Sieht sich Fortis auf gleicher Ebene mit Rolex?

Diskutiere Sieht sich Fortis auf gleicher Ebene mit Rolex? im Herrenuhren Forum im Bereich Uhrentypen; Hallo zusammen, gerne möchte ich meine Erfahrung mit Fortis teilen. Ich habe eine gebrauchte Fortis Flieger Chronograph (597.10.141) in einer...
mr.meca

mr.meca

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Hallo zusammen,

gerne möchte ich meine Erfahrung mit Fortis teilen. Ich habe eine gebrauchte Fortis Flieger Chronograph (597.10.141) in einer früheren Ausführung erworben. Sie lag wohl länger in der Schublade und war in einem schlechten Gesamtzustand. Das Glas war stark zerkratzt, das Gehäuse angeschlagen und die Uhr war sowohl am Band als auch in den Zwischenräumen stark verschmutzt. Darüber hinaus zeigte sie auch starke lageabhängige Schwankungen in den Gangwerten. (zw. -2min bis +10s pro Tag)

Dort wo andere aufgeben, fängt der Spaß bei mir erst an. Ich finde zunehmend Gefallen daran, älteren Uhren eine Auffrischung zu gönnen und sie quasi wieder zum Leben zu erwecken. Sie stammt aus einem Nachlass und die Entsorgung war schon geplant. Ich konnte Sie noch retten - wohlwissend, dass die Auffrischung etwas aufwendiger wird.

Vorher-Bilder:

1616013002022.png



Fortis1-vorher.JPG


Als sie bei mir ankam, habe ich der Uhr mit meinen Hausmitteln und einem Ultraschall-Bad (nur das Armband) eine intensive Außenreinigung gegönnt. Im Anschluss habe ich sie etwa eine Woche probegetragen. Ja, was soll ich sagen - ich bin absolut begeistert und bin nun gefesselt. Sie ist zwar wuchtig und um es in den Worten des neuen Eigentümers zu sagen: "topfig", aber die sehr gute Verarbeitung und das mäßige Gewicht von ca. 150 gramm hat sich beim Tragen angenehm angefühlt. Optisch ist sie ein absoluter Hingucker! Schnell war klar, dass sie es wert ist, in professionelle Hände gegeben zu werden. Nach den ersten Recherchen war es gar nicht so einfach, einen zertifizierten Fortis-Uhrmacher zu finden. So habe zuerst ich eine Anfrage auf der Fortis Webseite gestellt, die einen eigenen Bereich für Reparaturanfragen eingerichtet haben. Meine beiden Anfragen blieben leider unbeantwortet. Damit konnte das Versprechen auf der Website, innerhalb einer Woche eine Antwort zu erhalten, leider nicht eingehalten werden.

Also habe ich mich selbst auf die Suche gemacht und bin auf Kunke GmbH gestoßen, die auch auf der Fortis-Seite als einzige Servicestelle in Deutschland gelistet sind. Ich habe hier eine professionelle, äußerst schnelle und freundliche Antwort erhalten. Meine Anforderungen waren:
  • Revision des Werkes (Valjoux 7750) und Austausch der auszuwechselnden Kleinteile
  • Austausch des Mineraglases gegen Saphirglas
  • Tausch des Ziffernblattes und der Zeiger (Aufgrund der geringen Leuchtkraft der Zeiger und damit verbundene Entfernung des tritiumhaltigen Materials)
  • Wasserdichtigkeit
  • Wenn möglich, optische Aufarbeitung des Gehäuses und Armband (Entfernung von Kratzern)
Er konnte mir selbstverständlich keinen verbindlichen Kostenvoranschlag aus der Ferne unterbreiten (alles andere wäre auch unseriös), allerdings half mir die angefügte Preisübersicht der Ersatzteile, um mir eine grobe Vorstellung über das Preisniveau zu machen. Um diesen Beitrag nicht in eine Preisdiskussion ausarten zu lassen, kürze ich die Liste auf drei Positionen ein - ich zitiere:
  • Safirglas doppelt entspiegelt 220,- €
  • Zifferblatt 260,- €
  • Zeigersatz 130,- €
Aus meiner Sicht eine selbstbewusste aber dennoch überzogene Preisansage von Fortis. Auf E-Mail Nachfrage wurde mir vom Fortis Sales Director freundlich mitgeteilt, dass das im Premiumsegment angemessene Preiseempfehlungen sind. Da sich die Kosten einer Komplettrevision inkl. Austausch der gewünschten Teile auf 1000 bis 1300 Euro belaufen, wird damit der aktuelle Zeitwert dieser Uhr überschritten. Damit übersteigen die Ersatzteilpreise sogar viele Preislisten für die meisten Rolex-Modelle - sieht sich Fortis wirklich schon auf einer Ebene mit Rolex? Anders ausgedrückt wird mir hier seitens Fortis vermittelt: "Eine Reparatur und Auffrischung lohnt sich nicht, kauf dir was Neues!" Das finde ich persönlich sehr schade, aber vielleicht habe ich nur eine falsche Erwartungshaltung oder stelle das unberechtigt in Frage?

Bei meinen Recherchen habe ich einen weiteren Uhrmacher gefunden, der Fortis-zertifiziert ist und aus meiner alten Heimat kommt. (Uhren & Schmuck D. Hofmann GmbH) Aufgrund meiner regionalen Verbundenheit ist sie nun bei ihm und mit ein paar Abstrichen hinsichtlich Ziffernblatt und Zeiger lasse ich die Uhr nun revisionieren und auffrischen. Ich bin sehr gespannt auf das Ergebnis und verlinke dann die Bilder nach Fertigstellung hier! :)

Noch zwei Vorher-Bilder, bevor die Uhr auf die Reise ging. Das Ziffernblatt war eigentlich noch okay, leuchtet nur (ohne vorher angeleuchtet zu werden) sehr schwach und kurz. Wenn ich die Uhr mit meiner hellsten Taschenlampe angestrahlt habe, hat sie ordentlich geleuchtet, aber nur wenige Minuten und es lies sehr schnell nach. (Hatte schon mal gelesen, dass auch tritiumhaltiges Material auf Leuchtquellen reagiert). Liebe Grüße

Fortis0-vorher.JPG
1616015546931.png
 
BSBV

BSBV

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Danke für den Bericht.
Uhren mit "normalen" Werken (ETA, SW z.B.) gebe ich beim Uhrmacher meines Vertrauens ab, und dort wird dann auch die Revi gemacht, denn ich habe festgestellt, das die freien Uhrmacher genauso gut sind wie die "Hersteller-Uhrmacher", nur preislich günstiger.
Außerdem unterstütze ich so die ortsansässigen Uhrmacher.
 
Spitfire1605

Spitfire1605

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Zu den Preisen eines Services bei Rolex oder Fortis kann ich nichts sagen. Aber genau das Fortis Modell fand ich immer interessant und stand auch auf meiner Liste. Oft fand ich aber den Zustand der angebotenen Uhren, in Hinblick des geforderten Preises zu schlecht. Bezüglich deines Vorhabens bin ich mal auf das Ergebnis gespannt. 👍
 
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Planeadon

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Hallo,
meiner Einschätzung nach, ist der Preis durchaus angemessen.
Bei den genannten Teilen kommst du schon auf 610€.
Eine Revision bedeutet nun mal einen bestimmten Arbeitsaufwand.Das hat mit der Marke erstmal wenig zu tun.
Zudem ist bei einem Chronographen der Aufwand größer, also ist ein Chronograph immer teurer in der Revision, als eine normale Uhr.
 
mr.meca

mr.meca

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Danke für den Bericht.
Uhren mit "normalen" Werken (ETA, SW z.B.) gebe ich beim Uhrmacher meines Vertrauens ab, und dort wird dann auch die Revi gemacht, denn ich habe festgestellt, das die freien Uhrmacher genauso gut sind wie die "Hersteller-Uhrmacher", nur preislich günstiger.
Außerdem unterstütze ich so die ortsansässigen Uhrmacher.
Ja, das lasse ich bei meinen Standard-Uhren auch machen. Aber ich hatte im Vorfeld gelesen, dass die Fortis-Ersatzteile nur eingeschränkt beziehbar sind. Im ersten Step war mir ja der Tausch des Ziffernblattes und der Zeiger ja wichtig, bis ich dann den Dämpfer erhalten habe. :)
 
mr.meca

mr.meca

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Hallo,
meiner Einschätzung nach, ist der Preis durchaus angemessen.
Bei den genannten Teilen kommst du schon auf 610€.
Eine Revision bedeutet nun mal einen bestimmten Arbeitsaufwand.Das hat mit der Marke erstmal wenig zu tun.
Zudem ist bei einem Chronographen der Aufwand größer, also ist ein Chronograph immer teurer in der Revision, als eine normale Uhr.
Die Kosten der Revision + kleine Zusatzteile wie Krone, die ja noch "Ontop" kommen, möchte ich in keinster Weise in Frage stellen. Ich schätze den Arbeitsaufwand und die Leistung dahinter. Ich hinterfrage allerdings den Preisansatz für ein Saphirglas. Meine Alltagsuhr Tissot T-Classic Luxury hat das entspiegelteste Saphirglas, was ich je gesehen habe auf der Front und auf dem Boden und der Neupreis der gesamten Uhr liegt auf dem Niveau einer Fortis-Scheibe. Da ist soch etwas im Ungleichgewicht, oder liege ich so verkehrt?
 
thp001

thp001

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Ich hätte hier das Glas erneuern und das Werk revidieren lassen. Aufarbeiten sollte man bei einer solch schönen Vintage m. M. n. nichts. Und schon gar keine Teile tauschen, die noch völlig i. O. sind (hier: Blatt und Zeigerspiel). Die Uhr ist unpoliert und in keinem schlechten Zustand. Säubern, Band vielleicht wieder etwas richten (Anstösse) und fertig. Wenn die jetzt "aufgearbeitet" wird, verliert sie für meinen Geschmack ihren (Vintage-) Charm (und auch an Wert für Sammler).

Bei meinem Uhrmacher hätte das insgesamt ca. 200 Euro gekostet ...

Gruß, thp001.

Ist übrigens ein wirklich toller Fliegerchronograph - mit sehr eigenständigem Design, ein echter Uhrenklassiker!
 
mr.meca

mr.meca

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@thp001
Danke für dein Feedback, ich habe lange überlegt, welche Teile ich nun ersetzen lasse. Ein Freund hat mir mit einer gleichen Argumentation letzlich davon abgeraten, das Ziffernblatt+Zeigerspiel zu tauschen. Du bestätigst das nochmal.

Zum Thema polieren: Die Uhr hatte eine kleine Delle am Gehäuserand auf 6 Uhr - quasi immer im Blickfeld. Das hat mich in meiner Probewoche etwas gestört, ich habe um Beseitigung der Delle gebeten, ansonsten wird hier nur eine geringfügige Auffrischung durchgeführt.

Ich würde mich freuen, wenn du mir die Kontaktdaten deines Uhrmachers des Vertrauens zuschicken kannst. Habe noch andere Uhren in der Sammlung, die ich dieses Jahr angehen möchte! :)
 
thp001

thp001

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Wo wohnst Du denn? Uhren zuschicken, reparieren und wieder zurückschicken macht der nämlich nicht ... Gruß, thp001.
 
thp001

thp001

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Okay, habe Dir auf Deine PN geantwortet. Nochmals: Tolle Uhr, lass sie möglichst in dem Zustand, in dem sie ist. Aufarbeiten bedeutet Polieren bedeutet Wertverlust bzw. Verlust von Authentizität ...

Gruß, thp001.
 
JohnnyM

JohnnyM

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Hallo @mr.meca,
ich glaube wenn du deine Uhr im Fortis-Owners-Club gezeigt hättest, würdest du um viele Tipps und Tricks reicher sein.
Die meisten vertrauen auf Herrn Poser aus Gößweinstein. Ich selbst habe noch keine Erfahrung mit ihm, werde das aber in naher Zukunft nachholen.
Herr Poser ist auch auf Ebay zu finden. Dort werden die meisten Ersatzteile und Leistungen als einzelne Positionen aufgeführt.
So könntest du mal die Preise grob vergleichen.
(Dies soll keine Werbung sein, lediglich ein Verweis auf mehrere gute Erfahrungen hier im Forum)
Auch ich bin im Besitz von älteren Fortis Modellen. Das Tritiumblatt würde ich niemals wechseln. Allerhöchstens die ausgeblassten orangenen Zeiger.
Soweit ich weiß sind bei Fortis nur noch begrenzt originale Teile vorhanden. Somit könnte es gut möglich sein, dass bestimmte Teile nachgefertigt werden müssten.
Nur so kann ich mir die hohen Preise erklären. Natürlich ist Fortis schon längere Zeit etwas "gehobener", was die UVPs und Zubehörkosten angeht,
nichtsdestotrotz wird aber eine überaus hohe Qualität abgeliefert. Für entspiegelte Gläser ist Fortis schon immer bekannt.
Die werden meist mit Breitling verglichen.
Ich kann mir gut vorstellen, dass die fehlende Kommunikation auf das kleine Team und die aktuellen Umstrukturierungen zurück zu führen sind.
Natürlich sollte sowas aber nicht passieren. Vorallem wenn das neue Marketing auf Kundennähe und Offenheit ausgerichtet ist (siehe Youtube/Instagram/etc.).
 
Z

Zwiebel ;-)

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Zum Startpost:
Tritium reagiert nicht auf Lichtquellen.
Es leuchtet „ohne Aufladung“ und die Leuchtkraft nimmt mit der Zeit ab und kann mit keiner bekannten Lichtquelle der Welt wieder aufgeladen werden.
So lässt sich Tritium von anderen Lumes unterscheiden.;)
 
SpeedCat

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Das Trituim selbst nicht, aber es gibt anscheinend tritiumhaltige Leuchtmasse, die durchaus auch nachleuchtende Eigenschaften hat. Hab ich auch erst letztens dazugelernt.
 
mr.meca

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Hallo @JohnnyM
Danke für die vielen Infos. Zugegeben habe ich mich noch nicht in jeden Winkel im Forum verirrt, würde mich hier noch als Neuling einstufen. Fortis-Owners-Club ist definitiv vorgemerkt, zumal ich ja jetzt auch zu den Ownern gehöre! :)

Ich gebe dir in sehr vielen Punkten absolut recht. Fortis definiert sich gerade neu und hat ein sehr authentisches Youtube-Format auf die Beine gestellt. Insb. die Interviews mit Dario (Sales) und dem neuen Eigentümer Jupp sind echt zu empfehlen! In den letzten Tagen habe ich mich intensiver mit der Marke Fortis auseinander gesetzt. Mein Kontakt zum Sales Director entstand über Instagram, die PR Kollegin hat mir 23 Uhr noch geantwortet. Also zusammenfassend hat man sich dann wirklich freundlich um meine Anfrage gekümmert, nur das Ergebnis der Antwort war nicht zufriedenstellend. Aber gut, ich kenne ja jetzt eine gute Adresse im Forum, wobei ich über Hofman GmbH in Leipzig auch viel Gutes gelesen habe.

Danke, dass auch du mich darin bestärkst, dass Ziffernblatt nicht zu tauschen, dann habe ich doch die richtige Entscheidung getroffen. Allerdings hatte mir Kunke GmbH bereits bestätigt, dass die Teile noch lieferbar sind. Auch hier muss ich die freundliche Kommunikation hervorheben!

In Summe merkt man, dass sich Fortis auch mit Blick auf die UVPs der neuen Flieger in einer höheren Ebene sieht bzw. versucht sich einzuorden. Das sollte man beim Kauf einer neuen Fortis-Uhr berücksichtigen!
 
mr.meca

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Zum Startpost:
Tritium reagiert nicht auf Lichtquellen.
Es leuchtet „ohne Aufladung“ und die Leuchtkraft nimmt mit der Zeit ab und kann mit keiner bekannten Lichtquelle der Welt wieder aufgeladen werden.
So lässt sich Tritium von anderen Lumes unterscheiden.;)
Ich bin wirklich kein Physikprofi, aber es gibt wohl eine Gegenseite physikalische Beeinflussung des Trägerstoffs mit dem Tritium. Hier habe ich mich dann ehrlichweise nicht tiefer eingearbeitet, aber: Mein Tritiumblatt leuchtet stark nach dem anleuchten mit einer Taschenlampe!

Beitrag im Thema 'Tritium oder nicht?' Tritium oder nicht?
 
grammeld

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ich glaube wenn du deine Uhr im Fortis-Owners-Club gezeigt hättest, würdest du um viele Tipps und Tricks reicher sein.
Die meisten vertrauen auf Herrn Poser aus Gößweinstein. Ich selbst habe noch keine Erfahrung mit ihm, werde das aber in naher Zukunft nachholen.
Herr Poser ist auch auf Ebay zu finden. Dort werden die meisten Ersatzteile und Leistungen als einzelne Positionen aufgeführt.
So könntest du mal die Preise grob vergleichen.

So sehe ich das auch und hätte Dir ebenfalls zu Frank Poser geraten und einer kostenfreien Beratung, durch die netten Kollegen im F.O.C., die sich ja alle mit der Marke und den Uhren, intensiv auseinandersetzen.
Deine Fragestellung......."sieht sich Fortis auf gleicher Ebene mit Rolex"....eher unglücklich formuliert und zieht damit auch wieder lächerliche Diskussionen nach sich.

Er ist auf den Service an Fortis Uhren absolut spezialisiert, besorgt Dir Ersatzteile und bietet einen Service, den ich so NOCH NIE von einem anderen Händler/Uhrmacher, erlebt habe.
Du kannst Ihn bis 22 Uhr vom MO bis SONNTAG(!!) erreichen und mit ihm auf lockerer Ebene, alle Deine Fragen klären.

Ich besitze mehrere Fortis Uhren und liebe Uhren und Marke (das merkt man, wenn man sieht, wie oft ich sie trage und hier zeige).
Aktuell habe ich einen (woanders erworbenen) Classic Cosmonauts Chronographen bei Frank Poser, damit er mir die Lünette genau ausrichtet.
Er hatte mir im Vorfeld sogar eine Beschreibung zukommen lassen, wie man das bei der Uhr hinbekommen kann (keine Selbstverständlichkeit, dass ein Uhrmacher, einem Kunden Hilfestellung gibt, wie man es selbst machen kann). Die Uhr geht heute zu ihm und ich bin mir sicher, dass er das besten machen wird.

Für mich, in Bezug auf meine Fortis Uhren und Zubehör, der Ansprechpartner.

Wünsche Dir viel Spaß bei Deinem Vorhaben und ich hatte Rolex und kann Dir sagen.......ich sehe Fortis natürlich nicht auf einer Ebene mit Rolex, jedoch machen mich meine Fortis Uhren glücklicher, als meine Rolex Uhren in der Vergangenheit:ok:

VG
Dirk
 
Schraubendreher

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Moin,

es ist schon eine Weile her, dass ich beruflich intensiver mit Fortis zu tun hatte. Allerdings empfand ich die Preise für Ersatzteile seinerzeit (vor über 10 Jahren) auch schon als recht ambitioniert. So gesehen haben sich die offiziellen Servicepreise ebenso konsequent entwickelt wie bei jeder anderen Marke auch.

Ich empfehle auch in diesem Fall den Gang zum unabhängigen Uhrmacher, zumal das verbaute 7750 von jedem Freien gewartet werden kann. Zifferblatt und Zeiger sehen noch gut aus. Ich weiß nicht ob Fortis aktuell freie Uhrmacher mit Teilen beliefert, aber mit Ersatz der Dichtungen und eventuell des Glases solltest Du dann günstiger davon kommen. Wenn Du bereit bist auf die Entspiegelung zu verzichten, käme sogar ein universelles Saphirglas in Betracht, was dann natürlich deutlich günstiger wird.

Bis dann:
der Schraubendreher
 
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Das Trituim selbst nicht, aber es gibt anscheinend tritiumhaltige Leuchtmasse, die durchaus auch nachleuchtende Eigenschaften hat. Hab ich auch erst letztens dazugelernt.
Ist es nicht so, dass die Strahlung vom "aktiven" Tritium die Leuchtmasse permanent zum Leuchten bringt? Wenn das Tritium dann nicht mehr strahlt, kann man die Leuchtmasse kurzzeitig per Strahlung einer Lichtquelle zum Leuchten bringen.
 
TomS2

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