Uhrenbestimmung Taschenuhr(?) "Fabrique Maxima Genève" im Lederarmbad

Diskutiere Taschenuhr(?) "Fabrique Maxima Genève" im Lederarmbad im Taschenuhren Forum im Bereich Uhrentypen; Hallo, vor vielen Jahren zu meiner Kindheit, haben ein paar alte Taschenuhren und eine alte Stoppuhr den Weg vom Haushalt der verstorbenen...

Elmar

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Hallo,

vor vielen Jahren zu meiner Kindheit, haben ein paar alte Taschenuhren und eine alte Stoppuhr den Weg vom Haushalt der verstorbenen Großeltern in den Haushalt meiner Eltern gefunden und nun schließlich zu mir.
Zur Stoppuhr habe ich schon einiges im Internet finden können, aber die Herkunft dieser kleinen Taschenuhr ist mir unbekannt und ich würde mich über ein paar Hinweise und eventuell Hintergründe zu der Uhr und deren Machart freuen.

Die Suche nach Fabrique Maxima Genève bringt mich zum Namen M. Bader und auf den Zeitraum um 1910, weiteres konnte ich nicht finden.

Die Uhr ist einem Lederarmband untergebracht, bei dem leider die Verbindungsniete abhanden gekommen ist.
IMG_20180331_113928.jpg

Im Zifferblatt ist ein Landschaftsmotiv eingestanzt(?). Unterhalb der Krone ist eine Bildmarke zu sehen(?).
IMG_20180418_192317.jpg

Den Rückdeckel ziert ein Blumenmotiv
IMG_20180418_192335.jpg

Fabrique Maxima Genève
IMG_20180418_192414.jpg

2 und ein spiegelverkehrtes C sowie erneut die gleiche Marke.
IMG_20180418_192518.jpg

Das Werk und auch hier wieder die gleiche Marke im Gehäuse.
IMG_20180418_192633.jpg

Ich würde mich über alle Hinweise und Meinungen freuen. Ebenso über Ideen, ob im Lederarmband eine Niete gesessen hat und wie bzw. wer das fehlende Teil ersetzen kann, evtl. Uhrmacher oder Goldschmied?

Gruß und Dank für die Hilfestellung zur Erkundung der Historie

Elmar
 
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Gast36883

Gast
Niete oder Schraube, je nach dem was Sinn macht. Kannst Du selber ersetzen, such im Baumarkt was passendes. Diese Art von Bändern kam im 1.WK auf um die TU auch als Armbanduhr tragen zu können. Bei eBay werden hin und wieder solche Bänder noch neu angeboten, meistens aus Polen.

Um 1910-15 herum klingt für die Uhr nach einer guten zeitlichen Einschätzung von Dir. Die "Bildmarke" ist eine Silberpunze, wahrscheinlich Auerhahn. Auf dem Werk ist ein Kreuz zu sehen, die Buchstaben dazu kann ich nicht entziffern, könnte bei der Werkbestimmung hilfreich sein.
 

Ruebennase

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Bei Mikrolisk findest Du die " Fabrique Maxima" in Genf die der Familie Bader wohl in mehreren Generationen gehörte. http://www.mikrolisk.de/show.php?site=280#sucheMarker . Mir gefällt die rückseitige gut erhaltene Blumenvase ganz besonders. So ein Armband hat seine Vorteile :-). Das Blatt kann gestanzt sein aber es ist vermutlich zu der Zeit graviert/guiellochiert und ggf. vorgestanzt. Da mußt Du mal mit der Lupe genau schauen. Arbeitszeit war nicht so teuer und Zifferblätter dieser Art zumeißt Frauenarbeit.

Das Werk selber ist typisch für eine "Butter und Brot Uhr" der Zeit. Ein 10 Steiniges mit Zyinderhemmung und Ringunruhe und typischer Brückenform. Das Rohwerk wenn nicht gar das ganze Werk stammt aus einer Rohwerksfabrik. Wie Frank sagte, die Nummer über dem Kreuz kann eventuell auf ein Patent hin weisen und uns einen Schritt weiter bringen. Dazu müßtest Du sie uns allerdings verraten, denn auf dem Foto kann man sie nicht entziffern. Allerdings kann es auch nur eine Werksnummer sein oder eine Phantasiezahl. Auf dem ersten Blick vermag ich keinerlei Besonderheiten zu erkennen um ernsthafte Hoffnungen zu haben, dass Sie keine Sackgasse ist. Überprüfen sollte man es in jedem Fall.

Grüße Rübe
 

Elmar

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Vielen Dank. Ich mache mal bessere Bilder des Werkes und stelle sie ein.

--- Nachträglich hinzugefügt ---

Ich habe sowohl Bilder mit einem Fotoapparat im Makromodus als auch mit dem Handy nebst vorgehaltener Lupe Fotos gemacht. Auf den folgenden Ausschnitte der besten Fotos lese ich als Nummer 22208 oder 222Q8. Hilft das weiter?
Anhang anzeigen Nummer1.bmp
Anhang anzeigen Nummer2.bmp

Der Begriff "guillochieren" war mir bisher unbekannt, hier Detailaufnahmen des Zifferblatt.
Anhang anzeigen Zifferblatt1.bmp
Anhang anzeigen Zifferblatt2.bmp

Zwei der Silberpunzen sind hier vergrößert. Ich finde aber keinen Bezug zu "Auerhahn".
Anhang anzeigen Punze1.bmp
Anhang anzeigen Punze2.bmp
Gruß Elmar
 
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