Revisionsmarkierungen?

Diskutiere Revisionsmarkierungen? im Herrenuhren Forum im Bereich Uhrentypen; Ich habe eine Omege aus 1954 geerbt, die eigentlich prima läuft aber ich frage mich ob ich sie zur Revision schicken sollte. Sie gehörte meinem...
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UhrStein

Gast
Ich habe eine Omege aus 1954 geerbt, die eigentlich prima läuft aber ich frage mich ob ich sie zur Revision schicken sollte. Sie gehörte meinem Vater und wurde seit 23 Jahren nicht getragen. Ich kann mir vorstellen, dass mein Vater sie zur Revision mal geschickt hat aber das kann ich nicht wissen mit Sicherheit.

Es gibt 3 verschiedene von Hand eingeritzte Nummer auf der Innenseite des Deckels. Sind das möglicherweise Revisionsmarkierungen?

Es gibt sonst 2 maschinel gestamfte Nummer
F-6238 und 2365454 sonst ist alles von Hand und kaum leserlich.

Danke im voraus für die Hilfe
 
Z

Zeitmessinstrumente

Gast
Die von Hand eingeritzten Zeichen auf der Innenseite des Bodens sind Reparaturdatum und Uhrmacher welcher die Reparatur durchgeführt hat. Es kann sich dabei um eine Revision gehandelt haben oder um eine einfache Reparatur. Das sieht nur der entsprechende Uhrmacher anhand seines Reparaturbuches.
Nach der langen liegezeit sollte aber eine Revision gemacht werden. Das Öl verharzt und verdunstet mit der Zeit. Es reicht meistens ein zerlegen, reinigen, neu ölen, montieren und regulieren des Werkes. Der Preis dafür liegt bei einem einfachen Werk ca. bei 100 bis 150 EUR

Bei einer mechanischen Uhr im normalen gebrauch sollte nach 5 Jahren eine Revision gemacht werden. Wenn man es gut mit seiner Uhr meint sollte sie alle 1 bis 2 Jahre zum Uhrmacher zur überprüfung der Dichtigkeit und zur kurzen prüfung auf der Zeitwaage gebracht werden. Das würde einem "Winter- oder Urlaubschek" beim Auto entsprechen.

Gruß Markus
 
U

UhrStein

Gast
Danke für die guten Tipps.

Eine letzte Frage:

Kann jeder Uhrmeister die Revision gut machen oder muss ich die Uhr der Omege zurückschicken?

Grüsse,

UhrStein
 
Z

Zeitmessinstrumente

Gast
Ja, jeder Uhrmacher kann die Revision machen.
Du kannst sie auch direkt nach Omega senden - dann aber bitte nach Biel.

Ich persönlich würde den freien Uhrmacher (nicht Juwelier, welcher die Uhr dann auch einsendet) bevorzugen.
Wenn du ganz auf nummer sicher gehen möchtest würde ich die Uhr an Uli, hier aus dem Forum geben, er ist Öffentlich bestellter & vereidigter Sachverständiger für das Uhrmacherhandwerk

http://www.uhren-kriescher.de

Gruß Markus
 
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