Taschenuhr Altersbestimmung

Diskutiere Taschenuhr Altersbestimmung im Taschenuhren Forum im Bereich Vintage-Uhren; Ich stimme Frank zu mit dem Löske Logo das doch recht gut paßt und es um eine in Deutschland übliche, damals nicht gepuzte Goldlegierung handelt...
Ruebennase

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Ich stimme Frank zu mit dem Löske Logo das doch recht gut paßt und es um eine in Deutschland übliche, damals nicht gepuzte Goldlegierung handelt (Die Juwelliere und Uhrenhersteller wollten per Übereinkunft kein "Billiggold" als Gold punziert erlauben und gingen damit Bullius d'accord). Die Engländer waren da offener am Markt und punzten bereits Ihre 9K (375).
Ich habe allerdings eine andere Frage. Ist das eine Herrenuhr ? Wie groß ist sie...oder narren mich die proportionen der Bilder ?

"Der Hersteller", dass solltest Du nicht über bewerten. Es ist ein schweizer 15 steiniges Ankerwerk das vermutlich so importiert wurde und dann in Deutschland sein Gehäuse bekam. Als Werkshersteller ist FHF (aufgegangen als größte Firma in der heutigen ETA) , der wahrscheinlichste Hersteller, wie Frank es sagte. Ein Hersteller i.S.einer Manufaktur mit klingenem Namen wird sich hinter dieser Uhr nicht verbergen.
Über eine Marriage würde ich allerdings nicht nach denken
:D
 
Unruhgeist

Unruhgeist

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EU, Schweiz, Stempel Schmuck - alles geschenkt.
Das war auch nicht die Frage. Deine Einstellung ist ja nun bekannt.

Mein Angebot gilt noch: Doppelter Kupferpreis für das Zeuch.
Für 999 Kupfer liegt der Preis momentan bei 3,50 oder 3,60 das Kilo. Ich zahle dir 8,- / kg, für 667'er Kupfer mit 33% Au Verunreinigung.

Also was nun? Ist doch nur Kupfer deiner Meinung nach. Ich kauf es dir ab. Ist doch ein guter Deal für dich! :ok:
 
Bullius

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Also Unruhgeist ich weis echt nicht was Du willst es ging nicht darum Dir 8Karat Gold zu verkaufen. Sondern klar zustellen das dieses Gehäuse der hier vorgestellten Uhr kein Gold ist wen nicht Gepunzt ist alles was unter 14 Karat ist ist kein Feingold ergo keine Feingoldlegierung und somit zu vernachlässigen.

Es geht mir einfach gegen den Strich alles was Goldfarben glänzt allgemein als Feingold zu bezeichnen obwohl es nur geringen Goldanteil hat somit könnte man auch zu einer Walzgolduhr sagen das ist echtes Gold darum geht es mir.
 
Unruhgeist

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Was ich will?
Schreibe ich doch die ganze Zeit: Ich will dir was von dem Zeuch abkaufen, wovon du schriebst: "das ist auch kein Gold sondern mehr Kupfer".
Und ich biete dir den doppelten Cu-Preis. Und nach Möglichkeit will ich dir so viel von dieser Art "Kupfer" abkaufen wie du besorgen kannst. :-D

....aber jetzt schreibst du in deinem letzten Beitrag von "8 Karat Gold". Also ist das doch kein Kupfer?? Da habe ich ja Glück gehabt. Da hätte ich mich ja glatt selbst betrogen mit meinem Preisangebot - oder?

Erst sagst du, es sei kein Gold, jetzt ist es 8 Karat - also was denn nun?

Aber ich seh schon. Ich habe wohl zu wenig Ahnung vom Edelmetallgeschäft :hmm:

Ist ja nochmal gut gegangen und kein Schaden entstanden :-) :prost:

....mir ging es aber auch nicht um Gold oder Kupfer. Mir ging es nur um Kohle 8-)
 
Bullius

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Ja habe mich etwas wirr ausgedrückt meine Schuld, doch wen man es genau nimmt ist in der 8 Karat Legierung sehr wenig Goldanteil drin drum wird jeder Goldankäufer sagen es ist kein Feingold nur eine Legierung die Goldanteile enthält so sollte es eigentlich richtig heißen. Es ist einfach ein billig Werkstoff um günstig Schmuck herstellen zu können. Was man eben auch sieht da es stark Anläuft was bei Feingold nicht passiert.

Grüße Ralf
 
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rodewald

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@holli,
ich glaube Du meinst diesen Eintrag bei www.mikrolisk.de
Anhang anzeigen 2609897

nochmal der Stempel vergrößert:
Anhang anzeigen 2609899

Also für mich besteht da keine große Ähnlichkeit, die Sterne sind, wie bereits gesagt, völlig anders.

Ein Berliner Händler und Gehäusehersteller würde auch zur vermuteten, sehr niedrigen Goldlegierung von 0.333 passen.

Wenn das Uhrwerk noch läuft kann man entweder versuchen ein anderes Uhrengehäuse aufzutreiben oder eine Mariage draus basteln, ZB säubern, ordentliche Zeiger drauf und ein passendes Gehäuse ordern, Uhrwerk beim Profi überholen lassen und in Gedenken an den Herrn Vater tragen.
stimmt, die Sterne sind 5 zackig bei Arthur Lebet. An meiner " Unbekannten" aber 6 zackig..Im Netz wird eine Taschenuhr angeboten mit dem gleichen Werk und deklariert als Gebrüder Eppler Uhr Berlin-Schlesien mit Brückenwerk um 1890
 
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rodewald

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stimmt, die Sterne sind 5 zackig bei Arthur Lebet. An meiner " Unbekannten" aber 6 zackig..Im Netz wird eine Taschenuhr angeboten mit dem gleichen Werk und deklariert als Gebrüder Eppler Uhr Berlin-Schlesien mit Brückenwerk um 1890
Sorry, bei der Schreibweise Gebrüder Eppler hat der Fehlerteufel bei mir Einkehr gehalten. Es müßte korrekt heißen: Gebrüder Eppner
 
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pet.sch

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Es geht mir einfach gegen den Strich alles was Goldfarben glänzt allgemein als Feingold zu bezeichnen obwohl es nur geringen Goldanteil hat somit könnte man auch zu einer Walzgolduhr sagen das ist echtes Gold darum geht es mir.

Hallo Ralf,
das ist natürlich kein Feingold, genau wie aber auch 585er und 750er auch kein Feingold ist.
Feingold wäre 1000er, also 1000 Teile von 1000. Das wird ausser in Goldbarren und manchen Goldmünzen gar nicht angeboten.

Bei 333er Gold sind 333 Teile von 1000 echtes Gold, also immerhin ein Drittel. Das heisst, wenn ich ein 30 Gramm schweres 333er Gehäuse hätte, sind da 10 Gramm Feingold drin. Wäre das 30 Gramm Gehäuse in 585er, wären es auch "nur"17,5 Gramm Feingold.

Also alles nur ein Rechenexempel, aber auf jeden Fall etwas anderes als "vergoldet"

Das englische 9 karätige Gold ist mit 375 Teilen auch nicht viel besser.

Tatsache ist, dass diese ungestempelten Gehäuse meist aus einer Legierung zwischen 250er und 333er bestehen, also zwischen 6 und 8 Karat.

Oft sind diese Uhren direkt für Versandhäuser (wie Stukenbrock) oder reisende Vetreter gefertigt worden, die dann diese Uhren als günstige Golduhren verkaufen konnten. Nur durften sie keinen offiziellen Goldstempel erhalten. Dafür habe ich auch schon Papiereinleger mit dem Aufdruck "8 Karat Gold" gehabt.

Gruß
Peter
 
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rodewald

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Hallo Ralf,
das ist natürlich kein Feingold, genau wie aber auch 585er und 750er auch kein Feingold ist.
Feingold wäre 1000er, also 1000 Teile von 1000. Das wird ausser in Goldbarren und manchen Goldmünzen gar nicht angeboten.

Bei 333er Gold sind 333 Teile von 1000 echtes Gold, also immerhin ein Drittel. Das heisst, wenn ich ein 30 Gramm schweres 333er Gehäuse hätte, sind da 10 Gramm Feingold drin. Wäre das 30 Gramm Gehäuse in 585er, wären es auch "nur"17,5 Gramm Feingold.

Also alles nur ein Rechenexempel, aber auf jeden Fall etwas anderes als "vergoldet"

Das englische 9 karätige Gold ist mit 375 Teilen auch nicht viel besser.

Tatsache ist, dass diese ungestempelten Gehäuse meist aus einer Legierung zwischen 250er und 333er bestehen, also zwischen 6 und 8 Karat.

Oft sind diese Uhren direkt für Versandhäuser (wie Stukenbrock) oder reisende Vetreter gefertigt worden, die dann diese Uhren als günstige Golduhren verkaufen konnten. Nur durften sie keinen offiziellen Goldstempel erhalten. Dafür habe ich auch schon Papiereinleger mit dem Aufdruck "8 Karat Gold" gehabt.

Gruß
Peter
Da kommen wir der Sache ja immer näher.Danke für die aufschlussreiche Auskunft.Bei der nicht mehr vollständigen Taschenuhr habe ich angenommen das der Stempel welcher Aufschluss über den "Feingehalt"hätte geben können im nicht mehr vorhandenen Sprungdeckel war.Und da alle Gehäuseteile der Uhr mit einer gleichlautenden Seriennummer versehen wurden wäre das dann ausreichend gewesen.
 
detlef

detlef

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Hallo!
Ich wollte mich eigentlich nicht hier einmischen aber sehr gerne würde ich dieses billige Kupfer zeug auch kaufen.
Hier mal ein Link zur Orientierung des Goldpreises ich habe mal 10 Gramm 333 Gold eingegeben und dann auf berechnen.
Ankaufsrechner
Gruß Detlef!
 
Bullius

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Normalerweise ist der Stempel im Bodendeckel und nicht im fehlenden Sprungdeckel.
Und nochmal zur 8 Karat Goldlegierung Fachleute bezeichnen das 333er Gold als Problemmaterial. Das liegt daran, dass es mit seinem niedrigen Feingoldanteil nicht als richtiges Gold bezeichnet werden kann und somit auch nicht mehr die typischen Eigenschaften von Gold aufweist. Da man in der Metallurgie eine Legierung immer nach ihrem Hauptbestandteil benennt, wäre also das “333er“, wenn es beispielsweise einen hohen Silberanteil aufweist, korrekt bezeichnet eher eine Silberlegierung, die auch Gold beinhaltet.
Und die Aussage das Goldbarren reines Gold sind ist auch Falsch. Da leichte Verunreinigungen nicht zu verhindern sind, lassen sich volle 24 Karat nicht erreichen. Man spricht in Anlehnung an die alternative Promilleeinteilung auch von 999 er Gold.
Aber ein Fachmann kann das sicher besser erklären.
Was der wert der 333 Legierung angeht interessiert das mich null mir geht es nur um die Zusammensetzung und da ist so wenig Gold drin des es eigentlich als solches nicht bezeichnet werden sollte. Damit bin ich auch fertig hier und werde euch nicht weiter Belästigen.
 
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Ruebennase

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MIt geht es einfach gegen den Strich hier ewig über ein Gehäusematerial zu palavern wo es doch um eine gerbte Uhr geht. Das Herzstück einer Uhr ist das Werk, Das Anlitz und Ihr Anmut wird durch das Blatt bestimmt, das hier intakt ist und mit fein eingarbeiten silbernen und goldenden Indizies versehen ist. Gut neue Zeiger müssen her. Das Abziehbild wäre auch nicht so Meines in dem Zustand und ich würde es abschwemmen. Dann kommt noch das Gehäuse. Sieht doch hübsch aus. Da bestimmt natürlich auch das Material, sofern es AU Anteile enthält, damals wie heute entscheidend den Preis. Also hört doch einfach auf Euch um Gold ehh Geld zu unterhalten. Wie groß ist si denn nun...DTU oder HTU
 
kater7

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Richtig Rübe, das Zifferblatt ist sehr schön erhalten und aufwändig gestaltet, die goldenen Indexe dürften tatsächlich hochlegiertes Gold sein. Da die Uhr ja wohl bereits viele Jahre nur herumgelegen hat und es zeitlich nicht drängt würde ich mal alles gut ausmessen und mich auf die Suche nach einer Uhrenleiche mit gutem Gehäuse machen. Wenn das nicht gewünscht ist eben verkaufen, zum wegwerfen ist das Uhrenfragment zu schade.
 
Kater Mohrle

Kater Mohrle

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14,19€ pro Gramm 333er zahlt der Altgoldhändler zur Zeit.
Und ja es ist sehr wahrscheinlich 333er, also 8 Karat, der Werkdeckel ist nur vergoldet.
Es gab aber auch 7 Karat bei diesen Gehäusen und 6 Karat, was eher selten war.
Ich hab etliche solcher Gehäuse mit dem Spektrometer getestet, meist war es 8 Karat.

Jedenfalls ist mir ein stabiles 333er Gehäuse wesentlich lieber als so ein hauchdünner 585er "Knackfrosch", der im Endeffekt auch nicht mehr Goldwert besitzt.
 
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Kater Mohrle

Kater Mohrle

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ja, würde auch sagen, ein anderes Gehäuse suchen.
Silber kanns auch gerne sein.
Nur ist das Problem, dass es nicht nur verschiedene Werkdurchmesser, sondern auch Werkhöhen gibt.
Ich such mir bei einem IWC Kaliber 23 bei der Gehäusesuche seit Jahren einen Wolf.
Kennt einer einen, der da Spezialist für Werkverpflanzungen ist und der auch notfalls was passend machen kann?
Ein schönes altes engl. Gehäuse von 1882 hab ich, das ungefähr passt.
Holger57 kriegt es nicht hin.
 
Uhren Doktor

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also da muss ich auch mal rein grätschen mit dem 333, das kann man schon als Gold bezeichnen ist halt die Niedrigste zugelassene Legierung
@Bullius du bist wohl ehr der 750er typ oder höher
 

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rodewald

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MIt geht es einfach gegen den Strich hier ewig über ein Gehäusematerial zu palavern wo es doch um eine gerbte Uhr geht. Das Herzstück einer Uhr ist das Werk, Das Anlitz und Ihr Anmut wird durch das Blatt bestimmt, das hier intakt ist und mit fein eingarbeiten silbernen und goldenden Indizies versehen ist. Gut neue Zeiger müssen her. Das Abziehbild wäre auch nicht so Meines in dem Zustand und ich würde es abschwemmen. Dann kommt noch das Gehäuse. Sieht doch hübsch aus. Da bestimmt natürlich auch das Material, sofern es AU Anteile enthält, damals wie heute entscheidend den Preis. Also hört doch einfach auf Euch um Gold ehh Geld zu unterhalten. Wie groß ist si denn nun...DTU oder HTU
Durchmesser der Taschenuhr 50 mm .Herrenuhr.
 
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