Kaufberatung Rolex vs. IWC vs. Blancpain – oder was ganz anderes?

Diskutiere Rolex vs. IWC vs. Blancpain – oder was ganz anderes? im Herrenuhren Forum im Bereich Uhren-Forum; Mit dem Service von IWC bin ich mehr als zufrieden. Die IWC, welche ich hier und in der Lounge anbiete, war extrem runtergerockt. Das Uhrwerk war...
El-Greco67

El-Greco67

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Wie sieht es diesbezüglich bei Rolex und IWC aus?
Gibt es in diesem Zusammenhang sonst Positives/Negatives zu berücksichtigen?
Mit dem Service von IWC bin ich mehr als zufrieden.
Die IWC, welche ich hier und in der Lounge anbiete, war extrem runtergerockt. Das Uhrwerk war verrostet
und lief nicht mehr. Sie hatte Kratzer und Dellen, das ZB war auch grauenhaft.
Insgesamt habe ich für die Vollrevision incl. Stammbuchauszug und Box ca. 1400,- Euro gezahlt.
Gedauert hat das ca. 20 Wochen.
 
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SteveMcQueen

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Ich werfe mal den neuen / überarbeiteten Master Compressor Chronograph 2 von JLC sowie die Type XXI und Type XX von Breguet in den Ring. Auch die El Primero-Serie von Zenith ist sicherlich wert, beachtet zu werden.

'ne Daytona würde mich nicht reizen - hat kein Datum und jeder zweite am Arm, und wenn's nur eine "Replika" ist. ;) Beim IWC stört mich die für ETA-basierte Werke unverschämte Preisgestaltung. Optisch ist der Fliegerchrono natürlich ein Klassiker - als Uhr m. M. n. aber nur in der Ausführung als Schleppzeiger-Chrono interessant bzw. vergleichbar, weil es sich bei Rolex, Blancpain, JLC, Breguet und Zenith um vollwertige Manufakturen (Martin, jetzt bitte keine Diskussion über den Manufakturbegriff!) handelt.

Wenn's etwas günstiger sein soll und kein Manufakturwerk sein muss, würde ich eher bei Eterna, Sinn oder Tudor (Heritage Chronograph!) als bei IWC schauen.
 
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SteveMcQueen

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..was passiert denn da gerade???????:shock::shock::shock::shock:
Verstehe ich nicht, was soll da passieren? Mich reizt eine Daytona nicht, und? Stay on topic, Martin. Es besteht kein Grund, durch pseudosubtile Bemerkungen einmal mehr Streit vom Zaun zu brechen. Ich erinnere Dich netterweise mal an Mat 7:3 - kurz lesen, inne halten, über sich selber lächeln und entspannt zurücklehnen.
 
5 Minutes Alone

5 Minutes Alone

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Revisionserfahrung kann ich nicht vorweisen, da ich keine Uhren dieser Marke habe. Leider :D.

Generell kann man sagen dass sich der grobe Preisrahmen für eine normale Revision (ohne Aufpolieren/neues Glas und ohne vorliegende Defekte) bei Rolex um ca 400€ bewegt, für eine richtige Aufarbeitung der Gehäuse und neuem Glas dann rund 800€. Das liegt aber daran, wie lange die Uhr nicht gewartet wurde. Empfohlen werden 4 Jahre - aber ich denke mal man ist mit 5-7 Jahren noch immer in einem guten Revisionszeitraum, wenn man die Uhr nicht 24/7 trägt.

Die genauen Preise für Blancpain kenne ich nicht, aber ich meine im Bezug auf AP und Blancpain schon von reinen Revisionskosten einer normalen Revi jenseits der 1k€ Grenze gelesen zu haben. Gerade bei AP hatte ich vom Tausch einer Lünette wegen einer Macke gelesen, für 500€(!).

Da rechnen sich Rolex und co über die Dauer der Tragezeit schon etwas...

PS: IWC käme für mich ebenfalls nicht in Frage. Ich bin sowieso jmd der nie einen Einschaler kaufen würde, aber IWC steht absolut außer Frage. Die Preise sind schlichtweg überzogen dreist für die gebotenen Werke. Da findest du schon für weniger Geld bei Omega Manufakturwerke bzw Eigenkaliber mit Bauteilen von speziell für Omega gebauten Etas...
 
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SteveMcQueen

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...für eine richtige Aufarbeitung der Gehäuse und neuem Glas dann rund 800,-...
Bei 800,- EUR Kosten würde ich nicht mehr von einer Revision, sondern von einer Wiederherstellung der Uhr sprechen. Revisionen sind bei Rolex zwar nicht geschenkt, aber um auf 800,- EUR zu kommen, müssen Uhr und Werk schon in einem bedauernswerten Zustand sein.
 
chmoses

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Nur so, die Daytona würde mich auch nicht reizen. In dieser Preisklasse würde ich eher zu Zenith, oder JLC greifen. Ach ja und die Breguet finde ich auch nicht schlecht, die Marke hab ich nicht so recht auf der Liste.
 
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SteveMcQueen

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Ach ja und die Breguet finde ich auch nicht schlecht, die Marke hab ich nicht so recht auf der Liste.
Den Typ XX(I) von Breguet finde ich fantastisch - hervorragende Qualität bei optischem Understatement und sehr klaren Linien. Die Bilder auf der Webseite von Breguet geben nicht annähernd wieder, wie die Uhren live wirken - neulich hatte ich eine Transatlantiqué an einem olivfarbenen NATO-Strap in der Hand, einfach geil. Technisch interessant ist übrigens die neue Version mit schnellschwingendem Werk und Silikonhemmung und -spirale, die preislich aber jenseits von gut und böse liegen dürfte.

Im Vergleich zum eher sportlich orientierten Design von JLC wären für mich Breguet und Zenith die erste Wahl, wenn die Uhr [auch] zum Anzug getragen werden soll. Der Master Compressor Chronograph 2 ist im Vergleich ein echter Kracher, der insbesondere aufgrund der technisch sicherlich toll durchdachten, optisch aber m. E. gewöhnungsbedürftigen Knebelkonstruktion von Krone und Drückern recht massig wirkt.
 
5 Minutes Alone

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Einen Vorschlag hätte ich da noch!

Wie wäre es denn mit der Breitling Chronomat B01?
Chronomat B01

Ist die erste Uhr von Breitling mit Manufakturkaliber und dieses ist technisch sehr interesant, denn man kann die Datumsschnellverstellung zu jeder Zeigerstellung benutzen, spielt bei diesem Werk absolut keine Rolle! (Hierzu bin ich aber nicht so der Profi was es aus technischer Sicht bedeutet!)

Die Uhr ist 500M Wasserdicht und kostet 6k Liste. Ist für 5K aber absolut neu zu bekommen!
 
momus

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Ich hätte auch noch ein Vorschlag!

Zenith el Primero

Z.b den hier
 
chmoses

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@Steve MC Queen: Ja um die Zenith´s schleich ich schon länger rum. Weißt du was von den Elite Werken zu halten ist? Da man Zenith ja eigentlich fast immer mit El Primero in Verbindung bringt. Die Breguet Kollektion muss ich mir bei meinem nächsten München Trip mal live anschaun.
 
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shaddy

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Kann da SteveMcQueen nur beipflichten, die Breguet Type XX Aéronavale genauso wie die Atlantiqué sind absolute Traumuhren und hervorragend verarbeitet. Hatte meine Kaufdatum war 1996 heuer das erstemal zur Totalrevision bei Breguet in Eschborn, da wurden das Zifferblatt samt Zeiger erneuert, da vom Minutenzeiger die Leuchtmasse abging. Deswegen dachte ich mir ich laß das Zifferblatt gleich mit ersetzen nicht das die Zeiger dann ein anderes Leuchtbild bei Nacht ergeben hätten im Vergleich zum alten Zifferblatt. Das Werk wurde komplett zerlegt und gereinigt und geölt und auf up to date gebracht, was da genau gemacht wurde wollte mir der freundliche Herr aus Eschborn nicht verraten, nur das es jetzt eben auf dem neuesten Stand wäre, und dann natürlich noch die äußerliche Aufarbeitung. Die Uhr sieht jetzt wieder wie neu aus, als hätte ich sie eben gekauft,der einzige Wermutstropfen waren die 1100.-Euro Revisionskosten, was mir aber die Uhr absolut wert ist, und nach über 14 Jahren hat es ihr bestimmt nicht schlecht getan. Einziges Manko die Leuchtmasse auf dem Markierungsdreieck der Lünette ist nach der Revision abgegangen,(kann passieren ist aber trotzdem ärgerlich) wurde aber ersetzt da ich jetzt wieder ohnehin 2 Jahre Garantie auf der Uhr habe. Hat ca. 3 Monate gehalten jetzt ist sie wieder abgegangen. Jetzt werde ich sie wieder zu Breguet einschicken lassen,weil das letztemal klebte das Leuchtmasse-Markierungsdreieck der Uhrmacher von meinem Konzi ein das er vorher bei Breguet bestellt hatte und auch noch nach dem Kleber fragte was die da verwenden, egal gehalten hat es jedenfalls nicht, ich hoffe nur das daß nicht wieder 3 Monate dauert. Das sind zwar Kleinigkeiten und vielleicht bin ich da auch zu penibel, ansonsten ist die Uhr fabelhaft und ich würde sie auch nie missen wollen.

mfg. shaddy
 

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SteveMcQueen

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Weißt du was von den Elite Werken zu halten ist?
Ja: Viel. Extraflaches Werk (nur 3,3 Millimeter hoch!), dennoch mit 55 Stunden Gangreserve und diversen Komplikationen (Datum, Zentralsekunde / kleine Sekunde, zweite Zeitzone etc.). Technisch sehr anspruchsvoll und vom Feinsten verziert.
 
WatchME

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Bei 800,- EUR Kosten würde ich nicht mehr von einer Revision, sondern von einer Wiederherstellung der Uhr sprechen. Revisionen sind bei Rolex zwar nicht geschenkt, aber um auf 800,- EUR zu kommen, müssen Uhr und Werk schon in einem bedauernswerten Zustand sein.
Hm ich hoffe du behältst Recht....die normalen Oysterquartz Revis sollen aber ganz schön ins Geld gehen und wesentlich mehr zu Buche schlagen als Revis der Automatik-Werke von RLX
 
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SteveMcQueen

Gast
...die normalen Oysterquartz Revis sollen aber ganz schön ins Geld gehen und wesentlich mehr zu Buche schlagen als Revis der Automatik-Werke...
Was nicht verwunderlich ist, denn Du nimmst ein bißchen einen Äpfel-Birnen-Vergleich vor: Es handelt sich bei den Quarzern um Vintage-Modelle, d. h. die Revision wird alleine schon durch die Bevorratung oder nötigenfalls Nachfertigung der benötigen Teile deutlich teuerer. Die Revision einer Explorer von 1953 ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch teurer als die des gleichen Modells Baujahr 2003. ;-)
 
WatchME

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Was nicht verwunderlich ist, denn Du nimmst ein bißchen einen Äpfel-Birnen-Vergleich vor: Es handelt sich bei den Quarzern um Vintage-Modelle, d. h. die Revision wird alleine schon durch die Bevorratung oder nötigenfalls Nachfertigung der benötigen Teile deutlich teuerer. Die Revision einer Explorer von 1953 ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch teurer als die des gleichen Modells Baujahr 2003. ;-)
Spricht man bei den OQ wirklich schon von Vintage? Die wurden ja bins ins 2000er Jahrzehnt hinein produziert. Von daher dachte ich die OQ's würden noch als "normale" Uhren bei Rolex revisioniert, ohne Sonderanfertigungs-Status
 
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hypophyse

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Bei der OQ kostet das ggf. zu ersetzende Modul schon an die tausend Euro, weshalb die Revikosten überproportional hoch sind.

Hier sind wir aber schon geringfügig off topic. ;)
 
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SteveMcQueen

Gast
Spricht man bei den OQ wirklich schon von Vintage? Die wurden ja bins ins 2000er Jahrzehnt hinein produziert.
Sonderstatus bei Revisionen gibt es ohnehin nicht, es sei denn, Du reichst ein ganz seltenes Stück ein, an dem Rolex schon aus markenhistorischen Gründen Interesse hat. ;) Ansonsten kann's Dir bei Vintages auch passieren, dass z. B. das alte "T"-Zifferblatt stumpf gegen ein neueres Ersatzteil ausgetauscht oder die "Flat Four" durch eine neue Lünette ersetzt wird etc. Da ist Rolex manchmal gnadenlos bzw. wenig sensibel.

Zur OQ - produziert ja, aber in vergleichsweise absolut zu vernachlässigenden Stückzahlen und heute nicht mehr in Fertigung, d. h. da werden auch keine Maschinen etc. mehr vorgehalten. Ist ein Ersatzteil aus, muss es nachproduziert werden, was Umrüstkosten etc. verursacht. Und die Uhrmacher müssen ja auch noch geschult werden... Dadurch - und durch's Modul selbst, siehe Roland's Hinweis - wird's halt teuer.

Und nun BTT! :)
 
schredder66

schredder66

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Hallo,

nette Uhren und Vorschläge - bisher.

Erst die letzten geposteten Vorschläge haben auch mein Herz erwärmt:

>> Breguet XX (Transatlantique oder Aeronavale)
>> Zenith "El Primero"

Zenith, jahrelang berühmt-berüchtigt für bunter-grösser-kitschiger, hat sich wieder auf die "alten Werte" besonnen und neue "El Primeros" vorgestellt, die einen ganz wuschig machen (können). Preislich dürfte die folgend gezeigte Zenith in deinem Preisrahmen bewegen:


CR by Zenith (gefunden bei Google)
 
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