Sensation perfekt: Schon vor 1794 gab es Quarzuhren, hier der Beweis :-D

Diskutiere Sensation perfekt: Schon vor 1794 gab es Quarzuhren, hier der Beweis :-D im Uhrencafé Forum im Bereich Uhren-Forum; .... zwischen 23:53 min und 23:57 min (ca. 23:55 min) deutlich zu erkennen: Die Uhren von James Cook waren ihrer Zeit schon damals weit voraus...
caine

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Da wird sich der Requisiteur was anhoeren muessen...
 
R. D. LeBay

R. D. LeBay

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Ich will Euch Euren Spass nicht verderben, aber Ihr wisst aber schon, dass Jean-Moise Pouzait bereits 1776 einen vom Gehwerk unabhängigen Mechanismus zum Antrieb einer Second morte (ein bisschen herunter scrollen) entwickelt hatte? Von daher wäre 1794 durchaus eine Schiffschronometer mit mechanischem Antrieb und springender Sekunde möglich gewesen. ;)
 
navitimer11

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Hallo R.D.LeBay,

habe in deinem Link nichts finden können, was eine solche Konstruktion vor 1794 dokumentiert. Vermutlich überlesen. Kannst du uns das mal kurz visuallisieren ? Klingt interessant.....
 
Spezi Matik

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Niederösterreich... in MUC geboren
"" Um das Springen des vom Mittelpunkte des Zifferblattes ausgehenden Secundenzeigers genau von einem Secundenstrich auf den nächstfolgenden zu erreichen, ist mit dem zuletzt erwähnten 6er Trieb l ein kleiner Hebel m verbunden, dessen eines Ende in einen auf der Axe n des sogenannten Gangrades befindlichen Stern o von sechs Zähnen angreift. Der Stern hält den Hebel m und damit den Trieb l bezw. das Secundenrad vorübergehend fest, läßt den Hebel erst nach Verlauf einer Secunde frei, worauf dieser eine Umdrehung vollführt, um sich alsdann mit seinem langen Ende an den nächsten Zahn des Sternes zu legen, nach Ablauf der folgenden Secunde eine neue volle Umdrehung zu machen u. s. w.""
 
R. D. LeBay

R. D. LeBay

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@navitimer11
Schau mal in die erste Zeile des zweiten Absatzes unter „ALS Seconde - Morte (Springende Sekunde) & ALS Minutenrepetition“.
Dort steht:
1877, rund 100 Jahre nachdem Jean-Moise Pouzait erstmals den Mechanismus der „Seconde-Morte“ entwickelt hatte, ließen sich A. LANGE & SÖHNE in GLASHÜTTE (Sachsen) ein Sekundenwerk mit springendem Zeiger in der von Richard Lange weiterentwickelter Form mit nur einem Federhaus als Reichspatent Nr. 182 am 3. August 1877 patentieren.“ (Hervorhebung durch mich)

Es gibt zu Jean-Moise Pouzait auch einen Eintrag bei Watch-Wiki. Interessant könnte auch die Suche nach „Seconde Morte“ sein. ;)
 
navitimer11

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:super::super: .... wenn die dann auch noch tatsächlich jemand gebaut hätte, wäre das natürlich eine grandiose, uhrmacherische Meisterleistung.

Ob jedoch der Cook tatsächlich eine solche Technik in seinem Schiffschrono verbaut hatte..... und die von Terra X dann auch noch davon wussten ?? :D:D

Aber wenn ich jetzt gerade mal so darüber nachdenke: Thomas Earnshaw hat ja tatsächlich Quarzer im Angebot (duckweg) :D:D:D
 
R. D. LeBay

R. D. LeBay

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@navitimer11
Hat jemand gebaut. ;)
… zumindest einer, nämlich Louis George (königlicher Hofuhrmacher von Friedrich dem Großen, König von Preußen), der die von Jean-Moise Pouzait entwickelte Technik in einer von ihm um 1780 herum gebauten Taschenuhr einsetzte. Die Uhr wird übrigens im Musée d’art et d’histoire in Genf ausgestellt. ;)

Dass die Technik im Schiffschronometer von Capt. James Cook verwendet wurde, ist natürlich unwahrscheinlich, schließlich Cook starb 1779 auf seiner dritten Südseereise, die im Juli 1776 in Plymouth begann.
Dass das ZDF in der Doku einen Quarz-Chronometer gezeigt hat, ist hingegen ebenso wahrscheinlich, wie dass das in der Doku gezeigte Schiff nicht die originale „Resolution“ war, aber theoretisch und chronologisch wäre es möglich gewesen, dass es um 1790 Schiffschronometer mit springender Sekunde gab.


PS: Ich bin mir übrigens sicher, dass Capt. Cook bei seinen Reisen eine Rado getragen hat. ;)
 
Thema:

Sensation perfekt: Schon vor 1794 gab es Quarzuhren, hier der Beweis :-D

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