Quietschende bremse beim Auto - brauche Rat von Mechanikern im Forum!

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Hi ihrse,

ich habe ein Problem, bei dem ich gerne mal einen Rat von einem automobilmechanisch versierten Forenkollegen hätte. Folgendes:

In der Familie gibt es jetzt zeitgleich zwei Autos, die ein fieses Bremsenquietschen vorne links haben. Beide Autos werden von verschiedenen Leuten gefahren und haben bis auf das Quietschen keinerlei Gemeinsamkeiten. Auto 1: Ford Fiesta Bj. '08, 39tkm, Bremsklötze ca. 5tkm alt. Auto 2: Peugeot 206, ca. 10j. alt, 135tkm, komplette Vorderradbremse ca. 1j. alt. Beide Autos haben das selbe Fehlerbild:
Je nach Lenkeinschlag (richtungsbedingt) ertönt ein dünnes pfeifen (Fiesta) bzw. ein durchaus kräftiges Quietschen (206). In die andere Lenkrichtung ist es dann jeweils nicht so penetrant. Beide Autos fahren ganz normal, die bremse ist in ihrer Funktion nicht eingeschränkt. Sobald man während dem Quietschen die Bremse auch nur minimal betätigt, ist Stille. ich denke, die Zuordnung zur Bremse ist in beiden Fällen eindeutig.

Bei beiden Autos habe ich die Bremsen schon neu mit Kupferpaste abgeschmiert. bremssattel gelöst, Beläge raus. Alles per Drahtbürste grob gesäubert. Sowohl die Führungsstifte des Bremssattels als auch die Auflagepunkte der Beläge mit Kupferpaste abgeschmiert, zum Sichergehen auch noch die "vorderen" Kanten der Beläge mit ner groben Feile gebrochen. Beide Autos bremsen einwandfrei. Bei beiden Autos war nach dieser Behandlung für die ersten Kilometer Ruhe, aber inzwischen quietschen beide Autos wieder. Zwar nicht mehr so laut wie vorher, aber trotzdem andauernd bei passendem Lenkeinschlag.

Ein Werkstattbesuch kommt nicht (mehr) in Frage. Dort wollte man pro Auto die komplette Bremse, also Scheiben und Beläge, tauschen. Zwar sind bei beiden Autos die Bremsen samt Belägen noch top in Schuss da wenig gefahren, aber das wollte man nicht berücksichtigen.

Das ist natürlich kein Zustand. Ich bin zwar handwerklich in der lage und habe entsprechende Möglichkeiten, die kompletten bremsen hier nochmal auseinanderzunehmen. Allerdings wüßte ich nicht was ich noch machen könnte, außer die Auflageflächen abzuschmieren und die Führungsstifte zu reinigen und abzuschmieren. Die Scheibenauflagen sind sauber, ncihts ist verkantet. und ich weigere mich zu glauben, daß tatsächlich bei zwei Autos gleichzeitig an tadellosen Bremsen irgendwas derart unbrauchbar ist, daß man diese ohne einen kompletten Tausch der Teile nicht ruhig bekommt.

Wer kann mir da diagnosetechnisch auf die Sprünge helfen?
 
Sectorfan

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Kupferpaste ist zwar gut, in manchen Fällen aber nicht ausreichend, nachdem Du alle Teile mit Bremsen- b.z.w Kaltreiniger gesäubert hast (z.B. Liqui Moly Bremsenreiniger) solltest Du die Rückseiten der Bremsbeläge, beide Seiten der Zwischenbleche (falls vorhanden) und die Andruckflächen der Bremszylinder (b.z.w Zangen auf der gegenüberliegenden Seite, falls vorhanden) hiermit Liqui Moly Bremsen-Anti-Quietsch-Paste einschmieren, dass quitschen kommt nur durch die Übertragung auf Fahrwerksteile zustande und hier muß dementsprechend der Weg unterbrochen werden.
 
SpeedCat

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Hmm, an einem Auto hab ich statt der Kupferpaste eine entsprechende Paste genommen, die auch bei Audi in Vertragswerkstätten zum Einsatz kommt. Das Resultat war das selbe.

Meinst Du, da macht das Zeug hier einen derart großen Unterschied, daß sich das lohnt nochmal extra damit zu schmieren? Wenn ja, kriegt man das bei ATU? Das ist hier nämlich gleich um die Ecke. :D
 
Sectorfan

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Wenn die von mir geschilderte Vorgehensweise nicht helfen sollte, gibt es eigentlich nur noch zwei Möglichkeiten, es liegt an den Bremsbelägen selber ("verglast" oder ungeeignet) oder es kommt nicht von der Bremse selbst, was mich etwas stutzig macht, ist das "richtungsbedingte" quietschen, da würde ich eher in Richtung Servopumpe suchen, ist aber per Ferndiagnose nicht so einfach.
Die Paste sollte es bei ATU geben, die führen ja meist das LM Programm vom Motoröl bis zum Molybdänfett.
 
Mapkyc

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Hallo Speedcat, zwar bin ich kein Mechaniker, jedoch langjähriger Autofahrer. Nach zweimaligem Lesen des Startposts beschäftigen mich 2 Gedanken. Der erste: Kann möglicherweise Feuchtigkeit in irgendeiner Form eine Rolle spielen ? (Kondenswasser oder eine andere Form von "Wasserbefall") Der 2 Gedanke: Wie verhält sich eines deiner Autos nach 50 bis 100 km Landstrasse, wenn Motor und Bremsen zweifelsfrei "warm" sind und jede Menge Luft durch den Motorraum geströmt ist ? Gibt es dann eine Veränderung in der "Bremsakustik" ? - Alternativ vielleicht mal 3 Tage hintereinander mindestens 50 km Landstraße fahren. Könnte sein, daß das Problem sich von selbst auflöst weil deine Autos einfach zu wenig bewegt werden. Deine Fahrzeuge sind ja eigentlich in einem technisch guten Zustand. - Wünsche viel Glück !
 
Sectorfan

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....Kann möglicherweise Feuchtigkeit in irgendeiner Form eine Rolle spielen....
Normalerweise setzt sich bei Feuchtigkeit nur leichter Rost auf der Bremsscheibe ab, das quietscht nur kurz und ist nach zwei, dreimal bremsen weg, das "klassische" Bremsenquietschen ist beim "normalen" bremsen stärker zu hören, tritt man aber etwas kräftiger auf's Bremspedal ist es meist kaum zu hören.
 
Mapkyc

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Ok Sectorfan, das will ich nicht bestreiten. - Einen Gedanken habe ich noch: Hast du Bremsbeläge in Erstausrüsterqualität oder welche vom "No Name" Hersteller ? Ich persönlich investiere immer in Beläge, die vom Hersteller empfohlen werden. (In meinem Fall ATE Beläge für VW Golf, bin damit immer gut gefahren und habe kein Problem mit quietschender Bremse) Allerdings bin ich auch Vielfahrer. Ich fahre regelmäßig lange Strecken.
 
SpeedCat

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Danke für eure Gedanken. Vielleicht habe ich ja wirklich was übersehen und wir kommen auf diese Art drauf. :)

Der Reihe nach:
Die Bremsbeläge sind bei beiden Autos jeweils die Originalteile des Herstellers. Wenigstens der Peugeot wird derart defensiv bewegt, daß ich hier ein Verglasen definitiv ausschließen würde... Da ich alle Beläge auch selbst in der Hand hatte und angeschaut habe, denke ich auch beim Ford kann ich das recht sicher ausschließen. Die Servopumpe(n) sinds definitiv auch nicht. Erstens vom Geräusch her nicht, zweitens kann man die Geräuschentwicklung eindeutig auf die Bremse zurückführen. Sobald man bremst, auch in Kurven, ist sofort Funkstille. Also eigentlich dann, wenn durch Druck die Beläge nicht mehr vibrieren können.
Ob Feuchtigkeit eine Rolle spielen kann weiß ich nicht, kann mir da jedoch eigentlich nichts vorstellen. Die verwendeten Pasten zur Geräuschvermeidung sind beide wasserfest und witterungsbeständig, außerdem ja auch noch frisch aufgetragen.
An der Fahrstrecke liegts auch nicht. Sofort vom Losfahren an ist Fiep. Auch bei längerer Fahrstrecke ändert sich das geräusch nicht.

Prinzipiell passt alles haargenau zu einer nicht sorgfältig abgeschmierten Bremse, die durch Vibration eben ein typisches Bremsenquietschen verursacht, sobald bei einem minimalen Lenkeinschlg ein Kontakt zwischen Belägen und Scheibe hergestellt wird. Es will mir nur nicht in den Schädel, warum ich das nicht mit der oben geschilderten, "normalen" Prozedur nicht beseitigt bekomme. Als hätte ich irgendwas bestimmtes vergessen... Aber ich komm einfach nicht drauf was das noch sein kann... Paste auf Beläge und Führungsstifte vom Schwimmsattel, Kanten gebrochen, groben anhaftenden Rückstand vor dem Zusammenbau entfernt. Was gibts denn noch, was so ein Quietschen verursachen könnte? Ich komm nicht drauf.
 
Sectorfan

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Versuch einfach mal die von mir empfohlene Paste, aber schön mit dem Finger drauf das Zeug und nicht sparen, das sollte zwei bis dreimal so dick sein, wie bei der Kupferpaste, ich hatte auch Schwierigkeiten und musste Anfang August zum TÜV seither ist Ruhe, vergiß auch nicht die Führungen/Halterungen der Bremsbeläge damit zu schmieren.
Und wie gesagt, wenn da auf der Rückseite der Bremsbeläge noch Bleche zwischen sind auch diese beidseitig mit der relativ zähen, klebrigen Paste gut einschmieren!

Hier noch Kupfer- und LM Paste im Vergleich

DSC_0215.JPG
 
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lopo

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Ich hatte das Quitschen mal hinten links, da war der Bremszylinder ( das Teil auf dem Bremssattel ) kaputt.
Die Klötze lagen leicht an der Scheibe an und durch die Kurvenfahrt kam es zu dem Quitschen.
Ich bin kein KFZ Mechaniker, darum kann ich das nur sehr laienhaft wiedergeben, aber evtl. könnte das bei dir auch der Fehler sein.
Pasten und Fasen an die Beläge schleifen hat nichts gebracht. das wurde zuerst in der Werkstatt gemacht.
 
mahlekolben

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Das Lösen der Bremse nimmt den Druck von der Leitung, ein (beim Bremsen leicht verkanteter) Dichtungsring im Bremssattel zieht den Kolben etwas zurück, den Rest erledigt ein - immer vorhandener - Schlag der Bremsscheibe, um den Bremsklotz vor Überhitzung zu schützen.

Luft und Gummi sind zu weiche Puffer, sodass ich Blasen in der Bremshydraulik sowie ausgeschlagene Lager eigentlich ausschließen möchte.

Oft genug gibt es Bremszylinder, die an einem Hitzeschutzblech ausgerichtet werden müssen - dies bitte prüfen, erkennbar an Nasen, Kerben, Falzen...

Viele (eigentlich die meisten modernen) Bremsklötze sind Zylinderseitig mit einer Gummischicht belegt - da gehört dann keine Paste dran.

Wenn die Kupferpasterei nicht hilft (nicht zuviel draufpatschen!), könnte ein zu hoher Schlag einer Bremsscheibe am Quietschen Schuld sein. Gerade Ford soll da etwas empfindlich (gewesen) sein.

Hier half oft das Abdrehen auf der Drehbank nach ordentlichem Heißbremsen.

Sind die Haltestifte neu? In der Regel halten neue besser, als alte Stifte, und sorgen so für weniger Bewegungsfreiheit.

Da der Bremssattel am Federbein und die Bremsscheibe an der Radnabe fixiert sind, käme ein zu hohes Radlagerspiel in Frage.

Die Theorie des Radlagerspiels wird durch den "Kurvenquietsch" begünstigt.

Viel Erfolg!
 
Locki

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Hi
Ich hatte dieses Problem auch mal bei 2 Autos der VAG Gruppe.Die Bremsscheibe hatte aussen einen Bund (Rand)dran der beim einlenken an den Bremssattel rieb.Den wegflexen oder abdrehen dann müßte es ruhig sein.
 
SpeedCat

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Danke nochmal für eure Hilfe! :)

Nochmal der Reihe nach: Hitzeschutzbleche habe ich an keinem der Autos angetroffen, genausowenig eine Gummibeschichtung auf den Klötzen. Ich habe auch nur da nachgeschmiert, wo sowieso erkennbare Reste der vorherigen Paste vorhanden (aber eingetrocknet) waren. Einen Schlag in der Bremsscheibe kann ich natürlich nicht komplett ausschließen, jedoch wäre dieser dann derart gering, daß er beim Fahren nicht zu bemerken wäre. Kein Zittern in der Lenkung, kein Verziehen... Die Haltestifte sind zwar nicht neu, aber beim Ford nicht besonders alt und beim Peugeot wahrscheinlich beim Scheibentausch letztes Jahr mitgetauscht worden. Hoffe ich jedenfalls. Die Scheiben sind allesamt so gut wie gratfrei, ein Kontakt zwischen Bremsscheibe und dem Metallteil der Bremsklötze ist definitiv auszuschließen.

Bliebe das Radlagerspiel... Das kann ich nicht zu 100% ausschließen. Der Fiesta hatte an genau dem Rad letztens die Spur verstellt und der 206 ist nunmal nicht mehr neu... Das wäre natürlich ärgerlich. Zumal ich auch schon deutlich ältere Autos hatte, bei denen die Radlager absolut okay waren... Hmmm.

Ich werde nachher mal bei ATU die LM-Paste kaufen. Dann nochmal beim 206 alles rausnehmen, gründlich reinigen, mit der anderen Paste bekleistern und dann mal sehen. Ich halte euch heute Abend auf dem Laufenden.

Vielen Dank!
 
Sectorfan

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Nicht zu gut reinigen, Dreck dämpft auch ;-) im normalen Werkstattalltag hat man jetzt auch nicht 2 h Zeit um an einer Bremse zu "spielen" ne kurze Sichtprüfung, sind die Staubmanschetten o.k. keine feuchten Stellen zu sehen, ist alles gängig und ganz Faule, greifen wenn nix weiter zu machen ist (z.B. bei einer Durchsicht ohne Wechsel von Teilen) einfach zum Antiquietsch-Spray und halten da einfach mal drauf ohne Demontage.
 
Giovanni

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Es klingt mir alles nach Fehlposition oder so, als würde die Bremse nicht richtig freigegeben werden nach einem leichten Bremsvorgang. Dann könnte sich das durch dicke Pasten nicht bessern.
 
mahlekolben

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Einen Schlag in der Bremsscheibe kann ich natürlich nicht komplett ausschließen, jedoch wäre dieser dann derart gering, daß er beim Fahren nicht zu bemerken wäre.
Der Schlag liegt im Zehntel-Bereich und sorgt zusätzlich für "Luft" zwischen Bremsbelag und Scheibe. Spürbar wird er beim Bremsen durch ein Flattern im Lenkrad, wenn man mit heißer Bremse durch eine Riesen-Pfütze fährt und sich die Scheibe durch den Schock verzieht. Kommt aber eher bei neueren Scheiben vor.

Bliebe das Radlagerspiel... Das kann ich nicht zu 100% ausschließen. Der Fiesta hatte an genau dem Rad letztens die Spur verstellt und der 206 ist nunmal nicht mehr neu... Das wäre natürlich ärgerlich. Zumal ich auch schon deutlich ältere Autos hatte, bei denen die Radlager absolut okay waren... Hmmm.
Die Spur beschreibt die Stellung der Räder vorn (oder hinten) zueinander. Du kannst Dir auch gerne die Spurstange komplett verbiegen, ohne, dass es einen Einfluss auf das Radlagerspiel haben müsste.

Setze mal den Fuß oben auf den Reifen und "schaukele" das Auto durch treten kräftig durch - hörst Du ein Klackern? (Ein Poltern deutete eher auf andere Fahrwerksteile...)

Ich werde nachher mal bei ATU die LM-Paste kaufen. Dann nochmal beim 206 alles rausnehmen, gründlich reinigen, mit der anderen Paste bekleistern und dann mal sehen.
Lass' doch lieber gleich die Muttern nachziehen: Geht fast schneller, als Tube suchen und Schlangestehen...

Ich halte euch heute Abend auf dem Laufenden.
Bin gespannt! ;-)
 
SpeedCat

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Die Spur beschreibt die Stellung der Räder vorn (oder hinten) zueinander. Du kannst Dir auch gerne die Spurstange komplett verbiegen, ohne, dass es einen Einfluss auf das Radlagerspiel haben müsste.

Setze mal den Fuß oben auf den Reifen und "schaukele" das Auto durch treten kräftig durch - hörst Du ein Klackern? (Ein Poltern deutete eher auf andere Fahrwerksteile...)
Wenn ich mir die Spurstange aber zerballere, liegt es im bereich des Möglichen daß das Radlager dabei auch einen abgekriegt hat. Daher die Erwähnung. :idea:

Klackern oder Poltern sind nicht zu hören. Die grundlegendsten Dinge hatte ich direkt zu Anfang der Diagnose schon mal abgeklopft, aber wenn man hinterher an vermuteter Stelle nichts findet dehnt sich der Suchradius notgedrungen wieder aus... :D

Bis jetzt habe ich übrigens den zweiten Versuch noch nicht gestartet. Später, später... :D
 
derschneider

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weißwurschtzentrale sowie Insprugg
Hallo!
Das gleiche Problem hatte ich in unerträglicher Form bei , bitte nicht lachen, bei meinen - beiden - Scheibenbremsen am Fahrrad.
Magura! Nach dem dritten mal mit Schleifpapier die Belege aufrauen, was jedesmal nur sehr kurzfristige Besserung ergab,
habe ich mit einer Eisensäge schmale Schnitte in die Belege geschlitzt.
Absolute "Endlösung". Kein Quitschen mehr.
Liebe Grüße
derschneider
PS: Das Problem entsteht indem irgendein Teil in Schwingung gerät.
 
G

grasshopper

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Das Problem kenne ich, ein Patentrezept dagegen aber nicht (bin Kfz.-Mechaniker). Eine wirkliche Funktionsstörung würde ich ausschließen. Das Quietschen kommt meist vom hochfrequenten Schwingen des Belags im Sattel bzw. den Führungen. Ein bisschen Luft muss da sein, sonst würde der Belag klemmen.
Manche Belag-Scheiben-Kombinationen fördern dieses Quietschen. Oft bekommt man es mit einer weicheren Belagmischung in den Griff. Ist natürlich nicht einfach, "mal eben" eine weichere Mischung zu bekommen. Gute Erfahrungen habe ich mit Belägen der Firma REMSA gemacht. Das soll jetzt keine Werbung sein, ist nur ein Beispiel.
 
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