Revision Rolex 16233 und 1665

Diskutiere Revision Rolex 16233 und 1665 im Uhrenwerkstatt Forum im Bereich Uhren-Forum; Guten Tag allerseits, Kurzer Erlebnisbericht: Ich hatte sowohl eine Datejust 16233 als auch eine Sea-Dweller 1665 beim offiziellen...
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tb_a

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Guten Tag allerseits,

Kurzer Erlebnisbericht:
Ich hatte sowohl eine Datejust 16233 als auch eine Sea-Dweller 1665 beim offiziellen Vertragshändler wegen eines Kostenvoranschlages.
Bei der Datejust war die Spirale gebrochen, d.h. sie war tot. Komplette Revision EUR 865,- mit 2 Jahren Rolex-Garantie und Zertifikat. Hat ca. 1 Monat gedauert und sieht jetzt aus und läuft auch wie neu. Finde ich grundsätzlich OK.
Für die Sea-Dweller wollte er knapp EUR 2.000,-, obwohl ich nur eine Feinjustage haben wollte, da mir die Gangabweichung zu groß war. Ich konnte diesen Preis in keinster Weise nachvollziehen, da ich die Uhr seit der letzten Revision, die zwar schon länger zurück liegt, kaum getragen habe. D.h. nach meinem Ermessen kann es da keine Verschleisserscheinungen geben. Diese Uhr habe ich wieder unrepariert zurückgenommen und meinem "normalen" Uhrmacher gegeben. Der macht mir jetzt eine komplette Revision um EUR 600,-, ebenfalls mit anschließender Garantie auf 2 Jahre. Der einzige Unterschied ist, dass es wegen der Beschaffung von Ersatzteilen dieses doch schon älteren und seltenen Modells zu längeren Wartezeiten kommen kann. Allerdings ist es auch eine komplette Vollrevision, da vom langen liegen die Lager verharzt sind. Bei einer Preisersparnis von EUR 1.400,- nehme ich die längere Wartezeit jedoch sehr gerne in Kauf.

lg, Thomas
 
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omega511

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Hallo Thomas,

das waren die zwei Entscheidungen, die ich auch an Deiner Stelle getroffen hätte, alles gut gemacht und weiterhin viel Spass mit den Uhren...

Mit den besten Grüssen
 
Schraubendreher

Schraubendreher

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Hallo Thomas,

hat der Konzi die Reparaturen selbst ausgeführt oder gingen die Uhren zu Rolex?

Bis dann:
der Schraubendreher
 
Tom60

Tom60

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Arbeiten an den 4-stelligen läßt sich Rolex inzwischen richtig gut bezahlen. Ist heute schon ein Ausblick, was in 10-15 Jahren ne Revi bei ner 5-stelligen kosten wird
 
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tb_a

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hat der Konzi die Reparaturen selbst ausgeführt oder gingen die Uhren zu Rolex?
Nachdem binnen 2 Tagen der Kostenvoranschlag erstellt war gehe ich davon aus, dass die Uhren bei der Vertretung in Wien selbst repariert werden.
Früher habe ich meine Rolex Uhren zum Bucherer in Zürich gebracht, der die dann zu Rolex nach Genf weitergeleitet hat. War aber im Falle meiner alten Sea-Dweller beim letzten Mal auch ein Reinfall, da diese Uhr dann schlechter ging als zuvor. Trotz Rechnung und Zertifikat von Rolex/Genf. Deshalb habe ich sie ja kaum mehr getragen. Es war mir allerdings dann auch zu mühselig, deswegen extra nach Zürich zu fliegen um das zu reklamieren.
Daher bin ich jetzt lieber zu Hause geblieben, damit ich ggf. auch mühelos reklamieren kann. Zumindest bei meiner Datejust 16233 ist das nicht nötig, da die jetzt besser geht, wie jemals zuvor. Somit kann ich überhaupt nicht klagen.
Bei meinem nicht-authorisierten Uhrmacher habe ich allerdings auch ein sehr gutes Gefühl, dass der das mit meiner Sea-Dweller wieder hinbekommt, da der laufend alte Rolex restauriert.

lg, Thomas
 
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tb_a

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Arbeiten an den 4-stelligen läßt sich Rolex inzwischen richtig gut bezahlen. Ist heute schon ein Ausblick, was in 10-15 Jahren ne Revi bei ner 5-stelligen kosten wird
Naja, ich glaube das hat weniger mit dem Alter als mit dem heutigen Marktwert der 1665er Sea-Dweller zu tun. Ich wurde auch gefragt, ob ich sie nicht verkaufen möchte. ;-)
 
Bisswunde

Bisswunde

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Oje. Teurer Spaß. Schön wenn die Uhren trotzdem bleiben können und es zu verschmerzen ist.

Abseits des eigentlichen Themas kommen mir so meine Gedanken: Seit ein paar Wochen lese ich mich im Werkstattbereich des Forums ein und lese immer wieder von irren Reparaturen. Selbst wenn eine teure/ technisch geniale und hochwertige Uhr für mich erstrebenswert, irgendwann finanzierbar und mir den Preis dann wert sein sollte - die exorbitanten Kosten für Revisionen hatte ich so krass nicht im Kopf und rücken ihn mir im Moment gerade.

Danke für die klaren Worte über die angefallenen Kosten.

Mario
 
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Nichtsnutz

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Eigentlich unverschämt bei der sd wenn nur am Werk was gemacht werden muss.

Meine Oyster mit 1560er Werk war letztens beim freien Uhrmacher zur Werksrevision. Genau 300€. Bei der o.g. SD dürfte eher weniger gewesen sein, weil seit der letzten Revi wenig getragen.

Gruß Alex
 
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tb_a

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Abseits des eigentlichen Themas kommen mir so meine Gedanken: Seit ein paar Wochen lese ich mich im Werkstattbereich des Forums ein und lese immer wieder von irren Reparaturen. Selbst wenn eine teure/ technisch geniale und hochwertige Uhr für mich erstrebenswert, irgendwann finanzierbar und mir den Preis dann wert sein sollte - die exorbitanten Kosten für Revisionen hatte ich so krass nicht im Kopf und rücken ihn mir im Moment gerade.
Servus Mario,

Naja, alles ist relativ. Die 16233 kostet neu fast 10.000,- Euro. Gebraucht je nach Zustand, allerdings neu durch Rolex Überholt und mit Garantie jedenfalls nicht viel weniger als 5.000,- Euro. Da sind Servicekosten so max. alle 10 Jahre in dieser Höhe zu verschmerzen.
Jedenfalls ist die Wertsteigerung schon enorm und für mich hat es sich auf jeden Fall gelohnt. Die 16233 habe ich vor ca. 15 Jahren gebraucht um 1.900,- Euro gekauft und jetzt beim ersten Service gehabt. Gesamtkosten 2.765,- Euro und Marktwert derzeit mindestens 4.000,- Euro (in dem Zustand).

Bei der alten 1665 Sea-Dweller sind die derzeitigen Marktpreise überhaupt nicht mehr zu fassen: Auf Chrono24 werden die so ab 20K angeboten, teilweise in reparaturbedürftigem Zustand. Ich habe mir die Uhr 1980 um ca. 1.000 Euro neu gekauft und jetzt ist sie zum dritten Mal in Revision, wobei das 2. Mal ja offensichtlich irgendwie unkorrekt war; d.h. ich da scheinbar über den Tisch gezogen wurde. Mein Uhrmacher kann sich jedenfalls nicht vorstellen, dass da irgendwelche Teile getauscht wurden. Soll sie mir inkl. dem jetzigen Service dann so ca. 2.500 Euro gekostet haben. Ein Verkauf wäre jedenfalls äußerst lukrativ.

Es gibt halt wenige vergleichbare Uhren, die derartig wertstabil sind, das muss man bei Rolex auf jeden Fall auch mit berücksichtigen.

lg, Thomas
 
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tb_a

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Eigentlich unverschämt bei der sd wenn nur am Werk was gemacht werden muss.
Meine Oyster mit 1560er Werk war letztens beim freien Uhrmacher zur Werksrevision. Genau 300€. Bei der o.g. SD dürfte eher weniger gewesen sein, weil seit der letzten Revi wenig getragen.
Naja, sehe ich nicht ganz so unverschämt. Es sind schon einige Teile zu tauschen, weil eben das letzte Mal zwar verrechnet aber nicht getauscht wurde. Optisch ist sie allerdings absolut neuwertig, d.h. da braucht nichts getan werden. Wegen der Dichtheit wird allerdings auch sicherheits halber das Glas getauscht, sämtliche Dichtungen sowieso. Ich werde ja sehen, ob es das Wert war. ;-)

lg, Thomas
 
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tb_a

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Und wann zeigst du uns die beiden Schönheiten?
Hier ist meine 16233 noch vor der Revision, schaut jetzt mit neuen Zeigern, neuer Krone und frisch aufpoliert besser aus:

Rolex.jpg

Meine Sea-Dweller ist momentan beim Service und ein vernünftiges Foto habe ich momentan auf die Schnelle nicht gefunden. Hole das aber gerne nach, wenn sie wieder neuwertig funkelt.
Dann zeige ich auch noch gerne meine Oyster Perpetual Ref. 1024 her, d.h. dann gibt's ein aktuelles und besseres Foto von allen meinen 3 verschiedenen Rolex's.

lg, Thomas
 
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Bisswunde

Bisswunde

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Hallo Thomas,

danke für die Erklärung! Dann macht manches einen Sinn. Hatte Uhren bisher nicht als Wertanlage oder gar Spekulationsobjekt (nicht negativ gemeint) wahrgenommen. Meine Uhren verlieren bis auf eine günstg erworbene Stowa ab Kauf an Wert. Egal wieviel ich in Revisionen stecken würde...

Gruß und danke nochmals für die Mühe!

Mario
 
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tb_a

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Hallo Thomas,

danke für die Erklärung! Dann macht manches einen Sinn. Hatte Uhren bisher nicht als Wertanlage oder gar Spekulationsobjekt (nicht negativ gemeint) wahrgenommen. Meine Uhren verlieren bis auf eine günstg erworbene Stowa ab Kauf an Wert. Egal wieviel ich in Revisionen stecken würde...

Gruß und danke nochmals für die Mühe!

Mario
Servus Mario,

Ich sehe das überhaupt nicht negativ. Im Gegenteil. Ich sammle Uhren und habe anfangs auch noch Lehrgeld bezahlt. Mittlerweile habe ich mich auf gewisse Marken beschränkt, die eben maximal wertstabil sind. Für mich ist das tatsächlich auch eine Wertanlage.
Manchmal kaufe ich auch Uhren nur deshalb weil sie extrem günstig zu haben sind. So habe ich z.B. meine einwandfreie alte Rolex Ref. 1024 vor ein paar Jahren um 730,- Euro gekauft. Die werden derzeit bei uns so ab 2.000,- Euro angeboten, in den USA wesentlich teurer.

lg, Thomas
 
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