Tissot's Last Stand - Automatic von 1977, cal. 2770

Diskutiere Tissot's Last Stand - Automatic von 1977, cal. 2770 im Uhrenvorstellungen Forum im Bereich Uhrenvorstellungen; "Ich mag Uhren, nicht Uhrenmarken." Ich borge mir mal carpediems Signatur, weil sie wunderbar subsummiert, was ich mit Uhren verbinde, und weil...
#1
T

Tomcat1960

Guest
Tissot.jpg

"Ich mag Uhren, nicht Uhrenmarken." Ich borge mir mal carpediems Signatur, weil sie wunderbar subsummiert, was ich mit Uhren verbinde, und weil ich mich mit der Aussage dahinter zu einhundert Prozent identifizieren kann. Die Marke auf dem Zifferblatt ist für mich bedeutungslos - eine Uhr muss mich mit ihrer Form und/oder ihrer Funktion überzeugen, damit ich mich für sie interessiere. Wenn dann noch Zustand und Preis akzeptabel sind, kommt sie in die engere Wahl. Die Marke stört mich dabei nicht ;-)

Totale 01.jpg

Von daher machte der Anbieter dieser Uhr alles richtig, als er sie bei ebay auslobte: praktisch neuwertig sei sie, ausgestattet mit einem ETA 2770, und die Bilder zeigten einen der von mir präferierten Stahlklötze von unzerstörbarer Anmutung. Die Auktion startete bei einem Euro, die Bilder waren ausreichend scharf, um eine Hilfestellung bei der Kaufentscheidung zu sein und ein ETA 2770 hatte ich noch nicht. Also plazierte ich sie auf meiner Beobachtungsliste.

Als der Preis einige Minuten vor Auktionsende noch hinreichend attraktiv war, nahm ich das Ringen auf und bekam sie für einen ziemlich überschaubaren Betrag. Als ich das Päckchen öffnete, fand ich darin eine Tissot-Originalbox mit schwarzem Kunstlederbezug:

Tissot in Box 1.jpg

Als ich die Box öffnete, sah mich eine überraschend kleine (37 mm o.K.), aber dafür recht hoch bauende (13 mm) Uhr in sehr gutem Zustand an.

Tissot in Box.jpg

Tissot auf Box.jpg

Tissot auf Box 02.jpg

Viel Tragezeit hat sie wohl wirklich noch nicht gehabt, die polierten und satinierten Flächen ihres Edelstahlgehäuses sehen aus wie neu, ihre Kanten sind scharf ...

Face2.jpg

... und auf dem Rücken klebten sogar noch Teile einer Folie (die ich aber mittlerweile entfernt habe):

Rückansicht 01.jpg

Zifferblatt und Zeiger sind ebenso jungfräulich wie das Plexi

Face 01.jpg

Face 02.jpg

Face 02a.jpg

... und die "T"-signierte Krone.

Kronenseite.jpg

Einzig die Abmessungen der Uhr sind gewöhnungsbedürftig - das Verhältnis von Durchmesser zu Höhe lässt sie ungeschlachter wirken, als sie ist, ein Eindruck, der durch das vergleichsweise dünne Edelstahlband ...

Bandinnenseite.jpg

Rückseite 02.jpg

Schließe.jpg

... und den Gehäuseschliff, der scheinbar noch einen Millimeter "aufschüttet", noch verstärkt wird.

Face 03.jpg

Schrägansicht.jpg

Neunuhrseite a.jpg

Sie lief sofort an, als ich sie in die Hand nahm - ein gutes Zeichen.

Ich gestehe es: ich hatte mich noch nicht umfassend über das Kaliber in der Uhr informiert - sie sollte ja ein ETA 2770 enthalten, also einen weiteren Vertreter der 2750-Familie. Ohne großen Erkenntnisgewinn zu erwarten begann ich also, in der beiliegenden (und erfreulich knappen) Anleitung zu blättern:

Booklet.jpg

Moment mal: Stoßfestigkeit ist ja nichts Neues, aber "sehr gut gegen Magnetfelder abgesichert"? Eine "'Inge' für Arme?" Was hatte ich denn da geangelt?

Schräg 3.jpg

(Fortsetzung folgt...)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
#2
falko

falko

Dabei seit
30.01.2008
Beiträge
12.078
Ort
Rheinhessen
Glückwunsch zu dieser klassisch schönen Tissot! Es dürfte sehr selten sein, eine solche Uhr in diesem Zustand und mit Komplettpaket kaufen zu können.
 
#3
T

Tomcat1960

Guest
(Fortsetzung)


Interessiert gab ich in den Ranfft-Werksucher "Tissot 2770" (bidfun-db Archiv: Uhrwerke: Tissot 2770) ein und lernte, dass im Werk einige Komponenten aus selbstschmierenden Kunststoffen verbaut waren. Über Tissots diesbezügliche Versuche fand ich einiges im www:

*

Exkurs: Zur Geschichte der selbstschmierenden Tissot-Werke

Nachdem Seiko 1969 die erste Quarz-Armbanduhr präsentiert hatte, begann die neue Technologie einen Siegeszug, der allenfalls verglichen werden kann mit jenem, der die CD an die Stelle der (Vinyl-) LP rückte. Waren Quarz-Uhren zu Anfang der Siebziger noch selten und ausgesprochen teuer, wurden sie im Laufe des Jahrzehntes immer günstiger, bis sie um 1980 herum auf dem Niveau preiswerter mechanischer Werke angekommen waren. Dr. Ranfft weist auf seiner Seite darauf hin, daß bei den mechanischen Teilen in Quarzwerken "keine Rücksicht auf Traditionen der Uhrmacherei" genommen wurde. Die Verwendung preisgünstigerer Materialien, wie z.B. Kunststoffen, vereinfachte die Teilefertigung ebenso wie die Montage und die Wartung.

Tissot hatte seit den Fünfzigerjahren neue Werkstoffe für die Fertigung von Uhrwerken erforscht, unter anderem Kunststoffe mit selbstschmierenden Eigenschaften. Daraus wurde Ende der Sechzigerjahre das "Astrolon"- oder "Sytal" (für "Système Total d'auto-lubrication")-, oder einfach nur "Autolub"-Kaliber 2250/2270/2280 - ein Handaufzugswerk, das fast vollständig aus Kunststoff gefertigt war, bis hin zu Ankerrad und Anker.

2250 clear.jpg

2250 exploded.jpg
(Bildquelle: The Tissot "Astrolon" Plastic Watch [4/2/00] - TimeZone)

Lediglich Federhaus und Aufzugsfeder, Unruhreif und Unruhspirale sowie Teile des Aufzugs waren aus Metall. Abgesehen vom Lagerstein der Unruh hatte das Werk keine Steine, die Achsen der Zahnräder drehten sich direkt im Kunststofffutter der beiden Werksplatinen. User kissot zitierte in "Uhrenfrosch"s Vorstellung einer Tissot Navigator mit Autolub-Kaliber aus der Zeitschrift "Chronos":

kissot hat gesagt.:
In Chronos, Ausgabe 05-2003 steht über diese Tissot-Modelle mit Plastic-Werk (Kal. 2250, 2270, 2280): "Wenn man diese Uhr ständig trug", so ein damaliger Mitarbeiter, "liefen die Räder mit Stahlachsen immer besser. Irgendwann hatte die Feder im Verhältnis zur Spirale auf der Unruh zu viel Kraft. Die Uhr prellte, das heißt sie lief viel zu schnell. Weil das Werk nicht demontierbar war, mußte man es auswechseln."
Hiermit ist auch schon das entscheidende Problem des Werkes angesprochen: es ist in einem durchsichtigen Kunststoffcontainer eingeschlossen, der nicht geöffnet werden kann. Reguliert wird es über über eine Kunststoffschraube von außen, in bestimmten Uhrenmodellen sogar von außerhalb des Uhrengehäuses.

buggybodendh0.jpg
(Bildquelle: watchlounge-user 'smynt')

Wenn also irgend etwas in dem Werk entzwei geht, kann man es nur austauschen. Roland Ranfft hat auf watchtime.ch aus dem 'Flume' zitiert, welche Arbeiten die Uhrmacher an Uhren mit diesem Werk ausführen sollten:

Roland Ranfft hat gesagt.:
Flume schreibt zum Thema Reparatur: Das Werk kann nicht auseinandergenommen werden. Vom Uhrmacher sollen nur folgende Reparaturarbeiten vorgenommen werden: Werk auswechseln, Rücker einstellen, kompl. Unruh ersetzen, Zeiger, Zifferblatt, Gehäuse ersetzen, Aufzugwelle (Gehäuseteil) ersetzen, nicht die Aufzugwelle im Werk, Krone ersetzen....und weitere Dinge, die nichts mit dem Werk zu schaffen haben.
Originalersatzteile gibt es folglich nicht, Originalwerke sind bei Tissot lange vergriffen (zumal die Uhrmacher der Siebzigerjahre kräftig mauerten und die wenig einträglichen Arbeiten an Uhren mit diesem Werk zu vermeiden suchten.)

Um ein Langes kurz zu machen: das Werk und die damit ausgestatteten Uhren waren trotz der an sich guten Idee kein großer Erfolg - das erste Modell wurde von 1971 bis 1975 gebaut, eine zweite, verbesserte Serie von 1975 bis 1977 - und als die Zeit für sie reif gewesen wäre, waren sie technisch überholt: ihre Marktnische besetzten dann günstige Quarzuhren, mit denen in Hong Kong und Taiwan fertigende Japaner (und schließlich natürlich die Firma "Swatch") den Markt fluteten.

Ein vollständig aus Kunststoff gefertigtes Wegwerf-Uhrwerk versprach also keine dauerhafte Lösung für das Problem der Fertigungskosten, wenn auch weniger aus technischen als aus psychologischen Gründen. Weil sich der selbstschmierende Kunststoff aber in der Praxis bewährt hatte, wurde er Teil der letzten von Tissot selbst entwickelten Werkefamilie Kaliber 2770 und 2780. Auch sonst, schreibt Dr. Ranfft weiter,

Roland Ranfft hat gesagt.:
... verließ man auch beim Konzept die eingetretenen Pfade: Eine lange dünne Feder erlaubt nicht nur eine zweistufige Untersetzung zwischen Rotor und Federhaus, sondern auch das Gangwerk kommt mit einem Rad weniger aus (unteres Werk-Bild). Schließlich geriet das Werk noch ausgesprochen servicefreundlich. Dennoch war der Erfolg mäßig: Schon nach zwei Jahren wurde die Fertigung eingestellt, und nur wenige dieser Uhren haben bis heute überlebt.
2770 Automatic Block.JPG
Die Klinkenfeder 1428 bewirkt, dass das Mitnehmerrad 1478 nur in einer Richtung Kraft auf das Reduktionsrad 1481überträgt. In dieses wiederum greift die Ratschenfeder 434 ein, und macht es so zugleich zum Sperrad.
Bild entnommen aus [3]

Ob der Misserfolg dem Umstand geschuldet war, dass die Uhr nicht werbewirksam mit 17, 21 oder gar 25 Steinen punkten konnte? Verschämt verschwieg Tissot auf den Zifferblättern der Uhren mit diesem Kaliber die Anzahl der Steine, und das, obwohl man nicht davor zurückschreckte, das preisgünstige Werk selbst in der prestigeträchtigen 'Seastar'-Baureihe zu verwenden - das obige Zitat stammt aus einer Annonce bei Roland Ranfft für genau so eine Seastar aus dem Jahre 1977.

Oder lag es daran, dass die Aufzugsleistung eher bescheiden war? Ein ganzer Tag Büroarbeit reicht dem einseitig aufziehenden Rotor nicht aus, um genügend Kraftreserve für die ganze folgende Nacht aufzubauen, selbst, wenn sie kurz ist ;-) Wenn man also nicht gerade als Polizist den ganzen Tag auf einer vielbefahrenen Kreuzung den Verkehr regelt, dann wird man die Uhr jeden Morgen neu stellen müssen - eine Übung, der sich gerade Käufer von Automatikuhren nicht aussetzen möchten.

Eigene Werke baut Tissot seither nicht mehr, sondern stattet seine Uhren mit ETA-Kalibern aus.

*

Dieses Werk wollte ich mir doch mal ansehen, also schraubte ich den Rückdeckel ab:

Deckelinnenseite.jpg

Jetzt wusste ich auch, was es mit der Bauhöhe auf sich hat: sie ist dem ausgesprochen fetten Werkhaltering aus Kunststoff geschuldet. Das kuppelartige Bauteil schafft gut einen halben Zentimeter Luft zwischen Automatik-Rotor und Bodendeckel.

Werk 1.jpg

Werk 2.jpg

Als ich meine Recherche fortsetzte, fand ich heraus, dass das Tissot 2770 wohl in der Tat recht selten ist, ebenso wie die Literatur dazu dünn gesät ist: Heinz Hampel ist seine Schwester 2780 gerade mal eine halbe Zeile in der Kaliberliste wert, ohne jedoch die Anzahl der Steine (10) oder die Geschwindigkeit (21.600 A/h) zu spezifizieren, das 2770 fehlt ganz.

Also war ich zur weiteren Recherche auf das Internet angewiesen. Meine Wanderungen durch die Weiten des www an der Hand von Tante Gugel führten schließlich zu watchus.com, wo ich zu meiner Freude die Anfrage eines kanadischen Users fand, der genau die gleiche Uhr besitzt wie ich - geerbt von seinem Großvater, der sie wohl viel und gerne getragen hatte. Dem Kollegen wurde nahegelegt, sich direkt an Tissot zu wenden. Die Antwort war zwar vermutlich nicht, was er erwartet oder erhofft hatte, ist aber trotzdem interessant:

Tissot Customer Service hat gesagt.:
Ich kann Ihnen mitteilen, dass es sich den Bildern nach um eine Tissot-Automatikuhr mit Datumsanzeige und Tissot-Kaliber 2780(*) handelt. Dieses Kaliber wurde von 1977 bis 1979 produziert, Ihre Uhr sollte also aus dieser Zeit stammen. Leider kann ich Ihnen nichts Genaueres sagen und da wir sämtliche alten Unterlagen gesichtet haben, kommen wir hier nicht weiter.

... Tatsächlich ist die Seriennummer, die Sie uns gegeben haben, in den Unterlagen von Tissot Schweiz nicht zu finden. Möglicherweise entstammt die Uhr daher 'nationaler' Produktion. Von 1950 bis ungefähr 1984 lieferte Tissot Schweiz Uhrwerke mit und ohne Zifferblatt an Vertriebspartner in Frankreich, Deutschland, Italien, in der Schweiz und den USA. Diese Firmen beschafften sich selbst Zifferblätter, Zeiger, Gehäuse und Armbänder und bauten die Uhren dann vor Ort nach Vorgaben von Tissot (LeLocle) zusammen. Solche Uhren bezeichnete man als "Nationale Produktion" und Tissot (LeLocle) besaß und besitzt keine Unterlagen darüber.

Heute ist die Tissot-Kollektion sehr umfangreich und befriedigt die Bedürfnisse aller Märkte. Deshalb gibt es "Nationale Produktionen" heute nicht mehr.
Werk Label.jpg
(*) Falsch, aber verständlicherweise falsch: 2770 und 2780 verwenden den gleichen Rotor, der stets mit "2780" markiert ist.


Eine 'offizielle' Franken-Tissot also? Wird ja immer besser :D

Gut sind auch die Gangwerte - über 24 Stunden hält sie die Zeit mit wenigen Sekunden Nachgang.

Totale Kronenseite.jpg

*

Dies also war der letzte Versuch der Firma Tissot, ein preisgünstiges und gutes Werk für wertig anmutende mechanische Uhren auf den Markt zu bringen und sich damit gegen die Krise zu stemmen. Der Mut der Verzweiflung, der die Firma das ausgerechnet auf dem Höhepunkt der Quarzkrise, am Vorabend der Swatch-Ära tun ließ, macht diese Uhr zum passenden Neuzugang in meiner Sammlung der Oddballs und Underdogs. Hier fügt sie sich neben Adora und mancher Siebzigerjahre-Timex nahtlos ein: nur wenige haben überlebt, noch weniger in diesem Zustand. Ich werde sie nicht häufig tragen, da Schäden irreparabel sein dürften, aber wenn, dann gerne. Ihr Gangverhalten macht mir diese Entscheidung leicht.

Wristshot 1.jpg

Danke für's Reinschauen und Eure Kommentare!

Grüße
Tomcat

Verwendete Quellen:
[1] H. Hampel, Automatik-Armbanduhren aus der Schweiz, Callwey-Verlag, München 1996
[2] Lexikon der Uhrenmarken
[3] Catalog de pièces de rechange edité par la Fabrique d'Horlogerie Chs. Tissot & Fils S.A., Le Locle
[4] Website von Ranfft-Uhren
[5] Wholesale Charms & Watch Faces - Gold, Sterling Silver, Pewter | WatchUs.com
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
#4
nitrox

nitrox

Dabei seit
20.02.2010
Beiträge
1.023
Ort
Spandow
Schöne Tissot!
Die Größe passt genau in mein Beuteschema.
Wenn sie so gut gegen Magnetfelder geschützt ist, macht die Gehäusehöhe ja Sinn.
Danke für die Vorstellung.:super:

:oops: Habe eben deine Fortsetzung gelesen.
Trotzdem eine schöne Tissot.
 
Zuletzt bearbeitet:
#5
T

tiktaktobi78

Dabei seit
05.09.2012
Beiträge
190
Hallo Tomcat,
erstmal glückwunsch zu diesem schnapper!! eine tolle uhr, die mir auch sehr gut gefällt: jetzt weiß ich wenigstens, wer mich kurz vor auktionsende überboten hat...;-) viel spaß mit diesem tollen modell!
 
#6
COLD

COLD

Dabei seit
05.01.2012
Beiträge
2.120
Ort
NRW
Hallo Tomcat !

Hier muss ich doch mal antworten: Herzlichen Glückwunsch zu diesem genialen ebucht-Fund. Erstens gefällt mir die Uhr total gut, dann Deine umfangreiche Vorstellung und ich mag - für Dich nicht so wichtig - diese Marke. Es liegt vielleicht an meiner 516er, die mir mein Vater bereits überließ, als ich noch zur Schule ging.

Vielen Dank und Dir viel Freude
Armin
 
#7
O

Onkel Lou

Guest
Krasse Gehäuseform.....und diese abfallenden Flanken sind das Sahnehäubchen.

Echt ein schönes Teil in einem mehr als guten Zustand.

Gruß Heiner
 
#9
Badener

Badener

Dabei seit
27.07.2010
Beiträge
5.430
Ort
Starnberg
Tolle Uhr, tolle Recherche und schöne Bilder :super:.

Viel Freude damit!

Gruß
Badener
 
#10
plein

plein

Gesperrt
Dabei seit
15.05.2011
Beiträge
6.952
Eine wirklich schöne Tissot:super: und die Vorstellung samt der schönen Bilder einfach wunderbar:klatsch:

Vielen Dank fürs zeigen und viel Freude damit
Herzlichen Glückwunsch
 
#11
MAP254

MAP254

Dabei seit
20.07.2011
Beiträge
1.194
Ort
Wien
Guten Morgen Tomcat,
danke für den Auszug aus der Uhrengeschichte. Ist deine jetzt eine "Lokale Produktion" oder aus LeLocle?
Nachdem sie doch recht hoch baut, wie trägt sie sich und was hat es mit dem Magnetschutz auf sich?
Viel Vergnügen wünscht
Manfred
 
#13
Ford_Prefect

Ford_Prefect

Dabei seit
28.09.2011
Beiträge
1.933
Ort
Bodensee
Hallo Andreas,

Respekt, wieder einmal eine super recherchierte Vorstellung einer außergewöhnlichen Uhr. Das Kaliber finde ich sehr interessant, wußte ich bislang noch nicht, dass selbstschmierende Kunsstoffe in Uhrwerken verbaut wurden. Wieder eine Wissenslücke geschlossen.

Die Uhr gefällt mir sehr gut, ein typischer Vertreter der späten 70er.

Vielen Dank für die sehr gelungene Vorstellung und viel Freude mit der Tissot.

Viele Grüße
Fred
 
#14
BSBV

BSBV

Dabei seit
17.06.2010
Beiträge
13.715
Ort
Braunschweig
Meinen Glückwunsch zum Schnapp.

Eine tolle Tissot, zwar ein bißchen klein, aber dafür sehr schön.

Klasse Bilder & gute Info. :super:
 
#15
RiGa

RiGa

Dabei seit
31.08.2007
Beiträge
14.258
Ort
Wien Floridsdorf
Hallo, Andreas!

Gratuliere nicht nur zur Neuen, sondern auch erneut zu dieser liebevollen und informativen Vorstellung!

Alle Achtung: Die baut aber ganz schön hoch. :shock:
Das wird aber nicht weiters stören, denn der Zustand ist wohl mit Fug und Recht als exzellent zu beurteilen.

Schön alleine diese Kombination mit dem Uhrband ist ja der Eyecatcher schlechthin! :super:

Viel Freude weiterhin!

Gruß, Richard
 
#17
O

Onkel Lou

Guest
Alle Achtung: Die baut aber ganz schön hoch. :shock:
Das wird aber nicht weiters stören, denn der Zustand ist wohl mit Fug und Recht als exzellent zu beurteilen.

Schön alleine diese Kombination mit dem Uhrband ist ja der Eyecatcher schlechthin! :super:
Voll ins schwarze getroffen....und mit einem anderen Band könnte ich mir die Uhr gar nicht vorstellen.

Da stimmt alles bis aufs kleinste Detail.

Man hat sich echt Gedanken gemacht wie Band und Uhr am besten harmonieren.....und dann einen Volltreffer gelandet.

Gruß Heiner
 
#18
Lex Barker

Lex Barker

Dabei seit
28.11.2012
Beiträge
282
Ort
Wienerwald, Niederösterreich
Hallo!

Eine Vorstellung voll geballter Information vom Feinsten und damit ganz nach meinem Geschmack! Super, dass Du Deine umfangreiche Recherchearbeit ins Forum gestellt hast und mit uns teilst.

Hast Dir jedenfalls eine außergewöhnliche Uhr geangelt, die durch diese Geschichte gleich noch um einiges interessanter wird.

Wünsche Dir viel Freude mit der Uhr!

Gruß!
Alex
 
#19
T

Tomcat1960

Guest
@ falko: Vielen Dank, Gerd. Ja, das dachte ich mir auch, als ich sie auspackte. Ein hauchdünner "Fahrer" ist auf der spiegelblanken Fläche des oberen Bandanstoßes, ansonsten ist die Kleine in einwandfreiem Zustand. Booklet und Hangtag waren natürlich der Schlag Sahne obendrauf. Hat richtig Spaß gemacht, diesmal. Hattest Du mit dem Werk schon mal zu tun?

@ nitrox: auch Dir vielen Dank! Die Gehäusehöhe alleine schützt, glaube ich, nicht gegen Magnetfelder ;-) So richtig klar ist mir dennoch nicht, worauf der Text im Booklet Bezug nimmt - an Plastikbauteilen konnte ich zwei Zahnräder und ein paar Teile im Aufzugsmechanismus identifizieren. "Inge für Arme"? Eher nicht, aber schön isse schon ;-)

@ tiktaktobi78: Vielen Dank für den Glückwunsch, und sorry, dass ich Dich überboten habe. Wusstest Du zu dem Zeitpunkt schon, was für ein seltenes Stück das ist, oder haben Dich auch nur Form und versprochener Zustand angemacht?

@ COLD: ich habe es oben vielleicht etwas unglücklich formuliert: es gibt durchaus Uhrenmarken, denen ich zugetan bin, weil sie die Uhrengeschichte bewegt haben. Tissot gehört da ganz sicher dazu. Von daher: ja, Vintage-Tissots gefallen mir, und es ist schön, dass Tissot sich heute auf diese Tradition besinnt. Vielen Dank für Deine Glückwünsche, und es freut mich, dass Dir die Vorstellung gefallen hat.

@ Onkel Lou: Kein Vergleich zu Deiner neuesten Errungenschaft, aber die Gestaltung ist wirklich gelungen - typisch Spätsiebziger halt. Danke Dir!

@ Duc999: vielen Dank!

@ Badener: auch Dir vielen, vielen Dank. An Dich geht die gleiche Frage wie an Falko: hattest Du mit dem Kaliber schon einmal zu tun?

@ plein: Tausend Dank! Es freut mich besonders, dass Dir die Bilder gefallen :)

@ MAP254: Danke Dir! Tissot hat ja geschrieben, es sei "lokale Produktion". Möglicherweise hat der Großvater des watchus-Kollegen sie ja aus Europa mitgebracht. Wie aber im dortigen Forum auch geschrieben wird, sind die Unterlagen zahlreicher Hersteller dafür berüchtigt, nicht ganz vollständig zu sein. Durchaus nicht unwahrscheinlich, dass sie tatsächlich in einem offiziellen Tissot-Katalog stand und die Unterlagen im Zuge der Übernahme durch die SG verschwunden sind. Wer weiß, vielleicht tauchen sie ja nochmal auf. Und was den Magnetfeldschutz angeht ... das wüsste ich ehrlich auch selbst gerne ;-)

@ Tempo: super, danke! Freut mich, dass Dir Uhr und Vorstellung gefallen!

@ Ford_Prefect: auch Dir vielen lieben Dank! Ja, das Uhrniversum ist riesengroß ;-) - ich merke das täglich, wenn ich hier reinschaue

@ BSBV: vielen Dank, Bernd. Ja, sie hält mit dem Klassiker PR516 natürlich nicht mit - aber sie tut, was sie kann. Interessant finde ich sie vor allem wegen des Werks, und weil sie zeigt, dass es durchaus lohnen kann, einmal die ausgetretenen Pfade zu verlassen. Sie litt halt vor allem unter dem schlechten Timing ;-)

@ RiGa: Danke, Richard! In der Tat war es die Kombination aus Gehäuse und Band, die mich ansprach. Dass sie so ein spezielles Werk in sich trug, habe ich ja erst gemerkt, als sie vor mir lag. Stört mich aber gar nicht :D

@ dbuergi: auch Dir vielen Dank. Es freut mich, dass Dich die Vorstellung angesprochen hat.

@ Onkel Lou: Danke, Heiner, besser hätte ich es nicht sagen können :super:

@ Lex Barker: danke, vielen Dank! Ich weiß gerne, was ich da am Arm habe und teile meine Erkenntnisse gern - allein schon, um mehr zu erfahren. Ich bin ja nicht der einzige Uhrenverrückte hier ;-)

Viele Grüße
Andreas/Tomcat
 
#20
K

KP-99

Dabei seit
14.02.2011
Beiträge
3.217
Ort
Niedersachsen
Hallo Andreas,

eine sehr interessante Uhr hast du da wieder ergattert.

Das Gehäuse weiß mit seinen schönen Ecken und Kanten in massiver Optik sehr zu gefallen.

Ich bin ja bekanntlich ein kleiner Tissotjünger (bisher allerdings hauptsächlich den Chronographen verfallen) und habe mich sehr über deine Nachforschungen zum interessanten und seltenen Werk gefreut.

Ich bin der Meinung, dass Tissot damals sehr schöne, wertige Uhren gefertigt hat und dieses Stück reiht sich da nahtlos in die Liste ein.

Ich war doch recht überrascht, als ich gelesen habe, welches Werk dort verbaut wurde, hätte ich doch eher mit einem Tissot 24xx, 25xx Kaliber (und damit ETA) gerechnet.

Man lernt eben nie aus.

Ein wirklich schönes, interessantes Stück im tollen Zustand, das jetzt verdientermaßen bei einem netten Sammler gelandet ist.

Grüße
Klaus-Peter
 
Thema:

Tissot's Last Stand - Automatic von 1977, cal. 2770

Tissot's Last Stand - Automatic von 1977, cal. 2770 - Ähnliche Themen

  • [Verkauf] Buch Rolex The last Frontier (Deepsea)

    [Verkauf] Buch Rolex The last Frontier (Deepsea): Das Buch ist ungelesen und stammt aus einem Nichtraucher Haushalt in dem auch keine Tiere wohnen. Preis: verhandelbare 110 Euro incl. DHL...
  • [Erledigt] The Last Frontier / Rolex Buch Sea Dweller Deepsea

    [Erledigt] The Last Frontier / Rolex Buch Sea Dweller Deepsea: Hallo zusammen. Ich biete hier eines der begehrten Bücher zur Geschichte der Rolex Sea Dweller Deepsea "James Cemeron" zum Kauf an. Dieses...
  • [Erledigt] Steinhart Triton 30 ATM Bronze Last Edition 07/2018

    [Erledigt] Steinhart Triton 30 ATM Bronze Last Edition 07/2018: Steinhart Triton 30 ATM Bronze Last Edition Ich muss meinen Bestand etwas ausdünnen, daher kommen verschiedene Uhren zum Verkauf: Die...
  • Sinn 144 St - Aller Laster Anfang

    Sinn 144 St - Aller Laster Anfang: Hallo liebe Uhrenfreunde, ich heiße Dietmar und bin aus dem schönen Sauerland. Meine Uhrenleidenschaft besteht nun schon seit einem viertel...
  • [Verkauf] Mr Jones Watches - Last Laugh Tattoo Edition 37mm Unisex - wie neu / OVP foliert

    [Verkauf] Mr Jones Watches - Last Laugh Tattoo Edition 37mm Unisex - wie neu / OVP foliert: Es ist wie verhext. Macht man zum falschen Zeitpunkt eine Bemerkung, wird sich das gleich notiert und man wird mit (wirklich nett gemeinten!!)...
  • Ähnliche Themen

    Oben