Seiko 5 Rotor kaputt?

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boxcarhobo

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Hallo Uhrenfreunde,
heute Mittag ist mir meine Seiko 5 aus etwas 1 Meter Höhe auf Steinboden herunter gefallen. Die Uhr hatte nichtmal einen Kratzer im Glas und tickte fröhlich weiter, also dachte ich mir nichts weiter dabei. Heute Abend fiel mir dann ein komisches, schleifendes Geräusch beim Nachhauseweg auf. Ich brauchte eine Weile, um zu merken, dass dieses Geräusch von meiner Uhr kam - genauer gesagt vom Aufzugsrotor! Dieser befindet sich jetzt quasi im "Leerlauf" (er dreht sich sehr leicht und zieht auch die Feder nicht mehr auf -> kann man daran erkennen, dass das kleine Zahnrad, dass am Rotor anliegt, sich nicht wie sonst mit der Drehung des Rotors mitbewegt) und er scheint beim drehen auch leicht das Gehäuse zu streifen, was wohl die Geräusche verursacht. Es scheint so, als wäre der Rotor irgendwie aus der Verankerung "gesprungen" (verzeiht meine laienhafte Sprache, ich bin ja kein Uhrmacher). Das Uhrwerk läuft weiterhin einwandfrei und ich konnte bisher auch noch keine Gangabweichungen feststellen. Nun habe ich mehrere Fragen an euch:

1. Meint ihr, da liegt ein ernster Schaden vor? Oder kann man den Rotor einfach wieder vorsichtig "reindrücken", sodass er wieder seine Bewegung auf das anliegende Zahnrad überträgt?

2. Wie öffne ich das Gehäuse? Es handelt sich um eine der neueren Seiko 5er mit 6 Vertiefungen am Gehäuseboden.

Ich könnte natürlich auch zum Uhrmacher gehen, dafür hätte ich allerdings frühestens nächste Woche Zeit und solange will man ja auf sein gutes Stück nicht verzichten :/
Die Gangreserve reicht noch bis morgen, dann ist Schluss.
 
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Hallo

Deine Uhr hat einen verschraubten Rückboden. Wenn du Glück hattest, dann ist die V-förmige Klinkenfeder der Automatik "nur" ausgehakt.
Das schleifende Geräusch des Rotors kann allerdings auch auf einen schwereren Defekt hinweisen.
 
boxcarhobo

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So, habe mir jetzt zum öffnen des Gehäuses einen dieser Gummibälle auf eBay gekauft. Allerdings gelingt es mir nicht, den Boden aufzuschrauben, egal wie ich es anstelle. Gibts da irgendeinen besonderen Trick?

Nachtrag: Ich glaube übrigens zu wissen, was das Problem sein könnte: In der Mitte des Rotors befindet sich eine Art Schraube, die ziemlich locker sitzt. Dreht man den Rotor durch kreisende Handbewegungen, so eiert er leicht und die Schraube bewegt sich ebenfalls mit. Wenn sich die Uhr auf dem Kopf befindet, kann man dann übrigens die Uhr wieder in Gang setzen, da in dieser Position der Rotor seine Bewegung wieder auf das Uhrwerk überträgt. Nur in "normaler" Position tritt das schleifende Geräusch auf.
 
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