Tevise T 801 A - Warnung vor Messinggehäuse

Diskutiere Tevise T 801 A - Warnung vor Messinggehäuse im Uhren aus China Forum im Bereich Uhren-Forum; Ich kann @Aeternitas nur zustimmen, dass das Gehäuse der Tevise T 801 A nicht aus stainless steel besteht, sondern aus Messing. Glaiches gilt für...
thomaspan

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Ich kann @Aeternitas nur zustimmen, dass das Gehäuse der Tevise T 801 A nicht aus stainless steel besteht, sondern aus Messing. Glaiches gilt für Lünette und Krone.
Also besser Finger weg.:angry;:motz:
 
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Ist Messing was schlechtes? :hmm:
Hochwertige Leicas sind auch aus Messing.
 
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Ist Messing was schlechtes? :hmm:
Hochwertige Leicas sind auch aus Messing.
Na ja, Uhren haben halt deutlich mehr Hautkontakt und ich habe da schon üble Fraßlöcher im Messing gesehen, wenn die Verchromung / Vergoldung runter ist... Von der "Gegenseite" mal ganz abgesehen, Hautkontakt zu Messing ist nicht wirklich angenehm...

Bis in die 70er/80er waren Uhren im unteren Preissegment fast immer aus Messing, Edelstahl ist zerspanend nicht ganz einfach zu bearbeiten. Insofern bin ich in der Preisklasse nicht ganz überrascht, wobei die Chinesen auch in der Edelstahlverarbeitung Preis-/Leistungssieger sind
 
seltenheit

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1. Danke für die Warnungen; abgesehen von der Edelstahl-Lüge kam die Uhr ja erstaunlich gut weg in den Bewertungen für den Preis.

2. Gibt es eine ähnliche (Sub-Design) Edelstahl-Automatik UNTER der Invicta- / Gigandet- Klasse, so um die 50-100 Euro, die gute Basisqualität liefern?
Optisch gefallen mir z.B. die Bliger-Modelle. Wobei die auch als Parnis firmieren. *confused* ...
(Darf man hier Produktfotos einstellen?)

3. Bin auf Suche nach einer Submariner-Hommage mit Saphirglas zwischen 100 - 200 Euro. - Realistisch?
Oder bleibt dann nur Steinhart etc.?

LG
 
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bilewaz

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Von Uhrengehäusen aus Messing, kann ich nur abraten. Auch wenn das Zeug verchromt ist.
Mit dem Messinggehäuse einer Uhr, habe ich die übelsten Erfahrungen gemacht. Durch Hautkontakt mit dem Messing bekam ich eine Art von toxischer Entzündung am Handgelenk. Möchte jetzt nicht ins Detail gehen. Das kleinste Übel war, etwa ein gutes Monat lang, keine Uhr mehr tragen zu können. Anschliessend habe ich sehr lange Zeit nur noch Titan vertragen.

Zu Deiner Frage: Warum nicht bei Steinhart vorbeischauen? Allerdings bei Deinem gesetzten Budget, bleibt dann wohl nur -Ali-.

Grüsse, Gerd
 
D

Dille

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Wo bekommt man denn Hautkontakt mit dem Messing, wenn die Uhr verchromt ist?
 
Der Motor

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Ich habe auch mal eine lokale Metallallergie entwickelt, nachdem ich ein günstiges chinesisches Nato-Band aus der Bucht bei der Gartenarbeit im Sommer getragen habe. Ergebnis: wochenlang Cortison-Salbe an der Stelle, wo die Schließe war, und die Uhren musste ich ein halbes Jahr lang alle rechts tragen, auch die, die ich seit Jahren hatte. Der Dermatologe hat bei der ersten Untersuchung gesagt, bei manchen Leuten über 40 bliebe die Allergie, aber bei mir war sie zum Glück mittendrin wieder weg. Und der Arzt hat gemeint, bei entsprechend vorhandener Intoleranz könnten schon geringste Nickelanteile in "gutem" Edelstahl reichen, um die Haut zu röten und Pickel zu werfen. Nach der Erfahrung bin ich was Bänder angeht wieder spendabler geworden.
 
Fulano

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Ich denke mal, die allgemeine Aussage "Messing ist schlecht" trifft nicht ganz zu. Jahrzehntelang war ein grosser Teil der Uhren gehäuse aus Messing und seit ein paar Jahren sieht man sie vermehrt blank wieder als Alternative zu Bronze. Ich habe mit meinen Messing Uhren keine Probleme und kenne auch niemanden, der sie hat. Im Vergleich zu mancher Bronze hinterlässt Messing auch keine grünen Spuren.

Messing ist nicht gleich Messing und Mist kann auch in der Stahlbeschichtung oder Verchromung lauern. Dazu kommt noch die persönliche Empfindlichkeit gegenüber bestimmten Stoffen. Es reagiert ja auch nicht jeder gleich auf Nickel. Der Nickelanteil im Edelstahl sagt auch nix aus, da es nicht darauf ankommt, wieviel drin ist, sondern wie leicht er rauskommt.

Die meisten Allergien im Freundeskreis haben übrigens billige Nato's von Ebay ausgelöst, manchmal das Metall, aber auch durchaus das Nylon bzw die Farbe. Und das nur um ein paar Cent zu sparen...

Bleibt eigentlich nur bei erhöhter Empfindlichkeit neue Uhren erstmal vorsichtig zu tragen und bei den ersten Anzeichen zu reagieren. Oder gleich auf reines Titan zu setzen, da passiert bestimmt nix.
 
mannberlin

mannberlin

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1. Danke für die Warnungen; abgesehen von der Edelstahl-Lüge kam die Uhr ja erstaunlich gut weg in den Bewertungen für den Preis.

2. Gibt es eine ähnliche (Sub-Design) Edelstahl-Automatik UNTER der Invicta- / Gigandet- Klasse, so um die 50-100 Euro, die gute Basisqualität liefern?
Optisch gefallen mir z.B. die Bliger-Modelle. Wobei die auch als Parnis firmieren. *confused* ...
(Darf man hier Produktfotos einstellen?)

3. Bin auf Suche nach einer Submariner-Hommage mit Saphirglas zwischen 100 - 200 Euro. - Realistisch?
Oder bleibt dann nur Steinhart etc.?

LG
Unter 100 bekommst Du doch eine Invicta.
Meiner Meinung nach ist sie in diesem Preissegment nicht zu schlagen.
 
pallasquarz

pallasquarz

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Guten Abend, ich verstehe die ganze Aufregung um das Gehäuse nicht. Ich habe nie erwartet, dass die Billiguhren auch noch Edelstahlgehäuse haben, auch wenn das dasteht. Die sind bloss verchromt, nichts anderes.
Grüße Christoph
 
Tschassy

Tschassy

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Na ja, Uhren haben halt deutlich mehr Hautkontakt und ich habe da schon üble Fraßlöcher im Messing gesehen, wenn die Verchromung / Vergoldung runter ist... Von der "Gegenseite" mal ganz abgesehen, Hautkontakt zu Messing ist nicht wirklich angenehm...
(...)
So schwarz sehe ich es nicht; die Laco ...

Laco_03.jpg

Laco_14.jpg

... hat gut 50 Jahre auf dem Buckel, sie wird von mir immer noch gern getragen ...

Laco_HG_02.jpg

... und meine Haut ist voll und ganz zufrieden.

Gruß, Bert
 
Linus.Syke

Linus.Syke

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rabenbart

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Eine Alternative ist auch die Gigandet Sea Ground. Gebraucht für um/leicht unter 100€ zu bekommen. Ich hatte zwar noch keine, aber die sollen ganz gut sein :-)
 
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Dille

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Ich würde mir nie eine Billiguhr holen, die beschichtet ist. Da wissen wir doch hoffentlich alle, woran bei der Herstellung wohl am meisten gespart wurde.
 
seltenheit

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Zu Deiner Frage: Warum nicht bei Steinhart vorbeischauen? Allerdings bei Deinem gesetzten Budget, bleibt dann wohl nur -Ali-.

Grüsse, Gerd
Lieber Gerd,

"Tja, warum nicht sofort Steinhart...?" - danke; gute Frage... - Die vielen guten Gründe FÜR die Steinharts kenne ich noch nicht mal alle;
es ist ja eh (fast) alles Psychologie hier, Messingallergieen mal ausgenommen:

Daher lass mich über Psychologie reden:

1. Ich taste mich (noch) langsam preislich von unten nach oben vor; das "Nötige" - "solide Mindestansprüche" - im Blick habend.
Beide Begriffe sind extrem subjektiv und von fließender Bedeutung; ich weiß... (Edelstahlgehäuse und mindestens Seagull / Miyota / Seiko-Werke sind für mich (!) Minimum.
Ob Saphir und verschraubte Krone oder Keramiklünette sein müssen... ? Oder Lupe. Oder Date...
(Immaterielle und materielle) Wertschätzung ist sehr individuell.

2. Ich habe (noch) die Sorge, dass ich mit einer Steinhart-Sofortanschaffung (400-500 €?) mehrere Klassen überspringe, die für mich subjektiv ungefähr dieselbe Qualität liefern könn(t)en, und mich hinterher schwarz ärgern würde, wenn die Hälfte Geld für etwas Ähnliches mir genauso viel Freude bereitet hätte.
Das Ziel ist mehr Lebensfreude, nicht mehr Luxus oder mehr Qualität oder mehr Geheimtip-Tragen etc..

3. Ich lese hier so oft fast ehrfürchtig von Steinhart, dass es mich automatisch misstrauisch machte und ich automatisch unterstellt habe, dass dieser heimliche Hype die Preise zu hoch getrieben hat / haben könnte und ich nun natürlich nach günstigeren, unterschätzten Underdogs Ausschau halten möchte.

4. Ich zögere, eine Uhr mit einem teuren CH-Kaliber zu kaufen, für dessen Reparatur / Ersatz ich 3-6 Seiko NH35A oder Miyota 8215er bekäme.

5. Beim Kauf einer - wieder subjektiv - teuren Uhr würde ich diese wohl dauernd tragen - und der Rest meiner Sammlung läge nur 'rum, evtl..
Dabei möchte ich mein eigener "Uhrenbeweger" bleiben. Das hält mich z.B. (noch) vom Kauf einer Steinhart oder auch Rolex ab.
Obschon wir hier scheinbar alles in Geld messen und tapfer und leidenschaftlich vergleichen und einschätzen, habe ich oft den Verdacht, dass es in diesem doch recht erlesenen Forum oft nicht wirklich ums Geld geht. Das Geld ist nur ein Platzhalter für unsere Beziehungen zu den Dingen und zu unserem Innern.

6. Wenn alle Steinhart oder Rolex oder was-auch-immer rufen, erinnert mich das an die Zeit, als meine Generation in den 70ern alle in BW-Parkas rumliefen.
Alle gegen die BW, und alle schön uniformiert dasselbe tragend. Ich habs bis heute nicht verstanden. Und ich habe so was von mitgemacht!
(OT: Hab davon einen Spätschaden davongetragen; kann kein Blut sehen, doch mein 19 J. alter SLK ist nato-oliv. - Wenn ich vorne irgendwann mal ne Bahnhofsuhr drauftackere, seid IHR es schuld hier.)

7. Einfach eine Steinhart kaufen... - dann wäre doch die Jagd nach der besten Beute mit dem besten P/L viel zu schnell vorbei.
Denn... was brauchen wir mehr: die Uhren oder die Jagd nach der "Perfekten"? :-)

FAZIT:
Daher mache ich's mir manchmal halt gerne schwer.
Ich weiß, ich bin komisch manchmal.
Schön, dass Ihr mich aushaltet. :-)

LG, Achim
 
seltenheit

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Eine Alternative ist auch die Gigandet Sea Ground. Gebraucht für um/leicht unter 100€ zu bekommen. Ich hatte zwar noch keine, aber die sollen ganz gut sein :-)
Hi rabenbart; danke.

Hab eine geschossen günstig in schwarz. G2-003.
Cool ohne Ende.
Gut ohne Ende.
Besser als Invicta, was Lünette, Schließe, Leuchtkraft und Design angeht.
Und dann dieses schwache-Knie-machende Schiffchen auf dem Deckel...!

ABER:
Mir zu klobig am Arm. 195 g, mit 2 Gliedern raus immer noch stattliche 181 g.
Gefühlt ein Turm mit ca. 14,6 mm Höhe.
Subjektiv mir zu sehr am Arm schwingend / zerrend, trotz 22 mm- Armband.
Nun hab ich auch recht schmale Arme.
(Die meisten Tester fanden jedoch das Gewicht sehr gut so.)

Mein persönliches Fazit:
Tolle Uhr - für Kerle ab 1,80 m aufwärts.
Werde sie hier anbieten...

Merkwürdigerweise komme ich mit der extrem ähnlichen SEKADO OCEAN Automatik mit 169 g am Arm viel besser klar, trotz ebenfalls 43 mm.
Der Metalldeckel ist jedoch breiter und flacher,
im Gegensatz zum leicht konischen Sichtglas der Gigandet, durch das die Auflagefläche auf dem Arm kleiner ist und sie daher nicht so satt auf der Haut liegt.
Trotz fast identischer Maße sieht sie m.E. am Arm einfach flacher aus. Merkwürdig.


LG
 

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seltenheit

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Ich kann @Aeternitas nur zustimmen, dass das Gehäuse der Tevise T 801 A nicht aus stainless steel besteht, sondern aus Messing. Glaiches gilt für Lünette und Krone.
Also besser Finger weg.:angry;:motz:

Nochmals Dank. - Jungs, wie habt Ihr das eigentlich rausgefunden?
Wäre sie aus Edelstahl gewesen, hätte ich sie mir spaßeshalber sicher mal für nen Zwannie aus GB kommen lassen... (falls man das hier sagen darf.)

Der Vorläufer Tevise T801 war ja noch mit "Alloy" / Legierung als Gehäuse gekennzeichnet gewesen.

Der "Fortschritt" bei dem Nachfolger T801A soll ja gerade das E-Gehäuse gewesen sein... - Also einfach nur gelogen, wirklich?
Es ist also einfach genau dieselbe Uhr aus demselben Material...??

LG
 
R. D. LeBay

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Guten Abend, ich verstehe die ganze Aufregung um das Gehäuse nicht. Ich habe nie erwartet, dass die Billiguhren auch noch Edelstahlgehäuse haben, auch wenn das dasteht. Die sind bloss verchromt, nichts anderes.
Grüße Christoph
Wenn „Edelstahl“ draufsteht, dann hat auch „Edelstahl“ drin zu sein. Alles andere wäre nämlich Betrug, und das kann man doch wohl nicht gutheißen oder schönreden.
Oder wäre es für Dich auch okay, wenn Dir der Wirt Deiner Stammkneipe an Stelle des bestellten Single Malt Scotch einen Racke Rauchzart einschenkt oder Dein Metzger Dir statt des bestellten Filet Mignon Schweinemett einpackt?


Lieber Gerd,

"Tja, warum nicht sofort Steinhart...?" - danke; gute Frage... - Die vielen guten Gründe FÜR die Steinharts kenne ich noch nicht mal alle;
es ist ja eh (fast) alles Psychologie hier, Messingallergieen mal ausgenommen:

Daher lass mich über Psychologie reden:

1. Ich taste mich (noch) langsam preislich von unten nach oben vor; das "Nötige" - "solide Mindestansprüche" - im Blick habend.
Beide Begriffe sind extrem subjektiv und von fließender Bedeutung; ich weiß... (Edelstahlgehäuse und mindestens Seagull / Miyota / Seiko-Werke sind für mich (!) Minimum.
Ob Saphir und verschraubte Krone oder Keramiklünette sein müssen... ? Oder Lupe. Oder Date...
(Immaterielle und materielle) Wertschätzung ist sehr individuell.

2. Ich habe (noch) die Sorge, dass ich mit einer Steinhart-Sofortanschaffung (400-500 €?) mehrere Klassen überspringe, die für mich subjektiv ungefähr dieselbe Qualität liefern könn(t)en, und mich hinterher schwarz ärgern würde, wenn die Hälfte Geld für etwas Ähnliches mir genauso viel Freude bereitet hätte.
Das Ziel ist mehr Lebensfreude, nicht mehr Luxus oder mehr Qualität oder mehr Geheimtip-Tragen etc..

3. Ich lese hier so oft fast ehrfürchtig von Steinhart, dass es mich automatisch misstrauisch machte und ich automatisch unterstellt habe, dass dieser heimliche Hype die Preise zu hoch getrieben hat / haben könnte und ich nun natürlich nach günstigeren, unterschätzten Underdogs Ausschau halten möchte.

4. Ich zögere, eine Uhr mit einem teuren CH-Kaliber zu kaufen, für dessen Reparatur / Ersatz ich 3-6 Seiko NH35A oder Miyota 8215er bekäme.

5. Beim Kauf einer - wieder subjektiv - teuren Uhr würde ich diese wohl dauernd tragen - und der Rest meiner Sammlung läge nur 'rum, evtl..
Dabei möchte ich mein eigener "Uhrenbeweger" bleiben. Das hält mich z.B. (noch) vom Kauf einer Steinhart oder auch Rolex ab.
Obschon wir hier scheinbar alles in Geld messen und tapfer und leidenschaftlich vergleichen und einschätzen, habe ich oft den Verdacht, dass es in diesem doch recht erlesenen Forum oft nicht wirklich ums Geld geht. Das Geld ist nur ein Platzhalter für unsere Beziehungen zu den Dingen und zu unserem Innern.

6. Wenn alle Steinhart oder Rolex oder was-auch-immer rufen, erinnert mich das an die Zeit, als meine Generation in den 70ern alle in BW-Parkas rumliefen.
Alle gegen die BW, und alle schön uniformiert dasselbe tragend. Ich habs bis heute nicht verstanden. Und ich habe so was von mitgemacht!
(OT: Hab davon einen Spätschaden davongetragen; kann kein Blut sehen, doch mein 19 J. alter SLK ist nato-oliv. - Wenn ich vorne irgendwann mal ne Bahnhofsuhr drauftackere, seid IHR es schuld hier.)

7. Einfach eine Steinhart kaufen... - dann wäre doch die Jagd nach der besten Beute mit dem besten P/L viel zu schnell vorbei.
Denn... was brauchen wir mehr: die Uhren oder die Jagd nach der "Perfekten"? :-)

FAZIT:
Daher mache ich's mir manchmal halt gerne schwer.
Ich weiß, ich bin komisch manchmal.
Schön, dass Ihr mich aushaltet. :-)

LG, Achim
Sehr interessanter Beitrag, vielen Dank für die Einsichten.
Ich kann zwar nicht einen Punkt Deiner „Philosophie“ nachvollziehen, aber bekanntlich ist ja jede Jeck anders und für manche zählt halt Masse mehr als Klasse.
Ich gelte ganz sicher nicht als Steinhart-Fanboy. Ich mag den Copyshop in Augsburg wirklich nicht, weiß aber aus Erfahrung (Triton 30 ATM Bronze „Last Edition“), dass Steinhart qualitativ hochwertige Uhren baut (oder besser: bauen lässt) und für erstaunlich wenig Geld verkauft, deren Uhrwerke deutlich oberhalb der in den chinesischen Blendern verbauten China- und Japan-Uhrwerke liegen. Wenn Du mal eine Deiner Billig-Ticker mit Seiko-, Citizen oder Seagull-Werk auf eine Zeitwaage legst, wirst Du wegen der lageabhängigen Gangabweichungen und massiv variierenden Abfallfehler überrascht, wenn nicht sogar entsetzt sein. Hinzu kommt, dass die ETAs meiner Erfahrung nach wesentlich robuster sind als alles von Seiko. Ich hatte noch kein ETA, das irgendwelche Probleme gemacht hat, umgekehrt hatte ich noch keine Uhr mir Seiko Uhrwerk, die unauffällig gewesen wäre.
Davon, unter welchen Arbeitsbedingungen die China-Kracher hergestellt werden und dass mit dem Kauf der tollen chinesischen „Hommagen“ auch die Fälscher unterstützt werden, will ich gar nicht sprechen.





PS: Deine Suche nach der Uhr mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis kannst Du übrigens abkürzen: Besorg Dir eine die Casio F-91W-1YEF, da gibt es Quarzgenauigkeit, Stoppuhr mit Zwischenzeit in 1/100 Sekundengenauigkeit, Wecker und dem vielleicht zweifelhaften Image der „Terroristen-Uhr“ für unter 10,00 Euro.
 
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