Test verschiedener China-Uhren

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clocktime

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Prolog

Es handelt sich hier samt und sonders um "Hommages". Ich betone das, damit nicht jemand meint, hier wäre der Original-Name geklaut, weil ich diesen verwende, um einen Hinweis auf das Original zu geben, aber nur vereinzelt "Hommage" anhänge. Der Name steht im Gegensatz zu einem Teil der Originale bei keiner einzigen der hier vorgestellten Uhren auf dem ZB oder der Rückseite.
Die Chinesen verwenden teilweise etwas andere Stahllegierungen, auch wenn sie denselben Namen verwenden. Jemand, der auf Nickel allergisch reagiert, sollte deshalb etwas vorsichtig sein; es soll übrigens auch Allergiker geben, die wegen des Nickelanteils auf Rolex-Stahl allergisch reagieren...
Meine Auswahl ist bei weitem nicht vollständig, es fehlen diverse chinesische Marken; da die Qualitätsunterschiede aber nicht so gross zu sein scheinen, ist das zu verschmerzen. Alternativ darf gern jemand einige der fehlenden Marken in einer eigenen Vorstellung zeigen.
Die meisten meiner bestellten Uhren habe ich mit dem Namen der Marke auf dem ZB bestellt. Nur vereinzelt - vor allem bei den Explorer-Hommages - fehlt dieser. So liess sich z.B. die Phylida-Explorer nicht mit dem Markennamen auf dem ZB bestellen, wenn man das Miyota-Kaliber wollte.

Uhren

Meine erste China-Uhr war eine Parnis Explorer.

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Die Uhr imitiert die ältere Rolex Explorer mit den vollständig silbernen Ziffern. Der Test beim Konzi ergab, dass sie überhaupt nicht wasserdicht ist. Die Uhr war nicht neu, aber man sah es ihr kaum an. Das Band ist erstaunlich wertig, inklusive der Schnellverstellung wie beim Original. Die verschraubte Krone ist unter diesen Umständen eher ein Witz, kann aber immerhin einen Schlag auf die Krone wegstecken. Die Lume hält zwar die ganze Nacht durch, glimmt aber nur sehr schwach. Die Uhr läuft nicht einmal so schlecht, zeitweilig mit ca. +1s/d.

Als nächstes kamen drei Uhren von Phylida:

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Alle drei Uhren kosteten je ca. 80€, besitzen eine verschraubte Krone und sind offiziell wasserdicht. Mein erster Test hat gezeigt, dass das offenbar eingehalten wird. Magnetismusresistenz hingegen darf im Gegensatz zu den Originalen nicht erwartet werden.
Die Aquaterra - die Uhr ähnelt sehr stark dem Omega-Original - machte sich wunderschön. Das Blau des ZBs gefällt mir noch besser als das der originalen Omega-Version. Verbaut ist ein NH35A. Die Uhr läuft konstant mit 8s/d im Plus, ein ordentlicher Wert. Erst unter der Lupe offenbaren sich Unsauberkeiten wie zum Beispiel die leicht versetzte Lume auf den Indexen. Die Zeiger meines Exemplars hingegen erscheinen sehr sauber gearbeitet.
Die Railmaster hat im Gegensatz zum Original kein Denim-ZB und ist wie die Aquaterra-Hommage mit einem NH35A ausgestattet. Unter der Lupe erscheinen die Ränder der Zeiger leicht gefranst. Die Uhr konnte sich nicht benehmen und lief zunächst mit ca. 25s-35s/d und schlechter im Minus. Das änderte sich auch nach zwei bis drei Tagen nicht. Ok, dann musste sie halt zum Uhrmacher zum Einregulieren. Er konnte diese mieserablen Werte zwar verbessern, aber die Uhr blieb im Minus mit einer Schwankungsbreite von -2s/d bis -18s/d.
Bei der Explorer konnte ich zwischen Miyota und einem chinesischen Kaliber wählen. Deshalb habe ich sie mit Miyota-Kaliber geordert. Das ZB ist toll. Die Lume leuchtet bläulich mit Ausnahme der Ziffern, die mit grüner Lume belegt sind - ein nettes Gimick. Die Uhr lief bei den Tests während des Tragens immer im Rahmen von +/-2s/d. Das ist an und für sich ein sehr guter Wert, wäre da nicht die Sache mit den völlig verworrenen Werten auf der Zeitwaage. Die Explorer wirkt durch die breite Lünette etwas kleiner als das (bis dahin regulär verfügbare) Original, aber es sind tatsächlich gemessene 39mm Durchmesser. Die Lünette ist eine Spur breiter. Dadurch erscheint die Uhr weniger filigran und elegant wie das Original. Sie ist aber faktisch die kleinste Explorer-Hommage, die anderen messen 40mm.

Später kamen zwei Benyar (Milgauss und ein Explorer-Verschnitt mit blauem ZB), beide für je ca. 45€ inklusive Porto.

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Diese Uhren haben keine verschraubte Krone und einen Durchmesser von 40mm. Das chinesische Kaliber hat sowieso nur zwei Funktionen: Aufziehen und Einstellen. Auf die Wasserdichtigkeit gebe ich hier nicht viel, selbst wenn 5ATM auf dem ZB steht. Die Uhren sind beide gleich gross, aber die Lünette ist etwas breiter als beim Original.
Die Milgauss läuft mit insgesamt ca. +5s/d im Plus, für so eine billige Uhr ein erstaunlich guter Wert. Diese Uhr ist verständlicherweise im Gegensatz zum Original nicht Magnetismus-resistent. Das Glas ist zwar grün gefärbt wie beim Original, aber insgesamt stimmt der Farbton nicht, weil das ZB eine leicht differierende Blautönung hat. Ausserdem sind die Zeiger etwas kürzer, was aber nur auffällt, wenn man die echte Milgauss danebenlegt.
Die Explorer-Hommage läuft leider mit ca. +15s/d, aber selbst das ist für eine so billige Uhr immer noch ein passabler Wert. Das von mir gewählte ZB macht einen tollen Eindruck. Der Sonnenschliff des blassblauen Blattes gefällt mir jedenfalls sehr gut.

Eine weitere Uhr von Phylida, die ich zusammen mit den Benyars bestellt hatte, kam etwas später.

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Sie imitiert die Omega SMP, enthält ein Miyota-Kaliber und hat wie meine anderen Phylidas eine verschraubte Krone. Ob das "Heliumventil" nur eine Atrappe ist, weiss ich nicht, es lässt sich jedenfalls aufschrauben. Auch eine Tauchverlängerung besitzt diese Uhr. Das Band ist fast eine Kopie des Omega-Bandes. Es ist gestiftet verschraubt: Auf beiden Seiten winzige Schrauben, die einen Stift in der Mitte fixieren. Die Taucher-Lünette rastet sauber alle halbe Minuten und ist korrekt zentriert. Die Abweichung beträgt anfangs ca. -10s/d, reguliert sich aber auf gegen 0 ein, wenn sie durch die Bewegung aufgezogen ist.

Zuletzt habe ich noch zwei Didun-Uhren bestellt, beide zu jeweils ca. 70€.

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Beide sollen angeblich Hardlex haben, aber ich vermute auf Grund des Reflexionsverhalten Saphirglas.
Die zuerst eingetroffene, eine Didun-Design im RoyalOak-Design, läuft mit ihrem Miyota-Kaliber ganz ordentlich. Beim genaueren Betrachten zeigt sie Unsauberkeiten wie ein schiefer Index auf 6 Uhr, die Schrauben auf der Lünette sind nicht ganz gleichmässig eingelassen. Wasserdicht ist die Uhr ebenfalls nicht, jedenfalls habe ich kein Vertrauen zur 30m-Angabe. Immerhin hat die Uhr eine verschraubte Krone. Das Armband ist verschraubt, aber ohne starkem (!) Kleinschraubenzieher und mit Hilfe einer Zange (für mehr Drehkraft auf dem Schraubenzieher) lassen sich diese nicht lösen. Dabei habe ich einen Schraubenzieher ruiniert, mit dem zweiten klappte es dann. Die Uhr läuft ganz ordentlich mit +3 bis +6s/d, sofern sie halbwegs Vollaufzug hat. Bei zu wenig Bewegung werden die Werte schlechter und gehen ins Minus. Die Uhr wirkt am Arm zu wuchtig, sodass sie mir nach ein paar Tagen lästig wurde.
Die zweite Didun hat das Design der Nautilus. Ich habe sie ebenfalls mit Miyota-Kaliber gewählt. Das Glas ist auch bei dieser Hardlex. Diese Uhr hat keine verschraubte Krone. Da das Original eine verschraubte Krone hat, ist diese Tatsache für mich schlecht einzuordnen. Das Kaliber läuft mit ca. +15s/d, für diese billige Hommage auch nicht schlecht. Das Armband ist für einen HGU von unter 18cm etwas schwierig, selbst bei meinen 18,5cm ist das Band etwas heikel, weil es die Krümmung um das Handgelenk nur schlecht mitmacht. Die Uhr trägt sich trotzdem sehr angenehm.

Resümée und Epilog

Die Uhren können natürlich nicht mit den Originalen von Rolex oder Omega mithalten, auch nicht mit anderen hochwertigen Uhren europäischer oder japanischer Provenienz. Sie hinterlassen dennoch trotz der qualitativen Schwankungen insgesamt einen ordentlichen Eindruck. Wenn man dazu bedenkt, dass sie gerade mal ca. 1/50stel bis 1/100stel (im Fall der Diduns sogar noch weniger) der Originale kosten, kann man wirklich nicht meckern. Die Uhren laufen teilweise genau bis sehr genau: Warum schaffen das die Europäer mit ihren qualitativ eigentlich wesentlich hochwertigeren Kalibern teilweise nicht?

Die Phylida-Uhren scheinen mir qualitativ etwas besser als Parnis, Benyar und Didun. Saphirglas haben bis auf die beiden Diduns interessanterweise alle. Von den hier vorgestellten Uhren bietet nur Benyar und Didun (bei der Nautilus) keine verschraubte Krone nebst der Tatsache, dass man die Benyar nur mit China-Kaliber bekommt. Andererseits ist es vielleicht verwirrend, dass man sich bei Phylida in vielen Fällen für verschiedene Kaliber entscheiden kann (mit Miyota sind sie etwas teurer).

Alle Kaliber in den chinesischen Uhren sind mit 21600 getaktet. Die NH35A haben bei mir schlussendlich "verloren", weil deren Qualitätsstreuung zu hoch scheint und es qualitativ nicht an die Miyotas drankommt. Dass die verbauten Miyotas im Gegensatz zu den NH35A keinen Sekundenstop haben, erscheint zunächst als Nachteil. Allerdings bleiben die meisten Miyota-Kaliber sehr wohl stehen, wenn man die Uhrzeit leicht rückwärts dreht. So ist genaues Einstellen doch möglich.
Mit den Uhrengehäusen und deren Durchmesser scheint das so eine Sache zu sein. Während z.B. Omega diverse Durchmesser bei einem Modell anbietet (z.B. die Aquaterra), gibt es bei den Chinesen von einer Uhr meist nur eine Grösse. Auch diverse Modelle werden mit einem Gehäuse identischer Grösse und Form ausgeliefert. Die Unterscheidung ist in solchen Fällen nur via ZB, Glas und evtl. Armband gegeben (z.B. die beiden oben erwähnten Benyar). Ich habe bei etlichen chinesischen Marken den Eindruck, dass die Gehäuse von einem Lieferanten kommen, der sie an mehrere Firmen zwecks Zusammenbau liefert. Das würde erklären, warum manche Modelle sich trotz unterschiedlichem Markennamen kaum unterscheiden, soweit nicht dieselbe Firma mehrere Markennamen verwendet (z.B. Pagani und Bersigar).
Die Glasformen bei Saphir scheinen nur zwei oder drei Varianten zu kennen, auch wenn die Omega-Hommages ein gewölbtes Glas haben. Aber auch da ist die Höhe des Randes vom ZB offenbar immer identisch. Dieser "Einheitsbrei" steht im Widerspruch zur Vielfalt bei den europäischen Uhren.
Die meisten Uhren werden mit einem Sichtfenster auf das Kaliber geliefert; dieses fehlt mit Ausnahme der Benyars bei allen Explorer-Hommages, auch die Omega SMP-Hommage hat nur einen Stahldeckel.
Die Armbänder oder zumindest die Schliessen kommen offenbar von einem oder zwei Zulieferern; zumindest lässt das identische Aussehen diesen Schluss zu.
Bzl. Wasserdichtigkeit bin ich bei den Uhren samt und sonders skeptisch, auch wenn diese angegeben wird. Deshalb sollte man die Uhr beim Uhrmacher testen lassen, um sicher zu gehen, wenn man die Uhr wirklich dem Wasser aussetzen möchte. Sollen die Uhren auch ins Meerwasser, empfielt es sich zudem, die Federstege gegen rostfreie zu tauschen. Sonst sieht das schnell sehr unschön aus.

Wenn man nun anfängt zu rechnen: Die Hersteller verdienen bestimmt auch dann noch etwas, wenn man die Rabatt-Möglichkeiten ausschöpft. Das zeigt, wie billig das (angeblich verhältnismässig teure) Saphirglas und die Kaliber in der Herstellung sein müssen. Der Preis der stählernen Gehäuse- und Armband-Komponenten dürfte sich durch die offenbar riesige hergestellte Anzahl irgendwo im Cent-Bereich bewegen. Teurer scheint die verschraubte Krone zu sein. Das würde jedenfalls erkären, warum die billigsten hier getesteten Uhren, die Benyar und eine Didun, ohne verschraubte Krone geliefert wird. Ausserdem werden kostenintensive Arbeiten wie Qualitätskontrolle und Wasserdichtigkeitstest anscheinend zumindest teilweise übergangen. Sonst würden Details wie schiefer Index oder fehlende Wasserdichtigkeit behoben, bevor die Ware ausgeliefert wird.

Es kann für den einen oder anderen durchaus interessant sein, eine (Teil-)Sammlung mit einigen chinesischen Uhren aufzubauen. So kann man sich immerhin die eine oder andere Hommage zulegen, selbst wenn das Original preislich unerreichbar bleibt. Ich würde allerdings als Zusatz erstens gute Uhrmacherschraubenzieher empfehlen, um die verschraubten Armbänder anpassen zu können, weil die Schrauben hin und wieder viel zu fest angezogen sind. Zweitens ist ein Entmagnetisier-Gerät sinnvoll, weil die Kaliber Magnetismus nicht mögen.

Hier noch der Nachtrag - die technischen Daten der Uhren, soweit diese überhaupt verfügbar sind:

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HanseatHH

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Danke fürs Zeigen! Spannend, was die Chinesen so abliefern. Besonders die an die SMP angelehnte wirkt sehr souverän. Die an Explorer und Milgauss angelehnten Modelle wirken auf den Bildern komisch proportioniert. Das liegt wohl an den Einheitsteilen aus dem Baukasten.

Bei den Modellen ohne Markenschriftzug bleibt nicht nur die leere Stelle auf dem ZB, sondern auch ein Geschmäckle.

Trägst Du jetzt alle Modelle noch, oder bleiben sie im Kasten?
 

Varietea

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Besten Dank für deine Beobachtungen, auch zum Preis von Teilen, besonders Saphirgläsern in China, hehe ...
Auch zeigt sich mal wieder die bekannte Serienstreuung beim NH35. Da braucht's halt ein bißchen Glück um ein gut laufendes Exemplar zu erwischen oder Nachregulierung, Service bzw. Austausch stehen an. Meine laufen alle auch x Jahre nach ev. Regulierung innerhalb von max. 15s Abweichung pro Woche und das sollen nicht meine Letzten gewesen sein.
 

ostseeuhr

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Danke für die gelungene Vorstellung der verschiedenen Modelle - ich finde die Chinesen können was und sie lernen schnell.

Spätestens als ich hörte, dass Omega manche Bänder in China herstellen lässt wurde mir klar, dass man der Qualität trauen kann. Apple ist wohl das beste Beispiel was China qualitativ kann!
 

Vosas

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Danke für die Mühe, die du dir gemacht hast und den sachlichen Vergleich dieser Modelle. In China hat man sicher ganz schnell dazugelernt, was das Qualitätsniveau angeht, wenn man dies mit den Jahren davor vergleicht. Die Phylidas gefallen mir am besten.
 

bachmanns

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Da hast Du ja richtig zugeschlagen :super: Danke für den Vergleich und das Resümee! Es ist tatsächlich erstaunlich, was man in China doch für kleines Geld bekommen kann. Wobei man ja über die Langzeittauglichkeit aktuell noch nichts sagen kann.

Das Faß China mache ich für mich allerdings nicht auf; ich habe eh schon mehr als genug Uhren:D

Dir aber viel Freude mit den Hommagen und allzeit gute Gangwerte:super:
 

clocktime

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Bei den Modellen ohne Markenschriftzug bleibt nicht nur die leere Stelle auf dem ZB, sondern auch ein Geschmäckle.
Wenn eine Uhr keinen Namen trägt ist mir das zunächst (!) egal. Problematisch ist, wenn die Uhr von der Grösse und den Proportionen zu exakt am Original angeglichen ist.
Trägst Du jetzt alle Modelle noch, oder bleiben sie im Kasten?
Ich wechsle nach wie vor ab. Aber Du hast durchaus den Finger auf einen wunden Punkt gelegt. Selbst wenn ich einmal die Woche wechseln würde (was ich nicht immer mache), schaffen es nicht alle meine Uhren, Wristtime zu bekommen.
Optisch doch sehr ansehnliche Uhren, viel blau, das liebe ich .
Meine Präferenz ist blau. Vereinzelt geht es nicht ohne schwarz (z.B. Explorer und Hommages).
 

abulavia

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[...]
Das Faß China mache ich für mich allerdings nicht auf; ich habe eh schon mehr als genug Uhren:D
[...]
Ich hatte "das Faß China" für mich auch vor ca. 2 Jahren mal geschlossen, nachdem ich mit einer Didun Design ziemlich genau die gleichen Erfahrungen gemacht hatte wie der TE; schiefe Indexe, kopflastig, irgendwie nicht stimmig.

Aktuell habe ich es mal wieder aufgemacht, um mal zu schauen, was sich in der Zwischenzeit so getan hat. Zwei Cadisen "Royal Oaks" für je knapp 60€ habe ich schon bekommen, zwei Phylida "Aqua Terras" und eine Phylida "Moonwatch" sind aktuell noch irgendwo auf dem Weg von China nach D.

Zumindest zu den Cadisens kann ich schon sagen, dass sie mir eigentlich wesentlich besser gefallen als damals die Dumdideldum Design, obwohl das Band eigentlich doch deutlich "grobschlächtiger" ist. Die Cadisens trage ich eigentlich ganz gerne und die gehen mit dem NH35A mit weniger als 10 Sekunden / Tag (eher 5) auch recht genau.

Zum Thema "sind eh schon genug Uhren" habe ich beschlossen, diese "China-Experimente" einfach nicht mitzuzählen; dann hält es sich in Grenzen ;-)
 

johro

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Spätestens als ich hörte, dass Omega manche Bänder in China herstellen lässt wurde mir klar, dass man der Qualität trauen kann. Apple ist wohl das beste Beispiel was China qualitativ kann!

Dabei geht es ja nicht nur ums Land sondern um Qualitätsstandard und Endkontrolle. Das war aber schon klar, dass hier Unterschiede liegen?
 

Wolf Pagode

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An eine schöne Uhr muss aber auch ein schönes Lederband ;)
Aber sicher, schön muß nur nicht gleichzeitig schön teuer sein . :-)
Und manche Uhr, wie auch die hier vorgestellten, machen sich gut am Stahlband, und das ist ja zum Glück schon dran .
 
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Android66

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Kleiner Tip .
Einfach mal noch ca . 50€ rauflegen, dann bekommt man absolute Topware aus China. z.b. San Martin oder Chronos, etc.
Die nehmen es locker auf, mit 3 fach so teuren Uhren, egal woher...
 
Thema:

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