Revision Rolex

Diskutiere Revision Rolex im Uhrencafé Forum im Bereich Uhrencafé; Meine GMT Master ist nicht mehr dicht. Nun bin ich zur Rolex Vertretung gegangen. Der Uhrmacher meint, man sollte nach 13 Jahren die Uhr...
#1
A

aquatarkus

Guest
Meine GMT Master ist nicht mehr dicht. Nun bin ich zur Rolex Vertretung gegangen. Der Uhrmacher meint, man sollte nach 13 Jahren die Uhr revidieren, zu einem Kostenpunkt von 800 CHF (Euro 500) nota bene. Nur einfach neu abdichten will er nicht! Mein Vater hat seine Zenith Autosport 25 Jahre getragen ohne je zu revidieren. Danach kostete die Revision nur ca. 90 euro. Diese lief immer klaglos. Habe ich mich vor 13 Jahren für das falsche Produkt entschieden? Was empfehlt ihr mir? Was soll ich tun? Ist der Preis von 500 Euros realistisch?
Gruss und Danke
 
#2
Saltire

Saltire

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hallo!
ich weiß, das mein vater vor 2 jahren ähnlich viel für die revision seiner SUBMARINER berappen sollte. ROLEX ist ziemlich teuer was revisionen angeht und die uhr wäre auch über wochen weg gewesen! die SUBMARINER wurde letztendlich von einem uhrmacher seines vertrauens revidiert, für die hälfte und in nur 2 wochen. solange das werk gut läuft, und/oder keine defekte aufweist würde ich persönlich mir die original revision sparen.
 
#3
U

unnnamed

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Ich habe ja keine Ahnung, aber schätzungsweise beinhalten die 800 Franken
auch eine Aufarbeitung des Gehäuses.
Darüber werden bei einer Revision alle Dichtungen ersetzt und Teile die einen
(wenn auch nur minimalen ) Verschleiß aufweisen werden durch neue ersetzt.
Der Uhrmacher um die Ecke kann deine Rolex auch revidieren, klar. Aber
wohl kaum auf dem Level von Rolex selbst.

Was genau wurde dir denn gesagt? Am besten du fragst auch mal, was die
Revision alles beinhaltet.

Wie gesagt, das ist meine Vermutung. Man möge mich bitte korregieren :wink:
 
#4
E

erzengel

Guest
auch wenn dieser thread schon etwas älter ist:

geht man direkt zu rolex respektive über einen konzessionierten händler o.ä. wird es immer teuer. da zahlt man eben den namen mit.

ich habe meine explorer II nach 13 jahren zur komplettrevision zu einem uhrmachermeister gegeben, weil sie defekt gegangen ist (irgend ein rädchen war gebrochen). das rädchen hat bei rolex 90€ gekostet, die komplette revision mit reparatur und einzelteil 370€ inclusive von rolex anerkannter 2-jahresgarantie. die uhr wurde also komplett überarbeitet (demontieren, reinigen, neu ölen, dichtungen, justage,...). allein die feinjustage hat fast eine woche gedauert. dafür läuft sie sehr exact.
 
#5
ducaticorse21

ducaticorse21

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Wenn ich soetwas lese, kann ich immer nur mit dem Kopf schütteln... :roll:

13 bzw. 25 Jahre keinen Service für eine Uhr - macht Ihr das mit Euren Autos eigentlich auch...? :shock:

Das hier ist ein feinmechanischer Gegenstand, kein Quarzer vom Grabbeltisch.. :idea: :!:



Und zu den 500.- € - die sind durchaus angemessen und im Reigen der "Nobeluhren" absolut preisgünstig. Sei froh daß Du keine JLC oder PP hast... 8)
 
#6
E

erzengel

Guest
ich habe von einer komplettrevision nach 13 jahren gesprochen. woherf willst du wissen, daß ich die standartintervalle von 5 jahren nicht einhalte? und da ist keine komplettrevision vorgeschrieben.
 
#8
E

erzengel

Guest
komische logik...die uhr ist mir während dem bergwandern oder mountainbiking kaputtgegangen. warscheinlich ein harter stoß oder ähnliches...das hat mit einem serviceintervall nichts zu tun. ein auto kann ja auch gleich nach der großen inspektion kaputtgehen... :lol2:
 
#11
F

Franziskuss

Guest
Streit ist zwecklos!
Ich hab sowieso Recht! :twisted: :evil:

Egal ob und wann ihr oder du die Uhr hast checken lassen oder willst, schaue dich mal nach Alternativen um!

Muss es denn unbedingt der Service von Rolex sein??
Oder hast du noch Garantie?

Auch eine andere "gute" Firma deines Vertrauens kann eine "Revision" durchführen.

:idea: :idea: :idea: :idea: :idea: :idea:
 
#12
B

Buteo

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Rolex ist von den A-Herstellern eigentlich der günstigste. Gehäuseaufbereitungen würde ich nur bei ihnen machen lassen. Des weiteren bekommt man nach der Revi wieder Garantie auf die Uhr.

Der einzige Nachteil an den Kölnern ist, dass sie sehr lange brauchen. "Standard-Wartung" - wenn man nur eine hat - würde ich mir wo anders suchen (nur wegen der Wartezeit). Allerdings auch hier nur Spezialisten die jeden Tag Rolex in den Händen haben. Da sollte man nicht am falschen Ende sparen.

Größere Defekte oder Gehäuseaufbereitung? Nur Rolex-Köln, nix anderes.
 
#13
THE REAL DEAL

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Buteo hat gesagt.:
Rolex ist von den A-Herstellern eigentlich der günstigste. Gehäuseaufbereitungen würde ich nur bei ihnen machen lassen. Des weiteren bekommt man nach der Revi wieder Garantie auf die Uhr.

Der einzige Nachteil an den Kölnern ist, dass sie sehr lange brauchen. "Standard-Wartung" - wenn man nur eine hat - würde ich mir wo anders suchen (nur wegen der Wartezeit). Allerdings auch hier nur Spezialisten die jeden Tag Rolex in den Händen haben. Da sollte man nicht am falschen Ende sparen.

Größere Defekte oder Gehäuseaufbereitung? Nur Rolex-Köln, nix anderes.

Dies ist auch meine Meinung zu diesem Thema ! :super:


Wer sich eine " teure " Uhr kauft , sollte anschließend auch noch das nötige " Kleingeld " haben , um eventuell anstehende Revi`s bzw. Reparaturen bezahlen zu können !

Ansonsten kauft euch `nen TREMEL mit Zubehör und versucht damit mal , euer Band , Gehäuse ect. aufzufrischen !

Ich hab danach schon Uhren gesehen . . . . :wand:

Hinterher bezahlt man liebend gerne " die paar Mark " mehr beim Konzi



P.S.: Das wär dasselbe , wenn ich mit meinem Daimler zu den Ludolf`s fahren würde , um dort eine große Inspektion machen zu lassen ! :schock:
 
#14
Cave

Cave

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aquatarkus hat gesagt.:
Meine GMT Master ist nicht mehr dicht. Nun bin ich zur Rolex Vertretung gegangen. Der Uhrmacher meint, man sollte nach 13 Jahren die Uhr revidieren, zu einem Kostenpunkt von 800 CHF (Euro 500) nota bene. Nur einfach neu abdichten will er nicht! Mein Vater hat seine Zenith Autosport 25 Jahre getragen ohne je zu revidieren. Danach kostete die Revision nur ca. 90 euro. Diese lief immer klaglos. Habe ich mich vor 13 Jahren für das falsche Produkt entschieden? Was empfehlt ihr mir? Was soll ich tun? Ist der Preis von 500 Euros realistisch?
Gruss und Danke
Wer seine Uhr 13 oder 25 Jahre ohne Revision trägt, der fährt vermutlich sein Auto auch 13 oder 25 Jahre ohne Öl, Bremssflüssigkeit oder Bremsschreiben tauschen zu lassen :roll:
 
#15
Verändert

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Da ist er wieder, der Autovergleich. Und er hinkt immer noch. Oder hat Eure Rolex einen Verbrennungsmotor ?
 
#16
uhrensammler

uhrensammler

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500 EURO ist schon ein wenig teuer, aber bei Rolex wahrscheinlich üblich.
Ich hab mal bei Hanhart angefragt, was eine Revision kostet. Man nannte mir einen Betrag von ca. 250 EURO inkl. aller Dichtungen und Verschleissteile.
Das finde ich durchaus realistisch und laut des Uhrmachers bei Hanhart sollte man alle 5 - 6 Jahre eine Komplettrevision machen lassen.

Gruß Jürgen
www.chronosammler2407.de
 
#17
B

Buteo

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500 EUR sind mit Gehäuseaufbereitung, Dichtungswechsel etc. pp.
Es war die erste Revi nach 13 Jahren.

Ein ganz normaler Service bewegt sich meist um die 300-400 EUR, inkl. 2 Jahre Garantie und dann hat man in der Regel bei Rolex wieder 7, 8 Jahre seine Ruhe.
 
#18
Cave

Cave

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Da ist er wieder, der Autovergleich. Und er hinkt immer noch. Oder hat Eure Rolex einen Verbrennungsmotor ?
Nö, aber ein extrem filigranes und starker Belastung ausgesetztes mechanisches Uhrwerk.

Mal zum Vergleich:

Eine mechanische Uhr ist eine höchst präzise kleine Maschine, die ganz Erstaunliches leisten muß. So läuft das Werk bei täglichem Gebrauch vom 1. Januar bis zum 31. Dezember pausenlos und "rund um die Uhr". Dabei schwingt die Unruh eines modernen Schweizer Uhrwerkes stündlich 28.800 mal hin und zurück. Würden Sie die Winkelstrecke, die ein beliebiger Punkt auf dem Unruhreif dabei zurücklegt, auf das 16-Zoll-Rad eines PKW übertragen, so kämen Sie etwa auf eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 90 km/h.
Nach 8.760 Betriebsstunden (365 mal 24) ergäbe das eine Strecke von 788.400 Kilometern im Jahr. Dieser Beanspruchung hielte kaum ein Auto stand. Damit Ihre Uhr das schafft, deren Unruhzapfen gerade einmal 0,12 mm mißt (so dünn wie ein Blatt Papier), empfehlen die meisten Uhrmacher eine Überholung der Uhr nach etwa drei Jahren.

Bis dahin werden 756.864.000 Halbschwingungen zusammengekommen sein. Das entspricht nach unserem Beispiel 2.365.200 Kilometern, etwa 60 mal um die Welt - oder drei Reisen zum Mond und zurück.


Ich denke da kann man der Uhr nach 13 Jahren wirklich mal eine Revision gönnen :roll:
 
#19
THE REAL DEAL

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Cave hat gesagt.:
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Da ist er wieder, der Autovergleich. Und er hinkt immer noch. Oder hat Eure Rolex einen Verbrennungsmotor ?
Nö, aber ein extrem filigranes und starker Belastung ausgesetztes mechanisches Uhrwerk.

Mal zum Vergleich:

Eine mechanische Uhr ist eine höchst präzise kleine Maschine, die ganz Erstaunliches leisten muß. So läuft das Werk bei täglichem Gebrauch vom 1. Januar bis zum 31. Dezember pausenlos und "rund um die Uhr". Dabei schwingt die Unruh eines modernen Schweizer Uhrwerkes stündlich 28.800 mal hin und zurück. Würden Sie die Winkelstrecke, die ein beliebiger Punkt auf dem Unruhreif dabei zurücklegt, auf das 16-Zoll-Rad eines PKW übertragen, so kämen Sie etwa auf eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 90 km/h.
Nach 8.760 Betriebsstunden (365 mal 24) ergäbe das eine Strecke von 788.400 Kilometern im Jahr. Dieser Beanspruchung hielte kaum ein Auto stand. Damit Ihre Uhr das schafft, deren Unruhzapfen gerade einmal 0,12 mm mißt (so dünn wie ein Blatt Papier), empfehlen die meisten Uhrmacher eine Überholung der Uhr nach etwa drei Jahren.

Bis dahin werden 756.864.000 Halbschwingungen zusammengekommen sein. Das entspricht nach unserem Beispiel 2.365.200 Kilometern, etwa 60 mal um die Welt - oder drei Reisen zum Mond und zurück.


Ich denke da kann man der Uhr nach 13 Jahren wirklich mal eine Revision gönnen :roll:


:super: :super: :super: :prost: :super: :super: :super:
 
#20
frohlex

frohlex

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Da ist er wieder, der Autovergleich. Und er hinkt immer noch. Oder hat Eure Rolex einen Verbrennungsmotor ?
Nö, aber ein extrem filigranes und starker Belastung ausgesetztes mechanisches Uhrwerk.

Mal zum Vergleich:

Eine mechanische Uhr ist eine höchst präzise kleine Maschine, die ganz Erstaunliches leisten muß. So läuft das Werk bei täglichem Gebrauch vom 1. Januar bis zum 31. Dezember pausenlos und "rund um die Uhr". Dabei schwingt die Unruh eines modernen Schweizer Uhrwerkes stündlich 28.800 mal hin und zurück. Würden Sie die Winkelstrecke, die ein beliebiger Punkt auf dem Unruhreif dabei zurücklegt, auf das 16-Zoll-Rad eines PKW übertragen, so kämen Sie etwa auf eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 90 km/h.
Nach 8.760 Betriebsstunden (365 mal 24) ergäbe das eine Strecke von 788.400 Kilometern im Jahr. Dieser Beanspruchung hielte kaum ein Auto stand. Damit Ihre Uhr das schafft, deren Unruhzapfen gerade einmal 0,12 mm mißt (so dünn wie ein Blatt Papier), empfehlen die meisten Uhrmacher eine Überholung der Uhr nach etwa drei Jahren.

Bis dahin werden 756.864.000 Halbschwingungen zusammengekommen sein. Das entspricht nach unserem Beispiel 2.365.200 Kilometern, etwa 60 mal um die Welt - oder drei Reisen zum Mond und zurück.


Ich denke da kann man der Uhr nach 13 Jahren wirklich mal eine Revision gönnen :roll:
Dem ist kaum noch etwas hinzuzufügen. Es kommt darüber hinaus auch noch auf die Tragegewohnheiten an - lebt die Uhr gefährlich, ist sie häufig Stössen ausgesetzt, ist überhaupt eine Alltagsuhr oder wird sie eher nur Sonntags am Arm getragen. Umso erstaunlicher die Leistungs- und Belastungsfähigkeit dieser kleinen Uhrwerke. Da hat manch eins schon eine Revision verdient :-D .. und rechnet man die 500 Euros mal auf 13 Jahre um ... :roll: , da ist der Schmerz doch erträglich, wenn man wieder ein paar Jahre Ruhe hat und sicher sein kann, das "Baby" läuft wieder schön rund und sieht auch noch gut aus.
 
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