Schicke Alternative zur Pagani 40 mm-Sub: "GIV Chronometer", ehemals "Cheronometer Since 8500"

Diskutiere Schicke Alternative zur Pagani 40 mm-Sub: "GIV Chronometer", ehemals "Cheronometer Since 8500" im Uhren aus China Forum im Bereich Uhrentypen; Und noch etwas zu deinem QM für 2 oder 3 Euro. Dies wären gemessen am Herstellungspreis ein extremer Aufschlag. So um die 10-15%. Bei einer Uhr...

LBeck

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Und noch etwas zu deinem QM für 2 oder 3 Euro. Dies wären gemessen am Herstellungspreis ein extremer Aufschlag. So um die 10-15%. Bei einer Uhr, die der Händler für 50-60,- an den Endverbraucher verkauft. Nein, es geht auf keinen Fall um Qualität bei diesen Hommagemodellen. Es mag sein, dass die von Händlern in Europa für 120-150,- angeboten dann einem besseren QM unterworfen sind, aber die Uhren von Ali sind es sicher nicht.
 

seltenheit

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@LBeck:
Selbstredend.
Nur... warum eine perfekt gesetzte Lünette so schwierig sein soll, erschließt sich mir nicht; hab halt keine Ahnung von den Produktionsschritten.

Und ich meinte, dass die Alis die Uhr ruhig 3 - 5 $ teurer verkaufen sollen - und das in die Q/C stecken sollen. Das würde sich auszahlen.

MICH interessiert dabei, welche der "Marken" sich mittelfristig eben diesem Trend entgegenstellen, indem sie graduell die Kritik der großen YT-Reviewer umsetzen und sukzessive immer mehr Qualität einfließen lassen - und von den Käufern weltweit dafür belohnt werden, sich einen Namen machen und die die schlampigen Schnellvermarkter immer mehr abhängen.

Von Pagani habe ich da viel Gutes von John von dem großen YT-Channel gehört, die einfach ein Ohr an den Wünschen der Kunden haben offensichtlich.
Z.B. haben sie bei der 2021er-40mm-Pagani-Sub vieles optimiert, auch wenn die Lume - noch - zu schwach ist, finde ich. Rest schon echt klasse.

Und auch die Evolution der San Martin Water Ghost 017 V.1 bis zur V.3 und nun zur "V.4" alias 019 V.1 ist echt spannend - auch wenn sich S.M. den Quali-Anspruch zu sehr vergolden lässt, finde ich.
Doch Service müssen die im San Martin Official Store noch lernen:
Hab gerade eine schwarze S.M. W.G. "Tiger Sharks" mit dem schönen Lederarmband bestellt - das nur kombiniert 17 cm maß.
Tyischerweise haben diese Bänder ca. 12 + 9 cm.

IMG_20210424_052139.jpgIMG_20210424_052125.jpg

Und obschon dies meine 3. S.M. Bestellung dort diesen Frühling war, wollten sie mir noch nicht mal ein "Erwachsenenarmband" nachsenden - statt dessen falsche Fotos mit einem 19 cm-Band drauf als ihren "Beweis" zugesendet.
Verars**e.

Da kauf ich nix mehr ein.


Du siehst - teuer genug, nur eben die falsche Haltung des Produzenten.
Der finanzielle Spielraum der S.M.s ließe sowohl die Q/C als auch das Nachsenden des passenden Bandes zu.
Es liegt also oft - meist? - nicht bzw. nicht alleine am Preis, wie man bedient oder verschaukelt wird.

Ob die "GIV Chronometer" mit der Zeit ihre Wehwehchen ausmerzen kann und ebenbürtig werden wird... - mal sehen.
Lt. dem Shop selbst wollen sie an Pagani und sogar an die S.M.-Quali anknüpfen.
Das Potential hat sie.
Meine Skepsis jedoch auch, inzwischen.
Ich hoffe, ich werde enttäuscht. ;-)
 
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Wolf Pagode

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Warum sollten sie das Geld dafür ausgeben? Ein sorgfältiger Druck kostet deutlich mehr. Mehr Ausschuss und mehr Arbeitszeit. Eine perfekt zentrierte Lünette ist selbst bei echten Luxusmarken teilweise problematisch. Die perfekte Lupe macht ein perfektes Einlassen des Glases nötig. Alles erhöht die Kosten. Es geht darum ein sehr günstiges Produkt, dass den Designvorbildern entspricht(zumindest auf den ersten Blick), zu vermarkten. Oft ohne Garantie oder sonstige in Europa üblichen Hemmnisse. Es geht diesen Herstellern sicher nicht um langfristige Qualität, sondern um schnelle Vermarktung. Deshalb gibt es ja auch so häufig neue Markennamen. Und ehrlicherweise würden Viele ohne die Designpaten kaum die Uhren kaufen.

Stimme da zu , ohne Bezug auf die berühmten Vorbilder wären das ungeliebte Nischenprodukte .
Ich denke auf jede echte Rolex Sub kommen mindestens 500 " Hommagen " , manche davon erstaunlich gut .
 

LBeck

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@seltenheit der Service ist bei den asiatischen Händlern nicht ausgeprägt. Ist ein Markenname verbrant wird schnell ein Neuer genutzt. Und oft genug steckt der Gleiche Vermarkter dahinter. Auch werden die Vermarkter ein Phänomen genau analysieren. Da die Produkte so günstig sind akzeptieren die Kunden oft genug auch mal Fehler und Schrott. In einen anderen Faden hatte ein Nutzer geschrieben: 1 von 3 Uhren sei Schrott, aber aufgrund des extrem niedrigen Preises immer noch günstiger als eine Uhr zum Normalpreis. Da scheinen durchaus viele Käufer Fehler sehr gut zu tolerieren. Diese Haltung dürfte garnicht so selten sein. Es gibt ja durchaus auch bessere Linien dieser Uhren, die dann auch incl. Garantie durch europäische Händler verkauft werden. Scheinbar wird da zweigleisig gefahren. Über Ali und wish die B oder C Modelle ohne QM und die A Linie dann mit QM und Garantie. Da liegen dann aber auch 50-60 Euro Preisunterschied zwischen. Und ja, eine punktgenaue Lünette ist offensichtlich deutlich aufwendiger in der Fertigung. Da scheitern auch deutlich teurere Hersteller nicht selten dran. Beispiele kannst du hier genug nachlesen.
 
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Der Motor

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Es gibt sogar genug Markenware, die bei Reklamationen einfach umgetauscht wird, ohne dass man sich die Mühe macht, das reklamierte Teil überhaupt anzuschauen. Kaffeemaschinen, Staubsauger, Wäschetrockner.
Die Kosten für niedrige Fertigungstoleranzen, Qualitätssicherung und After Sales Service darf man nicht unterschätzen. Zu einem Prozentsatz Neuschrott zu produzieren und den dann von einem Teil der Käufer gegebenenfalls 1 bis 2 mal umtauschen zu lassen, ist vielfach für den Hersteller einfach günstiger als komplett lückenlos Qualität zu produzieren.
Für dubiose chinesische Anbieter gilt das erst recht. Die haben weder einen guten Ruf zu verlieren noch würden Sie zumindest in der Anfangszeit einen Euro mehr für Ihre Produkte kriegen, wenn sie sich noch so ins Zeug legen bei der Qualität.
Wer wirklich langfristig Geld dank Wertarbeit verdienen will, baut keine Hommagen für zweistellige Euro-Beträge.
 

Vespa_Cruiser

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Na ja, wer glaub das speziell unsere chinesischen Pretiosen auch von vielen fleißigen, qualitätsbewussten chinesischen Uhrmachern gebaut werden, der irrt und sollte dringend mal in den Speckgürtel von Peking, Quandong, Shangai usw. gehen und sich diverse Produktionsstätten ansehen.
Das sind in der Regel umgelabelte Wohnungen oder angepasste Läden/Flure, in denen eine Handvoll angelernte Chinesen sitzen, die aus diversen Kisten, Kästen und Schachteln das zusammenbauen, was der Inhaber des "Labels" bei einem der wenigen Hersteller oder einem Zwischenhändler, bei dem es vermutlich ebenso chaotisch aussieht, eingekauft hat.
Natürlich gibt es da auch sowas wie eine Qualitätskontrolle und die ist entweder der Stückpreis den der Arbeiter bekommt pro fertiges Stück oder die Zeit die er hat im eine Zahl X in einem Zeitraum Y zusammenzusetzen. Selbst die Hersteller der Einzelteile sind so oder so ähnlich aufgebaut. Wirkliche Fabriken und selbst die sind anders als wir uns das vorstellen, haben wirklich nur die ganz großen Player und die fertigen dann Millionen Gehäuse in einer Maschine, bis die in die Knie geht.
Ich kenne das nicht aus der Uhrenbranche, soviel muss ich zugeben, aber ich kenne Elektronik und Automotive aus eigener Anschauung und von Videos, Bildern und Beschreibungen von Kolleginnen und Kollegen. Aktuell habe ich einen direkten Kollegen in Guandong, den kann ich gerne mal bitten ein paar Fotos von der Fabrik von GiV und anderen zu machen (sofern er sie überhaupt finden kann).
Insofern ist das was Der Motor schreibt und quasi für mehr als die Hälfte der Produktionsbetriebe- und Methoden auf der Welt gilt auch auf China anwendbar.
Gut Produziert wird so lange wie die Maschinen/Methoden das hergeben. Qualitätskontrolle würde bedeuten, dass es jemanden gibt der Ahnung von dem hat was er da gerade produziert, zusammenbaut, kombiniert, lackiert, verschraubt, verschweißt usw. usw. Das ist allerdings Illusion, solche "Fachleute" gibt es eher selten und wenn, dann sind die Ruck-Zuck selber Betreiber von solch kleinen Herstellungsbetrieben und lassen wieder angelernte für sich arbeiten.

Ich finde es schön und romantisch, vielleicht auch ein wenig "Deutsch-Schweizer-Romantik" das man gerne glaubt, dass Weltweit das angewendet wird was man irgendwie verklärt unter Qualitätskontrolle versteht. Sowas ist längst vorbei. In China werden die Löhne und die Kosten für Mitarbeiter seit Jahren immer höher, dass die Fertigungskosten auch dort immer höher und höher werden. Die am meisten handarbeitsträchtigen Industrien sind längst schon weiter gezogen in Länder wo das noch nicht so. Das ist immer ein Signal und das wird auch mit dem Uhren irgendwann so sein.
Masse ist es die zählt, seit Jahrzehnten und da sind ein Handvoll schlechte Produkte voll einkalkuliert.
Schön auch zu sehen, dass diese Diskussionen über schlechte Lupen, schräge Indizes usw. hier ganze Foren füllen (das meine ich wirklich so), aber mal hinfahren und dann relativiert sich das.
 

Wolf Pagode

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Gerade meine Pagani Hulk für 65 Euro an den Arm gelegt und keinen Gedanken an Qualitätskontrolle, Produktionsbedingungen und Rentabilität der chinesischen " Erbauer " gemacht . :-D :-D :-D
Einfach eine gut gemachte Billiguhr genießen, mir reicht das .
 
Thema:

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