Revision einer Mark II bei Omega, ernsthaft?!

Diskutiere Revision einer Mark II bei Omega, ernsthaft?! im Vintage-Uhren Forum im Bereich Vintage-Uhren; Liebe Forenmitglieder, mein Vater hat sich vor kurzem eine Mark II als Jahrgangsuhr von 1969 gekauft. Leider war nach wenigen Wochen die...
#1
Alius

Alius

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Liebe Forenmitglieder,

mein Vater hat sich vor kurzem eine Mark II als Jahrgangsuhr von 1969 gekauft. Leider war nach wenigen Wochen die Aufzugsfeder dahin. Deshalb hat er sich entschieden die Uhr zu Omega zu schicken und eine komplette Revision machen zu lassen. Nun kam vor ein paar Tagen die Nachricht, dass Omega weder die Wasserdichtigkeit garantieren könnte, noch das Gehäuse aufarbeitet und auch keine Austauschgehäuse mehr besitzt. Hat jemand die gleichen Erfahrungen gemacht? Der Schliff am Gehäuse war gut, hätte aber noch einen Ticken besser sein können. Für 750 Euro finde ich es dann schon sehr happig, wenn man die Uhr "nur" revidiert und das Band etwas aufbereitet. Kenne es von Omega eigentlich, dass sie sogar Uhren mit Formwerk wie neu hinbekommen.

Freue mich über Eure Erfahrungen.

Beste Grüße,
Christian
 
#2
Weckerfreund

Weckerfreund

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Hallo,

tja, das ist dann wohl so. Waren denn die Zeiger auch mit ersetzt worden? Für eine Revision des Werkes incl. Aufzugsfeder (das wird bei der Revision bei Omega glaube ich immer gemacht, egal ob kaputt oder nicht) wäre Euro 750,- schon ambitioniert.

Andererseits ist die Firma Omega ja keine gemeinnützige Organisation, sondern eine Swatch-Tochter mit Gewinnerzielungsabsicht. Beim Verkauf der Uhren wird so mit 200% kalkuliert , also bei der Revision effektiver "Preis/Lohn" Euro 250,- plus 200% = Euro 750,-

Passt also, völlig normal. Außerdem gewährt Omega auf die Uhr dann noch Garantie und man kann bei einem etwaigen Verkauf (ist wahrscheinlich nicht gewünscht, da Jahrgangsuhr) auf die originale Revision verweisen.

Wenn man es beim "normalen" Uhrmacher machen lässt, wären eher die Euro 250,- realistisch. Es kommt aber auf den Ersatzteilbedarf an.

Dass Omega kein Tauschgehäuse mehr auf Lager hat, ist bei einer 50 Jahre alten Uhr verständlich.

ich würde mich über die Uhr freuen und fertig. Zeig doch mal Bilder vorher - nachher.

Viele Grüße

Andreas
 
#3
BSBV

BSBV

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Moin,
€ 750,00 für ne Revi geht schon in Ordnung, und eine Uhr aus 1969 muss, in meinen Augen, nicht unbedingt wasserdicht sein.
Gehäuseaufarbeitung wird überbewertet, solange keine tiefen Kratzer im Gehäuse sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
#4
Alius

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Da frage ich mich aber wieso ein freier Uhrmacher meine Professional von 69 wasserdicht bekommt. Bei 750 gehe ich schon davon aus, dass sowas mit dabei ist. Zudem wird die Gehäuseaufarbeitunt auf der Internetseite von Omega angesprochen.
 
#6
SwissMe

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Die Speedmaster ist ohnehin kein Diver. Hatte eine 0014er bei Omega, waren glaub ich 850,-

Bei dieser haben sie auch das Gehäuse nicht aufbereitet bzw. Nur minimalst. Hat mich anfangs geärgert, jetzt ist's mir eigentlich egal :)

Nochmal schick ich glaube ich aber nicht zu Omega. Da gibt's Uhrmacher, die machen den Job genauso gut.

Beim Tauschgehäuse könnte man ja eh nicht mehr ganz dann von Jahrgangsuhr reden, oder?

Bilder würden mich auch freuen :)

Liebe Grüße
Mario
 
#8
zeitansage

zeitansage

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Generell kann Omega die Mark Gehäuse sehr gut aufarbeiten (bestimmte andere Uhrmacher aber auch).

Möglicherweise tun sie das aber nicht, wenn zu viel Material bei früheren Aufarbeitungen verloren gegangen ist. Das kann man nämlich nicht beliebig oft machen.

Dazu müsste man Bilder sehen... besonders von den Anstößen.
 
#10
sigi

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Wenn man es beim "normalen" Uhrmacher machen lässt, wären eher die Euro 250,- realistisch. Es kommt aber auf den Ersatzteilbedarf an.
Wie du schon schreibst kommt es auf den Ersatzteilbedarf an.
Ich fange Mal das rechnen an
Revision mechanischer Chronograph bei freiem Uhrmacher ca. 150€.
Dann die Ersatzteile die standartmäßig bei Omega includiert sind:
Uhrenglas (liegt bei der Mark II glaub ich aktuell schon bei 150-200€, die Preise haben ordentlich zugelegt)
Zeiger, Drücker, Krone, Dichtungen, Aufzugsfeder und sämtliche notwendige Teile für das Werk.
Wenn ein freier Uhrmacher Zugriff auf die Teile hat schätze ich das wenn er alles ersetzt ca. 400€ aufwärts für Teile dazukommen.
Zur Werksrevi und den Teilen kommt noch die Gehäuse- und Bandaufaufrbeitung.
Also nochmal ca. 100€.
In Summe ca. 650€ aufwärts.
Insofern ist der Preis der Revi von Omega nicht astronomisch hoch.
Für Vintagefans die gerne einzelne Sachen nicht mitgemacht bekommen wollen ist es natürlich ungünstig das dann der Preis fix bleibt und sich nicht reduziert.

Der Passus keine Gewähr auf Wasserdichtigkeit ist meiner Meinung nach eine Absicherung von Omega vor Ausführung der Arbeiten falls es Probleme gibt.

Wurde denn die Revi bei Omega durchgeführt und war ein Prüfprotokoll dabei auf dem festgehalten wurde das die Uhr nicht dicht ist?
 
#11
mini

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Revisionsrechnung mit Gehäuseaufarbeitung MK II von Robin Israel (2015):
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Vorher:
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Nachher:
D8173DF8-2D16-42EA-96D3-C4EF2B3D0F3D.jpeg

Ohne den grosszügigen Rabatt wäre die Revi knapp hundert € teurer als Deine geworden.
Wenn die Posten nahezu identisch wären, könnte ich keine Abzocke von Omega erkennen.
Robins Preise sind auf jeden Fall reell.

Gruss
Mathias
 
#12
sigi

sigi

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Ich glaube deine Revi ist schon etwas her. Robin hatte seine Preise auf die damaligen von Omega begrenzt. Omega hat mittlerweile angezogen.
@TS, mach dir Gedanken wie wichtig die Wasserdichtigkeit ist.
Wenn das kein unbedingtes Muss ist würde ich nur eine Werksrevision machen lassen.
Robin Israel ist immer eine erstklassige Adresse :super:
 
#14
SwissMe

SwissMe

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Naja, stimmt der Vergleich hier? Restauration vs Revision...

Die Racing war mehr drüben als herüben, ist aber wirklich top geworden - bist du depat!

Die vom TS kann/muss sanft aufbereitet weden. Ohne Glastausch und normaler Revision hab ich sowas um ca 400,- bekommen, vor knapp einem Jahr.

Eine Pie Pan Revi inkl Glas UND Rechnung ;) um etwas über 200,-

Wem es wert ist, und keine vertrauenswürdige Alternative kennt geht zu Omega - auch nicht schlecht. Nur vorher klären, wenn gewünscht, dass Zeiger, Ziffernblatt, etc bleiben sollen.

Bin schon auf das Ergebnis gespannt, und von der Racing lieber @mini noch immer überwältigt :)
 
#15
Alius

Alius

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Ein Zifferblatttausch wurde angeboten, wird aber nicht gemacht. Deshalb finde ich es doch recht happig mit den 750 Euro, da die Aufzugsfeder keine 50 Euro kostet. Ich frage mich nur wo die ganzen Austauschgehäuse für die Premoons und alten Seamaster 300 herkommen, Omega dann aber keine für eine Mark II hat. Die fehlende Wasserdichtigkeit könnte ich noch nachvollziehen. Dass das Gehäuse nicht aufgearbeitet wird finde ich allerdings störend.
 
#16
copan

copan

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Ja, schöne Aufarbeitung der Racing.
Bis auf den falschen Stundenzeiger, der sollte genauso dick sein wie der Minutenzeiger.
 
#18
copan

copan

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Die MkII wurde so nicht ausgeliefert. Das zeigen auch alte Werbebilder.

Ich muss mich korrigieren, Du hast wohl recht, die Racing gab es auch, aber nicht nur, mit dickem Stundenzeiger.



(c) Pinterest
https://www.pinterest.de/cmyk2112/
 
#20
copan

copan

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Natürlich ist da keine Racing.
Ich hatte dort noch etwas nachgetragen, dabei hätte ich das Bild löschen sollen
 
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