Revision Revision, TISSOT T12 Sonorous, Kaliber AS 1930, Ref. 40512, Armbandwecker

Diskutiere Revision, TISSOT T12 Sonorous, Kaliber AS 1930, Ref. 40512, Armbandwecker im Uhrenwerkstatt Forum im Bereich Uhrenwerkstatt; Hallo Uhrenfreunde, zur Zeit ist TISSOT - Zeit an meinem Werktisch. Hier hat sich vor Kurzem ein sehr seltenes "Schätzchen" eingefunden...
#1
alte Uhr

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Hallo Uhrenfreunde,

zur Zeit ist TISSOT - Zeit an meinem Werktisch. Hier hat sich vor Kurzem
ein sehr seltenes "Schätzchen" eingefunden: TISSOT T12 Sonorus aus ca. 1970'

Ein schöner Armbandwecker - Diver. Mit ihm kann man sich unter Wasser wecken lassen,
falls man mal vor lauter Langeweile, bei einer Tauchtiefe von beispielsweise 120 mtr. einschläft. :-P

Auf den ersten Blick sieht alles ziehmlich harmlos aus, seht selbst


1.JPG

Der Weckzeit - Zeiger sieht durch die Risse im Glas schon sehr verschlissen aus....

2.JPG

Der Sekundenzeiger ist total abgenutzt

3.JPG

da wellt sich schon die Farbe ab wie eine Bananenschale...

4.JPG


5.JPG

In den Rissen im Glas schimmert es schon so grünlich....

wenn ich mir die Gehäuseoberfläche so genau betrachte, könnte man meinen diese Uhr lag in irgend
einem Flussbett und ist mit dem ganzen Geröll den Bach heruter, und irgendwo beim Goldwaschen
wieder aufgetaucht.

Hier ist wohl volles Programm gefordert. Von Leuchtmasse ersetzen, Zeiger lackieren, Glas erneuern,
Gehäuse und Band aufarbeiten und so weiter.............

da wird die Überholung des Schweizer Weckerkalibers vom Adolph Schild zur unbedeutenden Nebensache ;-)

6.JPG

der Gehäuseboden hat auch schon einiges erlebt. Hier sind Spuren von Gehäuseöffnern zu sehen die den Boden
aufschrauben wollten......

jeder der TISSOT repariert weiss doch das der Wecker innen am Gehäuseboden einen Schnudelhuber hat.
Der Deckel ist gerückt. Er darf keinesfalls gedreht werden !

7.JPG

Zuerst wir der Resonanzdeckel abgehoben.

Erst danach der Gehäuseboden abgedrückt.

8.JPG

Hier wollte jemand den Deckel mit einem Hieb aufhebeln wie sonst auch.....

desshalb fehlt hier auch schon ein Stück

zum Glück ist die Dichtfläche nicht beschädigt worden

9.JPG

bei diesem Zeitmessgerät muss man mit Opa's Taschenmesser vorsichtig, immer rund herum,
langsam 10-tel für 10-tel "hebeln"........... bis der Deckel mit einem lauten "plock" aufspringt.

Genau so hart wird auch die Tür in's Schloss fallen wenn ich den Deckel wieder aufpresse.
Schließlich ist diese Uhr ja ein Diver.

Leider lassen sich manche Spuren des Lebens nicht ganz entfernen und bleiben auch nach
der Reparatur als Patina erhalten - schade eigentlich

10.JPG

So, Morgen geht es weiter.
Danke für's Lesen

Regulierte Grüße
Helmuth
 
#2
JimJupiter

JimJupiter

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Danke fürs Mitnehmen, ich bin gespannt wie es weiter geht und auf das Ergebnis. Immer wieder schön, wie eigentliche Wracks für die nächsten 50 Jahre fit gemacht werden :)

Grüße Nico
 
#3
Badener

Badener

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Hallo Helmuth,

bin schon gespannt, wie es weiter geht. Daher hier schon mal vielen Dank für die interessanten Einblicke!
Da ich gerade die Tage in einem anderen Thread gelernt habe, was ein Dackelanker ist, würde mich hier jetzt brennend interessieren, was wohl ein Schnudelhuber ist und wo der Begriff herkommt!

Gruß
Badener
 
#4
falko

falko

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Den Begriff "Schnudelhuber" habe ich noch nie gehört. Er bezeichnet wohl den im Boden eingelassenen Stift, an den der Weckerhammer schlägt. Der Boden darf nur so eingesetzt werden, dass dert Stift in der Aussparung neben dem Weckerhammer zu liegen kommt. Setzt man den Boden verkehrt auf, kann es zu schwerwiegenden Schäden am Werk kommen.
 
#5
WD-ED17

WD-ED17

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Oje, der Boden sieht ja schlimm aus!
Wie entstehen denn bloß solche Einschläge?!
Und dann sieht es ja so aus, als ob Tissot hier verchromtes Messing einsetzte?
Ich finde es sehr verwunderlich, dass Tissot ausgerechnet an einer derartig exponierten Stelle (wegen des aufgesetzten Resonanzbodens können Schweiß und andere Medien ungehindert am Chrom nagen) kein Edelstahl verwendet hat.
Wie auch immer, Du wirst wieder ein Schätzchen daraus machen, da bin ich sicher!

Viele Grüße und viel Spaß dabei!

Stefan
 
#6
falko

falko

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Meine Dugena mit AS 1931 hat eine ähnliche Bodenkonstruktion, wobei der Innenboden mit dem Stift aus Edelstahlblech besteht. Der massivere Aussenboden mit den Schallaustrittsöffnungen ist ebenfalls aus Edelstahl und aufgeschraubt. Möglicherweise hat Tissot aus akustischen Gründen einen Messingboden gewählt, denn meine Dugena ist penetrant laut.
 
#7
alte Uhr

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@Nico: Wie immer: - Gerne wieder - :-D

@Badener, falco: Kommt gleich.... der Begriff " Schnuidelhuber " ist mir gerade so eingefallen, da ich keinen Fachausdruck für diesen
Stift parat habe :D

@ WD-ED17: ich glaube es ist so wie Du schon erkannt hast: Schweiß und andere Ablagerungen können dem Material schon sehr zusetzen. Sicherlich hat für die Materialentscheidung auch die Akustik beigetragen wie Falco schon sagte.

Wie auch immer: Die wird wieder....:super:

Viele Grüße
Helmuth
 
#8
alte Uhr

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So, nun kann es weitergehen.

Hier ist der "Schnudelhuber" an der Innenseite des Gehäusebodens zu sehen.
Ich denke im weiteren Verlauf werde ich ihn als Klangstift bezeichnen :-D

11.JPG

So wie ich das erkennen kann ist er schon etwas zur Seite gebogen - anscheinend durch Drehversuche
beim Öffnen des Geäusebodens.......
(sieht fast so aus als hätte hier schon jemand löten müssen)

12.JPG

endlich ist das prächtige AS 1930 zu sehen.....

13.JPG

Bei diesem schönen Kaliber sind die Winkelhebel noch ganz konvetionell verschraubt.
Hier an der Aufzugswelle für das Weck-Werk lässt sich durch leichtes Lösen der Schraube
die Welle entnehmen.

14.JPG

Ebenso bei der Stell - und Aufzugswelle für das Gangwerk.

15.JPG

Nach dem Entfernen der Wellen lässt sich das Kaliber aus dem Gehäuse entnehmen.....

16.JPG

Natürlich sind auch hier die üblichen Ablagerungen vieler Tauchgänge zu sehen....

17.JPG

In der Innenseite des Gehäuses erkennt man die eingelassene Ringfeder die dazu dient den
Gehäusedeckel unter allen Druckverhältnissen an seinem Platz zu halten.

18.JPG

Die Oberfläche des stabilen Gehäuses ist doch etwas angegriffen und unansehnlich .:shock:

19.JPG

Hier ein erster Blick auf das schöne Ziffernblatt mit Zeigerspiel.

20.JPG

Weiter geht es dann mit dem Abheben der Zeiger.

Bis dahin...

Regulierte Grüße
Helmuth
 
#9
wecker

wecker

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Hallo

... und Dank fürs Zeigen!

Falls du für das Werk Ersatzteile benötigst, kannst du dich gerne auch per PN melden.

Zeiger und Gehäuse habe ich leider auch nicht.

Gruß

Thomas
 
#10
alte Uhr

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Hallo Thomas,

vielen Dank für Dein Angebot.
Bei Bedarf komme ich gerne auf Dich zurück. :-D

Die Zeiger und Gehäuse krieg`ich wieder hin.

Viele Grüße
Helmuth

--- Nachträglich hinzugefügt ---

So hier habe ich schon mal die Leuchtmasse durch neue ersetzt


l1.JPG

Und hier ein "Nightshot" nach den Möglichkeiten meiner Kamera ;-)

l2.JPG

So ungefähr müsste es aussehen wenn die Gute wieder Komplettiert wäre.

l3.JPG

Das Gehäuse sieht auch schon wieder ansehlich aus, aber ein paar kleine Einschüsse werden
als etwas Patina bleiben müssen.......

l4.JPG

Morgen geht`s ans Band

bis dahin

Regulierte Grüße
Helmuth
 
#11
I

Ilja

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huhu helmuth, wahnsinn, die alte ist ja richtig mitgenommen...die arme...aber bei dir wahrlich in guten händen...könnte man - eine theoretische frage - den gehäusedeckel eigentlich neu herstellen, weil der so aussieht, als ob der es nicht mehr lange machen dürfte? oder gibt es entsprechende maschinen, die sowas machen, nicht? die löcher im gehäusedeckel sind sicherlich darauf zurückzuführen, dass sich die feuchtigkeit unter dem resonanzboden länger hält und deshalb die korrosion stärker voranschreitet...und deine behauptung, man könne sich unter wasser wecken lassen, stimmt doch nicht oder? Die krone muss doch sicherlich gezogen sein, um den alarm scharf zu machen und wenn sie gezogen ist, ist die uhr tissot sonorous sicherlich nicht mehr dicht, nicht wahr?! lg
 
#12
wecker

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Hallo Helmuth

Was machen die Restaurations-Fortschritte?

Thomas
 
#13
alte Uhr

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@ilya: ob die Uhr in der Weckfunktion dicht hält werde ich bei der Dichtheitsprüfung ausprobieren.
Nach der Konstruktion der Krone......glaube ich aber schon. TISSOT hat hier eine Art Dichtmanschette,
keine Dichtungsringe. Na, wir werden sehen........;-)

@Thomas: . geht gleich weiter....

--- Nachträglich hinzugefügt ---

So, nun geht es mit dem Armband weiter.

Hier habe ich beiden Armbandteilen einen neuen Schliff verpasst.
Genauso wie der Schließe. Ist immer etwas hinderlich wenn die Schließen Beulen und andere
Gebrauchsspuren aufweisen.........das wird zuerst etwas ausgebeult und dann schön geschliffen.

50.JPG


Nach der Bearbeitung kann man sich wieder an eine gleichmäßige, mit Längsschliff versehene
Oberfläche erfreuen.

51.JPG

Hier sind die Beiden Stifte für das Band zu sehen. Einer von Beiden wurde durch einen aus
Stahl ersetzt und ist natürlich ordentlich verrostet.
Der andere sieht auch ganz schön verkümmelt aus.

52.JPG

Damit sich da nicht immer wieder nach dem Duschen Rostflecken auf dem Hemdärmel bilden
werde ich mal kurzerhand zwei neue aus Edelstahl anfertigen.

53.JPG


Hierfür verwende ich einen Schweißdraht für Edelstahl (er besteht natürlich aus Edelstahl) mit einem Durchmesser
von 2,15 mm. Diese sind in jedem gut sortiertem Baustoffhandel in verschiedenen Durchmessern erhältlich.

54.JPG

Na....sieht schon ganz vertraueserweckend aus...

55.JPG

Passt einwandfrei.

56.JPG

Ich geh`mal noch einen Zweiten anfertigen.

Bis dahin.....

Regulierte Grüße
Helmuth
 
#14
wecker

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Hallo Helmuth

Sehr beeindruckende, tolle Arbeit!
Womit hast du das Gehäuse poliert?
Bin schon auf die Fortsetzungen gespannt!

Thomas
 
#15
wecker

wecker

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Fertig?

... du baust einen schönen Spannungsbogen auf....;-)

Thomas
 
#16
alte Uhr

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@Thomas: Du weisst doch:"Gut Ding will Weile haben" - oder so .;-)

Aber.......geht gleich weiter

--- Nachträglich hinzugefügt ---

So, die Beiden Bandstifte sind gedreht. Da das Gehäuse in den Bohrungen für die Bandstifte
ungleichmäßig verschlissen ist, habe ich beide genau an den Durchmesser der Bohrungen angepasst.


300.JPG

Jeder der Stifte passt wirklich "satt" in seine Bohrung.

Damit sie nach dem Einschlagen richtig fest klemmen, bekommen beide eine Stauchung mit einem
stumpfen Meißel verpasst.

301.JPG

Momentan ist mal wieder Gläserzeit ...... wie man hier erkennen kann kommen solche Arbeiten oft "geballt"

302.jpg

Für das Gehäuse der Sonorous wähle ich ein Glas mit L-Dichtung und 1/10 mm !! Übermaß
- entspechend hart lässt es sich auch einpressen.

Die L-Dichtung wird mit feinem Schleifpapier in ihrer Höhe etwas reduziert
so sitzt sie auch bündig im Gehäuse.

303.JPG

Die Wölbung des Glases passt optimal zur Gehäuseform ......:-)

304.JPG

Als Nächstes werden die Kronen und deren Dichtungsmanschetten vorsichtig gereinigt und mit
Silikonfett gepflegt.

Dann geht es an die Dichtheitsprüfung.........

305.JPG

Nachdem die Erste Prüfung entäuschend mit "undicht" ausfiel, habe ich aus dem Gefühl heraus den mit dem
Deckel vernieteten Klangstift mit Sekundenkleber provisorisch "abgedichtet"

306.JPG

Hier ein Bild zur Erinnerung.

Hier ist schon ein mal gelötet worden und man kann erkennen, daß der Stift etwas schief zu sein scheint.

12.JPG

Nun ist die Gute bereit für den zweiten Check...

306 (2).JPG

--- Nachträglich hinzugefügt ---

.


Nu wolln`mer mal sehen ob das alte Eisen wieder ins`Wasser kann.......


307.JPG

ab in die Druckkammer

308.JPG

Deckel zu...

309.JPG

und erst mal 5 bar zum Eingewöhnen....

310.JPG

das gehäuse verformt sich.........bleibt stabil....

311.JPG

wunderbar, die kiste ist dicht :super:

312.JPG

Ist schon sehr beachtlich, das diese alten Kronen mit ihren Dichtmanschetten nach 45 Jahren immer
noch absolut zuverlässig ihren Dienst tun.
Die waren eben noch für`s ganze Leben gebaut.

Wo doch so manche O-Ring-Dichtung in Konventionellen Kronen schon nach einigen Jahren durch
Hautpflegemittel und andere Umwelteinflüsse zu einer breiigen Masse übergehen.


Prima, dann geh`ich erst mal den Deckel löten.
Danach geht es endlich ans "Werk".

Bis dahin....

Regulierte Grüße

Helmuth
 
Zuletzt bearbeitet:
#17
wecker

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Hallo Helmuth

Ich habe doch eine ganze Weile überlegt, warum du die Stifte genau an dieser Stelle gestaucht hast.

Viel Spaß beim Löten....

Thomas
 
#18
ralroh

ralroh

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Großartige Arbeit, äußerst spannend zu lesen. Abonniert! :super:
 
#19
pretium intus

pretium intus

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Hallole,
ist ja ein starkes Stück!
Wußte gar nicht, daß ein gepreßtes Gehäuse so viel Druck abkann....:shock:
Zu der Frage von Ilja:
<<Die krone muss doch sicherlich gezogen sein, um den alarm scharf zu machen und wenn sie gezogen ist, ist die uhr tissot sonorous sicherlich nicht mehr dicht, nicht wahr?! lg >>
Andersherum wird ein Schuh draus:
Alarm ist scharf, wenn die Krone eingedrückt ist. Bei gezogener Krone (Stellen der Weckzeit) wird der Alarm unterbrochen.

Aber wie ich jetzt sehe, kann ich meine Poljots und AS 1475 mit zum Schwimmen (nicht Tauchen) mitnehmen.
Noch meine Anerkennung für die hervorragende Restauration! Uhr wird besser als aus dem Katalog!:super:
Anerkennende Grüße aus dem Wasgau:klatsch:
Hans
 
#20
alte Uhr

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@Thomas: Das Gehäuse habe ich auf meiner Dremaschine laufen lassen und mit Schleifpapier 3000 Korn bearbeitet.
Hat aber einige Zeit gedauert - dannach kurz mit Baumwolltuch und Unipol und alles war gut .;-)


Nun zu Deiner Frage mit der Stauchung:

Hätte ich die Stauchung mittig positioniert würde ich niemals das "Loch" auf der zweiten Seite des Bandansatzes
treffen. Dadurch dass die Stauchung etwas außermittig ist kann der Stift gleich in das Band eingreifen. Und der
Stift kann in das Gehäuse eingeschlagen werden.

Da beide Stifte schon etwas stramm in die Bohrungen gehen, werden schon ein paar kräftige Hiebe notwendig
sein - das soll ja auch halten.

DSCF3821.JPG

Die Ausnehmungen im Gehäuse muss ich natürlich vorher noch reinigen........:-)




@ralroh: Vielen Dank für die Blumen. :D Es freut mich immer wieder wenn jemand so ein langes Ding liest......


@Hans: Die Klemmfedern im Geäuseinnenrand greifen schon ziemlich kraftvoll in den Deckel ein. Soweit mir bekannt ist
soll auch die Sonorous 200 mtr. abkönnen. ......das wären nahezu 20 bar

Der Alarm ist im gezogenen Zustand aktiviert, deßhalb würde ich auch nicht unbedingt das Tauchen mit Alarm
empfehlen.
Aber wenn ich die Endprüfung mache werde ich das mal ausprobieren, und auch zeigen.

Viele Grüße
Helmuth
 
Thema:

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