Trilogie komplett - Hanhart PIONEER TwinDicator

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napels

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Nach Hanhart's Ankunft im "Heute" hatte ich bereits aus der Kollektion "Primus" die Primus Pilot als modernen Fliegerchronographen hier vorgestellt. Es sollte der Beginn einer Trilogie von Legenden werden, die Hanhart's Ruf als Pionier der Zeitmessung in der Luftfahrt begründeten. Der Zweite Teil meiner Trilogie war die Pioneer Mk I als Reminizenz an die 1939 gebauten Eindrückerchronographen basierend auf dem berühmten Hanhart Kaliber 40, den ich auch hier vorgestellt habe. Nun fehlte mir zur Vervollständigung der Reihe noch der entsprechende Zweidückerchrono der das Kaliber 41 repräsentiert. Jetzt ist das Trio komplett und ich möchte die nach meiner Meinung einzig dafür infrage kommende Uhr, die Hanhart Pioneer TwinDicator vorstellen. Leider konnte ich mir die Uhr im Original (sie ist auch in verschiedenen Modellvarianten erhältlich) vorher nicht ansehen. Keiner der Hanhard Händler im Umkreis von 100km hatte eine auf Lager. Deshalb habe ich sie blind, im Vetrauen auf die mir bekannte Qualität, direkt bei Hanhart online bestellt. Ich wurde auch nicht enttäuscht.

Die Pioneer TwinDicator basiert wie auch die Pioneer Mk I auf den legendären Fliegeruhren von Hanhart ab 1939 und zeichnet sich durch deren unverkennbare Merkmale aus. Augenfällig ist der asymmetrisch zum Bandanstoß hin versetzte obere Chronographen-Drücker, die beidseitig drehbare kannelierte Lünette mit dem roten Marker bei 12 Uhr sowie der rote Rückstelldrücker, beides Hanhart Markenzeichen

Natürlich ticken in den heutigen Hanhart Chronographen nicht mehr die originalen Handaufzugskaliber der Reihe 40/41.Teile dazu gibt es nicht mehr und eine Neuauflage ist für eine Manufaktur wie Hanhart wirtschaftlich wahrscheinlich nicht zu vertreten. Die heutigen Pioneer Modelle basieren in ihrer Gestaltung und Technik auf der langen Chronographen-Tradition der Manufaktur und interpretieren diese neu.
Die heute verwendeten Basiskaliber ETA 7750 (zum Teil auch Sellita SW 500) werden wie auch bei der Pioneer TwiDicator durch einen exklusiven und komplexen Umbau von Hanhart so modifiziert, dass nicht nur die asymmetrische Drückerkonfiguration realisiert wird, sondern auch die beiden Totalisatoren ganz an den Rand des bei einem Gehäusedurchmesser von 45mm großzügigen Zifferblattes gesetzt werden können. Die Zentren der Totis bilden zusammen mit den Ziffern 2 und 4 bzw. 8 und 10 eine gerade verlaufende senkrechte Achse. Das verleiht dem schwarzen Zifferblatt ohne Datum zusammen mit dem Zeigegerspiel seinen historisch puristischen Stil. Zudem ist der Totalisator bei 9 Uhr nicht nur der kleinen laufenden Sekunde vorbehalten, sondern hat auch gleichzeitig einen praktischen 12 Stunden Zähler. Die Pioneer TwinDicator hat zwar eine bicompaxe Anzeigenform, verfügt aber über alle Funktionen eines Chronographen mit tricompaxer Anzeige.
Ich vermute mal, dass Hanhart den Namen TwinDicator als Wortschöpfung aus "Doppel-Indikator" eben wegen der Zweiten Zählung auf dem Toti bei 9 Uhr gewählt hat.

Die Pioneer TwinDicator besticht mit ihrem markanten 45mm Gehäuse durch den Kontrast zwischen satinierten und polierten Oberflächen. Sie ist bis 100m wasserdicht, hat einen geschlossenen, geschraubten und gravierten Gehäuseboden sowie eine außergewöhnlich große unverschraubte Krone. Das genietete 23mm Kalbslederband sorgt zusammen mit einer hochwertigen Dornschließe für einen angenehmen Tragekomfort.

Hier die Technischen Daten von der Hanhart Seite kopiert:

WERK
Automatisches Chronographenwerk HAN4011 (bicompax), asymmetrische Drückeranordnung, 28 800 A/h, 4 Hz, 35 Steine, Schwungmasse mit Hanhart-Logo, Gangreserve mind. 42 Stunden

FUNKTIONEN
Kleine Sekunde und 12-Stunden-Zähler bei 9 Uhr, 30-Minuten Zähler bei 3 Uhr

GEHÄUSE
Edelstahl, roter Drücker, kannelierte, beidseitig drehbare Lünette, große Krone mit tiefer Fase, konvexes, beidseitig entspiegeltes Saphirglas, geschraubter Gehäuseboden, Durchmesser 45 mm, Höhe 16 mm, wasserdicht nach DIN 8310, druckfest bis 100 m Tauchtiefe (= 10 bar)

ZIFFERBLATT
Schwarz, mit Super-LumiNova® beschichtete, lumineszierende Ziffern und Zeiger

ARMBAND
Kalbsleder mit Nieten, schwarz, Dornschließe aus Edelstahl

Mein erstes Fazit:

Die Uhr kommt aufwendig verpackt. In einem Umkarton mit Schutzhülle befindet sich das Hanhart typische Leder-Reiseetui mit der Uhr darin, die nochmal mit zwei Druckknopfschlaufen vor Herausfallen gesichert ist. Garantiekarte, Bedienungsanleitung und Putztuch befinden sich auch im Karton. Das Uhrengehäuse ist nochmal extra mit einer Plastikfolie gegen Verkratzen geschützt.

Die Verarbeitung der Uhr ist meisterlich. Das Gehäuse ist statiniert und unterhalb der Lünette sowie am Bodenring hochglanzpoliert. Das setzt einen schönen Akzent und lässt die Uhr nicht allzusehr glänzen. Die Originale waren ja matt gestrahlt und sollten keine Lichtreflexe erzeugen. Der rote Rückstelldrücker hat einen Keramiküberzug, sodass sich keine Farbe abnutzen kann. Das Saphirglas ist leicht bombiert und wirkt, wie schon bei der Mk I eher wie Hesalith, das trägt positiv zum historischen Gesamtbild bei. Die kannelierte, beidseitig drehbare Lünette läuft nicht rastend sehr geschmeidig. Man kann sie gut benutzen um mit dem roten eingelegten Keramikmarker kurze Merkzeiten (Eierkochen, Parkzeit, u.ä.) einzustellen ohne den Chrono zu bemühen. Mehr auch nicht. Ich sehe sie als historisches Stilelement an. Die Krone ist nicht verschraubt.Trotzdem garantiert Hanhart eine Wasserdichtigkeit bis 100m. Wegen der Breite der Krone konnte man wohl eine sehr große Dichtung einbauen. Die Uhr ist mit ihrem Dirchmesser von 45mm und einer Höhe von 16mm sehr präsent. Über die Bandanstösse misst sie 53mm, das stellt auch für meinen HGU von 17,5cm das absolute Limit dar.

Die Ablesbarkeit der Zeit ist in jeder Situation einmalig. Die verwendeten Skeleton-Zeiger lassen sich sehr gut voneinander unterscheiden und heben sich deutlich vom schwarzen Blatt ab. Bei einem "schnellen Blick" nach der Zeit stört besonders bei schlechteren Lichtverhältnissen nichts auf dem Zifferblatt, weil selbst die Zählkreise eher unauffällig in schwarz gehalten sind. Ein Datum ist ohnehin nicht vorhanden, das gab es damals noch nicht. Nachts leuchten die Zeiger und Ziffern deutlich, wobei die Zeiger heller als die Ziffern sind. Das Stellen der Uhr geht mit der Stoppsekunde präzise und mit dem Zeigerspiel muss man nicht hadern wenn man sie gegen den Uhrzeigersinn einstellt. Die Zentrierung der Zeiger zur Minuterie ist einwandfrei.
Dass die Totis mit ihre Skallierung relativ klein sind, vermindert zwar deren Ablesbarkeit bei schlechten Lichtverhältnissen, ist aber wegen der gewünschten am Vorbild orientierten historischen Zifferblattgeometrie nicht anders möglich gewesen, ohne die entsprechenden Ziffern anschneiden zu müssen. Ich kann damit leben und bin eh nicht der große Stopper. Dafür speziell hätte ich dann auch noch andere Uhren.

Über das Gangverhalten lässt sich im Augenblick noch keine qualifizierte Aussage machen. Dazu ist sie noch zu wenig am Arm gewesen. Die Uhr wurde quasi auf Bestellung montiert, kommt also frisch aus der Manufaktur. Sie sollte sich zunächst mal ein paar Wochen einlaufen. Im Moment geht sie mit +5sec/24h vor. Dies ist ein Wert wie er auch in verschiedenen Testberichten genannt wurde. Bleibt der Gang am Arm so konstant über die nächsten zwei Wochen, bin ich damit zufrieden. Andernfalls werde ich sie nach ca. 8 Wochen mal regulieren lassen. Ich mag es prinzipiell wenn der Gang im Plus ist, weil dann durch kurzes Anhalten der Ausgleich schneller geht und dann die Räder im Eingriff bleiben.

Das von mir bestellte schwarze Kalbslederband mit Edelstahl-Dornschliesse und zwei historischen Edelstahlnieten ist angenehm weich und geschmeidig. Ich habe es gleich passend in der Länge zu meinem Arm bestellt.

Ich bin mir sicher, dass man mit der Hanhart TwinDicator ein Stück Uhrentechnik am Arm trägt, welchem man nicht täglich begegnet. Und das ist gut so. Schon mit meiner Hanhart Primus Pilot bin ich oft auf neugierige Fragen nach Marke und Herkunft gestoßen. Ich hoffe Euch hat die Vorstellung meiner drei Hanharts in den letzten Wochen Spaß gemacht und Anregungen gegeben, auch mal über den Tellerrand der üblichen "Verdächtigen" hinaus zu schauen.


Und jetzt die Bilder

Trilogie von Legenden

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v.l. Primus Pilot, Pioneer Mk I, Pioneer TwinDicator

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GB10

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Zitat: "Ich bin mir sicher, dass man mit der Hanhart TwinDicator ein Stück Uhrentechnik am Arm trägt, welchem man nicht täglich begegnet."

Da hast du vollkommen recht und auch von meiner Seite ein: DAS IST GUT SO!!

Schönes Gespann hast du dir da zugelegt und herzliche Glückünsche von mir. Schon deine Vorstellung der MK I hat mir gut gefallen (muss mir jetzt noch die Primus ansehen).

Persönlich gefällt mir die MK II sehr gut und die hatte ich auch schon am Arm. Mal sehen ob und wann sie bei mir den Weg in die Sammlung findet.

Viel Spaß also mit deiner.
 

napels

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Zitat:

Persönlich gefällt mir die MK II sehr gut und die hatte ich auch schon am Arm. Mal sehen ob und wann sie bei mir den Weg in die Sammlung findet.

Die Mk Ii ist auch sehr beachtenswert. Hatte sie auch in Erwägung gezogen. Wenn es Dir nicht auf 100% historische Korekthei ankommt (wegen des schwarzen Originalblattes) rate ich Dir zum weißen Blatt. Die Ablesung des sehr filigranen roten Stopp-Sekundenzeigers auf dem schwarzen Blatt macht mir bei der Mk I etwas Probleme bei schlechtem Licht. Halte mir die Option zum Umtausch Mk I mit weißem Blatt noch offen und benutze sie z.Zt. nicht.
Gruß napels
 

Sternzeit

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Die Qualität der Uhren ist wirklich hervorragend. Ich hatte bei einer Werksführung die Gelegenheit, die Uhren direkt anzusehen. Leider finden die Hanhart-Uhren noch immer viel zu wenig Beachtung. Interessant ist für mich das leicht geänderte Ziffernblatt-Design deiner TwinDicator; auch auf der offiziellen Homepage sieht das Ziffernblatt noch anders aus (linker Toti). Ich selbst habe mehrere Uhren von Hanhart mit Cal. 40/41 sowie die Ein-/Zweidrücker aus den ersten limitierten Serien mit dem ETA/VJ. 7760 Handaufzug. Kein anderer Hersteller hat sich bei seinen Wiederauflage die Mühe gemacht, die Drücker und das Werk entsprechend umzubauen (z.B. Tutima). Aber auch die Gehäusequalität usw. ist wirklich sehr gut!

Was meinst du zu den Racemaster-Uhren? So eine müsste eigentlich auch noch in deine Sammlung, oder?

Gruß
Sternzeit
 

Braschlitz

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Wenn die Qualität noch so ist wie bei den alten Originalen, dann hat man eine Uhr für´s Leben. Mein Kal.40 Eindrücker aus 1940 läuft und läuft und läuft.

Viel Spaß mit dem Trio.
 

napels

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Interessant ist für mich das leicht geänderte Ziffernblatt-Design deiner TwinDicator; auch auf der offiziellen Homepage sieht das Ziffernblatt noch anders aus (linker Toti).

Was meinst du zu den Racemaster-Uhren? So eine müsste eigentlich auch noch in deine Sammlung, oder?

Gruß
Sternzeit

Die Beschriftung des Totis bei 9 wurde erst in den letzten Tagen geändert. Vielleicht bin ich sogar der Erste der so eine IwinDicator bekommen hat. Ich wurde nämlich extra vor der Auslieferung angerufen, ob ich damit einverstanden sei. Sonst hätte ich noch warten müssen. Jetzt bin ich froh darüber aber auch der Meinung, dass man sich die jetzt roten Zahlen für die laufende Sekunde hätte ganz sparen können. Einfache Striche hätten es auch getan.

Die Racemaster ist nicht mein Beuteschema, weil an Autorennen nicht sehr interessiert. Zweifellos ist aber der HDS Pro Stahl ein gutes Argument. Nur stören mich auch die roten Zeiger und deren Ablesbarkeit (auch in der Nacht). Hatte gründliche Gelegenheit die GT in Augenschein zu nehmen. Das Werk ist ja bei der Racemaster GT und der TwinDicator gleich.

Gruss napels
 

Sternzeit

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Ich werde mir die Uhren irgendwann in Ruhe nochmal anschauen. Ich wollte mir schon noch ein Modell aus der aktuellen Kollektion zulegen. Dumm ist nur, dass die Modelle, die mir gefallen, alle 45mm haben. Das ist mir eigentlich viel zu groß. Na....mal sehen... ;-)
 

EDNX

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EDNX
Schöne Uhren! Aber es fehlt doch ein Original aus den 1940er Jahren für deine Ansammlung:super:
 

Sidnrw

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Schade, dass so eine schöne Uhr so wenig Beachtung findet. Jede Uhr aus einer bestimmten Japanischer Produktion wird hier gefeiert, als wenn gerade das Rad neu erfunden worden wäre.
 

napels

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Schade, dass so eine schöne Uhr so wenig Beachtung findet. Jede Uhr aus einer bestimmten Japanischer Produktion wird hier gefeiert, als wenn gerade das Rad neu erfunden worden wäre.

Bin auch ein Verfechter davon, dass die kleinen deutschen Marken mehr Anerkennung verdienen. Sie alle wie Hanhart, Stowa, Mühle, Laco um nur einige zu nennen, bauen großartige Uhren und haben alle eine lange Tradition. Nur leider nicht das Geld für riesige Promotionkampagnen. Und wenn sie die einschlägige Fachpresse nicht mit Werbeanzeigen versorgen, werden sie totgeschwiegen. Gut, dass es auch kundige Uhrenliebhaber gibt, die nicht nur dem Glanz der großen Marken verfallen.

Gruß napels
 
Thema:

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