[Rolex] Offizielles Statement zum Thema „Künstliche Verknappung“

Diskutiere [Rolex] Offizielles Statement zum Thema „Künstliche Verknappung“ im Uhrencafé Forum im Bereich Uhren-Forum; "The scarcity of our products is not a strategy on our part. Our current production cannot meet the existing demand in an exhaustive way, at least...
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lonka

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"The scarcity of our products is not a strategy on our part. Our current production cannot meet the existing demand in an exhaustive way, at least not without reducing the quality of our watches – something we refuse to do as the quality of our products must never be compromised. This level of excellence requires time, and as we have always done, we will continue to take the necessary time to ensure that all our watches not only comply with our standards of excellence, but also meet the expectations of our customers in terms of quality, reliability and robustness. Rolex does not compromise on what it takes to produce exceptional watches.

All Rolex watches are developed and produced in-house at our four sites in Switzerland. They are assembled by hand, with extreme care, to meet the brand's unique and high-quality standards of quality, performance and aesthetics. Understandably, this naturally restricts our production capacities – which we continue to increase as much as possible and always according to our quality criteria.

Finally, it should be noted that Rolex watches are available exclusively from official retailers, who independently manage the allocation of watches to customers."

– ROLEX

Übrigens: das Statement kommt erst jetzt weil sich bislang noch keiner getraut hat offiziell nachzufragen 😉
 
goodbye_logik

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Steht das nicht so oder ähnlich schon lange auf der Homepage von Rolex?

Am besten den Thread gleich zumachen, danke für die Info, Fall erledigt.

Sonst ist klar, wo das endet.
 
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emjott

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Selbst wenn es „verknappt“ wäre, würde eine Luxusmarke das niemals zugeben. :) daher soweit erwartbar.
BTW: ich mag meine 116000. bester Kompromiss aus allem. Schick, Robust, wasserdicht, endlich mal eine schöne Uhr mit 36mm.
 

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Brambilla

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Nun, tatenlos sind die Frauen und Männer im Stammhaus in Genf ja auch nicht. Der Standort Biel, wo die Uhrwerke von Rolex entwickelt und gefertigt werden, wird massiv ausgebaut. Auf einer Fläche von 40’000 m2 entstehen zusätzliche Nutzflächen für die Produktion. Das ergibt eine namhafte Bruttogeschossfläche, um die Nachfrage zu bedienen. Baustart war 2020, wohl Anfang 2022 wird die Erweiterung in Betrieb genommen.

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Uhrwaschel

Uhrwaschel

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So eine Produktion die viel manuelle Schritte von ausgebildeten Fachkräften erfordert kannst Du natürlich nicht beliebig erhöhen wenn Du willst.
Dass Rolex aber stark von den Graumarktpreisen profitiert ist aber halt auch offensichtlich.

Eine Erhöhung der Produktion auf ein Level das die Nachfrage zu 100% deckt wäre eine unternehmerisch fragwürdig Entscheidung.

Was man von Rolex also erwarten würde ist, den Hype zum eigenen Vorteil zu nützen ohne ihm den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Was man außerdem erwarten würde ist, dass gleichzeitig Statements wie das obige kommen.
 
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LBeck

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Und auch die Krisen, die es im Uhrenmarkt gegeben hat, wird eine Firma durchaus in seine Planungen berücksichtigen. Quarzkrise, wo viele traditionelle Firmen auf der Strecke geblieben sind. Dann die Smartwatch, wo viele Experten eben auch Druck auf den mechanischen Uhrenmarkt vorhergesagt haben. Was dann aber nicht eingetreten ist. Die Finanzkrise, die eher zu einer gesteigerten Nachfrage geführt hatte, aber deren Nachhaltigkeit eben auch schwer abzuschätzen ist. Und dann letztendlich die Coronakrise, deren Folgen eben auch nie vorhergesagte Sondereffekte gezeigt hat. Ein bisschen Vorsicht wird da wohl angebracht sein. Da wird jeder verantwortungsbewusste Aufsichtsrat lieber den Spatz sicher in der Hand behalten und sich nicht unbedingt zur Taube auf dem Dach strecken.
 
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CFG

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Zumal der Spatz ausreicht, um gut zu ernähren.
 
matadoerle

matadoerle

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Ich finde manche Kommentare hier absolut lustig; obwohl ich das Gegenteil von einem Rolex Fan bin (mir gefallen die Uhren einfach nicht), empfinde ich das Statement als auch die grundsätzliche Haltung von Rolex gegenüber ihren Abnehmern für vorbildlich.

Sie haben NICHT ihren Vertriebsweg geändert, keine neuen Policies herausgebracht oder sonstige Klimmzüge veranstaltet. Sie sind sich bewusst, was sie groß und stark gemacht hat: die Qualität ihrer Produkte, die von Wohlhabenden und solchen die es werden wollen, stark nachgefragt werden <Punkt>

Und weil der Erfolg ihnen recht gibt, bleiben sie beharrlich bei der eingeschlagenen Strategie. Außerdem haben sie ihre Preise nur sehr moderat angepasst, da hätte man anderes erwarten können. Der Vertriebsweg bietet dem ehrlichen Interessenten Zugang zu berechenbaren Konditionen, auch wenn auf dem Graumarkt jetzt anscheinend mehr Geld verdient wird.
Das die Produkte Spekulationsobjekte geworden sind, dafür kann Rolex eigentlich nichts. Dass diese Blase auch irgendwann platzen wird, da bin ich mir sicher - nur wann? Die Frage, ob es jetzt lohnt zu "investieren", muss auch jeder für sich selber entscheiden.

Aber die Firma finde ich gut. Und wer eine Rolex kauft, weil sie ihm gefällt und er sie tragen möchte, der macht dieser Tage nichts falsch. Denn selbst wenn die Blase platzt, wird er immer noch einen sehr guten Zeitmesser am Arm tragen können.
 
Natuhrgelb

Natuhrgelb

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Dass Rolex aber stark von den Graumarktpreisen profitiert ist aber halt auch offensichtlich.

Das gilt aber, wenn das so ist, nur mittelbar. Rolex wird von den Konzessionären zum vereinbarten Preis bezahlt, nicht von den Grauhändlern. Klar, das stimmt, - je leichter ein Konzessionär die Ware los wird, im Zweifelsfall eben an einen Grauhändler, desto eher kann er "mehr bestellen", bzw. desto leichter dürfte es dem Anbieter (hier: Rolex) fallen, die Preise für den Konzessionär bei Beibehaltung des empfohlenen Verkaufspreises zu erhöhen (bzw. "die Marge zu kürzen"). Dazu kommt vlt noch ein Marketingaspekt, wenn durch hohe Graumarktpreise eine hohe Nachfrage angezeigt wird.

Rolex (bzw. jede andere Uhrenfirma) bekommt aber eben unmittelbar nicht mehr Kohle in die Kasse gespült durch hohe Graumarktpreise und ist womöglich gar nicht so begeistert davon - wewegen man ja auch durch (durchaus auch umstrittenene) Vorgaben wie z. B. Entfolierung etc. versucht, Auswüchse einzudämmen.
 
matadoerle

matadoerle

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Ich habe außerdem den EIndruck - das mag aber auch eine falsche Einschätzung sein - dass Rolex Werbung eher zurückgefahren hat und das (viele) Geld eher in Ausbau der Produktion investiert. Das heißt auch, dass sie Arbeitsplätze schaffen und erhalten.
 
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LBeck

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So schaut es doch aus. Jede AG hätte mit Blick auf den Graumarkt bei stark gefragten Modellen die UVPs angehoben. Dadurch hätte sowohl der Konzi als auch der Hersteller schnell und ohne grosses Risiko zusätzlich Geld eingenommen. Aber scheinbar hält man in Genf, trotz aller Auswüchse im Graumarkt, an dem internen Kalkulationen fest. Dies ist doch ein unerwartetes Geschenk am die Endkunden. Über die offiziellen Kanäle zahlt man nicht drauf, dies steigert auch die Attraktivität des Konzis. Fairer kann ein Hersteller mit Händlern und Endkunden kaum umgehen. Sicher würden sich die Konzis sogar steigende UVPs wünschen, aber langfristig profitieren sie auch davon.
 
Der Motor

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Rolex kann das Marketing auch zurück fahren bei dem Status, den man erreicht hat.
In Zermatt z.B. hat Norqain den halben Ort mit Plakaten zu gepflastert.
Trotzdem: bei welcher Marke im Schaufenster von der Bucherer-Filiale drücken sich die Touris die Nasen platt?
 
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LBeck

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Eigentlich war Rolex marketingtechnisch immer sehr zurückhaltend. Klasse statt Masse war da immer das Motto. Zukleistern war da immer unüblich.
 
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