The Telegraph: "Why I've never understood the appeal of a posh watch"

Diskutiere The Telegraph: "Why I've never understood the appeal of a posh watch" im Uhrencafé Forum im Bereich Uhren-Forum; Hallo ihr Lieben, Mich würde interessieren was ihr von dem folgenden Zeitungsartikel haltet. Ich fand ihn lesenswert und sehr ehrlich-kritisch...
erpelstolz

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Hallo ihr Lieben,

Mich würde interessieren was ihr von dem folgenden Zeitungsartikel haltet. Ich fand ihn lesenswert und sehr ehrlich-kritisch.
Mich würde besonders interessieren, was jene dazu sagen, die tatsächlich eine Uhr im Wert von über € 30.000 besitzen - Vielleicht gibt es ja auch gute Gegenargumente. Mir persönlich würde sogar schon eins einfallen, obwohl ich ihm zustimme.

Viel Spaß beim Lesen!

Why I've never understood the appeal of a posh watch

Übrigens fällt mir dazu gleich eine Frage ein: was denkt ihr, ab welchem Betrag bekommt man keinen sinnvollen Mehrwert mehr für eine Uhr? Also bis zu welcher Grenze bekommt man tatsächlich irgendeine Form von Wertarbeit oder Qualität, und ab welcher Grenze bezahlt man nur noch für Prestige o. ä.?
 
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Articus

Articus

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Gähn... Der Typ hat offenbar wenig Ahnung von Uhren.

Zur Frage: Alles über Seiko 5;-)
 
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steinhummer

steinhummer

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Letztlich geht es um die Frage, wie Reichtum verteilt ist, und er macht diese Frage exemplarisch an Uhren fest. Er könnte auch Häuser/Yachten/Hypercars... nehmen. Ändert nichts daran, dass diese Frage relevant ist. Und zügig ins Politik-Verbot führt.

Pitt
 
goldencolt

goldencolt

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Ich fand den Artikel recht langweilig und schwach ehrlich gesagt. Fuer manche ist eine Uhr ein Kunstwerk und jetzt sollte sich der Autor mal denken, welchen Mehrwert ich bei einem 1000.000 Euro Gemälde ggue einem 10.000 Gemälde Euro habe. Man kann sich ja mal ansehen, wie sich einige Uhren preislich entwickelt haben. Andere Typen haben es verstanden, haben vor einigen Jahren ein begehrtes Modell einer Uhr bei Auktionen für - für viele - zu hohe Preise ersteigert und dann fünf bis zehn Jahre später bei einer neuen Auktion den Preis vervielfachen können. Eben wie @Articus schreibt, wenig Ahnung von Uhren.
 
Crush

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Ach, so langweilig war der Artikel gar nicht. Was bei solchen Betrachtungen jedoch oft auffällt: Klingt im ersten Augenblick vernünftig, entpuppt sich aber schnell als sehr verengte Sichtweise. Drei Kritikpunkte:

1. Wieso fragt man bei einem Luxusgut nach dem (Mehr)Wert?
Liegt nicht eben darin der Zauber, sich eine Sache einfach zu leisten - ohne sie mit einem Nutzen vor sich oder anderen zu rechtfertigen?


2. Die eigene Perspektive wird zum Maßstab aller erhoben.
Der Autor hält die Seamaster noch für sinnvoll, "mehr Uhr" für dekadent. Frag mal ne Putzfrau zur Seamaster, die zeigt dir nen Vogel wegen so viel Geld für Quatsch. Und der Millionär? Kann mit 30000€ gar nichts Sinnvolles mehr anfangen, was er nicht eh schon erledigt hat.
Selbst hier im Forum unter Uhrfreunden fällt auf, daß die mittelstandsleistbare Luxusuhr hochgejubelt wird und die darüber hinaus weisende Extravaganz als sinnlos oder dekadent betrachtet wird.


3. Das Argument der Verschwendung.
Sicher, es gibt viel sinnvollere Möglichkeiten Geld auszugeben als blanker Konsum. Aber das ist jedem selbst überlassen. Dem Banker zu empfehlen, statt eines Sportwagens lieber das Geld in eine gemeinnützige Stiftung zu stecken ist genauso übergriffig wie dem Autor des Artikels vorm Hauskauf abzuraten - schließlich könnte er weiter zur Miete wohnen und den Rest spenden. Oder der Putzfrau zu empfehlen auf Zigaretten verzichten und stattdessen lieber Obdachlosen nen Euro zuzustecken.
 
zeekaa

zeekaa

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Interessant seine implizite Annahme, in der Finanzbranche hätte er es (ebenso) weit gebracht, wie als Autor...? Oder noch weiter.
 
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Eberhard

Gast
Also bis zu welcher Grenze bekommt man tatsächlich irgendeine Form von Wertarbeit oder Qualität, und ab welcher Grenze bezahlt man nur noch für Prestige o. ä.?
Alles über Seiko 5
Seiko 5, Aha

Ein wenig mehr an Qualität bekommt man in der Regel in der Haute Horlogerie immer für sein Geld geboten.
Ob ein Credor Tourbillon, eine Philippe Dufour oder ein Harry Winston Sondermodell, die haben alle ihre Berechtigung, aber auch ihren Preis, der eben die gebotene Qualität spiegelt.

Müsste ich deine Frage wirklich ernsthaft beantworten, würde ich wohl die Grenze recht willkürlich bei ca. einer Million Euro setzen.

Aber schon die großen Komplikationen der einschlägigen Manufakturen kosten jeweils mehr - und mit Edelstein Besatz ist die Grenze nach oben mehr oder weniger offen.
Manche würden behaupten für ein Mehr an Qualität.
 
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Diverfan

Diverfan

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Den Artikel kann man so stehen lassen. Über den Mehrwert bei einer Luxusuhr zu debattieren ist sicherlich nicht zielführend.
Ich nehm mir die Zeit und berichte dennoch von meiner "Bekehrung".
Wir waren in Glashütte. Und wir haben die Lange Manufaktur besucht. Ich mag jetzt keine Namen nennen, damit es keinen Ärger gibt, aber durch einen sehr glücklichen Zufall konnten wir die Manufaktur bis in die Entwicklungsabteilung besichtigen. Es war für mich eine Offenbarung, mit welcher Akribie z.B. ein Schraubenkopf mehr als eine halbe Stunde mit der Lederfeile von Hand poliert wurde.
Als ich beim Kauf das Geld hinlegte war es immer noch viel Geld, aber bereut habe ich noch keinen Cent. Über Mehrwert habe ich mir auch noch keine Gedanken gemacht, und, werde es auch nicht tun.
Sie erfreut mich jeden Tag immer wieder bei jedem Blick darauf. Das reicht mir, um mir keine weiteren Gedanken machen zu müssen.
 
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