Taschenuhr mit vielen Unbekannten

Diskutiere Taschenuhr mit vielen Unbekannten im Taschenuhren Forum im Bereich Vintage-Uhren; Hallo Leute, ich habevor Jahren schon ein Familienschätzchen bekommen und Corona macht es möglich sich mal damit zu beschäftigen spannend aber...

lascon

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Hallo Leute,
ich habevor Jahren schon ein Familienschätzchen bekommen und Corona macht es möglich sich mal damit zu beschäftigen spannend aber leider nicht so ergiebig. Ich habe lediglich handschriftliche Notizen das die Uhr 1889 mit Bezug zur Familie erwähnt wurde. Muss also schon vorher in Familienbesitz gekommen sein. Die 56 in den Deckeln, ist wohl das russische Äquivalent zu 585 Gold. Alles andere ist im Dunkeln und ich kann es nicht deuten, wie alt von wem. Ich hoffe darauf mehr rauszubekommen. Wenn ich sie weitervererbe, hoffe ich mehr Infos mitgeben zu können.

Gruß Lascon
 

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BSBV

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Moin,

Gold 56 Zolotnik = 585er.
Das GENEVE auf dem Innenboden lässt darauf schließen das die Uhr in der Schweiz hergestellt wurde, aber für den russischen Markt vorgesehen war, so meine Vermutung.
 

Ruebennase

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Der Vierkant in der Mitte ist zum Stellen der Zeiger. Der Aufzug befindet sich schräg darunter. Die Beschriftung auf dem Staubdeckel besagt, das es sich um ein 15 steiniges Uhrwerk mit Ankerhemmung handelt. Da wir keine schweizer Goldpunze haben ist das Baujahr vor 1882 was zu dem Schlüsselaufzug in Gold passt. Auf Grund der Hemmung und der voll besteinten Radlager erwarte ich ein Baujahr nicht vor 1850 sondern eher etwas später. Einen besseren Einblick würde der Blick auf das Uhrwerk liefern. Dazu müsstest Du den Staubdeckel noch hoch klappen.

Grüße Rübe
 

Poly65

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Zeiger mit Schlüssel stellen, kannte ich nicht.
 
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Ruebennase

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Nun ja die Krohne zum ziehen und Zeiger stellen war noch vermutlich noch nicht erfunden 😄 . Da wird uns das Werk hoffentlich weiter helfen.
 

lascon

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ohh mensch toll, danke für den Input. Ich habe keine Möglichkeit gefunden da noch etwas zu öffen, um an das Uhrwerk zu kömmen, bin aber auch äusserst vorsichtig. Die Uhr läuft super und noch exact, ich will mit meinen drei linken Händen nix kaputt machen. So eine Vertiefung, um einen Hebel ansetzen zu können (im Netz gesucht) finde ich nicht. Gibt es eventuell einen Trick?
 

lascon

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hier im Forum gesucht, mit nem Pletrum gegenüber vom Scharnier angesetzt, Drinnen im Deckel steht metal über dem e ist ein Apostroph (links unten nach rechts oben) und ne Modell Nummer, die auch im vorderen Deckel steht 63227. Am Uhrwerk hat es zwei Buchstaben, sind die zum einstellen? oder bedeutet das was anderes? Krass cool nach Hinweisen zu suchen, macht Spaß!
 

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Ruebennase

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Ahhh ein schönes klassisches Uhrwerk vom Typ Lepine 5 mit Seitenanker die immer schöner aus schauen. Siehe hier: Mikrolisk - The horological trade mark index . Ich mag diese schön paralell angeordneten Brücken. Chapiro gibt zwar an, dass diese Uhrwerke ab 1850 gebaut wurden, aber das war noch sehr vereinzelt und die Lepine IV dominierten noch bis 1900. Ich würde diese Uhr von der Machart mit leider etwas Unschärfe um 1870 ein ordnen wollen, also so gerade zu der Zeit als der Kronenaufzug noch eher expermentell war und sein Siegeszug erst begann. Insbesondere bei konservativen Kundenkreisen z.B. dem osmanischen Markt wurdem noch deutlich länger Schlüsselaufzüge bevorzugt . Ich kenne noch Schlüsseaufzüge für den russischen Markt die kurz vor 1910 gebaut wurden, jedoch waren die Mehrzahl der Uhren auch für diese Markt mit einem Kronenaufzug zu der Zeit versehen.

Grüße Rübe
 
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Matthias MUC

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Métal bedeutet einerseits, französicher Sprachraum, paßt zu Schweiz (Geneve), andererseits, daß der Innendeckel "nur" normales Messing sein dürfte, im Gegensatz zu den 585er güldenen Gehäuseteilen. Die beiden Buchstaben lauten A und R für (französisch) Avance und Retard = schneller und langsamer fürs Regulieren. Alternativ steht da gerne F und S für fast und slow.
Eine hübsche Uhr!
 

lascon

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Hey super, vielen Dank an Euch alle, spitzenmässiges Wissen. Ich denke einen Hersteller kann man nicht mehr identifizieren, wie auch. Bleibt gesund.
 
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