TU Friedrich Schalk - Feutchvangen

Diskutiere TU Friedrich Schalk - Feutchvangen im Taschenuhren Forum im Bereich Uhrentypen; Hallo, ich habe heute eine TU geschenkt bekommen und würde gerne Einiges darüber in Erfahrung bringen: 1. Ungefähres Alter 2. Infos über den...
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MoRGoTH

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Hallo,

ich habe heute eine TU geschenkt bekommen und würde gerne Einiges darüber in Erfahrung bringen:

1. Ungefähres Alter
2. Infos über den Hersteller
3. ungefährer Wert
4. geeignete Revisionswerkstatt / Kosten


Zuerst möchte ich aber sagen, dass ich die Uhr auf jeden Fall behalten möchte, von der TU - Thematik jedoch keinerlei Ahnung habe...
Vielleicht wird mir ja hier geholfen :-)

Was mich auf jeden Fall schon mal wundert ist, dass die Uhr noch funktioniert und auch die Zeit gehalten wird...

So, nun einige Bilder: (Vom Werk kann ich leider keine Bilder zeigen, da ich nicht weiß wie der Deckel aufgeht :-( )

Die Uhr bestitzt eine Art Schutzmantel und auf den inneren Punzen sehe ich:

Oben: 0,800
Links: Halbmond / Krone
Mitte: Helve Tie mit Kreuz Weltkugel und Stern
Rechts: Saturn mit EV
Unten noch eine Zahl: 557

IMG_9511.JPG

IMG_9512.JPG

IMG_9514.JPG

IMG_9516.JPG

IMG_9519.JPG
 
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holger 57

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Hallo,
der Staubdeckel wird genau wie der Boden geöffnet.
Die Uhr stammt aus der Schweiz nach 1888, hat Cylinderhemmung und 4 Funktionssteine.
Das Gehäuse ist aus Silber, die Ränder und der Bügelkopf waren/sind rot vergoldet.
Schalk war der Verkäufer der Uhr.
Hersteller der Uhr war die 1866 gegründete Firma Jules Theurillat in Porrentruy. Die Marke Helvetie wurde 1888 registriert.
Gruß Holger
 
M

MoRGoTH

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Hallo Holger,

vielen Dank für die blizschnelle Antwort!

Ich würde ja wirklich sehr gerne den Deckel aufmachen, hab aber ein bisschen Angst dass ich Grobmotoriker etwas daran kaputt mache! :-)
Geht das überhaupt?

Und,
Wo lasse ich die Uhr am besten auf Vordermann bringen?
Mit welchen Kosten ist das ca. verbunden?

Bzw. was ist die Uhr aktuell bzw. nach der Revision wert?

1000 Dank
Benjamin
 
Badener

Badener

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Hallo,

im Uhrmacher-Adressbuch von 1925 ist Friedrich Schalk als Uhrmacher in Feuchtwangen verzeichnet. Feuchtwangen hatte damals nur 2486 Einwohner, aber schon drei Uhrmacher.
Der Wert der Uhr dürfte eher ideeler Natur sein, sodass sich eine Revision aus wirtschaftlichen Gründen eher nicht lohnt.

Gruß
Badener
 
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MoRGoTH

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Das sich eine Revision aus wirtschaftlichen Gründen nicht lohnt habe ich schon fast vermutet...
Macht aber auch nichts :-)
Ist ein Erbstück und somit wäre es schön, wenn z.b. das Glas wieder richtig sitzen würde :-)

Also, wie tief muss ich denn in die Tasche greifen und wer kann sowas machen?

P.S.: Danke für die Info!!!
 
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Mikrolisk

Mikrolisk

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Die Bildmarke im Werk gehört dann wohl zu F. Schalk! Eine schöne Uhr!

Im Adreßbuch von 1904 taucht Schalk übrigens nicht auf, obwohl die Uhr schon vor 1900 gebaut worden ist.


Andreas
 
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