Sellita SW200 springt nicht von alleine in Pos. 1 (Handaufzug)

Diskutiere Sellita SW200 springt nicht von alleine in Pos. 1 (Handaufzug) im Uhrenwerkstatt Forum im Bereich Uhren-Forum; Hallo, wenn ich bei meinem Sellita SW200 die Uhrzeit stellen möchte und die Krone in die 3. Position ziehen möchte springt sie etwas heraus und...

TingelDan

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Hallo,

wenn ich bei meinem Sellita SW200 die Uhrzeit stellen möchte und die Krone in die 3. Position ziehen möchte springt sie etwas heraus und Sek. Stopp ist aktiv, wenn ich jedoch die Zeit stellen möchte merke ich, dass die Rädchen ins leere greifen und nach ca. 1-3mm Kronendrehungen springt sie ganz raus (man merkt das Druck auf der Krone bzw Welle ist) und ich kann die Uhr stellen!

Das ganze ist sporadisch, mal springt die Krone sofort richtig raus und beim nächsten mal wieder nicht!

Ansonsten läuft das Werk 1a, keinerlei komische Geräusche etc.!

Wenn es nach mir geht kann ich damit leben aber was meint ihr:???: Sollte ich meinem Uhrmacher einen Besuch abstatten und wenn wie groß wäre der Aufwand?

Ich habe mir das ganze noch einmal genauer angeschaut und ich glaube es hängt mit dem Handaufzug bzw. POS. 1 zusammen! Wenn ich die Krone aufschraube springt die Krone nicht sofort in POS. 1 für den Handaufzug, erst wenn ich sie im Uhrzeigersinn drehe springt sie nach POS. 1! Danach klappt der Übergang nach 2 und 3 ohne Probleme!

Danke für eure Hilfe:-D

Gruß, TingelDan
 
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falko

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Schwierig zu beantworten. Es könnte das Zusammenspiel ungünstiger Toleranzen sein oder, ganz einfach, fehlende Schmierung an der Winkelhebelfeder, am Aufzugsbereich. Meine erste Massnahmen wäre das Herausnehmen der Aufzugswelle und den Vierkant zu ölen. Bei Glück hat sich die Sache dann schon erledigt.
 

TingelDan

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Hab ich mir schon gedacht, dass es nicht einfach zu beantworten ist!

Ist auch sehr komisch, dass ganze;-)

Und der Fachmann im Bezug auf die Technik Feinheiten bin ich leider noch nicht:-)

Dank Dir schon einmal!

--- Nachträglich hinzugefügt ---

Bin es noch einmal;-)

Kann es sein, dass beim SW200 (baugleich mit 2824) die gleichen "macken" sind wie beim ETA! Bissher hatte ich noch bei keinen meiner Uhren Probleme aber ich habe gelesen, dass es bei den 28** schon mal vorkommen kann, dass die Krone nicht sofort in den Handaufzug springt! Hier kann wohl schon etwas Öl helfen oder die Welle kann einen tick zu kurz sein!?

Bei mir springt die Krone erst in Handaufzug Stellung wenn ich sie drehe! Das gleiche gilt auch für Pos. 2 bzw. Pos. 3! Die Unruhe bleibt stehen und beim einstellen der Zeit springt die Krone in die Endstellung!

Sehe ich das richtig bzw. kennt jemand ähnliches?

Immer was neues;-) Und meinen Uhrmacher kann ich leider nicht besuchen denn der ist im Urlaub8-)

Gruß, TingelDan
 

Seikovnik

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Hallo,

meine Frau hat eine UHR mit 2428 - Die muss ich immer stellen, weil sie damit nicht klar kommt. Wenn man die Krone losschraubt springt sie etwas heraus, aber wenn man sie dann in Position 2 oder 3 zieht und dreht, dann springt sie deutlich noch einmal, bevor sich irgend etwas verstellen lässt. Ich habe mich damit abgefunden. In Ordnung ist es aber meiner Meinung nach nicht.

Gruß

Seikovnik
 

Thomas_G.

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Das ist kein Werks - sondern ein Kronenproblem. Die Schraubkrone ist ja nicht starr mit der Welle verbunden, sondern über einen Federmechanismus, der über einen Sechskant in der Krone den Kraftschluss herstellt. Dazu muss die Krone aber erstmal aufspringen, sprich dem Federdruck folgen.
Es hilft, kurz eine Umdrehung Handaufzug zu machen, dann springt die Krone meist in die richtige Position auf der Welle. Und dann geht auch der Rest leichter.
 

TingelDan

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Ja genau:-)

Meine ich doch;-) Soll ich es so lassen oder doch zum Uhrmacher?

Dank Dir!

Gruß, TingelDan
 

Thomas_G.

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Das ist recht normal, hat sogar eine Rolex mal mehr, mal weniger. Ein Uhrmacher macht da nichts dran, die Krone wird aber eh alle paar Jahre getauscht - so furchtbar lange halten die Gewinde nicht. 10 bis 15 Jahre ist da meist das Maximum, wenn oft geschraubt wird.
 

TingelDan

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Hab ich mir schon gedacht! Ansonsten spreche ich das Thema bei der nächsten Revi an!

Bin eh der meinung "never change a running system" da die Uhr ansonsten ohne Probleme läuft! Das problem war mir nur bis dato noch nicht bekannt bzw. hatte ich wohl bei meinen anderen Uhren "Glück" gehabt:-)

Im RLX Forum habe ich davon auch schon gelesen, betrifft wohl öfters die Triplock-Kronen!

Auf jedenfall danke:-)

Gruß, TingelDan
 

Thomas_G.

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Auch die Twinlock - hab 5 Trip- bzw. Twins im Bestand, die haben das alle.
 

TingelDan

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Jetzt hab ich da noch mal eine Frage;-)

Da ich mich, wie so oft bei mir, jetzt etwas in das Thema steigere bleibt die Frage für mich warum die Stellung der Welle von der Feder im Kronengehäuse abhängig ist und ich nicht wie bei einer normalen Krone (unverschraubt) die Positionen der Welle wechseln kann? Habe im WWW leider nichts darüber gefunden;-)

Gruß, TingelDan
 

Thomas_G.

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Du hast glaub ich die Krone mit Verschraubung noch nicht verstanden. Du schraubst ja keine starre Verbindung, sondern in der Krone selber ist so eine Art Schiebemuffe. Eine Feder in der Krone presst gegen die Welle (stark vereinfacht), und wenn die Krone richtig mit der Welle einkuppelt, springt sie ein Stück mit Federkraft heraus. Die Stellung der Welle im Werk verändert sich dabei nicht. Nur die Stellung der Kronenkappe auf der Welle, die innen einen kleinen Mehrkant hat, damit bei einer Drehung überhaupt Kraft übertragen wird. Sonst passiert ja nix, wenn Du die Krone drehst.

Bei einer normalen Krone ist eine starre Verbindung gegeben zwischen Welle und Krone, jede Bewegung der Krone macht die Welle auch mit. Das ist bei der Schraubkrone eben anders.
 

TingelDan

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@Thomas
man irgendwie hab ich im Moment die Scheuklappen vor den Augen;-)
Besser hättest Du es nicht schreiben können! Und wie sieht es mit meinen Seiko Kalibern aus, die haben zum teil ja auch Handaufzug aber hier wird das Werk nicht entkoppelt sondern wird beim aufschrauben der Krone weiter aufgezogen! Dann müsste ja hier die Welle in fester Verbindung mit der Krone sein, oder!?

Man lernt nie aus und das ist gut so:-)

@Badener
ich schau gleich mal nach!
 

Thomas_G.

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Es gibt ein paar wenige Modelle von Schraubkronen, wo die Welle nicht komplett entkoppelt - also den Mehrkant zwischen Welle und Krone auskoppelt. Ich mag die Modelle mehr, die auskoppeln, da habe ich mehr Gefühl beim Verschrauben.
 

falko

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Seltsam, die Fragestellung war ursprünglich eine ganz andere. Es ging um die Zeigerstellposition, die sich nur schlecht erreichen liess. Wenn man natürlich bei ganz herausgezogener Krone Druck auf die Welle gibt, entkoppelt eine übliche Schraubkrone und die Krone dreht leer durch. Dazu gehört aber eine Menge Ungeschick.;-)
 

TingelDan

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@Falko
Ich musste mich noch einmal revidieren, die Zeigerstellung kam nicht zustande weil die Krone nicht richtig rausspringt! Das zieht sich dann von der ersten bis zur letzten Stellung der Krone durch!

Ähnliches wird in RLX Foren über deren Kronen geschrieben.

Aber jetzt hab ich den Trick raus ;-)

P.S.: Hatte dieses "Problem" bisher noch nie! Dachte es liegt an der Welle im Werk aber Thomas hat mich eines besseren belehrt :-)
 
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Thomas_G.

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Ich glaube, er meinte von Anfang an die Unpräzision, die man fühlt, wenn man die Krone zieht, dann aber beim drehen sie noch ein Stück rauskommt. Das fühlt sich halt immer an wie nicht richtig gegriffen. Denn dann steht die Sekunde schon, aber die Zeiger drehen halt erst, wenn die Krone auf der Welle gerastet ist.
 
Thema:

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