bei mir ist nichts aufgetaucht, tut mir leid. Wenn das Paket verloren
gegangen ist kann man nichts machen, wir raten auch immer ein Paket zu
machen und kein Päckchen ..."

Heute (1.02.06) habe ich bei der Post angerufen und gefragt, wieso das ganze so lange dauert. Die Dame fragte, ob ich einen Brief von der Post erhalten habe, ich meinte, dass dies im Dezember der Fall war. Sie Fragte nach der Auftragsnummer und sagte mir, dass das komisch ist, weil das ein Päckchen war und eine Sendunngsverfolgung nur bei Paketen möglich wäre. Ich wurde dann etwas sauer, weil die Post es nicht für nötig hielt mich darüber zu informieren sondern mich warten zu lassen, bis ich mal anrufe! Ich habe der netten Dame mal gleich gesagt, sie solle bitte eine Beschwerde aufnehmen.
Zwischendurch war ich mit timeshop24 per Mail im Kontakt und teilte mit, dass ich die Uhr durch das Partnerprogramm von Ihnen bestellt habe und mir die Provision am 5.01.06 storniert wurde. Komischerweise wird nur storniert, wenn der Besteller/Kunde die Ware zurücksendet und diese auch ankommt, weil der Shop ja erst dann, dass gezahlte Geld zurückbuchen muss und keinen Gewinn macht. In meinem Fall wurde ja anscheinend Gewinn gemacht, da ja keine Uhr angekommen ist und somit kein Geld zurück überwiesen werden musste. Habe das ganze in einer Mail geschildert und seitdem herrscht Funkstille seit 2 Tagen.

Ich will niemandem was unterstellen, aber das ganze erscheint mir "etwas" komisch! :? :roll:
Ich werde Euch auf dem Laufenden halten!

Immernoch sauer,
raxon! :x
 
#2
striehl

striehl

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Wirklich komisch - von allen Seiten! Der Versand von Uhren per Post wird ja sowieso sehr kritisch angesehen (Haftungsausschluss per AGB). Lass man wissen'wie's weiter geht.
 
#3
Axel66

Axel66

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Sch...e!!!
Ich hatte mal den Fall, daß ein (an meine Eltern adressiertes) versichertes Paket ganz wo anderes abgegeben wurde!
Jetzt über ein halbes Jahr später, hat die Post bzw. DHL endlich Geld an den Versender gezahlt, der es dann mir überwiesen hat. Nachbarn von meinen Eltern wurden auch schon von DHL gebeten Pakete anzunehmen obwohl meine Mutter nachweislich daheim war, aber meine Eltern wohnen haqlt im 4.Stock!
Bei Deiner Geschichte habe ich aber auch kein astreines Gefühl mit dem Shop (ohne jetzt irgendetwas unterstellen zu wollen - komisch ist die Sache schon).

Gruß und Beileid und in der Hoffnung, daß es doch noch gut ausgeht,

Axel
 
#4
axel44

axel44

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Wie striehl schon geschrieben hat: Haftungsausschluss !
Die Post haftet NIEMALS für verloren gegangene Sendungen die Uhren als Inhalt haben.
Ist ausdrücklich von der Haftung ausgeschlossen.
Somit hätte ein Versand als "versichertes" Paket auch nichts genutzt...
 
#5
raxon

raxon

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Ah wirklich?? Das habe ich nichtmal gewusst. Womit sollte man denn uhren sonst verschicken?

erstaunt
raxon
 
#6
axel44

axel44

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Auszug aus den Bestimmungen der deutschen Post:

Zulässige Inhalte im nationalen Paketversand

Welche Wertgegenstände sind ausgeschlossen?*
Wert pro Sendung bis 500 Euro
Keine, aber die unten genannten Gegenstände (Valoren Klasse II, "Weitere Wertgegenstände") nur bis insgesamt maximal 500 Euro pro Empfänger auch bei Einlieferung mehrerer Sendungen am gleichen Tag. Bei gültigen Briefmarken, Telefonkarten, Banknoten und Münzen, die gleichzeitig einen Sammlerwert haben, darf der Nennwert - bei Münzen mit Edelmetallanteil auch der Edelmetallwert - 500 Euro nicht überschreiten. Der Sammlerwert darf in allen Fälle 25.000 Euro nicht überschreiten (siehe auch "Briefmarkenversand im Detail" und "Münzversand im Detail").
Wert pro Sendung über 500 Euro bis zu 25.000 Euro

Valoren Klasse II, das heißt bank- und geldwerte Gegenstände, für die im Schadensfall keine Sperrung sowie ein Aufgebots- und Ersatzverfahren durchgeführt werden kann.

Zum Beispiel:

* Bargeld, das heißt gültiges Papier- und Münzgeld (in- und ausländische), Sorten
* gültige Briefmarken (inländische und ausländische)
* Dividendengutscheine (auch entwertete) und Gewinnanteilscheine
* Edelmetalle, zum Beispiel. Gold, Silber, Platin als Barren, Goldnuggets, Gold- und Silbermünzen
* Eintrittskarten und Fahrkarten (übertragbar)
* Gutscheine, Kupons (auch übertragbare und entwertete)
* Pay-TV-Karten
* Schecks, deren Einlösung garantiert ist , Blankoreiseschecks
* Steuerbanderolen, Zinsscheine (auch entwertete)


Weitere Wertgegenstände:

* gültige Telefonkarten (in- und ausländische)
* Scheckkarten
* Kreditkarten
* andere Zahlungsmittel
* Schmuck, Uhren, Edelsteine, Perlen, Korallen und Bernstein

Wert pro Sendung über 25.000 Euro
Alle.
* Diese Ausschlüsse gelten generell für nationale Pakete und Express-Sendungen gemäß den Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Deutschen Post (AGB Paket/ Express National). Sie gelten unabhängig davon, ob der Kunde irgendeine Transportversicherung abschließt oder nicht. Stand: 03/ 02


Ich nutze für den Versand von Uhren diesen Service:

http://www.janus-trans.de/

Hier muss man natürlich den Versandpreis in Relation zum Wert des zu verschickendes Objekts setzen.

Für eine Uhr für 30,- Euronen aus der Bucht macht das nun wieder keinen Sinn.
 
#7
N

Nikolaus

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Kann vor dem DHL-Paketversand nur warnen.
Da verschwindet neuerdings sehr viel - auch
eine meiner Uhren, die zur Reparatur zurück-
geschickt werden sollte.
Sehr viel Fantasie und gute Beziehungen waren
notwendig, um nach etwa vier Monaten einen
Teilbetrag (Versicherungssumme des Pakets)
ersetzt zu bekommen.
Klaus
 
#8
R

Raphael

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Da kann ich nur zustimmen. Einem meiner Freunde ist es ähnlich ergangen. Bis er einen Teilbetrag des Geldes hatte, ist fast ein halbes Jahr vergangen. Er sagte zu mir, die Leute die seinen Fall bearbeiteten, behandelten ihn als ob er DHL versuchte zu betrügen. Trotz das er die kompletten Kaufbelege vorweissen konnte.
 
#10
exthor

exthor

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Hallo,
also GLS könnt Ihr auf jeden Fall auch vergessen.
Da fallen Uhren auch unter Schmuck und sind nicht versichert. :cry:

Gruss Torsten
...
 
#11
N

Nikolaus

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Habe jetzt in Preisklassen bis 300 Euro
3 mal mit Hermes verschickt (vers.
bis 500 Euro). Ging relativ schnell,
günstig und da habe ich keine negativen
Erfahrungen gemacht - bisher.
Aber was wirklich Hochpreisiges werde
ich künftig nur noch persönlich bringen
oder abholen.

Klaus
 
#13
exthor

exthor

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Nicht im Rahmen des Hermes PrivatPaketService angenommen werden:

4.2.3.
Sendungen von außergewöhnlichem oder nur schwer schätzbarem Wert, wie Kunstwerke, Unikate, Münzen, Banknoten, Briefmarken, übertragbare Handelspapiere, Wertpapiere, Edelmetalle, Edelsteine, Industriediamanten, Uhren sowie Geld und andere Zahlungsmittel

...das sagt alles.

Gruss Torsten
...
 
#16
exthor

exthor

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2. Von der Beförderung ausgeschlossene Güter
TNT übernimmt keine Aufträge, die sich auf folgende Güter beziehen:

Edelmetalle, Schmuck, Edelsteine, Geld, Münzen, Wertpapiere, Antiquitäten, Kunstgegenstände, Brief- oder andere Wertmarken, Unikate und andere Güter von außergewöhnlich hohem Wert.

hier steht zwar nicht Uhren aber aus der erfahrung fallen
diese unter Schmuck. :cry:

Gruss Torsten
...
 
#17
Axel66

Axel66

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Auch wenn sie nicht rotgold sind? :lol: :lol: :lol:

Sorry, aber das Thema allein ist ja schon traurig genug. :cry:

Gruß,

Axel
 
#20
G

Gromit

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Mal kurz über den Versandrechern bei iloxx geschaut:
Luxusuhr im Paket 1 Kg, versichert bis Euro 5000,-- kostet 35,20
 
Thema:

Uhr auf dem Postweg verschwunden. Wer ist Schuld?

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