Kaufberatung Suche Alltagsuhr (IWC, Breitling, Omega), die ein Leben lang hält.

Diskutiere Suche Alltagsuhr (IWC, Breitling, Omega), die ein Leben lang hält. im Herrenuhren Forum im Bereich Uhren-Forum; Bei dem Anforderungsprofil gibt es nur eine Lösung. Wohlan! :super:
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PJ10

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Hallo,
bißchen off-topic: du bist Student 20 Jahre und trägst momentan eine 500€ Uhr. Jetzt soll es eine für 5.500€ werden. Respekt. Woher kommt das Geld? Nebenjob?
Im anderen "Rolex kaufen,..." Thread sprichst du von der späteren Übernahme des elterlichen Betriebes. Soll man den Bären nicht erst erlegen, bevor das Fell verteilt wird?! Es mutet alles etwas komisch an. Nichts für ungut.

Von deiner Vorauswahl halte ich die Seamaster am Alltagstauglichsten. Ich habe eine schwarze SMPc gebraucht erworben und sowas kostet "nur" knapp 2.500€. Wenn James Bond damit zurecht kommt, schaffst du das auch. Zu Jeans und T-Shirt: CHECK! Zu Sakko oder Anzug: CHECK!
 
ketap

ketap

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Bevor man den Thron bestiegt, soll man es auch mal fett krachen lassen.
Die Sonnenuhr wird dein Leben halten, auch als Ring um Kette erhältlich für umme 100 €, denn Rest jung verprassen.
 
ausserirdischesindgesund

ausserirdischesindgesund

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Dir auch frohe Weihnachten!

Ich, 20, suche eine Uhr, die mich ein Leben lang begleitet und ich meinen Enkeln oder Kindern auch noch tickend übergeben kann. Die Uhr wird natürlich pfleglichst behandelt und nur im "normalen" Alltag getragen. Bei der Gefahr, dass etwas die Uhr beschädigen könnte (also Möbel tragen, Reperaturen etc.) wandert sie davor in die Tasche.
Das ist ein hehrer Wunsch, ich gebe folgendes zu bedenken: Es ist keineswegs klar, daß zur Zeit deiner Enkel noch Leute mit Armbanduhren rumlaufen werden (wer weiß, vielleicht bekommen die dann Zeitgeber implantiert ;).

Setze als Lebensdauer einer hochwertigen Uhr 30 Jahre an. Alles was darüber hinausgeht sind Glücksfälle, oder so Sachen wie Patek Philippe, wo das große Service u.U. soviel kostet wie eine neue Omega oder Breitling. Ja, ich habe auch eine Longines die bald 50 Jahre alt ist, und eine Breitling die eher schon 70 Jahre alt wird, aber wenn da ein Ersatzteil nicht mehr verfügbar ist, dann sind die quasi unreparierbar. Wenn du mit 30 Jahren kalkulierst, dann bist du nach meiner Meinung im Bereich in dem man bei hochwertigen Marken wie IWC, Omega, Breitling ... erwarten kann, daß die Uhren mit vertretbarem Aufwand servicierbar bleiben.

Das wären heute die Uhren von ca. 1990. Bei Uhren der 70er-Jahre des letzten Jahrhunderts brauchst du schon eine Portion Glück,
auch bei "besseren" Marken. Ja, sicher auch wegen Eigentümerwechseln in der Quarzkrise, aber man weiß nie wie die wirtschaftliche Entwicklung der Branche in so langen Zeiträumen wird. Wenn eine Generation nach deiner das Interesse an Armbanduhren verliert, dann kann das sehr schnell gehen. Briefmarkensammeln, Modelleisenbanhnen und ähnliche Hobbies haben auch viel weniger Bedeutung als noch in meiner Jugend.

Ich will deinen Enthusiasmus nicht zuviel bremsen, bloß als jemand der mehr als doppelt so alt wie du ist dich zum Nachdenken über deine Erwartungen bringen ;)

Bisher habe ich für blaue Outfits eine Junghans Form C und für den Rest eine schwarz weiße Junkers Eisvogel getragen. Letztere soll 'ersetzt' werden. D.h. auch, dass ich die neue Uhr dann fast täglich trage.

Preislich setze ich 5500 an. Ob sehr gute Gebrauchte oder Neu ist mir egal. Datumsanzeige ist ein Muss und ein namhafter Hersteller sollte es auch sein. Sie sollte zu schwarz passen und nicht allzu schlicht sein. Eine Rolex Oyster Perpetual mit glatter Lünette würde also z.B. rausfallen ;). Sie sollte zu schwarzer Jeans und T-Shirt genau so passen, wie zum Sakko oder Anzug.
Warum da eine Oyster Perpetual rausfällt ist mir nicht ganz klar, für eine "Uhr fürs Leben" kann es nach meiner Meinung
gar nicht schlicht genug sein. Es gibt die Oyster Perpetual ja auch mit geriffelter Weißgoldlünette, weiß nicht wie sehr die nach oben aus deinem Preisrahmen raussticht. Und die sicher auch noch die nächsten 30 Jahre ein Klassiker sein wird.

Mein bisheriger Favorit ist die Breitling Navitimer 1 B01 43mm in schwarz (AB0121211B1P1) mit schwarzem Kroko-Band. Ich finde die Weiß-Braune Variante zwar fast schöner, würde aber nicht meinem derzeitigen farblichen "Ziel" entsprechen. Mir hat die Uhr schon immer richtig gut gefallen und mit Breitling kann man, denke ich, nicht viel falsch machen.
Sicherlich eine feine Uhr, aber ich gebe zu bedenken: Mit 43mm ist sie auch für heutige Verhältnisse eher auf der größeren Seite. Man weiß nicht wie sich in den nächsten 20-30 Jahren da die Vorlieben und Moden entwickeln. Zum Vergleich: Um 1985 waren durchaus 34mm-Uhren für Herren noch gängig. Ich sage nicht, daß du dir eine 34mm-Uhr kaufen solltest, aber überleg dir ob diese Breitling z.B. noch unter eine Hemdmanschette paßt und ob sie für dich für "immer drauf" bequem ist, und wie du die langfristigen Trends diesbezüglich einschätzt.

Die IWC Portugieser (IW371445) gefällt mir auch sehr gut. Was mich bei denen allerdings stört und ich irgendwie nicht einsehen will, ist der Fakt, dass diese Uhren über 7000,- (UVP) kosten und ETA-basierte Werke haben. Natürlich sind diese Werke stark verändert, aber irgendwie seh ich da den Preis nicht ein. Nomos schaffts auch, Uhren für 1/3 des Preises mit reinen Manufakturkalibern auszustatten. Wie seht ihr das? Die Portugieser-Modelle sind ansonsten wunderschöne Uhren.
Naja, man zahlt wohl vor allem die Marke und ihre Aura. Das ist bei jeder hochwertigen Uhr heute so. Ich habe eine Nomos mit dem Alpha drin, geb mich allerdings keinen Illusionen hin, daß das sich wesentlich vom ETA7001 unterscheidet auf dem es basiert und das ca 50 Jahre alt ist. Und das stört mich auch nicht. Die populären ETA-Entwürfe sind ja mehr oder weniger vieles vom Besten was in der Schweizer Uhrenindustrie vor der Quarzkrise verfügbar war und von der ESA/ETA/Swatch Group zusammengekauft wurde, zumindest von der Funktionalität fehlt denen nix. Und ein Werk das in größeren Stückzahlen verkauft wird, das kann eventuell später mal leichter gewartet werden. Weiß man natürlich vorher nie.

Was haltet ihr von den dreien (Navitimer B01, Omega Seamaster 300M, IWC Portugieser)? Halten die drei bei guter Pflege und Revisionen (ca. alle 10-12 Jahre) ein Leben lang? Ich denke, dass es diese drei Marken auch noch genau so lang geben wird.
Ich bleibe dabei: Rechne mit 30 Jahren Lebenserwartung (der Uhr, nicht von dir ;) und freu dich über jedes Jahrzehnt mehr. Ich würde es von jeder dieser Uhren erwarten, daß sie mit etwas Glück und einer sich günstig entwickelnden Servicesituation 50 oder 70 Jahre halten kann. Aber es kann immer sein, daß sie auf den Fliesenboden im Bad fällt, und man dann ca. 2047 keine Stoßsicherung oder Zeigersätze daür kriegt, weil die Richemont-Group gerade von Apple gekauft worden ist, oder was auch immer ;)

Wenn du im Bereich "Reparatur lohnt sich", "potentiell ein ganzes Leben servicierbar" bleiben willst, dann kannst du eh nicht viel unter diesem "Luxus-Segment" (sag ich jetzt mal so) einsteigen. Ich hab mit Omega, Tissot und Longines aus den 70ern gute Erfahrungen gemacht (war alles reparierbar, teilweise sogar mit Originalteilen), man kann sicher aber auch schon Pech haben mit sowas. Je mehr du bei einer solchen Marke für Image zahlst, desto größer ist auch die Motivation dieser Marken sich um Bestandskunden zu kümmern. Nach meiner Meinung. Ich hab mir meine Nomos auch wegen des günstigen Service gekauft, aber ob es die Marke in 30 Jahren noch geben wird: Man weiß es nicht. Bei IWC oder Omega als teile gut gemanagter Luxus-Konzerne bin ich mir da viel sicherer. Also ich würde nicht viel "billiger" werden wenn ich den Anspruch hätte als Omega, IWC, Rolex ... also die Marken bei denen man doch schon deutlich fürs Image zahlt. Sich eine Nomos zu kaufen ist nach meiner Meinung schon ein bißchen eine Wette in die Richtung "die entwickeln sich schon richtig", wenn man 30+ Jahre in die Zukunft schaut.

Und: Bedenke auch, daß sich dein eigener Geschmack ändern kann. Du stehst am Anfang deines Lebens, vielleicht willst du mit 50 eine ganz andere Uhr, oder auch gar keine mehr. Dies ist durchaus im Bereich des Möglichen. Eventuell ist es in deiner derzeitigen Situation sinnvoller eine Uhr für die nächsten 10 oder 15 Jahre, eine die dir jetzt gefällt zu kaufen anstatt an die Ewigkeit zu denken.

Nur meine 5 Cent, vielleicht schreibe ich Stuß. Bin bald ein alter Mann ;)
 
ausserirdischesindgesund

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@ausserirdischesindgesund: Also ich rechne da mit längerer Haltbarkeit. Hatte 2014 meine Omega Seamaster de ville bei Omega zur Überholung. Die ist Baujahr 1964 und es gab noch alle Teile (des Werks, Glas, Zeiger, Krone, Dichtungen...)
Ja, mein Bruder hat auch eine größere Zahl an Omegas aus den 60er- und 70er-Jahren überholen lassen und überall alles an Originalteilen gekriegt. Aber Omega ist gewissermaßen auch ein Glücksfall. Wenn man damals eine gleichteure oder teurere Universal Geneve, Girard Perregaux, Ebel oder auch nur eine banale Eterna gekauft hätte so wäre ich mir nicht sicher, ob man da heute noch alle Teile kriegt. Mit dem Wissen von heute zu sagen, daß eine Omega von vor 50 Jahren servicierbar ist ist relativ leicht. Ob das für eine Uhr die heute gekauft wird in 50 Jahren auch noch gilt, das ist viel schwieriger.
 
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HenryS

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bißchen off-topic: du bist Student 20 Jahre und trägst momentan eine 500€ Uhr. Jetzt soll es eine für 5.500€ werden. Respekt. Woher kommt das Geld? Nebenjob?
Im anderen "Rolex kaufen,..." Thread sprichst du von der späteren Übernahme des elterlichen Betriebes. Soll man den Bären nicht erst erlegen, bevor das Fell verteilt wird?! Es mutet alles etwas komisch an. Nichts für ungut.
Überhaupt kein Ding, ist verständlich, dass man sich das fragen könnte. Man kann auch einen Menschen nicht über ein paar Sätze im Internet kennenlernen. Versteh ich auch.

Ich bin der Meinung, entweder ganz oder gar nicht. Bevor ich mir ne 1500 euro Uhr kaufe, kaufe ich mir lieber gleich eine 5000 Euro Uhr. Ich arbeite in den Semesterferien daheim durch (60h/Woche) und an den Wochenenden und studienfreien Tagen sowieso. Also bezüglich meiner finanziellen Lage musst du dir keine Gedanken machen. Ich hab quasi schon den Puma erlegt, der Bär steht noch an.

Über die Antworten auf den anderen Rolex-Beitrag kann ich teils nur müde lächeln, konnte leider auf den anderen Beitrag nicht mehr antworten, weil er geschlossen wurde. Wenn dann noch Threads, welche ich vor über nem halben Jahr erstellt habe, aufgegriffen werden, frage ich mich, ob die Leute nichts besseres zu tun haben. Aber naja...

Danke für die Antwort und noch schöne Weihnachten :)
 
Constellation

Constellation

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. . .
Ich bin der Meinung, entweder ganz oder gar nicht. Bevor ich mir ne 1500 euro Uhr kaufe, kaufe ich mir lieber gleich eine 5000 Euro Uhr. . . .
Interessant.

Woran hast Du das festgemacht? Was sind Deine Kriterien? Liegen Erfahrungswerte vor? Wenn ja, von welchen Uhren, über welchen Zeitraum, welche Marken/Modelle und was konnten die "besser"?

Ist der Faktor 3,333 bewusst gewählt?
 
5 Minutes Alone

5 Minutes Alone

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Am Ende entscheidet einzig die Nutzung über den Gegenstand der Übergabe.

Wenn die Uhr so gut wie täglich getragen werden soll und auch in 50, 60 Jahren noch lauffähig übergeben werden soll gilt nur, keine jungen Manufakturwerke; nichts zu spezielles. Teile sind das A und O eines Services im Ernstfall.

Wie oft soll die Uhr in den Service, wenn sie stehen bleibt (halte ich für den realistischen Ansatz) oder ala Hersteller alle 3-5 Jahre? Soll die Uhr aufpoliert werden oder wirst du mit Kratzern und Macken leben?

Warum ich frage? Alle 3-5 Jahre Service mit Refinish und du übergibst am Ende eine Uhr die bis zum Gehtnimmer poliert wurde / Laserwelding benötigt etc, deren Teile schon Xfach getauscht wurden...etwas dass selbst Unsereiner hier dankend annehmen, aber bei aller Vintageliebe der Schublade zuführen (ggf. als Teilespender) und nicht tragen würde.

Kauf 3 Seiko SKX007, lager die neu ein und falls du Söhne bekommst, zum 18. schenken. Falls du mehr kannst und willst, SBDX017. Oder aber kauf dir die Uhr die du willst heute - das Selbstvorgaukeln hat hier jeder schon xfach durch - und lass die Erben schauen was über blieb :D
 
Eddy Z.

Eddy Z.

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Hi AltHans,

was stört dich denn genau an dem anderen Thread und warum sollte man hier nicht mehr antworten sollen/dürfen?

Die bisherigen Antworten haben mir sehr weitergeholfen :)
Du trägst hier ganz schön dick auf, das wird das Gefühl der Meisten hier sein. Du hast mit deinen 20 noch nicht viel gerissen und erzählst im anderen Thread was von einer gut laufenden Firma deiner Eltern... Schmeißt mit den beliebtesten Rolex Modellen (Daydate, Pepsi) um sich und hast wahrscheinlich einen geringen Bezug aus der Rapszene zu den Modellen oder deren Geschichte und wertest alle anderen Uhren - wahrscheinlich unabsichtlich - ab.

Hast einen holprigen Start hier.

Ich verstehe dich aber, dass du die Eierlegende Wollmilchsau haben möchtest. Allerdings solltest am besten dich an einen Händler deines Vertrauens wenden und dir mal ein paar Uhren anschauen und das nicht nur aus der „ab 5000EUR“-Klasse. Mache deine Erfahrungen und beziehe einige konstruktive von hier mit in deine Entscheidung ein.

Von einem unter Dreißig zum Anderen
 
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HenryS

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Du trägst hier ganz schön dick auf, das wird das Gefühl der Meisten hier sein. Du hast mit deinen 20 noch nicht viel gerissen und erzählst im anderen Thread was von einer gut laufenden Firma deiner Eltern... Schmeißt mit den beliebtesten Rolex Modellen (Daydate, Pepsi) um sich und hast wahrscheinlich einen geringen Bezug aus der Rapszene zu den Modellen oder deren Geschichte und wertest alle anderen Uhren - wahrscheinlich unabsichtlich - ab. Hast einen holprigen Start hier.
Falls das so rüberkommt, dann tut mir das Leid, war nicht meine Intention. Was die Rapszene mit solchen Uhren zu tun hat, weiß ich leider nicht. Leider kann man sich über Leute, über das Internet, kein umfangreiches Bild machen, weshalb es doof ist, dass es dann so rüberkommt.

Dafür bitte ich um Entschuldigung.
 
Der Motor

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Falls es darauf ankommt, dass möglichst schnell das üppig vorhandene Spielgeld weg muss, dann kommen alle Uhren für 5.000 Euro in Betracht. Soll die Uhr ernsthaft den Kindern oder Enkeln (in Bruchstücken oder zum Timesharing?) übergeben werden, würde ich allerdings zuerst mit der Suche nach einer potenziellen Mutter beginnen und bei gegebenen Erfolg hierbei im Anschluss mit der Zeugung der gewünschten Anzahl an Nachfahren fortfahren. Mit der Auswahl einer passenden Uhr würde ich dann erst nach vollzogener Fortpflanzung anfangen. 😎
 
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HenryS

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Da ich die Antworten, nach denen ich gesucht habe, gefunden habe, kann man den Thread schließen.

Vielen Dank an alle seriösen Antwortgeber :)
 
Fiedelius

Fiedelius

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Schmeißt mit den beliebtesten Rolex Modellen (Daydate, Pepsi) um sich und hast wahrscheinlich einen geringen Bezug aus der Rapszene zu den Modellen oder deren Geschichte und wertest alle anderen Uhren - wahrscheinlich unabsichtlich - ab. Hast einen holprigen Start hier.
Als ebenfalls jüngeres Mitglied des UhrenForums will ich hierzu etwas sagen. Mit meinen 16 Jahren interessiere ich mich nicht für Uhren, weil irgendwelche Rapper, die ich sowieso nicht höre, in ihren Liedern über Rolex, Breitling usw. rappen. Ich frage mich sowieso, von wo dieses schwachsinnige Argument kommen soll? Henry hat doch nirgendwo davon geredet, dass er sich die Uhren nur wegen irgendwelchen Rappen kaufen will!
Auch finde ich es fragwürdig, dass man ihm vorwirft, er könne sich das mit 20 doch sowieso nur durch den Herrn Papa leisten, auch ich mit 16 gehe arbeiten, wohne aber noch zuhause und kann mir dementsprechend ab und zu mal etwas leisten. Nur weil manch Anderer das in seiner Jugend nicht gemacht hat, heißt das nicht, dass das für niemanden eine Option sein muss! Auch z.B. durch einen dualen Studiengang kann man sich Geld verdienen und das nicht mal schlecht, aber dafür müsste man ja mal 2 Sekunden nachdenken, bevor man hier Leute vorverurteilt. Oder müssen wir jüngeren demnächst all unsere Arbeitsverträge und Steuererklärungen unter jedem Beitrag als Anhang einfügen, um glaubhaft zu sein?! Tut uns leid, dass wir noch nicht 40 sind...

In diesem Beitrag sucht @HenryS außerdem explizit nach einer Uhr für jetzt, in seinem Rolex Beitrag hat er nach einer Uhr gesucht, die er in 8 Jahren tragen kann. Bis dahin hat man 8.000€ locker zusammengespart, egal, ob man die Firma des Vaters übernommen hat, oder nicht.

Jetzt noch an dich @HenryS: ich würde einfach mal die Uhren anschauen gehen, die dir so vorschweben. So kannst du noch am besten entscheiden, welche etwas für dich ist. Meine potenziellen Kinder wären kein Kriterium für oder gegen eine Uhr, da ich noch nicht weiß, ob ich a) überhaupt jemals Kinder haben werde und b) ob Uhren dann überhaupt noch Mode sind... Kauf einfach, was dir gefällt und mach dir Sorgen um alles Andere, wenn es soweit ist.
 
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HenryS

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Als ebenfalls jüngeres Mitglied des UhrenForums will ich hierzu etwas sagen. Mit meinen 16 Jahren interessiere ich mich nicht für Uhren, weil irgendwelche Rapper, die ich sowieso nicht höre, in ihren Liedern über Rolex, Breitling usw. rappen. Ich frage mich sowieso, von wo dieses schwachsinnige Argument kommen soll? Henry hat doch nirgendwo davon geredet, dass er sich die Uhren nur wegen irgendwelchen Rappen kaufen will!
Auch finde ich es fragwürdig, dass man ihm vorwirft, er könne sich das mit 20 doch sowieso nur durch den Herrn Papa leisten, auch ich mit 16 gehe arbeiten, wohne aber noch zuhause und kann mir dementsprechend ab und zu mal etwas leisten. Nur weil manch Anderer das in seiner Jugend nicht gemacht hat, heißt das nicht, dass das für niemanden eine Option sein muss! Auch z.B. durch einen dualen Studiengang kann man sich Geld verdienen und das nicht mal schlecht, aber dafür müsste man ja mal 2 Sekunden nachdenken, bevor man hier Leute vorverurteilt. Oder müssen wir jüngeren demnächst all unsere Arbeitsverträge und Steuererklärungen unter jedem Beitrag als Anhang einfügen, um glaubhaft zu sein? Tut uns leid, dass wir noch nicht 40 sind...

In diesem Beitrag sucht @HenryS außerdem explizit nach einer Uhr für jetzt, in seinem Rolex Beitrag hat er nach einer Uhr gesucht, die er in 8 Jahren tragen kann. Bis dahin hat man 8.000€ locker zusammengespart, egal, ob man die Firma des Vaters übernommen hat, oder nicht.

Jetzt noch an dich @HenryS: ich würde einfach mal die Uhren anschauen gehen, die dir so vorschweben. So kannst du noch am Besten entscheiden, welche etwas für dich ist. Meine potenziellen Kinder wären kein Kriterium für oder gegen eine Uhr, da ich noch nicht weiß, ob ich a) überhaupt jemals Kinder haben werde und b) ob Uhren dann überhaupt noch Mode sind... Kauf einfach, was dir gefällt und mach dir Sorgen um alles Andere, wenn es soweit ist.
Vielen lieben Dank für die Antwort, sprichst mir aus der Seele

Du kannst lesen und bist damit schon befähigter als manch anderer hier, leider.
Tatsächlich studiere ich Dual und tatsächlich habe ich festes Einkommen von 16000 Euro netto im Jahr seit ich 17 bin. Weil, wer hätte es gedacht, ich kann mit 20 tatsächlich schon Geld verdienen. Auch als Student. Und mit 60h/Wochen kommt schon was rein. Dass sich viele so verhalten, als würde gerade Justus² zu ihnen sprechen, der noch nie was fürs Geld getan hat, nur weil ich gesagt habe, dass ich den elterlichen Betrieb übernehme, finde ich wirklich erschreckend. Ich davhte ich schreibs dazu, um Fragen wie " wie kannst du dir das mit 20 leisten" auszumerzen. Aber über teils solche doofen Antworten hier kann man nur müde lächeln.
Ich finds toll, dass trotzdem viele einfach die Frage beantworten und sich nicht über XYZ lustig machen.

Schöne Weihnachten :)
 
johro

johro

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Was haltet ihr von den dreien (Navitimer B01, Omega Seamaster 300M, IWC Portugieser)? Halten die drei bei guter Pflege und Revisionen (ca. alle 10-12 Jahre) ein Leben lang? Ich denke, dass es diese drei Marken auch noch genau so lang geben wird.

Welche Uhrenhersteller oder Modelle der bereits genannten Marken wären noch etwas für mich?

Vielen lieben Dank schonmal im Voraus.

Viele Grüße,

HenryS
ich habe den B01 und die 300M und was soll ich sagen, die Uhren sind wie Tag und Nacht,

einmal der Navitimer, ein überladendes Ziffernblatt, sehr beeindruckend, trage ich am Leder und Stahl, prima Uhr, fällt auf und sehr klassisches Design seit Jahrzehnten.

die 300m ist der Flash unter den Divern, grundsätzlich ein Dreizeiger, aber das Ziffernblatt mächtig 3 dimsional, wirkt sehr wuchtig und das Armband verjüngt sich nicht zur Schließe, ein ordentlicher Klopper. die Submariner/GMT ist dagegen unscheinbar, "billig" und einfach. sie trägt sich etwas leichter, da weniger Gewicht und das Armband sich sehr verjüngt. Aber hier hat die 300m die Nase vorne. für 4k bekommt man hier mächtig viel Uhr.

halten tun die ewig, alle 8 Jahre ein Service einrechnen in die Haushaltskasse und gut ist, dh 2 fache Kaufempfehlung:super:
 
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