Review: Tissot Luxury Automatic Chronometer

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marfil

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Hallo,

da die Uhr, bzw. deren neues ETA-Kaliber schon für einige Aufregung hier im Forum sorgte, hier mal das zugehörige Review von meiner Seite:

(und ja...es kommen auch noch gscheitere Fotos, als die im Anhang...-))









Zeiteisen Review: Tissot Luxury Automatic


Einleitung:

In diesem Jahr feiert der traditionsreiche Hersteller Tissot sein 160jähriges Jubiläum. Anlass genug, um mehrere feine Modelle auf den Markt zu bringen, die die Kompetenz des Herstellers- und auch die Vormachtstellung in der Preisklasse unter 1000,- Euro, deutlich unterstreichen.

Eines der interessantesten Modelle, die Tissot Luxury Automatic, kommt hier in der Chronometerausführung ins Testprogramm.

Nicht nur, dass diese neue Uhrenlinie über ein ausgesprochen formschönes und aufwändig verarbeitetes Gehäuse verfügt, nein, es kommt auch noch ein in Zusammenarbeit von Tissot und ETA neu entwickeltes Uhrwerk zum Einsatz, das Powermatic 80.

Wie im Namen bereits angedeutet, verfügt dieses Uhrwerk über eine Gangreserve von 80 Stunden, was in der Preisklasse (neben weiteren Details, auf die ich im Kapitel Uhrwerk näher eingehen werde) ein einzigartiges Feature darstellt.



Das Gehäuse:

Ein klassisch rundes Edelstahlgehäuse aus 316L bildet die adäquate Verpackung für das Powermatic Uhrwerk.

Wer die Uhr zum ersten Mal in die Hand nimmt, ist wirklich erstaunt über die Qualität der Verarbeitung, die in dieser Preisklasse möglich ist. Zumindest dann, wenn ein Großkonzern Rückendeckung bietet.

Nicht nur die Ausführung der Polituren und Schliffe, auch der Gehäuseaufbau selbst haben schon Oberklasse-Niveau.
So besteht der Mittelteil des Gehäuses aus einem runden Körper mit einem eingeschliffenen, dreidimensionalen Kettenmuster, das zusätzlich perlgestrahlt ist und so den mattierten Kontrast zu den aufgesetzten Hörnern, der polierten Lünette und dem ebenso polierten Stahlboden mit Sichtglas setzt.

Neben der tollen Optik hat diese Konstruktion leider den Nachteil, nicht besonders druckfest zu sein. Tissot gibt 5bar an, was für den Einsatz als Dresswatch aber vollkommen ausreichend ist.

Die Hörner sind seitlich und oben gebürstet und mit einer polierten Kontrastkante versehen.

Etwas zu klein geraten ist die Aufzugskrone. Das Aufziehen selbst gestaltet sich so etwas fummelig. Glücklicherweise ist deren Betätigung Dank der langen Gangreserve selten nötig.

Mit 41mm Durchmesser und einer Höhe von knapp 10mm empfiehlt sich diese Uhr als unauffälliger Begleiter zu jeder Gelegenheit. Auch das Gewicht von etwa 160 Gramm mit Stahlband hält sich in angenehmen Grenzen.



Zifferblatt/Zeiger:

Ein weiteres Highlight dieser Uhr ist das dreidimensionale Zifferblatt, das stark an das Design einer (vielfach teureren) Uhr einer anderen Konzernmarke erinnert.

Die aufgesetzten Stundenindizes scheinen einen mattierten Zierkreis innerhalb der Minuterie festzuhalten und teilweise in diesem zu versinken- ein wirklich schönes Designelement. Innerhalb dieses Kreises ist das Zifferblatt zur Gänze mit einer feinen Sandstruktur versehen, die auch den Untergrund für die ganz aussen liegende Minuterie bildet.

Polierte Stahlzeiger in optimaler Länge zeigen, je nach Lichtverhältnis, gut bis sehr gut ablesbar, die jeweilige Zeit an.

Auf Leuchtmasse wurde zur Gänze verzichtet, was bei dieser Uhrengattung stilistisch eher ein Vor- denn ein Nachteil ist.

Die Beschriftungen halten sich in Grenzen und stören so den eleganten Eindruck des Blattes wenig.

Bei der 3 befindet sich noch das schön abgesetzte Datumsfenster.

Abgedeckt wird das Ensemble von einem planen, einseitig entspiegelten Saphirglas.


Das Uhrwerk:
(Tissot Powermatic/ETA C07.XXX)

Natürlich gilt unser Interesse vorrangig diesem neuen ETA-Kaliber. Hier wurden einige Details umgesetzt, die nicht nur in dieser Preisklasse einmalig sind- und so einer genaueren Betrachtung bedürfen.

Als Basiskaliber diente das ETA 2824. Ein bewährtes, zuverlässiges Uhrwerk, das in modifizierter Form sogar einen Chronometriebewerb im Vorjahr für sich entscheiden konnte. Dieses millionenfach bewährte Uhrwerk wurde für den Einsatz in dieser Uhr so umfangreich überarbeitet, dass man von einem gänzlich neuen Werk sprechen muss.

Die Gangreserve wurde gegenüber dem Ursprungswerk mehr als verdoppelt, die Hemmung völlig neu gestaltet, das Räderwerk entsprechend angepasst. Es blieb also kein Stein auf dem anderen.

Gerade, wenn sich die ETA anschickt, ein neues Kaliber am Markt zu präsentieren, werden viele Uhrenliebhaber hellhörig, gab es doch auch schon nicht so tolle Neuentwicklungen.

Hier haben Tissot und ETA aber tatsächlich in die Vollen gegriffen und ein Uhrwerk realisiert, das in dieser Preisklasse absolut einmalige Eigenschaften aufweist.

Die Gangreserve wurde durch ein geändertes Federhaus und eine reduzierte Frequenz auf 3Hz realisiert. Das ist an sich keine große Kunst- und wird auch von anderen Herstellern so praktiziert.

Eine Kunst ist es jedoch, das Gangverhalten über die gesamte Gangreserve stabil zu halten.

Durch die zwangsläufig nachlassende Federspannung im Ablauf über diesen langen Zeitraum kommt es typischerweise bei solchen Werken zu stark variierenden Gangverhalten. Deshalb bedienen sich manche Manufakturen eines „Tricks“- und kombinieren mehrere Federhäuser miteinander, die sich kräftemäßig gegenseitig kompensieren. Dadurch wird das Werk aber entsprechend groß, teuer und deutlich schwieriger zu warten.

Tissot, respektive die ETA, haben hier jedoch ganze Arbeit geleistet. Selbst unmittelbar vor Ablauf der Gangreserve (nach gut 80 Stunden!!) glänzt das Werk mit Werten, die manch teurem Manufakturkaliber zur Ehre gereichen würde.

Vor allem die Abstimmung der Regulierung auf das Verhalten der Aufzugsfeder ist erstaunlich gut gelungen.

Während bei Vollaufzug Werte von minus 1 bis minus 3 Sekunden einen minimalen Nachlauf zeigen, legt das Werk innerhalb der Gangreserve kontinuierlich an Geschwindigkeit zu, um nach 80 Stunden Werte zwischen +3 und +7 Sekunden zu erreichen.

So ergibt sich für den Träger ein sich selbständig kompensierendes Laufverhalten nahezu ohne Abweichung in der Praxis.

Dieses Verhalten zeigt auch, dass Nivarox hier wohl eine erstklassige Feder entwickelt hat.

Am anderen Ende des Räderwerks kommt die neue, rückerlose, Hemmung zum Einsatz.

Wie schon erwähnt, wurde zu Gunsten der Gangreserve die Frequenz auf 3 Hz (statt 4Hz) gesenkt. Dies hat einerseits einen deutlich geringeren Kraftbedarf zur Folge, andererseits reduziert sich so auch der Verschleiss der Komponenten, ohne an Genauigkeit zu verlieren.

Die Feinregulierung erfolgt in der hier getesteten Chronometerversion über Schrauben, die direkt in einer Führung innerhalb der Speichen des Unruhreifs angebracht sind. Diese Aufnahme erlaubt einen sehr weiten Verstellbereich, der deutlich über jenem von Schrauben im äusseren Unruhreif liegt. Durch einen einseitig gekürzten Schraubenkopf lassen sich sogar noch Feinstkorrekturen vornehmen.

Am Handgelenk läuft die Uhr demgemäß nahezu ohne sichtbare Abweichung über eine Woche Tragedauer.

Entsprechend wird auch die Chronometernorm tatsächlich eingehalten.

Die industrielle Finissage mit Zierschliffen auf Rotor, Unruhkloben und Brücken sowie vereinzelt geschwärzten Schrauben runden den äusserst positiven Gesamteindruck ab.


Das Band:

Auch hier hat Tissot nicht wirklich gespart.

Das formschöne, mehrteilige Stahlgliederband passt hervorragend zur Uhr. Auch der Tragekomfort ist sehr gut, wenngleich die Kanten der Unterseite etwas besser abgerundet sein könnten. Aber auch so liegt die Uhr gut am Arm, der Komfort wird nicht beeinträchtigt.

Als Verschluss kommt hier eine massive, schön gearbeitete Schmetterlings-Faltschließe mit einwandfreier Bedienung und sicherer Funktion zum Einsatz.

Einzig die durchgehende Breite und fehlende Feineinstellung könnte man dem Band ankreiden.


Fazit:

Getreu einer bekannten Fernsehwerbung kommt hier der Spruch: „Irgendwo muss doch ein Haken sein...“.

Tja. Wie in dieser Werbung auch findet sich keiner. Das Werk ist top, die Verarbeitung nicht zu beanstanden, tolles Design, hoher Nutzwert....und das zu einem Preis, der gerade in Zeiten wie diesen, wo Luxusgüter ständig teurer werden, nur so staunen lässt.

Für die Konkurrenz heißt es jedenfalls, sich warm anzuziehen, denn es ist zu erwarten, dass dieses Modell nur die Spitze des Eisberges ist, der auf den Markt zukommt.

Den Konsumenten kann es jedenfalls Recht sein.

Hut ab, Tissot!


Zeiteisen Wertung:

Preis/Leistung: +++++++
Uhrwerk: +++++
Gangergebnisse: +++++
Gehäuse: ++++
Band: ++++

Summe: 25 Punkte (hervorragend)
 
arbor

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Vielen Dank für den sehr interessanten Beitrag. Die erhöhte Gangreserve halte ich für eine sehr nützliche Modifikation, das klassische Design finde ich auch ansprechend (besonders die Schwarze ist schick... bis auf die weiße Datumsscheibe) und den Preis erachte ich als vernünftig. Schade finde ich aber, dass für die erhöhte Gangreserve die Frequenz leiden musste, und den Powermatic 80 Aufdruck hätte man sich meiner Meinung nach auch sparen können.

Grüße aus Berlin
 
marfil

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Die niedrige Frequenz ist technisch kein Nachteil. 3 bis 4 Hz sind das technische Optimum bei Hemmungen dieser Art. Wichtig ist ein gleichmäßiger Ablauf- und der ist hier gegeben.
 
arbor

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Aber der Sekundenzeiger gleitet dann nicht mehr so schön :D
Nein hast schon recht, bisher hatte ich angenommen, dass mit erhöhter Frequenz der Gang stabiler wird, dafür aber der Materialverschleiß höher ist. Nachdem ich jetzt einen anderen Faden überflogen habe, merke ich, dass da bei mir wohl noch Nachhohlbedarf besteht. Der Materialverschleiß scheint marginal zu sein (laut einiger Uhrmacher) und was die Gangstabilität angeht...da scheint es zumindest Diskussionsbedarf zu geben. Würdest du denn auch der Behauptung widersprechen, dass eine höhere Frequenz die Beeinflussung durch äußere Erschütterungen vermindert? Und welche Rolle spielt die Hemmung, warum ist es bei dieser Hemmung egal, ob 3 oder 4 Hz?

Besten Dank;-)
 
D

Don Draper

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Schöne Uhr, die richtig beim Juwelier im Schaufenster positioniert und beim Gespräch umworben, bestimmt weggehen wird wie warme Semmeln.

Die 80H Gangreserve dürften in dem Preisbereich ja ein klares Alleinstellungsmerkmal sein, oder?
 
marfil

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Theoretisch koennen hochfrequent schwingende Hemmungen bei Erschuetterungen stabiler sein, das stimmt. Praktisch sind die Unterschiede u vernachlaessigen....jedenfalls zwischen 3und 5Hz.

Hinsichtlich Genauigkeit ist die Systemabstimmung der entscheidende Faktor, also vor allem eine gleichmaessige Amplitude. Ob die Frequenz dann 1Hz oder 100Hz sind ist eher egal.

Ein Paradebeispiel dafuer sind Praezisionspendeluhren, oder auch die JLC Atmos, mit einer Schwingung pro Minute!!

Im Versuch und auch rechnerisch wurde in den 1960ern bewiesen (sowohl in Japan als auch der Schweiz), dass bei Kleinhren eine Frequenz von 3 bis 4 Hz das Optimum fuer Praezisionswerke darstellt.

Da ich gead mit dem ipad tippe, fuehre ich das bei Bedarf spaeter genauer aus.

--- Nachträglich hinzugefügt ---

Schöne Uhr, die richtig beim Juwelier im Schaufenster positioniert und beim Gespräch umworben, bestimmt weggehen wird wie warme Semmeln.

Die 80H Gangreserve dürften in dem Preisbereich ja ein klares Alleinstellungsmerkmal sein, oder?
Die Uhr gehoert aktuell zu den Topsellern in diesem Bereich von Tissot.

Nicht nur die 80 Stunden sind ein Alleinstellungsmerkmal....
 
uhr_leiwand

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Was Du Dir immer antust, Martin! :klatsch: :klatsch:

Interessante Uhr und sehr tiefgreifende Analyse! DANKE!! :super:
 
arbor

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Danke für die schnelle Antwort:-D
Jetzt bleibt nur die Frage, ob Schnellschwinger wie das El Primero technische Raffinesse ohne relevanten praktischen Nutzen sind?! Oder besitzt dieses Werk Eigenschaften, die gegenüber dem 2824, eine höhere Frequenz für einen stabileren Gang nutzbar machen? Ich hoffe, dass ist nicht allzu sehr off-topic.
 
marfil

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OT:

Ob man einen Schnellschwinger jetzt als Gimmick einstufen möchte, oder nicht, ist wohl eine Frage des persönlichen Empfindens.

Uhren, wie die Zenith EP wurden vor über 40 Jahren entwickelt- und die Frequenz von 5 Hz war damals wie heute ein nettes Extra.

Ich bin kein echter Freund von Schnellschwingern- jedenfalls dann nicht, wenn sie nicht über eine entsprechend modifizierte Hemmung verfügen. Ein schönes Beispiel für eine optimierte Hemmung findet sich bei Breguet (10 Hz), wo ein Silizium-Ankerrad für die notwendige Leistungsfähigkeit sorgt.



Einen ähnlichen Weg geht Seiko bei den Schnellschwingern, wo Anker und Ankerrad in Liga-Technik in skelettierter Form zum Einsatz kommen.


(copyright by Seiko).

Unmodifizierte Schnellschwinger sind in meinen Augen eher ein Nachteil (Verschleiss und höherer Wartungsaufwand). Auch Zenith hatte viele Jahre mit Problemen zu kämpfen.

OT off....


So und anbei noch ein paar Pix der Uhr.....





 
mecaline

mecaline

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Vielen Dank für den Review. Also mich lässt die Uhr irgendwie nicht mehr los ;-) Der Blick in die Uhrenbox wird immer kritischer ...

Gibt es die Uhr eigentlich auch als Nicht-Chronometer? Wie ist da der Preisunterschied?

Und wie sieht es eigentlich mit einer nachträglichen Regulierung aus? Bekommt so was der Standard-Uhrmacher heutzutage überhaupt noch hin? (Bei meinem Tissot-Konzi habe ich da keine Bedenken, da reguliert der Seniorchef im Hinterzimmer noch. Und der kann das ;-) )

Die "Standard"-Version hatte doch die Stellschrauben aussen am Unruhering, oder?
 
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hass67

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Die Uhr hat mir auch gleich gefallen und Dein Test macht es nicht einfacher.

Ich finde gerade auch das Gehäuse wunderschön.

Ich bin aber schon gespannt, was Thomas_G zu Deinem Test sagt. ;-)
 
marfil

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@all

Danke!

@mecaline

Ja, es gibt auch eine "normale" Version, die ist rund 200,- billiger. Es gibt auch Versionen mit Diamanten, die sind rund 200,- teurer....

Ich würde mich aber bei einem UVP von 850,- jedenfalls für die Chronometerversion entscheiden.

Im Alltag trägt sich die Uhr sehr angenehm (trage sie gerade). Das Gangverhalten ist wirklich ausgesprochen gut.

Regulieren sollte für einen Uhrmacher keine all zu große Herausforderung sein- für Tissot Konzis mit Uhrmacher sowieso nicht.

--- Nachträglich hinzugefügt ---

Ich bin aber schon gespannt, was Thomas_G zu Deinem Test sagt. ;-)
Wahrscheinlich nix Gutes...:D...
 
eretmodus

eretmodus

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Danke für die Vorstellung :super:

Bereits die Preview sorgte ja schon für einige Diskussionen.

Hoffe sie in den nächsten Tagen einmal live begutachten zu können.

2 Fragen noch, bleibt sie bei dir und ist das Metallband 3 oder 5 gliedrig ?
 
r-winter

r-winter

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Schöne Uhr :super: - die durch diese tolle Preview noch zusätzlich an Reiz für mich gewinnt.
Leider hat sie mein Konzi noch nicht, wird aber nicht mehr lange dauern.

Doch wie schon gesagt, wenn eine, dann die T086.408.22.036.00 (Bi-Color mit Steinchen)! :D
 
eretmodus

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So, zurück aus der Stadt.

Leider hat der Stammkonzi noch keine, konnte lediglich bei einem anderen Konzi die Damenversion in Augenschein nehmen. Machte einen guten Eindruck, ist aber leider viel zu klein.
 
Fireship

Fireship

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Ich hatte sie gerade am Arm (bei Christ). Allerdings die Normalversion, Chronometer war nicht da. Gefällt mir ausgesprochen gut und kommt damit schonmal auf die Liste ganz oben!
 
hass67

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Schöne Uhr :super: - die durch diese tolle Preview noch zusätzlich an Reiz für mich gewinnt.
Leider hat sie mein Konzi noch nicht, wird aber nicht mehr lange dauern.

Doch wie schon gesagt, wenn eine, dann die T086.408.22.036.00 (Bi-Color mit Steinchen)! :D
Da sind wir uns einig. Ich finde auch die Bi-Color-Modelle am schönsten und bei der Uhr könnte ich mich sogar mit ein wenig bling-bling anfreunden.
 
falko

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Eine wirklich schöne Uhr! Bei der äusseren Gestaltung kann ich lediglich die fehlende Leuchtmasse bemängeln. Das Werk sieht auch interessant aus. Mir erschliesst sich der Sinn von 80 Stunden Gangreserve zwar nicht, aber es macht sich in der Werbung bestimmt gut. 4 Hz wären mir lieber gewesen, schon wegen des ruhigeren Laufes des Sekundenzeigers. Die rückerlose Regulierung bringt bestimmt eine längere Gangkonstanz. Die Probleme fangen erst an, wenn das Werk nachreguliert werden muss, was sicher öfter auch direkt nach dem Kauf der Fall sein wird. Insgesamt aber eine tolle Uhr in einem durchaus angenehmen Preisbereich.
 
chefkacz

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Oh ja, diese Tissot hat mir auch schon von Anfang an gefallen, leider wird sie niemals mir gehören, da hier gleich zwei absolute K.O. - Kriterien auftreten. Das schlimmere der beiden sind die 3Hz. Ich liebe einfach den fliessenden Sekundenzeiger viel zu sehr, als dass ich hier Kompromisse machen könnte und das zweite ist der Aufdruck "Powermatic" - finde ich absolut mißglückt. Schade eigentlich. Sonst wäre dies ein sehr heißer Kandidat gewesen... :-(
 
marfil

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Danke für die Vorstellung :super:

2 Fragen noch, bleibt sie bei dir und ist das Metallband 3 oder 5 gliedrig ?
Danke!

Das Band ist eingliedrig (ich dachte...bis zum Zerlegen...das es dreiteilig wäre). Der Text wird im Original noch geändert. Und ja...die Uhr bleibt für einen Dauertest in der Redaktion. Wenn ETA ein neues Werk auf den Markt bringt, so interessiert es doch (mich jedenfalls), wie sich das gute Stück auf längere Sicht verhält. Noch bin ich sehr angetan..;-)
 
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