Quarzwerk Swiss ISA-8172 nach Batteriewechsel tot. Bitte um Hilfe.

Diskutiere Quarzwerk Swiss ISA-8172 nach Batteriewechsel tot. Bitte um Hilfe. im Uhrenwerkstatt Forum im Bereich Uhren-Forum; Noch ein Tipp: Wenn man die Silberoxidbatterien nicht beim Uhrmacher kauft sollte man darauf achten das sie aus einer vertrauenswürdigen Quelle...
sirtaifun

sirtaifun

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Noch ein Tipp:
Wenn man die Silberoxidbatterien nicht beim Uhrmacher kauft sollte man darauf achten das sie aus einer vertrauenswürdigen Quelle stammen die werden en masse in China gefälscht sind von den originalen optisch nicht zu unterscheiden.
Seither kaufe ich nur noch Renata von ein und dem selben Händler bin ich noch nicht reingefallen.

Wens interessiert ein link zur sehr guten Referenzliste von Renata:
https://www.renata.com/fileadmin/downloads/crossreference/Renata_Scope_of_Supply_Consumer.pdf

Ist direkt ein download als pdf
 
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mausiele

mausiele

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Zu den Qualitätsherstellern von Silberoxidbatterien zähle ich eigentlich auch die Firma Varta.

Jedoch habe ich (wie in einem früheren Beitrag in diesem Thema geschrieben) mit der Varta 399 nach sehr kurzer Zeit schon mehrfach Probleme gehabt.

So ist mir die Varta 399-Batterie z. B. in einer Tissot-Quarzuhr 4 Wochen nach dem Tausch ausgelaufen und hat den kompletten Elektronikblock zerstört.
Glücklicherweise konnte ich den in den USA noch bestellen.
Seit dieser Erfahrung benutze ich keine Varta 399-Batterien mehr, sondern Sony SR 927.
Bei allen anderen Batterie-Typen benutze ich weiterhin ohne Probleme welche von Varta.
 
sirtaifun

sirtaifun

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War die 399 denn original?
 
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Andre2

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Ich kenne mich da nicht so aus, aber für Uhren kaufe ich immer SR-Batterien, ich wußte gar nicht, daß es noch andere gibt. Man lernt immer dazu - na, da werde ich aufpassen, daß mir keiner eine AG-Batterie unterschiebt ... ;-)

Gruß, Bert

Richtig Bert...

AG- Knopfzelle = Alkaline Standard Zelle für alltägliche Gegenständen wie z.B. Spielzeug, Leuchten, etc...

SR- Knopfzelle = Silberoxid Zelle, wurde mit ihrer langen Lebensdauer für den Einsatz in Armbanduhren konzipiert

Davon abgesehen lohnt es schon, wie sich auch bei deiner Uhr gezeigt hat, den Austausch vorzeitig vorzunehmen. Meine Frau hat z.B. eine Sammlung von ~15 Swatch- Uhren. Hier wechsle ich nach 1-1,5 Jahren ALLE Knopfzellen aus. Und es kommen immer nur Zellen von Sony, Maxell oder Ucar `rein. Bisher bin ich damit immer gut gefahren.

VG
Andre
 
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Andre2

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hermannH war bezüglich der Zellenwahl schneller...:super:
 
I.v.e

I.v.e

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do bin i dahoam
Was haltet Ihr von Renata? Damit rüsten viele Hersteller ihre Uhren aus und die gibt’s z.B. beim Conrad.
 
sirtaifun

sirtaifun

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Ich nehme nichts anderes mehr.
Bei den Bezeichnungen gehts wild durcheinander ich hab weiter oben die crossreferenz verlinkt da könnt ihr das nachlesen welche welche ist.
 
Tschassy

Tschassy

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Mit Uhrenbatterien habe ich keine Probleme, aber eine Frage bleibt bei mir noch offen. In meinem Beitrag #70 (der ganze Beitrag ist hier) habe ich eine Versuchsreihe mit Strommessung in der defekten Uhr beschrieben.
Der Strom fließt ohne Unterbrechung; kann jemand die ermittelten Meßwerte interpretieren?

Diesen Versuch habe ich mehrfach (etwa 7x) wiederholt und jedesmal diese Werte reproduzieren können.

Reproduzierbare Meßwerte:
Anfangspeak auf 2 µA sofort nach dem Stromkreisschluß
Abrutschen auf 1µA innerhalb von etwa 10 Sekunden und dann
0,9-1,0 µA konstant gehalten
Nullwert sofort nach der Stromkreisunterbrechung

Der Sekundenzeiger rührte sich während der ganzen Versuchsreihe jedoch keinen Schritt.
Gruß, Bert
 
hermannH

hermannH

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Was haltet Ihr von Renata? Damit rüsten viele Hersteller ihre Uhren aus und die gibt’s z.B. beim Conrad.
Leider hatte ich in der Vergangenheit selten aber doch, ausgelaufene Batt. bei Varta festgestellt.
Ich hoffe das die laufend an einer Qualitätsverbesserung arbeiten, so das sie bald in meine persönliche Bestenliste aufgenommen werden können. ;-)

Gruß hermann
 
Barney Green

Barney Green

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Hallo Bert,

ein Wert um 1µA kann der Ruhestrom des Controllers, aber auch der Leckstrom zwischen verschmutzten Leiterbahnen sein. Wenn der Wert konstant ist, bedeutet das, dass kein Zeigerstellimpuls durch die Spule fließt, die den Zeiger weiterbewegt. Denn dann hättest Du periodische Spitzen bis in den mA-Bereich beobachten müssen. Nun kommt es natürlich auf Dein Meßgerät an, ob es diese kurzen Spitzen überhaupt anzeigt, viele Digitalmultimeter samplen den Meßwert nur ein paarmal pro Sekunde für einen ganz kurzen Zeitraum und verpassen den Impuls ziemlich sicher. Bei einem analogen Anzeigeinstrument dürftest Du je nach Dämpfung aber durchaus kurze Zeigerzappler sehen. Am Besten würdest Du das Ganze mit einem Osilloskop beobachten können.

Gruß
Barney
 
sirtaifun

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Oder Analoges Messgerät mit Schleppzeiger.
 
Tschassy

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(...)
Nun kommt es natürlich auf Dein Meßgerät an, ob es diese kurzen Spitzen überhaupt anzeigt (...)
Bei einem analogen Anzeigeinstrument dürftest Du je nach Dämpfung aber durchaus kurze Zeigerzappler sehen (...)
Danke, Barney, für Deine Antwort.

Ein Oszilloskop habe ich nicht und mein Analoges MM kann Ströme im µA-Bereich nicht auflösen.
Das DMM, mit dem ich die Messung vornahm, gehört zu den professionellen Mittelklasse-Geräten (Preis > 200 €) und ich könnte den Verlauf der Messung auch über ein Kabel auf einem PC grafisch verfolgen, doch befürchte ich, daß die Meßrate von 1,5 Hz einen Peak im Millisekunden-Bereich verpassen würde.

Dennoch denke ich, daß der Sekundenzeiger keinen Schub bekommen hat - sonst hätte er sich bewegt, oder? Aber der Sekundenzeiger zuckt nicht mal. Mausetot.

Gruß, Bert
 
Der Stromer

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113 Posts über 6 Seiten für einen Chinaticker im 100 Euro-Segment. Stark!
Als "Stromer" war mir das Schadensbild sofort nach Ansicht der Elektronik klar. Hier ist was Feucht geworden und hat für Kriechströme gesorgt mit schneller Entladung der Batterie. Bevor also diese Ablagerungen und Kurzschlüsse auf der Elektronik nicht beseitigt sind, hat alles keinen Sinn. Und dann stellt sich natürlich immer die Frage, ob der Aufwand sich für diese Uhr überhaupt lohnt. Effektiver wäre nach meiner Meinung auf jeden Fall ein neues Werk, meinetwegen dann auch "Swiss-made" mit dem entsprechenden Preis.
 
Tschassy

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(...)
Als "Stromer" war mir das Schadensbild sofort nach Ansicht der Elektronik klar. Hier ist was Feucht geworden und hat für Kriechströme gesorgt mit schneller Entladung der Batterie. Bevor also diese Ablagerungen und Kurzschlüsse auf der Elektronik nicht beseitigt sind, hat alles keinen Sinn.
(...)
Wenn der 100€-Ticker keine richtige Uhrzeit anzeigt, dann kann ich vielleicht an dem Quarzwerk wenigstens etwas lernen.

Bei Kurzschlüssen fließt doch ein stärkerer Strom als sonst, oder? Liegen meine Strom-Meßwerte (1-2 µA) in diesem Kurzschluß-Bereich?
Welchen Betriebsstrom hat so ein (gesundes) Quarzwerk?
Welchen Wert würde man bei einem Kurzschluß erwarten?

Gruß, Bert
 
Barney Green

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Hallo Bert,

bei einem Kurzschluß geht der Strom gegen unendlich. Also weit weg von den µA...
Also liegt kein Kurzschluß vor, eher eine Unterbrechung irgendwo. Oder ein Kriechstrom an der falschen Stelle lässt den Controller nicht arbeiten. 1µA dürte in etwa der typische Arbeitsstrom des Controllers sein.

Gruß
Barney
 
Tschassy

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@Barney Green

Danke, Barney, das ist doch eine brauchbare Information. :super:

In meinem Beruf habe ich gelernt, daß man die richtigen Fragen stellen muß (die Versuchsreihe entsprechend aufbauen), um die lösungsführenden Antworten zu bekommen. Leider habe ich von E-Technik keine Ahnung.

Die Versuchsreihe habe ich mit gedrückter Krone (Uhr im Vollbetrieb) durchgeführt. Würde eine Versuchsreihe mit gezogener Krone (Uhr im "Standby" ohne Zeigerbewegung) weitere brauchbare Informationen zum Zustand des Stromkreises geben?
Oder gibt es eine Standardliste von Kontroll-Messungen, die man an den (zugänglichen) Einzelkomponenten in so einem Quarzwerk durchführt? Eine Art von Standardtest?

Gruß, Bert
 
Der Stromer

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Kurzschluss ist eine Verbindung zwischen Leitern unterschiedlichen Potentials und hat meist 0 (null, keinen Widerstand) Ohm.
Unendlich ist eine Unterbrechung und da misst man keinen Strom mehr.

Ist Euch eigentlich klar, wie so ein Werk funktioniert? Ein Quartzgesteuerter Schwingkreis erzeugt einen Strom bestimmter Frequenz. Im Mikroprozessor wird diese hohe Frequenz auf z.B. Sekundenimpulse herunter geteilt und dieser Sekundenimpuls setzt einen kleinen Motor in Gang und der wiederum das Uhrwerk. Wenn also der Sekundenzeiger kein Zucker mehr macht, gibt es zwei Möglichkeiten: 1.) Mechanisch fest, weil durch Feuchtigkeit die Stahlzapfen rosten etc. 2.) Durch die Feuchtigkeit kann es zu (irgendwo) Kurzschlüssen und damit einhergehend zum elektrochemischen Zersetzung der Leiterbahnen oder der Anschlussdrähte kommen.

Also: erst mal versuchen, die Platine zu reinigen. Dann das Werk zerlegen und ebenfalls reinigen. Dann das Werk zusammenbauen und die Elektronik wieder drauf setzen. Batterie (die RICHTIGE für dieses Werk, nicht einfach irgendeine - passt ja im Durchmesser von China Export (CE). Und erst dann macht es einen Sinn, mit einem GUTEN Multimeter, mit dem man auch umgehen kann (wer viel misst misst meist viel Mist) die Stromaufnahme messen. Die sollte so um 5 µA bei laufendem Werk liegen (genaue Angaben evtl. hier aus dem Forum!?). Liegt der Wert darunter = irgendwo ein Schaden in der Elektronik, liegt er darüber = Leiterplatte nicht sauber oder Spule defekt oder Mikroprozessor defekt. In all diesen Fällen ist eine Reparatur durch einen Laien unmöglich und wird auch in Fachwerkstätten nur durch Austausch von Baugruppen gemacht.
 
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