Seiko Springdrive SBWA002: Der Anfang einer technologischen Lösung

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#1
Königswelle

Königswelle

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Sommer 1974 in einem Trainingszentrum der japanschen Leichtathletinnen.

Kreisförmig! Du bist der Mittelpunkt und der Hammer muss einen Kreis um dich beschreiben. Dewo Kloawiyoda-san, Trainer der japanischen Nachwuchshammerwerferinnen, versuchte, sich auf seine Aufgabe zu konzentrieren und die Wurftechnik seines Schützlings, der jungen Hammerwerferin Heiya Samadro zu verbessern. Aber seine Gedanken schweiften immer wieder ab und er dachte an jenen unsäglichen Abend, an dem er – wieso hatte er auch diesen europäischen Schnaps trinken müssen, ja beim Sake, da hätte er seiner tschechischen Komkurrentin Anna Bolika schon gezeigt, wo der Hammer hängt – voll wie eine Haubitze, mit ebenjener Kollegin gewettet hatte, dass die von ihm trainierte Heiya die von Anna betreute tschechische Konkurrentin Olga Jetzschewatzowa bei den nächsten olympischen Spielen ganz sicher schlagen würde.

Nun ist Hammerwerfen ja eine Kraftsportart, bei der Kraft und Körpergröße nicht zu unterschätzende Vorteile bieten. Wie seine „Spione“ ihm berichtet hatten, war Olga Jetzschewatzowa offenbar ein richtiges Mannweib, das bei 1,78 m Größe gute 150 Kilo auf die Waage brachte. Wie sollte da die zarte Heiya (sie wog nur 138 Kilo und war nur 1,56 m groß – warum mussten denn ausgerechnet die Japanerinnen immer so klein und zierlich sein?) dagegen anstinken können?

Kloawiyoda wurde langsam klar, dass der einzige Ausweg war, die mangelnde Körpergröße durch bessere Technik auszgleichen. Aber wie sollte er es der kleinen Heiya nur beibringen, sich richtig zu bewegen? Frustriert sahe er auf seine Armbanduhr , um zu sehen, wie lange die Trainingseinheit noch dauern würde und da hatte er die Idee. Genauso wie die Zeiger seiner Uhr eine perfekte Kreisbahn beschrieben, so müsste es Heiya auch einfach machen.

Er rief Heiya Samadro zu sich, gab ihr seine Uhr mit dem Auftrag, die Bewegung des Sekundenzeigers eine Woche lang zu studieren und zu verinnerlichen. Und dann würde der Hammer um die kleine Heiya eine perfekte Kreisbahn beschreiben, um dann neue Rekordweiten zu fliegen…

Kloawiyoda sah dem nächsten Training mit Vorfreude entgegen. Diesmal würde die kleine Heiya bestimmt neue Rekordweiten erreichen. Doch was war das? Anstatt, sich kraftvoll um sich selbst zu drehen vollführte sein Schützlich kleine Tippelschrittchen und der Hammer ruckelte mehr um ihren Körper, als dass er eine perfekte Kreisbahn beschrieben hätte! Was war da los? Na die kleine Hammerwerferin würde er sich aber vorknöpfen: „Heiya, was machst du nur? Deine Bewegung sind ganz ruckelig! So wirft man doch keinen Hammer!“ „Aber Kloawiyoda-san! Sie haben mir doch selbst gesagt, ich solle es wie der Sekundenzeiger Ihrer Uhr machen und der ruckelt auch!“ Kloawiyoda raufte sich seine spärlichen Haare. „Heiya, dann stell dir doch einfach vor, der Zeiger würde gleichmäßig über das Zifferblatt gleiten!“. Das Fräulein Samahi entgegnete nur (sie war natürlich etwas angefressen, weil sie die ganze Woche falsch trainiert hatte, bloß weil ihr Trainer ihr so eine doofe Uhr gegeben hatte), dass sie Sportlerin und Tochtere eines Sumoringers sei und nicht Nachkomme einer Reihe von fantasiebegabten Märchenerzählern. Entweder sie bekäme eine richtige Uhr mit einem gleitenden Zeiger oder die dämliche Trainigsmethode wäre ein Schuss in den Ofen (Heiya drückte sich natürlich diplomatischer aus und äußerte ihr allergrößtes Bedauern, mit einer mechanischen Uhr das Training umzusetzten, wenngleich sie den eindruck habe, dass das Aufziehen der Uhr ihre Feinmotorik positiv beeinflussen würde, letzteres wollte Kloawiyoda natürlich auch gleich aufgreifen).

Einige Tage später: Kloawiyoda-san wurde bewusst, dass er eine Uhr mit Handaufzug und gleitender Sekunde benötigen würde: Aber woher sollte er so etwas verrücktes nehmen? Er hatte Heiya eine Stimmgabeluhr gezeigt, bei der der Zeiger zwar glitt, aber das Mädchen hatte sich geweigert, sie sich auch nur anzusehen. Erstens könne man die nicht aufziehen und zweitens würde sie als echte Japanerin und Tochter eines japanischen Sumo Großmeisters nie und nimmer mit einem solchen ausländischen Gerät trainieren. Hätte Kloawiyoda denn gar keinen Nationalstolz im Leibe?

Da hatte Kloawiyoda eine Idee! War nicht sein alter Schulfreund inzwischen Chefingenieur bei Seiko? Der hatte in der Schule immer von ihm abgeschrieben, aber beim letzten Klassentreffen angegeben, es gäbe keine Uhr, die seine Entwicklungsabteilung nicht konstruieren und fertigen könne! Na also, sollte der doch mal zeigen, was er so drauf hat. Dewo Kloawiyoda-san stürmte in sein Büro und verlangte von seiner Sekretärin, dem netten Fräulein Wasiko Desduisho, sie solle sofort bei dem Uhrenhersteller Seiko anrufen und ihn mit dem Chefingenieur, seinem alten Schulkameraden Weimiya Oidebatsi-san zu verbinden.

Weimiya! Dewo, dein alter Schulfreund am Apparat. Du musst mir eine Armbanduhr konstruieren, die Handaufzug und einen gleitenden Sekundenzeiger hat! Dewo erklärte die Hintergründe seiner Anfrage und bügelte den Hinweis auf Seikos Schnellschwinger mit der Erklärung ab, dass Heiya Samadro zwar fleißig trainiere, aber sonst nicht unbedingt immer die hellste Kerze am Baum sei und deshalb den Fluss des Zeigers bisweilen auf einem Film in Zeitlupe ansehen müsse. Da würde auch der schönste Schnellschwinger zu einer dieser neuen Quarzuhren, die zwar interessant aber zu Trainingszwecken völlig ungeeignet seien.

Dewo war zufrieden. Nun hatte Oidebatsi erst mal den Schwarzen Peter…

Chefingenieur Weimiya Oidebatsi-san blickte auf den Telefonhörer, den er gerade auf die Gabel geknallt hatte , sein Kopf war rot vor Zorn. Was bildete sich sein alter Schulkamerad Kloawiyoda eigentlich ein? Gut, er hatte auf dem letzten Klassentreffen ein bisschen angegeben, aber dass Dewo das jetzt so schamlos ausnutzen würde, konnte doch Niemand ahnen. Und dann die subtile Andeutung, dass Dewo ihn in der Schule abschreiben hatte lassen! Pah! Gut, das mochte vielleicht hinkommen, aber er hätte seinen Abschluss auch so geschafft. Aber ein gleitender Sekundenzeiger. Dewo war einfach zu dumm, um zu kapieren, dass eine mechanische Hemmung das nicht bewerkstelligen konnte. Und jetzt solle er Oidebatsi sich eine Lösung einfallen. Warum war er bloß ans Telefon gegangen…

Plöptzlich heiterte sich Oidebatsis Mine etwas auf. War da nicht neulich so ein junger Ingenieur aus seiner Abteilung so unverschämt gewesen, ihn, den Chef einfach anzusprechen und versucht ihm die aberwitzige Idee einer elektromagnetischen Hemmung schmackhaft zu machen. Natürlich hatte er den jungen Herrn erst mal abgebügelt, aber könnte das vielleicht nicht doch die Lösung sein? Wie hieß diese junge Kerl nochmal? Yoshikazu Akahane. Den würde er sich doch gleich einmal kommen lassen.

„Akahane-san, kommen sie herein!“ Odebatsi lächelte seinen Untergebenen gönnerhaft an. Sie hatten doch neulich mal so eine ulkige Idee von einer elektromagnetischen Hemmung. Ich glaube zwar nicht, dass das ein kommerzieller Erfolg werden wird, aber man muss euch jungen Leuten doch mal die Gelegenheit geben, etwas Neues auszuprobieren. Wie lange würde es denn dauern, einen ersten Prototyp zu bauen?“ Akahane glaubte, seinen Ohren nicht trauen, war er doch unlängst mit diese Idee bei seinem Vorgesetzten abgeblitzt: „Oidebatsi-san, einen ersten Prototypen könnte die Entwicklungabteilung wohl in zwei Woche liefern, aber die Gangreserve und Genauigkeit können wir in so kurzer Zeit leider nicht hinbekommen.“ „Egal“ meinte Oidebazi, „liefern Sie mir einfach eine Armbanduhr mit gleitendem Sekundenzeiger , den Rest können sie dann entwickeln, wenn mich Ihr Konzept überzeugt.“

Zwei Wochen später hatte Odebatsi seinen Prototypen, der zwar nur 12 Stunden Gangreserve hatte und die Ganggenauigkeit war mit mehreren Sekunden Abweichung pro Tag auch nicht berauschend aber darauf kann es ja auch nicht an. Er würde die Uhr persönlich zu Kloawiyoda bringen. Der würde Augen machen der alte Angeber und Klugschwätzer!

1976: Olympische Sommerspiele in Montreal.

Weimiya Oidebatsi-san saß in einer Kneipe vor einem Fernseher und sah sich die Übertragung der Leichtathletikwettbewerbe an. Heiya Samadro, japanische Hammerwerferin deklassierte dank ihrer ausgefeilten Technik die Konkurrenz, einschließlich ihrer Rivalin Olga Jetzschewatzowa, die sie auf den zweiten Rang verwies und gewann die Goldmedaille. „Ha!“ meinte Odebatsi zu seinen Bekannten, die mit ihm gekommen waren. „Wem hat die kleine Heiya Samadro den Sieg zu verdanken? Mir!“ Und er erzählte unzählige male, dass niemand anderer als er selbst das streng geheime Trainingsgerät entwickelt habe, das den Ausschlag gegeben habe. Details könne er aus Geheimhaltungsgründen noch nicht nennen, aber es sei eine ganz spezielle Uhr, die man nun bis zur Verkaufsreife weiterentwickeln wolle. (Der Abend wurde noch recht feuchtfröhlich und über den Zustand von Oidebatsis Kopf am Folgetag breitet der Historiker den Mantel des Schweigens ;-))

1999: Seiko Firmanzentrale.

Wekadefo Seiko-san, Vorstandsvorsitzender und Mehrheitseigentümer der Seiko Corp. präsentiert das erste marktreife Springdrive Werk seinen Vorstandskollegen, zu denen mittlerweile auch Oidebatsi gehört. Das Design der ersten Uhr mit diesem Werk steht schon fest Es wird ein Modell im Stahlgehäuse mit integriertem Stahlband und schwarzen Zifferblatt und soll in einer Auflage von 500 Stück unter der Refernz SBWA001 erscheinen, sobald die ersten Springdrive Werke produziert si nd. „Weimiya Oidebatsi-san, erzählen Sie doch mal, wie Sie damals auf die Idee gekomen sind, diese Technik zu entwickeln!“ Oidebatsi gibt also die Geschichte mit der erfolgreichen Trainingsmethode und der gewonnen Goldmedaille zum besten (nicht ohne seine eigene Rolle dabei seutlich herauszustellen und die anderen Beteiligten etwas zu vernachlässigen – beinahe hätte er auch noch den Hammerwurf, der Heiya die Goldmedaille bescherte, selbst ausgeführt gehabt, aber er konnte sich noch rechtzeitig bremsen, sonst hätte sich diesen auch noch auf seine Fahnen geschrieben…).

Wekadefo Seiko-san ist begeistert und regt an, zum Gedenken an den Gewinn der Goldmedaille noch ein weiteres Modell mit der Referenz SBWA002, natürlich im Goldgehäuse herauszubringen. Die Auflage solle 300 Stück betragen, denn schließlich hatte sich Heiya Samadro seinerzeit in den Vorausscheidungen und bei den Spielen selbst gegen 299 Konkurrentinen durchsetzen müssen. Die Nummer 1 (natürlich, welche sonst, Heiya war ja seinerzeit die auch die Nummer 1 gewesen) der 300 Stück solle pünktlich zum Verkaufsstart in einem marketingtechnisch günstigen Akt, der zur Nationalheldin avancierten Hammerwerferin Heiya Samadro feierlich überreicht werden.

2015: Ein nicht näher genanntes deutschsprachiges Uhrforum in den Weiten des Internets.

Heiya Samadro hat die goldene Uhr, die sie seinerzeit übereicht bekam, ihrem Neffen Anung Hodakane geschenkt, da sie sie eh nie getragen hatte. Schließlich hat sie nach dem Ende ihrer Sportlerkarriere deutlich abgenommen (besteht heute sozusagen nur noch aus Haut und Knochen und wiegt gerade mal noch 117 kg) und zu einem schlanken Mädchenarm mit einem Handgelenksdurchmesser von läppischen 21,5 cm ist so ein Herrenuhrenmonster (Gehäusedurchmesse 37 mm!) untragbar. Anung Hodakane (dieser undankbare Nichtsnutz!) jedoch hat die erste Springdrive, in Unkenntnis ihrer historischen Bedeutung, sofort an einen japanischen Internetshop verscherbelt, der sie bei Rakuten anbietet. Unter „Beteiligung“ des Deutschen Staates, der gerne die Hand aufhält gerät die Uhr an einen begeisterten aber bis dato ob der historischen Fakten noch ahnungslosen Uhrenverrückten.

Folge: Eine Uhrenvorstellung ist unausweichlich. :D

Und hier ist sie:

Seiko Springdrive SBWA002

Kaliber 7R68 Springdrive Handaufzug, Gangreserve 48 Stunden

Gehäuse Nr. 0A20 aus 18 Kt Gelbgold
Drchmesser ca. 37 cm

Gewölbtes Saphirglas, Saphirglasboden

Ganggenauigkeit wird von Seiko mit + - 1 S pro Tag angegeben, tatsächlich ca + 1 S pro 10 Tage


Ein paar Bilder sind Pflicht (ich bitte angesichts der überragenden Leistung von Heiya Samadro, Kloawiyoda und auch Oidebatsi um ausreichende Andacht beim Betrachten :D).

Das lästige Drumherum:

P1040773.JPG

Ein erster Blick:

P1040774.JPG

Etwas näher:

P1040776.JPG

Das Werk:

P1040780.JPG

Und noch ein paar Details:

P1040779.JPG

P1040775.JPG

P1040777.JPG

Die Krone lässt sich "senkrecht stellen" :D

P1040778.JPG

Zur Springdrivetechnologie wurde hier schon einiges geschrieben. Die herkömmliche Ankerhemmung wird im Prinzip durch eine berührungsfrei laufende elektomagnetische Bremse ersetzt und ein Quarz regelt die Geschwindigkeit. Man braucht keine Batterie, die Energie wird mechanisch gewonnen.

Ob man das gut findet oder nicht, das muss jeder selbst wissen. Die Ansichten gehen da von "genial" bis zu "Teufelszeug", weil ein Quarzkristall verbaut ist. Ich neige zu ersterer Ansicht, bin aber nicht böse, wenn das jemand anders sieht. ;-)
 
#2
Ranma

Ranma

Moderator
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Was für eine Geschichte!
Danke für die kurzweilige Vorstellung und meinen neidlosen Glückwunsch zu dem seltenen Stück!
 
#3
divemax

divemax

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Hai Bernd,
vielen Dank für die tolle Vorstellung. Was für eine tolle Geschichte Du um die Spring Drive gewoben hast. Natürlich auch Danke für die klasse Fotos. SD ist für mich sicher kein Teufelswerk, eher das Gegenteil, nenne ich doch selber 2 mein Eigentum.
Einfach toll die GS SD.
Ich wünsche Dir viel Freude mit der Schönheit. Ich bin mir sicher, Du wirst sie haben.
LG
Max
 
#4
Königswelle

Königswelle

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Danke, wie konntest du das nur in so kurzer Zeit schon gelesen haben. :shock:


Hai Bernd,
Was für eine tolle Geschichte Du um die Spring Drive gewoben hast.
Gewoben? Das ist alles historisch korrekt recherchiert. 8-) :D

Einfach toll die GS SD.
Ich wünsche Dir viel Freude mit der Schönheit. Ich bin mir sicher, Du wirst sie haben.
LG
Max
Ist zwar keine GS, sondern nur eine normale Seiko, aber Freude bereitet sie trotzdem. Sie muss sich von der Verarbeitung her auch nicht vor einer GS verstecken. ;-)
 
#5
O

Onkel Lou

Guest
Cooles teil...vor allem die Zeiger mit dem typischen GS Schliff.

Ich hab echt nochmals den Text lesen müssen...weil ich zuerst dachte...die hat nen Microrotor.
 
#6
Sam Lang

Sam Lang

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Die Geschichte ist ja der Hammer und die Uhr der Ober-Hammer ;) Gratulation und herzlichen Glückwunsch zur dieser Uhr und ewige gleichmäßige nicht nachlassende Freude beim Betrachten der Uhr. :klatsch:

Gruß, Sam
 
#7
Seiko-Landy

Seiko-Landy

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Hallo Bernd,

tolle Uhr ... Nr. 1 von 300 ... super!

Deine Story ist witzig und hat sich gaaaanz bestimmt genauso zugetragen :-) .

Spring Drive ist eine geniale Technologie (habe selbst eine SBDB009) und das ruckfreie Fließen des Sekundenzeigers ist ein Genuß.

Wünsche Dir viel Freude mit der schönen und seltenen Uhr, bei der es mich - im Gegensatz zu den meisten anderen Uhren - nicht einmal stört, dass sie gülden ist.

Viele Grüße,

Stephan
 
#8
bombus c

bombus c

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Eine wunderschöne Geschichte zu einer wirklich seltenen Uhr! :shock:
Was für ein Stück! :klatsch: :klatsch: :klatsch:

Gratulation zur Geschichte, zu den Bildern und natürlich zu dieser Ausnahmeerscheinung! :super:

P.S.
Natürlich ist Spring Drive genial. Es hat auch drei Jahrzehnte gedauert bis es so ist, wie es ist. :-)
 
#10
fp01

fp01

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Wow, man lernt nie aus ... wußte gar nicht, daß es Spring Drive als Handaufzug gab.
Glückwunsch zu diesem seltenen Stück, ganz toll!

Franz
 
#11
G

Gödel

Guest
@ Welle: Für mich die sammlungs-technisch interessanteste Seiko die meine entzündeten Augen je gesehen haben. Einfach fantastisch!
Und eine Klasse Geschichte dazu.
GW zu diesem collector item :super:
 
#14
Königswelle

Königswelle

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Cooles teil...vor allem die Zeiger mit dem typischen GS Schliff.

Ich hab echt nochmals den Text lesen müssen...weil ich zuerst dachte...die hat nen Microrotor.
Ich glaube, zu der Zeit gab es keine GS. In den 70ern war diese Reihe ja mal eingestellt worden und erst in den 2000ern wiederbelebt. Aber die SBWA würde als GS durchgehen. Die Parallelen sind wirklich nicht zu übersehen.

Mit der 1 ist echt der Oberhammer.
Tja, leider ist die Limitierung nicht auf der Uhr selbst angebracht, sondern nur auf der Box. Ich kann also nicht garantieren, dass das wirklich die Nr. 1 ist. Genau gesagt, kann ich nicht mal wissen, ob die Box original ist. Aber ich habe sie halt so bekommen und war selbst richtig überrascht, als ich die Plakette 1/300 gesehen habe. :shock:

Gratulation und herzlichen Glückwunsch zur dieser Uhr und ewige gleichmäßige nicht nachlassende Freude beim Betrachten der Uhr. :klatsch:

Gruß, Sam
Freut mich, wenn es dir gefallen hat. Und ja, Freude habe ich an dem Teil. Ich habe sie ja schon fast ein halbes Jahr, aber an der kann ich mich immer noch nicht satt sehen.

Hallo Bernd,

tolle Uhr ... Nr. 1 von 300 ... super!

Deine Story ist witzig und hat sich gaaaanz bestimmt genauso zugetragen :-) .

Viele Grüße,

Stephan
Ob es wirklich die Nr. 1 ist? Müsste man mal bei Seiko nachfragen. Die Story habe ich akribisch recherchiert, vielleicht habe ich bei der Transskription der Namen der Beteiligten etwas geschludert. Aber das merken eh nur die, die des Bayerischen mächtig sind. Und ich bin inzwischen alt genug für Gold, auch wenn ich mir für den Alltag noch eine zweite Springdrive in Stahl zugelegt habe.

Eine wunderschöne Geschichte zu einer wirklich seltenen Uhr! :shock:
Was für ein Stück! :klatsch: :klatsch: :klatsch:

Gratulation zur Geschichte, zu den Bildern und natürlich zu dieser Ausnahmeerscheinung! :super:
Danke auch dir. So selten scheint sie gar nicht zu sein. Auf Rakuten hätte ich schon drei mal eine kaufen können und einmal eine auf ebay. Aber nicht alle Japaner versenden anch Europa und dann waren sie mir immer etwas zu teuer. Irgendwann musste es aber mal sein.

Wow, man lernt nie aus ... wußte gar nicht, daß es Spring Drive als Handaufzug gab.
Glückwunsch zu diesem seltenen Stück, ganz toll!

Franz
Danke auch dir! Springdrive gibt es immer noch als Handaufzug, aber nur bei der Seiko Nobelmarke "Credor". Die Uhren sind aber entweder in Design zu ausgefallen für mich oder zu teuer. Z. B. werden bei Weißgoldmodellen, wenn sie überhaupt angeboten werden locker 5-stellige Summen verlangt. Da kenne ich dann meine Grenzen. ;-)

@ Welle: Für mich die sammlungs-technisch interessanteste Seiko die meine entzündeten Augen je gesehen haben. Einfach fantastisch!
Und eine Klasse Geschichte dazu.
GW zu diesem collector item :super:
Ein Lob von dir freut mich natürlich besonders. Endlich kann ich dir mal deine Zenith Espada heimzahlen, auf die ich hier im Forum immer wieder unvermittelt stoße und dann grün vor Neid anlaufe. ;-)

--- Nachträglich hinzugefügt ---

Bitte! :D

Also ich bin da mehr bei "genial" ... oder "obergenial" ;-)

Wirst Du sie auch tragen?
Genial passt scho! ;-)

Ja natürlich trage ich sie. Leider ist das 750er Gold recht empfindlich, aber als Sonntagsuhr kommt sie schon an die Reihe. Da ich die Servicehistorie nicht kenne (sie ist ja schon über 15 Jahre alt) und die Uhr zum Service aber wohl nach Japan geschickt werden müsste, trage ich sie erst mal nicht so oft. Ich habe ja zum Glück noch eine ganze Menge anderer Uhren und auch dem Trend zur "Zweitspringdrive" habe ich schon nachgegeben (nachgeben müssen :D)
 
#15
falke01

falke01

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Klasse Story :D
Klasse Uhr....... :super: Gefällt mir richtig gut :klatsch:
Glückwunsch und viel Spaß damit :-)
 
#16
Marcel64

Marcel64

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zum Niederknien schön.:klatsch:
Eine grandiose Uhr, dann noch die No 1 und eine faszinierende Technik. Ich bin sprachlos vor Bewunderung....

Herzliche Gratulation zu diesem Glückstreffer!!!
 
Zuletzt bearbeitet:
#17
Königswelle

Königswelle

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Gefällt mir richtig gut :klatsch:
Glückwunsch und viel Spaß damit :-)
Danke, den werde ich haben. ;-) Freut mich, wenn sie dir auch gefällt.

zum Niederknien schön.:klatsch:
Herzliche Gratulation zu diesem Glückstreffer!!!
Ich sehe schon, du hast einen guten Geschmack! :D Glückstreffer trifft es ziemlich gut. Ich habe aber auch eine ganze Weile nach genau dem Modell gesucht. Das Schwestermodell SBWA001 wäre auch nicht schlecht, aber da gefällt mit die Lösung mit dem Stahlband nicht.

Egal, Gold macht sich bei einem älteren Herrn wie mir auch ganz gut. ;-)
 
#18
hippi73

hippi73

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Hallo Bernd
Wow, was für eine tolle SEIKO


FRAU, BRING MIR BITTE SCHNELL DEN DEFI,...
ICH HAB PROBLEME BEIM ATMEN..!


Vielen Dank für's Zeigen dieser wunderbaren Uhr und viel Freude beim Tragen!
 
#19
Königswelle

Königswelle

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FRAU, BRING MIR BITTE SCHNELL DEN DEFI,...
ICH HAB PROBLEME BEIM ATMEN..!


Vielen Dank für's Zeigen dieser wunderbaren Uhr und viel Freude beim Tragen!
Der Defi hilft nur, falls die Pumpe stehen bleibt, beim Atmen müsste die bessere Hälfte halt Mund zu Mund beatmung machen. :D

Ansonsten, danke für deine netten Worte. ;-)
 
Thema:

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