Tissot Seastar 1000 Chrono (Neu) mit Swatchwerk!

Diskutiere Tissot Seastar 1000 Chrono (Neu) mit Swatchwerk! im Herrenuhren Forum im Bereich Uhren-Forum; Bin gerade bei Spiegel.de über satte Bannerwerbung für die neue Tissot-Seastarkollektion "gestolpert". Die Optik ist wohl Geschmackssache. Für...
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sailor6800

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Bin gerade bei Spiegel.de über satte Bannerwerbung für die neue Tissot-Seastarkollektion "gestolpert".

Die Optik ist wohl Geschmackssache. Für die Dreizeiger-Variante mit ETA 2824 soll ca. 650 EUR kosten. Der Chronograph kostet fast 1.000 EUR. Verbaut ist dort kein 7750er sondern das neu entwickelte (Teilkunststoff) ETA Werk dass auch bei den Swatch-Automatik-chronos (ca. 290 EUR UVP) und der Certina PRC 200 (ca. 650,- EUR) zum Einsatz kommt.

Mir erschien die Certina schon preislich sehr überzogen. Es ist wohl Preispolitik der Swatch-Group, dass hauseigene Uhren mit 7750er Werk preislich erst sehr deutlich überhalb der 1.300 EUR Grenze starten.
 
Uhrbene

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Gehört wohl eher in die News oder ins Cafe ...

Ich sehe das wie Du, 1.000 Euro wäre mir die mit dem Werk nie wert. Und Tissot ist nun auch nicht gerade der große Name zum Angeben. Anderseits gibt es auch Uhren mit 7750 für 4.000 Euro...

Noch schlimmer finde ich die 48mm ...
 
S

sailor6800

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Mein Statement richtet sich weniger gegen das Werk als solches. Ist doch schön, dass die Swatch Group aktiv ist und Innovationen bringt. Und man wird seine Gründe haben, warum das Werk nun verstärkt bei den Massenmarken (tissot,Certina, Swatch) der Gruppe zum Einsatz kommt. Die klassischen 7750er werden dann demnächst nur noch in höherpreisigen Kollektionen zur Verwendung kommen.
 
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Alles eine Frage von Angebot und Nachfrage.

Geschmäcker sind verschieden.
 
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sailor6800

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Nun die Wahl des verbauten Werks ist wohl am wenigsten eine Frage des Geschmacks.

Die Swatch Group wird schon ihre Gründe haben, wenn sie ETA 7750er nur noch in Uhren verbauen möchte, deren UVP erst bei € 1200,00 beginnen. Mit den Stil- und Geschmackserwartungen der Kunden hat das wohl kaum zu tun.
 
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Sollen sie doch machen. Herr Smirnow von German Military und die Besitzer der Marke UHR werden sich freuen, da sie wohl mehr Kundenzulauf bekommen...
 
marfil

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Tissot sieht die Seastar halt als Hightechuhr....



Noch nie war eine Tauchausrüstung optisch und technisch so fein abgestimmt. Die neue Tissot Seastar 1000 in trendigem Ozeanblau verbindet Stil und Leistung, ohne das eine oder das andere zu verwässern. Ihr Zifferblatt, die Lünette und das Kautschukband in auffälligem Blau verleihen dieser 48 mm Uhr den 'Big Blue' Status. Die Inspiration des Tauchens zeigt sich in ihrem Erscheinungsbild und ihren Funktionen. Die Automatikuhr bringt unter Wasser bis zu einem Druck von 30 bar zuverlässig ihre Leistung und beweist damit, dass die Leidenschaft für Unterwassersport und die Vorliebe für Automatikzeitmesser ein perfektes Gespann bilden können.
*
Eine Klasse für sich
*
Hightech-Uhrmacherkunst und moderne Materialien machen die Tissot Seastar 1000 zur perfekten Ausrüstung bei Abenteuern zu Wasser und zu Land. Das Tauchthema zeigt sich durchgängig in vielen Details: in der gleichlaufenden Lünette, im Armband mit Sicherheitsschließe und Tauchverlängerung sowie in den Zeigern und Markierungen mit Super-LumiNova®. Alle Modelle haben zudem ein Heliumventil, mit dem der Druck in der Uhr automatisch abgelassen werden kann. Mit insgesamt zehn unterschiedlichen Modellen bietet die neue Kollektion etwas für jeden Geschmack. Sie besteht aus Automatik-Chronographen mit dem revolutionären C01.211 Uhrwerk sowie eleganten Uhren mit drei Zeigern, die ebenfalls mit Schweizer Automatikwerken ausgerüstet sind. Abgerundet wird die vom Meer inspirierte Farbpalette mit einer Auswahl an Zifferblättern in Schwarz und Weiß oder Schwarz und Orange! sowie Armbändern aus Metall oder Kautschuk. Die Tissot Seastar bestätigt einmal mehr das Talent von Tissot, einsatzbereite Spitzenleistung in ansprechendem Design zu zeigen.
*
Merkmale:
*
***** - Swiss Made
***** - Automatikwerk
***** - Kratzfestes Saphirglas
***** - 316L Edelstahlgehäuse mit schwarzer oder blauer PVD-Beschichtung
***** - Krone, Drücker und Gehäuse verschraubt Heliumventil Wasserdicht bis zu einem Druck von 30 bar (300 m/1000 Fuß)
***** - Massives 316L Edelstahlarmband mit Sicherheitsschließe und Tauchverlängerung
***** - Kautschukarmband mit Standardschließe
Tags: Tissot, Chronograph, Mechanik, Taucheruhr
 
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BSBV

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Nun die Wahl des verbauten Werks ist wohl am wenigsten eine Frage des Geschmacks.

Die Swatch Group wird schon ihre Gründe haben, wenn sie ETA 7750er nur noch in Uhren verbauen möchte, deren UVP erst bei € 1200,00 beginnen. Mit den Stil- und Geschmackserwartungen der Kunden hat das wohl kaum zu tun.
SORRY, aber es hat leider was mit Geschmack zu tun. Tissot und andere Marken bauen nicht für uns, sondern für die Allgemeinheit. Ich kenne viele Menschen, die so kaufen : Werk, egal. Hauptsache die Uhr sieht toll aus.

Wir hier sind eine Minderheit.
 
Alex66

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Ich werde mir die Uhr als Chrono in jedem Fall mal genauer anschauen. Warte schon geraume Zeit darauf, dass die endlich in die Läden kommt. zum angeben ist sie wohl nichts, aber mir gefällt sie auf den Bildern recht gut ... und darauf kommt es an. 48mm ist auch vollkommen ok ;-)
 
S

sailor6800

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Dass neue werk als High-Werk zu vermarkten, mag ein eleganter Marketing-Schachzug von Tissot sein.

Ein wohl im Vergleich zum 7750er deutlich preisgünstigeres Werk einbauen und dieses dann als High-Tech Innovation an Uhren-Laien vermarkten.:lol::lol:
 
Uhrbene

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48mm ist auch vollkommen ok ;-)
Das hängt natürlich vom Arm ab. Am Durchschnitts-18cm ist das m.E. eine Lachnummer. Aber ich ich habe schon gehört, dass bei Dir eine Dipsy eher nach Minaturausgabe einer Uhr aussieht, dann ist das natürlich was anderes.
 
Alex66

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Dass neue werk als High-Werk zu vermarkten, mag ein eleganter Marketing-Schachzug von Tissot sein.

Ein wohl im Vergleich zum 7750er deutlich preisgünstigeres Werk einbauen und dieses dann als High-Tech Innovation an Uhren-Laien vermarkten.:lol::lol:
Elitäre Arroganz ist was schönes ;-) Eine Uhr ist halt doch irgendwo mehr als die bloße Summe ihrer einzelnen Komponenten.
 
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Thomas_G.

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Wir haben das Werk im Magazin mal getestet, ich sogar besonders kritisch (weil mißtrauisch) und waren erbaut über die sehr guten Gangwerte. Insofern hat die ETA hier aus dem alten Swatch-Automaten, der erstmals nach der Astrolon eine Kunststoffhemmung hatte, und aus dem Lemania 5100 ein durchaus brauchbares und belastbares Werk gebaut.

Herr Smirnov und Uhr oder andere Marken werden nicht mehr lange 7750er verbauen können, die Verknappung der ETA läuft auf vollen Touren und die Ersatzteilwege werden auch nach und nach unterbrochen. In Summe wird sich der komplette Markt stark ändern in den kommenden Jahren.

Für den Preis finde ich die auch optisch ansprechende (aber viel zu große) Uhr keinen schlechten Kauf.
 
marfil

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Wir haben das Werk im Magazin mal getestet, ich sogar besonders kritisch (weil mißtrauisch) und waren erbaut über die sehr guten Gangwerte. Insofern hat die ETA hier aus dem alten Swatch-Automaten, der erstmals nach der Astrolon eine Kunststoffhemmung hatte, und aus dem Lemania 5100 ein durchaus brauchbares und belastbares Werk

Das deckt sich auch mit meinen Erfahrungen/Testergebnissen.
Nurlaesst das noch keine Rueckschluesse auf die Langzeitstabilitaet zu.
Zudem hatte ich beinah den Verdacht, dass meine Testuhr ein ...hm....ausgesucht gutes Exemplar war.

Zitat aus dem Review..

Hier muss man etwas weiter ausholen, beginnt doch dessen Geschichte schon in den 70ern des vorigen Jahrhunderts.

Aus der Not eine Tugend zu machen, war wohl einer der Hintergedanken bei der Entwicklung des „Originals“.

Schon damals wurden Kunststoffe für Werkbestandteile eingeführt, was die Fachwelt in erhebliches Erstaunen versetzte- und nicht nur positive Zustimmung erntete.

Im Laufe der letzten 40 Jahre stellte sich jedoch heraus, dass Kunststoffe durchaus eine brauchbare Basis für Uhrwerke bilden können.
Jedenfalls glänzte das Lemania 5100 (Produktionszeit 1978 bis 2002) mit absoluter Zuverlässigkeit und extremer Robustheit gegenüber Stößen, weshalb es auch gerne in Uhren für militärische Anwendungen eingebaut wurde.

Das aktuelle ETA C01.211 stellt sozusagen die Wiederbelebung dieses historischen Werkes dar, wobei einige konstruktive Änderungen vorgenommen wurden.

So ist bei der hier vorliegenden Uhr die Stoppminute nicht mehr aus der Mitte (wie beim „Original“), sondern über ein Hilfszifferblatt ablesbar.
Die Hemmung wird nun ebenfalls aus Kunststoff gefertigt- was schon irgendwie „ungewohnt“ aussieht.

Dass dieses Bauteil jedoch offensichtlich seinen Zweck hervorragend erfüllt, belegen die Gangwerte dieses Werkes eindrucksvoll:

Am Handgelenk läuft die Uhr defakto ohne Abweichung!

Auf der Zeitwaage ist das Bild nicht viel schlechter- die Abweichungen der einzelnen Lagen zueinander betragen bei der Testuhr maximal 6 Sekunden.

Ob diese Präzision über einen entsprechend langen Zeitraum, also innerhalb der Revisionsintervalle konstant bleibt, muss freilich erst die Zukunft zeigen.

Interessant ist auch, dass die Frequenz des Werkes von 4 auf 3Hz (im Gegensatz zum Lemania) gesenkt wurde.

Insgesamt ist dieses Kaliber jedenfalls auf effiziente, kostengünstige Fertigung hinkonstruiert.
Auf eine Dekoration muss man ebenso verzichten, wie auf manche Bauteile der teureren Kaliberserien.
Ungeachtet dessen kann man dem Werk aber keine negativen Eigenschaften ankreiden.
Und wenn`s funktioniert- wieso nicht??

So kommen auch weniger betuchte Menschen (oder solche, die nicht bereit sind, einen 4stelligen Betrag auszugeben) in den Genuss eines automatischen Chronographenwerkes, ohne auf Gebrauchtuhren- oder noch schlimmer- Chinaware ausweichen zu müssen.


Das Band:
 
R

rvboelken

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Werk hin, Werk her...das Ding ist m.E. unsagbar hässlich.

Grüße, RvB.
 
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sailor6800

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Also die bisherigen Erfahrungen mit dem Werk ist offensichtlich durchwachsen.

Was eben auffällig ist, ist die Markenpositionierung der Swatch-Group und der damit einhergehenden Preispolitik.

Das neue Chronowerk in einer Swatch-Automatik zum Preis von unter 300,- € halte ich durchaus für ein faires Angebot.
Aber in einer Uhr zum Listenpreis von 1000,- EUR?? Ich weiss nicht. Sehr ambitioniert, wenn man bedenkt, dass auch tissot nur industrielle Massenware fertigt.

Insofern halte ich den Einwand, dass die Preisspanne bei ETA 7750er Uhren ähnlich ausfällt auch nicht ganz so überzeugend.
Klar es gibt Lowbudget Anbieter wie uhr.info, die eine schlichten 7750er Chronographen in einfachster Ausführung bereits ab 400,- EUR anbieten. Diese Uhren dann aber mit 7750er Chronos von Herstellern wie Breitling, British Masters, Corum, eberhard, Hanhart jenseits der 2000 EUR0 Marke auch nur eingeschränkt zu vergleichen.
 
BSBV

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Tissot ist eine Tochter der Swatch-Gruppe. Baut Uhren für die Allgemeinheit und versucht, wieder jeder Hersteller, Gewinne zu machen. Also, man nehme ein Gehäuse, kaufe günstig Werke ein, schale diese ein und verkaufe diese dann als High-Tech-Uhr. Preis anpassen und der Kunde von Heute denkt, klasse, da habe ich eine sehr wertvolle Uhr für wenig Geld bekommen.

Jeder Hersteller darf sein Produkt in den höchsten Tönen anpreisen. Kein Problem.

Nur wir fallen nicht drauf rein. Weil wir uns hier mit dem Thema schon länger beschäftigen und den Markt beobachten.
 
richy69

richy69

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Der Chronograph kostet fast 1.000 EUR...und der Certina PRC 200 (ca. 650,- EUR) zum Einsatz kommt.
Was die Uhren kosten und was man bereit ist dafür zu zahlen, sind ja auch zweierlei paar Schuhe. Ich glaube nicht, dass Otto-Normal-Verbraucher (dem das Werk egal ist) bereit ist, 1000 Euro für eine Uhr zu bezahlen, also bleibt es imho doch wieder eher an den Sammlern hängen. Ich denke, die Uhren floppen zu dem Preis.

Und: die PRC 200 ist auch eine Tissot!
 
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