Kaufberatung Rolex Oysterquartz 17000 - eure Einschätzung

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MDer

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Grüß euch!

Ich darf mich kurz vorstellen, Michael, Vintage-Uhren Novize aus Österreich. Habe vor 2 Jahren mit einer Omega Constellation TV Face aus 1970 meine erste Vintage Uhr erstanden und seitdem hat mich das Fieber gepackt.

Bin nun am überlegen mir eine Rolex Oysterquartz zuzulegen. Die kurze Geschichte der Uhr, gepaart mit dem tollen Design und den Gerald Genta Stories haben es mir angetan. 🙂Hätte nun auch schon ein passendes Exemplar gefunden, mit wunderschönem Silber Dial mit Patina. Stammt aus 1982 und kommt mit LC100 Papieren.

An sich denke ich ist die Uhr in einem guten Zustand, und nachdem sie trotz ihrer fast 40 Jahre die Zeit schön hält möchte ich sie auch nicht gleich zur Revision bringen (müssen).

Was mir allerdings ein wenig Sorgen bereitet sind die sich ablösenden Tritium Dots auf 11 und 1 Uhr. Zum einen bewegen sie sich lose auf dem Ziffernblatt, zum anderen gehen sie mir natürlich an ihrem angestammten Platz ab. 😉 Bin mir nicht sicher wie sehr das den Wert bzw. die Integrität einer Vintage Rolex beeinflusst? Hand anlegen geht da ja nicht mehr, da Rolex meines Wissens nach nicht mehr mit Tritium arbeitet...

Band und Gehäuse zeigen natürlich die Spuren der letzten Jahrzehnte, allerdings kann ich nicht beurteilen, ob hier etwa eine Polierung statt gefunden hat, die nicht hätte stattfinden sollen? Haben gelesen (und liegt irgendwie auf der Hand), dass die OQ da recht anspruchsvoll ist. Klar hätte ich gerne schärfere Kanten, weiß allerdings nicht ob die hier schon unangemessen “stumpf” bzw. rund sind. Ansonsten ist mir noch aufgefallen das eines der Lugs leicht geschwärzt ist, das lässt sich wohl eher nicht mehr retten.

Alles in allem denke ich eine sehr schöne OQ, allerdings aus der Sicht eines Laien.

Würde mich über eure Gedanken und Ratschläge sehr freuen, vor allem hinsichtlich der Entscheidung ob diese Uhr ein Keeper ist?🙂

Danke schonmal im voraus!

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Dr. Wu

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Da habe ich schon einige bessere gesehen,die Bandglieder sind normalerweise ganz eben an der flächigen Oberseite. Außen bedarf es einer guten Aufbereitung der Schliffe und die Lumedots kann man nicht so rumkullern lassen. Ich las,das Robin Israel hier halbe Wunder vollbringt,,aber auch Leute im hiesigen Werkstattbereich,die Kosten müssen sich natürlich im Preis niederschlagen.
 

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Bei den Lume-Dots graust es mir, geraten die unter die Datumsscheibe dann kann es das gewesen sein mit dem Werk.:face:
Sollte aber jeder Uhrmacher hinbekommen die an 11 und 1 Uhr wieder zu kleben.
Die Uhr sieht nach gut und gern getragen aus, und ist sicherlich poliert worden, das muss man mögen, oder halt preislich einbeziehen.
Generell sind die Rolex Quartzer zwar cool, aber die Ersatzteillage der Werkskomponenten sieht wohl langsam sehr mau aus, ist also mit Risiko verbunden, das hat mich bislang abgehalten eine zu kaufen...sollte man also im Hinterkopf haben.;-)
 

ticktack85

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Nunja, eine gebrauchte Uhr eben. Der Erhaltungszustand bedarf wohl einer Revision. Ob nun durch Rolex selbst, die Dir dann ein neues Blatt berechnen oder bei einem privaten Uhrmacher, dem Du vorher sicher ein gebrauchtes, einzeln erworbenes Blatt dazu legst, musst Du selbst entscheiden.

Günstig wird es ohnehin nicht, wenn man an den "Feinschliff" geht.
Kommt jetzt ganz auf den Kaufpreis der Uhr an, ob man diese Mehrkosten auf sich nehmen möchte.
 

ticktack85

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So abgerockt, wie es in 1-2 Kommentaren erscheint, ist die Uhr gar nicht. Sie hat halt Gebrauchsspuren. :hmm:
Da seh ich in aller Regelmäßigkeit gerocktere Datejusts und Subs die dann als Alltagsrocker verbucht werden.

@MDer Wenn Du für dich einen guten Preis herausholen kannst, kannst Du noch etwas Geld in einen Service stecken und bekommst am Ende eine Uhr, die sich absolut nicht verstecken muss. Man muss halt beachten, dass die Uhr einige Jahrzehnte aufn Buckel hat und Vintage gibts nicht immer nur NOS/mint oder in sehr gutem Zustand. Man muss einen Kompromiss aus Preis und Wert finden.
 

johro

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So abgerockt, wie es in 1-2 Kommentaren erscheint, ist die Uhr gar nicht. Sie hat halt Gebrauchsspuren. :hmm:
Da seh ich in aller Regelmäßigkeit gerocktere Datejusts und Subs die dann als Alltagsrocker verbucht werden.

@MDer Wenn Du für dich einen guten Preis herausholen kannst, kannst Du noch etwas Geld in einen Service stecken und bekommst am Ende eine Uhr, die sich absolut nicht verstecken muss.

die wird nicht mehr, die ist ja jetzt schon rund. wäre schön, wenn man mal Häusln als Häusln bezeichnen darf ;)
hat ja jetzt schon 20g weniger als das Original, was mal weg ist, kann man nicht mehr zurückpolieren.

und zu den Dots, das T-Blatt wird getauscht wenn man es zu R... bringt, also kann man die nur so gut wie geht rausmachen lassen.
 

loetrich

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Hy,
also ich finde das Band ist leider fertig😬 keine Kanten mehr zu sehen und Stretch.
Die Dots sollte man natürlich entfernen. Neues Blatt kostet ca. 380€ im Austausch.
Papiere sind schön.
Glas wird sicherlich bei dem Allgemeinzustand auch Kerben am Rand haben. Kostet ca. 140€
Aufarbeitung kann nicht jeder gut. Am besten einschicken zu Rolex Köln. Komplette Revision machen lassen und Blatt deiner Wahl einsetzen lassen. Kosten ca. 1k plus Blatt und Zeigerspiel wenn Sie läuft.
Mir persönlich wäre Sie zu schlecht um Sie wieder top hin zu bekommen, leider.
Oder einfach Lume entfernen lassen und tragen 😉 eventuell ne Auffrischung beim Rolex Konzi für ca. 120€
Liebe Grüße
 

ticktack85

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die wird nicht mehr, die ist ja jetzt schon rund. wäre schön, wenn man mal Häusln als Häusln bezeichnen darf ;)
hat ja jetzt schon 20g weniger als das Original, was mal weg ist, kann man nicht mehr zurückpolieren.

und zu den Dots, das T-Blatt wird getauscht wenn man es zu R... bringt, also kann man die nur so gut wie geht rausmachen lassen.


Geht auch gar nicht darum, ob Sie wieder "was wird". Es geht darum, was Sie ist, was Ihm das wert ist und ob das der passende Kompromiss ist. Gebrauchte Uhren sind schließlich keine Neuware.

Oysterquartz – oysterinfo

Hier mal eine schöne Lektüre für den TE.
 

Matto

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Wichtig bez. Politur oder einer bereits polierten, habe ich mal gelesen, ist bei der Oysterquarz dass die Lunette nicht übersteht. Also die obere Gehäusekante nicht innerhalb des Aussendurchmessers der Lünette ist.
Fotos sind rel. dunkel, aber sieht glaub nicht schlecht aus...
 

Bodega

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Wenn der Preis passt und man weiß das man einiges an Geld noch reinstecken muss..
Allerdings was rund/wegpoliert ist kann man nicht ersetzen.
Daher evtl. da einem anderen Exemplar umschauen.
 

Riddaruler

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Es gibt schönere Exemplare. Jetzt noch einigermaßen erschwinglich aber auch die Oysterquartz steigt beständig im Wert. Von dieser würde ich abraten, da musst du noch zuviel investieren. Es sei denn sie ist supergünstig.
 

ticktack85

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Die Aussage ist pauschal nicht richtig. Es gibt sehr wohl Aufbereiter, die das Gehäuse wieder herstellen. Kostet halt ne Stange Geld :-)
 

PAM127

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Wobei wir bei dem Kern der Sache wären......was soll sie denn kosten? :hmm:
 

Morphosis

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Ich würde mich auch eher nach einem anderen Exemplar umschauen. Kann mir nicht vorstellen, dass sich das lohnt round about 700,- bis 1.000,- Euro reinzustecken, damit sie wieder „vernünftig“ aussieht. 😇
 

Der Motor

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Die wäre mir persönlich wirklich zu rund gelutscht. Das Design von der OQ lebt ja gerade von den Kanten. Da wieder Fleisch ran zu schweißen und die Schliffe wieder herzustellen, das wäre wohl schon machbar und bei einer Uhr, mit der man emotional etwas verbindet den Aufwand und den Preis wert. Bei einem Geschenk zum Beispiel oder der ersten eigenen wertvollen Uhr würde ich darüber nachdenken.
Aber eine Uhr in dem Zustand kaufen und dann eine Generalsanierung - das würde ich nicht machen.
 

rossi24

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Wenn man sich zum Zifferblatttausch bei Rolex entscheidet, bekommt man dann eins mit Superluminova? Oder was kam nach Tritium bei Rolex?
 

Paulchen

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Ich würde mir bei einer Oyster Quarz eher Sorgen um die Technik machen.
 
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