Quarzwerke

Diskutiere Quarzwerke im Uhrencafé Forum im Bereich Uhren-Forum; Irgendwie habe ich immer den Verdacht, daß die Quarzwerke so Teile im Pfennigbetrag sind. So bestechend die Genauigkeit dieser...
derschneider

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Irgendwie habe ich immer den Verdacht, daß die Quarzwerke so Teile im Pfennigbetrag sind.

So bestechend die Genauigkeit dieser "Sekundenspringer" ist, so "billig" betrachte ich sie.

Der weitere Vorteil - neben ihrer Genauigkeit - ist ihre Robustheit gegen Schläge und Stürze.

Und zum Dritten fehlt diesen "Unruhelosen" jegliches Bedürfnis der "inneren" Pflege.

Ist meine Sicht auch Eure?
 
S

santiago

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Hallo!
Du hast die Sache mit der Seele vergessen :D

Kauf Dir halt um 1000.- Euro eine Uhr mit ETA2428 dann hast Du ein ganz "teures" Werk 8-)

Gruß
santiago
 
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derschneider

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Hallo santiago!
Vor wenigen Tagen meine Fortis mit diesem ETA-Werk im wahrsten Sinne "verscherbelt". Die war fast mehr beim Doktor als an meinem Arm. Ich habe keinen Bezug zu diesen ETA-Massendingern.
Gruß
thomas
PS: aber zu den Quarzern hast Du nichts geschrieben...........

--- Nachträglich hinzugefügt ---

Hallo CygnusX1!

Mir geht es nicht um den Vergleich zwischen ticktacktick und brummmmmmmmm, sondern :

Was kostet ein Quarzwerk?

Von? - Bis?

Wo und wie ist die Qualität an sich und wie ist sie erkennbar?

Ich habe immer so ein eigenartiges Denken bei Quarzern:
billig, Plastik, irreperabel, ..............

Liebe Grüße
thomas

--- Nachträglich hinzugefügt ---

Jetzt noch was richtig Böses:

Meine Liebste hat sich im dritte-Welt-Laden in eine Wanduhr verkukt. Eine Kuh mit schwingendem Euter. Diese Uhr oder ist es die Kuh frißt Batterien! Alle drei Monate will sie eine neue Batterie. Das erste Anzeichen für die Saftlosigkeit ist das Nicht-mehr-schwingen des Euters. Einige Tage später erstarren die Zeiger. Ohne Pendel läuft das Ding -die Uhr, nicht die Kuh - sicher doppelt solange.

Genial:
eine Pendeluhr die ohne Pendel besser geht.
Quarz und Fake sei Dank.

Euer schneider
 
S

santiago

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Hallo!
PS: aber zu den Quarzern hast Du nichts geschrieben..........
Da ich nur mehr Quarzuhren habe wollte ich Dir die Freude an mechanischen Uhren nicht nehmen :D

Was soll man denn zu diesem immer wiederkehrendem Thema noch schreiben?
Man bekommt immer das wofür man bezahlt. In einer billigen Uhr ist egal ob Quarz oder Mechanik eben ein billiges Werk verbaut.

Falls Dich die Preise interessieren kannst Du ja mal anfragen was ein Quarzwerk bei Omega, Breitling oder Rolex kostet.

Gruß
santiago
 
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marfil

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Hallo,

die Qualität von Querzwerken ist so unterschiedlich, wie die von mechanischen. Der Einstieg beginnt bei wenigen Cent/Werk (hatte zuletzt ein Angebot von 50 Cent/Stück). Das wahrscheinlich hochwertigste Quarzwerk in einer Armbanduhr wird von Seiko (dem Erfinder dieser Technologie) produziert (9F62)- und beispielsweise in den Quarz-Versionen der Seiko GS-Modelle verbaut, oder auch in der Astron.

Meines Wissens ist das auch das einzige Werk, das mit einer Zeigerzentrierung ausgestattet ist, sodass die Zeiger immer genau auf die Indizes zeigen (was ja sonst immer wieder für Verdruss sorgt).
Der Einzelpreis des Werkes ist mir nicht bekannt, wird aber irgendwo bei rund 100,- Euro liegen.



Zitat Seiko:

Die neue Quartz Astron beherbergt das Seiko Quarzkaliber 9F62. Es verwendet neue Technologien, um die Genauigkeit zu kontrollieren, den Einsatz von schwereren oder längeren Zeigern zu ermöglichen und um die Lebensdauer der Uhr zu verlängern.
Die Genauigkeit von zehn Sekunden im Jahr wird durch den Einsatz eigens ausgewählter Quarzkristalle erreicht, deren Präzision bei verschiedenen Temperaturen über mehrere Wochen überwacht wird. Die Leistungsmerkmale der Kristalle werden in den integrierten Schaltkreis eingespeist, welcher anschließend jede Abweichung während der Lebensdauer der Uhr ausgleicht und somit die extreme Genauigkeit des Uhrwerks sicherstellt.
Auf den ersten Blick erscheint die Quartz Astron wie eine mechanische Uhr, denn ihre Zeiger sind größer und schwerer als die von herkömmlichen Quarzuhren. Tatsächlich wird die Nutzung der größeren Zeiger durch den Einsatz eines integrierten Schaltkreises ermöglicht, der pro Sekunde zwei Impulse sendet und nicht nur einen Impuls, wie bei herkömmlichen Uhren.
Um Punkt Mitternacht wechselt das Datum augenblicklich. Dank eines speziell entworfenen Hebels ist die Datumsänderung in 1/2.000stel einer Sekunde abgeschlossen. Dies geschieht in einer Geschwindigkeit, die für das menschliche Auge nicht wahrnehmbar ist. Ebenso ist der Sekundenzeiger genau auf jede einzelne Sekundenmarkierung ausgerichtet. Diese Besonderheit ist bei einer herkömmlichen Quarzuhr nicht möglich.
Das Uhrwerk der neuen Quartz Astron ist von einem fest verschlossenen Gehäuse umgeben, welches das Eindringen von Staub in den Mechanismus verhindert. So wird die lange Verlässlichkeit gesichert.


Die Macht der Synergie


Die Erschaffung des 9F62-Kalibers erforderte meisterhaftes Können sowohl in elektronischer als auch mechanischer Zeiterfassung. Die genaue Ausrichtung des Sekundenzeigers auf die Markierungen erforderte ein „Backlash Auto Adjustment-System“ zur automatischen Einstellung. Dieses System basiert auf einer Unruhfeder. So ermöglichten Seikos Fähigkeiten in der Herstellung hochwertiger mechanischer Uhren die Fortschritte in der Quarztechnologie.
 
jesusfreak

jesusfreak

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Hallo Martin,

vielen Dank für den interessanten Bericht. Ich finde Quarzwerke auf ihre Art auch sehr interessant.
Du hast geschrieben, das Seiko die Quarzwerke erfunden hat. Dem ist aber nicht so. Seiko hat aber als erstes eine Quarz-Armbanduhr serienfähig - also für die breite Masse gebaut.
Erfunden hat es aber ein anderer und weiterentwickelt nochmal andere Leute.

Wie so vieles, ist sowas bei Wikipedia zu finden:

Quarzuhr

Gruß,
Thomas
 
ChasseurLeCoultre

ChasseurLeCoultre

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Quarz ist einfach nur langweilig.
 
marfil

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Hallo Martin,

vielen Dank für den interessanten Bericht. Ich finde Quarzwerke auf ihre Art auch sehr interessant.
Du hast geschrieben, das Seiko die Quarzwerke erfunden hat. Dem ist aber nicht so. Seiko hat aber als erstes eine Quarz-Armbanduhr serienfähig - also für die breite Masse gebaut.
Erfunden hat es aber ein anderer und weiterentwickelt nochmal andere Leute.

Wie so vieles, ist sowas bei Wikipedia zu finden:

Quarzuhr

Gruß,
Thomas
Hallo Thomas,

danke für die Ausführungen. Ich muss jedoch ergänzend hinzufügen, dass die Quarztechnologie bei --Armbanduhren-- letztlich eine Entwicklung Seikos ist- auch wenn parallel dazu viele andere Unternehmen in diesem Bereich tätig waren.

Die Grundlagenforschungen, wie im Wikipedia-Artikel zu lesen, begannen natürlich schon viel früher. Es gelang aber bis Ende der 1960er Jahre niemandem, diese Technologie so weit zu verkleinern (und dabei zuverlässig zu machen), dass sie in einem Armbanduhrengehäuse Platz finden konnte.

Die bei Chronometerbewerben eingesetzten Prototypen Ende der 1960er Jahre liefen durchwegs kaum länger, als für den Bewerb notwendig war (45 Tage)- waren also für den Markt vollkommen unzureichend.

Mitarbeiter von Seiko begannen Ende der 1940er Jahre sich mit diversen Alternativen zur mechanischen Uhr zu beschäftigen, ab den 1960er Jahren intensiv mit der Quarztechnologie. Letztlich konnte dieser Hersteller als erster die Technik so weit beherrschen, dass er sie in zuverlässiger Form auf den Massenmarkt bringen konnte- wenn auch zu einem exorbitant hohen Preis (450.000 Yen), was einem Mittelklassewagen entsprach.

Hier noch ein paar Auszüge aus der Geschichte der Entwicklung (Seiko-Reise durch die Zeit)

1967 nahm das CEH erstmals mit Prototypen von Quarzarmbanduhren am Wettbewerb des Observatoriums von Neuchâtel teil. Das CEH-Laboratorium war 1962 als Gemeinschaftsprojekt einer Reihe von Herstellern gegründet worden. Die ersten Prototypen von Quarzzeitmessern, die von ihnen bei den Chronometerprüfungen angemeldet wurden, belegten den ersten, zweiten und dritten Platz und signalisierten, dass die Schweizer an der Quarzzeitmessung ernsthaft interessiert waren.
Das Wettrennen hatte begonnen.
Die Schweizer hatten deutlich gemacht, dass sie Quarzarmbanduhren so bald wie möglich vermarkten wollten, aber auch Seiko hatte kommerzielle Ziele. Die Entwicklungsarbeit wurde in der Schweiz und in Japan mit voller Intensität betrieben; die Unternehmen in beiden Ländern setzten alles daran, um die Ersten auf dem Markt zu werden.
Der erste Quarzverkauf
Seiko gewann das Rennen und verkaufte die erste Quarzarmbanduhr unter dem Namen Astron am Weihnachtstag 1969; es war ein historischer Tag, der die Welt der Uhrmacherei für immer veränderte. Der Quarzoszillator der Astron hatte eine Frequenz von 8.192 Oszillationen pro Sekunde (Hz), und es wurde angegeben, dass die Uhr auf 5 Sekunden pro Tag genau ging. Sie wurde in einer limitierten Auflage von nur 100 Stück hergestellt und kostete 450.000 Yen – was damals ungefähr dem Preis eines Automobils der Marke Toyota Corolla gleichkam.
Vier Monate nach dem Verkauf der ersten Astron, zur Zeit der Baseler Messe in der Schweiz, gaben einige Schweizer Unternehmen erstmals die Einführung von Quarzarmbanduhren bekannt. Sie verwendeten das vom CEH entwickelte Kaliber Beta 21. Nach Seikos historischer Einführung trieb der Wettbewerb die Entwicklung der Quarzuhren mit unverminderter Geschwindigkeit voran, und bald sollte Seiko die Führung in der Zeitmessung übernehmen. Das Unternehmen brachte in rascher Folge eine Reihe von Modellen heraus und war Ende 1970 wieder bahnbrechend, als es die erste Quarzarmbanduhr der Welt vorstellte, die einen CMOS IC als elektronisches Gehirn hatte.
In den ersten schweizerischen Prototypen von Quarzarmbanduhren wurde ein einziger IC benutzt, der aus etwa 110 Teilen bestand und alle elektronischen Funktionen der Uhr steuerte. Seikos Astron hatte eine Hybridschaltung – eine Kombination von Schaltkreisen auf einem einzigen Substrat. Diese Ergebnisse in der Technologie der integrierten Schaltkreise waren für Seikos schnellen Aufstieg entscheidend, und bald gelangen dem Unternehmen weitere Fortschritte in seiner bahnbrechenden Entwicklungsarbeit. Zunächst
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wollte Daini Seikosha Quarzuhren ohne integrierte Schaltkreise bauen, weil Schaltkreise „ganz schön zu schaffen machen können“. Masatoshi Tohyama, der später Daini Seikoshas Direktor wurde, suchte nach einem Weg, eine Quarzuhr ohne IC zu bauen, aber eine einzige Zufallsbegegnung änderte seine Meinung, hatte einen tiefgreifenden Einfluss auf Seikos Zukunft und führte zum Einbau eines ICs in Seikos zweiter Quarzarmbanduhr.
Dr. Tohyama erklärt: „Ein Schweizer Physiker namens Dr. Hoerni verließ die amerikanische Firma Fairchild, um mit einem Kollegen einen eigenen Kleinbetrieb, die Intersil Corporation, aufzumachen. Dr. Hoerni hatte bei einem der Erfinder des Transistors, dem Nobelpreisträger Dr. Shockley, studiert. Dr. Hoerni war ein Pionier der Halbleiterindustrie und der Erfinder der Planartechnik, die die Grundlage der heutigen Mikrochip-Technologie darstellt. Diese beiden Gründer von Intersil entwickelten die MOS- und später die CMOS-Technologie.
Im April 1967, nach einem Meeting bei Fujitsu in Japan, wurde Dr. Hoerni mit Daini Seikoshas Entwicklungsteam bekannt gemacht. Er schlug vor, für Uhren mit CMOS ICs Frequenzteiler zu benutzen. „Das wäre genau das Richtige“, dachte Herr Tohyama, als er diese Bemerkung hörte. Zunächst schlug Dr. Hoerni einen 6-Volt-Chip vor, und so ergab sich die Frage, ob die benötigte Spannung von 6 Volt auf 1,3 Volt herabgesetzt werden kann. Integrierte Schaltkreise lassen sich grob in zwei Arten unterteilen, bipolare und CMOS ICs. Bipolare ICs arbeiten sehr schnell, brauchen aber viel Strom. Umgekehrt sind die MOS ICs und die weiter entwickelten CMOS ICs langsamer, brauchen aber weniger Strom. Außerdem sind sie besser zur Miniaturisierung geeignet. Dr. Tohyama entschied sich für die CMOS-Lösung.
Daini Seikosha nahm Dr. Hoernis Vorschlag im Januar 1969 an, und die Entwicklungsarbeit begann. Sie war im Mai 1970 abgeschlossen. Der Vertrag zwischen Daini Seikosha und Intersil hatte festgelegt, dass der CMOS IC eine Eingangsfrequenz von 16 kHz haben sollte, eine Spannungsquelle von höchstens 1,3 V, einen Stromverbrauch von höchstens 7,5 Mikrowatt; die Chipgröße war auf 4×4×1,4 mm festgesetzt, und die Vorlaufszeit für die Entwicklung sollte 15 Monate betragen. Man einigte sich auf Entwicklungskosten in Höhe von $190.000.
Während Seikosha und Intersil den ersten, für eine Uhr geeigneten CMOS IC entwickelten, hatten die Schweizer die bipolaren ICs ihrer ersten Quarzuhren in die Werke des Kalibers Beta 21 eingebaut, aber diese ICs hatten einen sehr hohen Stromverbrauch.
Dr. Tohyama erinnert sich an die Entwicklung des ersten CMOS ICs, den Seiko benutzte. „Das schwerste Problem war, wie erwartet, die Herabsetzung der erforderlichen Eingangsspannung. Dr. Hoerni investierte 75% seiner Arbeitszeit in diese Angelegenheit.“ Dieser CMOS IC wurde zuerst in der Seiko 36SQC benutzt, die Ende 1970 herausgebracht wurde. Bei der Intersil- Produktion gab es jedoch Probleme mit dem Prozentsatz der brauchbaren Chips pro Los, und Seiko traf die schwerwiegende Entscheidung, alle ICs selbst herzustellen. Diese dramatische Änderung der Unternehmenspolitik
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war für die Zukunft von großer Wichtigkeit und stärkte die Autarkie des Unternehmens. Das bedeutete auch, dass das Unternehmen nicht mehr von fremden Zulieferbetrieben abhängig war, um seinen Bedarf an CMOS ICs zu decken.
Zwanzig Jahre später war Seiko Epson zu einem der weltweit größten Hersteller von CMOS-Chips geworden, und Japan war jetzt der bedeutendste Hersteller von elektronischen Zeitmessern.
 
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uhrgeschichte

Gast
Hallo,

also ein richtiger Fachmann bin ich da nicht, jedoch sind schon so einige Uhren durch meine Hände gegangen und da habe ich durchaus Unterschiede festgestellt.

Nur ein Beispiel:

Ich hatte mal eine Dugena Quarzuhr die für das Schalten des Datums ca. zwei Stunden benötigt hat. Bei meiner Maurice Lacroix sagt es um 24 Uhr kurz “klick“ und das nächste Datum ist gestellt. Ich denke, solche Unterschiede machen sich auch im Preis bemerkbar (z. B. Thermoquarzwerke).

Gruß uhrgeschichte
 
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BastiUhr

BastiUhr

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Ich mag Quarz-Werke zwar auch nicht soooo gerne. Aber wenn ich das Werk meiner "Rolex 17014" sehe dann gefallen sie mir schon ganz gut.


(Hannes/rlx)

Der unterschied zu einem "Miyota 2115" ist da natürlich nur "gering" ;-)
Beide gehen natürlich sehr genau. Aber das 5035 geht am aller genauesten! Das "5M22" in meiner Seiko geht viel zu langsam. Aber da müsste ich auch mal den Akku ersetzen. Der versorgt die Uhr immerhin schon seit 1992 mit Strom.

Kaufen werde ich aber weiterhin nur Uhren mit ohne Batterie.
 
ENZO

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Zitat derschneider:
Ich habe keinen Bezug zu diesen ETA-Massendingern.

Einem Bericht entnommen:

Der stereotype Vorwurf der "Massenware" ist nicht gerechtfertigt, denn es ist überaus schwierig, mikromechanische Filigrantechnik in gleichbleibend hoher Qualität herzustellen, wie die zum Teil sehr langen Entwicklungszeiten neuer Kaliber belegen.

ENZO
 
Treets

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Ich bevorzuge auch mechanische Werke - und war lange Zeit auch geneigt, alle Quarzwerke in einen Topf zu schmeißen und als "billigen Mist" abzutun. Durch das nähere Befassen der Materie Uhr (auch durch das Forum hier) hat sich meine Meinung durchaus geändert. Zwar stehen bei mir weiterhin die Mechanischen im Vordergrund, aber mein Respekt gegenüber hochwertigen Quarzwerken ist durchaus gestiegen.
Ich denke schon, dass sich die Werke der höherwertigen Seiko-Modelle, von Ebel, Breitling oder auch Citizen (The Citizen z. B.) sehr deutlich von denen in Wühltisch-Quarzern für 5,99 EUR unterscheiden. Dies beginnt bereits beim Aufwand der Entwicklung als auch zur Wartungs- und Reparaturfreundlichkeit.

Ich gucke jedenfalls auf keinen mehr herab, der "nur" eine Quarzuhr trägt...

Viele Grüße
Malte
 
derschneider

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@ ENZO:
Das war doch nicht böse gemeint.
Wenn schon mechanisch und somit "ungenau" dann lieber eine mit Charakter.
Bei aller Liebe zu Eterna
- ich träume heute noch von der Kontiki -
aber der begrenzte Charme eines Golfs 2/3/4 im Vergleich zu einem Renault Dauphine Gordini ist eben doch sehr sehr klein.
Meine Handaufzug - Vintagen mit ähnlicher Anzahl von Jahresringen wie ich (56) geben mir immer wieder beinahe unbegrenzt Zeit,
bis ich sie dann doch aufziehe.
Somit ist die genau Zeit dann wieder sehr relativ.

Hohes Lob der Qualität der Filigrantechnik im Bereich der großen Stückzahlen = gute bis sehr gute Technik bezahlbar.

thomas
 
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uhrgeschichte

Gast
... Ich gucke jedenfalls auf keinen mehr herab, der "nur" eine Quarzuhr trägt...
Ich weiß zwar nicht genau wie du das gemeint hast, aber auf jemanden „runter zu gucken“ nur weil er nicht dasselbe Hobby pflegt, finde ich schon etwas ungewöhnlich.

Zeig mir was du hast und ich bilde mir ein zu wissen wer du bist. Leider unterliegen wir nur zu oft diesem Trugschluss.

Gruß uhrgeschichte
 
Treets

Treets

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In der Tat hatte ich nach den ersten Schritten ins "Uhrenleben" einen gewissen "Mechanik-Dünkel", der mich Quarzuhren nicht so richtig ernst nehmen ließ. Ich habe gebetsmühlenartig die Vorzüge der tollen Mechanikwerke gepriesen und die Seelenlosigkeit der Quarzer gepredigt. Und dabei nur wenig Toleranz an den Tag gelegt...

Das hat sich - wie ich schrieb - zum Glück geändert. Jaja, auch ich finde an mir immer noch Verbesserungsmöglichkeiten ;-)

Viele Grüße
Malte
 
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