Quarzwerk Swiss ISA-8172 nach Batteriewechsel tot. Bitte um Hilfe.

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sirtaifun

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Es kann natürlich sein das Du eine Montagsbatterie erwischt hast die kräftig ausgegast hat das ist natürlich echtes Pech die Silberoxid Batterien sollen ja gerade gegenüber den anderen Gasdicht und Auslaufsicher sein.
 
bugmenot

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"Für mich ist der Fall gar nicht so klar, weil ich schon einige fernöstliche Werke gesehen habe, und sie sahen alle so verdreckt und wie "vergammelt" aus, sogar im Neuzustand."
"Meine Quarzuhren trage ich selten, und die Batterien halten darin bis zu 17 Jahren "

Sorry jetzt wird es hier aber total lächerlich. !
Ich bin raus
 
Barney Green

Barney Green

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Was bitte schön ist daran lächerlich? Ich besitze auch einige Quarzer mit Lithiumbatterien wie 1616 und 1216, die halten durchaus, wenn der Stromimpuls für die Zeigerstellung nicht abgegeben werden muss, 20 Jahre. Sie haben eine äußerst geringe Selbstentladung und können technologiebedingt nicht auslaufen oder ausgasen. In meinen Casio Filmwatches laufen derzeit auch 2 Lithium-Batterien seit über 12 Jahren und es ist keine Ermüdung festzustellen. OK, es sind ja auch LCD-Displays, kein Zeigerstellimpuls notwendig.
Wo ich nicht mitgehen kann, ist die Aussage, dass alle Fernostwerke verdreckt und vergammelt aussehen, das ist eine absolute Ausnahme.
 
hiltibrant

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Hatte ich schon gesagt, dass mein Popcorneimer leer ist? :lol:

Soll ich mir noch Nachschub besorgen oder ist jetzt hier Schluß? Was ich schade fände wegen des überaus unterhaltsamen Fadens ...
 
Tschassy

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(...)
Wo ich nicht mitgehen kann, ist die Aussage, dass alle Fernostwerke verdreckt und vergammelt aussehen, das ist eine absolute Ausnahme.
Nicht alle Fernostwerke, sondern alle, die ich real gesehen habe, also nicht auf irgendwelchen Fotos, sondern direkt vor mir.

Hier ein Beispiel; Quarzchronograph mit 5 Zeigern, Datum und Licht für 129 € (bekannte Markenuhr bei Karstadt oder Kaufhof gekauft), keine zwei Jahre nach dem Kauf war die Batterie leer (Stopuhr-Funktion und Licht viel genutzt), und ich wurde gebeten, eine neue Batterie einzusetzen. Die Uhr hatte keinen Wasserschaden, das Gehäuse war von außen sauber und glänzend, keine Schweißreste oder Salze am Boden sichtbar.
Innen sah die Uhr so aus:

FernOst_Quarz_01.jpg

Die Batterie habe ich getauscht, die Dichtungen kontrolliert und gefettet, nach dem Batteriewechsel lief die Uhr sofort an. Mittlerweile ist die Uhr fast acht Jahre alt und wird täglich getragen, die Batterie habe ich schon dreimal gewechselt, und die Uhr läuft immer noch ohne jede Beanstandung.

Der Unterschied zwischen einem fernöstlichen Werk und einem Standard von Miyota/Ronda/ETA ist für mich die Sauberkeit; Fernost ist bei der ersten Öffnung schmutzig und die Batterie fleckig, Miyota/Ronda/ETA ist bei der ersten Öffnung unauffällig und die Batterie ist (selbst nach 8 Jahren) glänzend.
Vermutlich hat der Schmutz keinen Einfluß auf die Funktion des Werkes, das kann ich mit meinem Unwissen nicht beurteilen, ich kann es nur nach meiner Erfahrung vermuten.

Wenn jedoch eine Uhren-Batterie auslaufen bzw. ausgasen, und dadurch an der Uhr einen Totalschaden verursachen könnte, ist der Verbraucher diesem Risiko schutzlos ausgeliefert. Denn daß die Batterie prophylaktisch getauscht werden soll, steht in der Gebrauchsanweisung meiner Uhren nicht, und eine schadhafte Batterie kann auch nach einem Jahr auslaufen.

Woher die hier erwähnte Frist von 3-4 Jahren, nach der man einen prophylaktischen Batteriewechsel durchführen sollte, und vor allem wie diese Frist begründet wird, weiß ich nicht, und in der Fachliteratur habe ich darüber nichts gefunden. Aber ich bin lernfähig, und deshalb habe ich gestern aus meinen Quarzuhren die Batterien entfernt und werde sie ohne Batterie lagern.

Gruß, Bert
 
Tschassy

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Dein Miyota kommt nicht aus Fernost oder habe ich den Gag nicht verstanden?
Wo die Quarzwerke von Miyota/Ronda/ETA hergestellt werden, weiß ich nicht, vermutlich kommen sie alle aus dem fernen Osten, aber nach meiner Erfahrung sind diese Werke nach einem bestimmten Standard hergestellt, den ich als Laie als Sauberkeit erkenne. Diese Sauberkeit habe ich in den No-Name-Fernostwerken nicht gefunden.

Es spielt auch keine Rolle, wo ein Werk hergestellt wird, sondern nach welchem Qualitäts-Standard. Wenn ich eine Agarplatte unter aseptischen Bedingungen animpfe, bekomme ich andere Ergebnisse, als wenn ich sie einfach so, ohne jede Schutzmaßnahme auf dem Knie animpfe. Die verwendeten Materialien spielen auch eine wichtige Rolle.
Im ersten Falle bekomme ich als Ergebnis eine Reinkultur, in dem anderen einen Biotop von Hunderten Spezies.

Gruß, Bert
 
Barney Green

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TMX auf der Batterielasche spricht für sich, da kann man leider, egal wo gefertigt wurde, keinen Qualitätsstandard erwarten. Und bei einer 5-Zeiger-Uhr mit Datum und Licht, auch bei einber Lithiumzelle keine 20 Jahre Laufzeit sondern eben eher die beobachteten 2 Jahre. Warum Silberoxidzellen nach 3 bis 4 Jahren getauscht werden sollen ist einfach zu erklären, SIe haben einen aggressiven Elektrolyten, der über kurz oder lang für ein Auslaufen sorgen wird. Und damit das nicht passiert sollte die Batterie vorher ais der Uhr raus. Es gibt natürlich unsauber gefertigte Exemplare, die schon vorher den Geist aufgeben und nach einem Jahr bereits ausblühen. Insbesondere bei Noname-Batterien, die eben auch nicht nach deutschem Reinheitsgebot gebraut werden.
 
Tschassy

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(...)
Warum Silberoxidzellen nach 3 bis 4 Jahren getauscht werden sollen ist einfach zu erklären (...)
Mich würde interessieren, wie die Frist von 3-4 Jahren begründet wird. Eine Qulitätsbatterie läuft nicht mal nach 8 Jahren aus; eine Pfusch-Batterie kann schon nach einem Jahr auslaufen.

Die Idee, die Batterie bei selten genutzten Uhren/Geräten herauszunehmen, halte ich zwar für konsequent und sehr wirksam, doch bei Armbanduhren, die ab und zu getragen werden, recht wenig praktisch. Nicht jeder Quarz-Uhrenträger kann aus der hohlen Hand die Uhr öffnen und die Batterie einsetzen/herausnehmen.
Wenn die Batterie in einer Armbanduhr so großes Risiko darstellt, könnte man überlegen, das Batteriefach so zu konstruieren, daß das Werk von einer ausgelaufenen Batterie nicht beschädigt werden kann.

Gruß, Bert
 
I.v.e

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Ich frage mich wie die Nutzer von Breitling Superquarz oder Seikos mit 8-10 Jahren Laufzeit das bewerkstelligen? 🤔 Demnach müsste nicht die Batterie gewechselt werden, sondern das Werk. Wenn ich beim Kauf der Zelle Wert auf Qualität lege, wird auch nichts passieren.
 
Barney Green

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Bert, auch eine Qualitätsbatterie kann nach 5 Jahren auslaufen. Daher sollte die Batterie vorher gewechselt werden. Selbstentladung ist auch immer vorhanden und auch bei gezogener Krone verbraucht der Controllerchip Strom. Wenn auch nur einem Bruchteil, da der Zeigerantrieb den Löwenanteil an Energie frisst.

Für einen Uhrenhersteller ist es doch viel besser es läuft ab und zu mal eine Batterie aus und man verkauft eine neue Uhr, als dass man bei jedem Werk die Batterie hermetisch kapselt, was ein Heidenaufwand ist und spätestens beim dritten Batteriewechsel wahrscheinlich auch nicht mehr wirklich dicht. Wenn es an der Batterie liegt kann man den schwarzen Peter doch wunderbar von sich schieben. TMX-Uhren sind so konstruiert, dass sie möglichst nach 5 Jahren kaputt sind. Wenn eine mal länger hält ist das für den Hersteller schon fast ärgerlich. Und dieser Hersteller ist nicht allein. Alle Billighersteller verfahren da nach dem gleichen Prinzip. Dünnste Oberflächenbeschichtung, die sich schon beim Angucken abreibt, verschweißte Uhrwerke mit Weichplastikrädern und möglichst einige Dreckpartikel für erhöhten Verschleiß sprechen ihre Sprache.
Da muss ich den Kritikern hier im Faden schon recht geben, darüber braucht man sich nicht zu wundern.

Achte auf jeden Fall beim Kauf darauf, dass Du auch wirklich Silberoxid-Knofzellen kaufst. Meist haben diese ein S in der Bezeichnung, heißen also z.B. oft SRxxx
Finger weg von Alkali-Mangan Knopfzellen, die meist ein L oder A in der Bezeichnung aufweisen, LRxx oder AGxx. Diese haben in Armbanduhren nichts zu suchen denn sie laufen sehr schnell aus.
 
Barney Green

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Ich frage mich wie die Nutzer von Breitling Superquarz oder Seikos mit 8-10 Jahren Laufzeit das bewerkstelligen? 🤔 Demnach müsste nicht die Batterie gewechselt werden, sondern das Werk. Wenn ich beim Kauf der Zelle Wert auf Qualität lege, wird auch nichts passieren.
Da ist eben auch eine Lithium-Battery drin, bei der Breitling eine CR2016. Die hält, wie ich schon vorher erwähnte sehr lange, kann nicht auslaufen und hat eine extrem geringe Selbstentladung. Eigentlich die beste Technologie für Uhrenbatterien, aber vergleichsweise groß und teuer.
 
I.v.e

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Da ist eben auch eine Lithium-Battery drin
Ich hatte da einen Denkfehler 🙄
Die Longlife sind alles Lithium Batterien - habe ich ja selbst in einer Uhr. Die Silberoxid halten natürlich nicht so lang. Meine Quarzer lasse ich alle durchlaufen, egal ob sie nur einmal im Jahr an den Arm kommt. Die 4€ alle paar Jahre machen mich nicht arm. 😎
 
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Tschassy

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(...) Meine Quarzer lasse ich alle durchlaufen, egal ob sie nur einmal im Jahr an den Arm kommt. Die 4€ alle paar Jahre macht mich nicht arm. 😎
Ja, das habe ich auch gedacht, aber wenn die Uhr nur einmal im Jahr getragen wird, kann es passieren, daß die Batterie plötzlich leer ist, und ich merke das nicht. Dann kann die Batterie auslaufen.
Bei gezogener Krone verbraucht die Batterie so wenig, daß sie in einem Jahr nicht leer werden kann.

Gruß, Bert
 
Barney Green

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Es ist ja nun nicht so, dass die Batterie erst auslaufen kann, wenn sie leer ist. Andersrum wird ein Schuh draus...
Eigentlich dürften Silberoxidbatterien nicht auslaufen, aber sie haben auch eine Zinkelektrode und die verbraucht sich physikalisch. Konstruktionsbedingt sollte es hier nicht zum Lochfraß kommen, da es sich um Zinkpulver handelt und nicht einen Zinkbecher wie bei Zink-Kohle-Batterien. Aber dann gibt es wieder so häßliche Dinge wie Dentritenbildung und es entstehen im Inneren kleine Zjnknadeln, und die bewirken, dass Pferde vor der Apotheke kotzen oder so. ;-)
Aber das kommt zum Glück selten vor und dauert lange. Daher tauscht man auch Silberoxidbatterien lieber alle paar Jahre. Lieber werde ich ein paar Jahre früher an den fälligen Batterietausch erinnert, als dass dann doch mal irgendwann eine ausläuft. In der Vergangenheit habe ich da auch öfters gespart und AGxx-Batterien gekauft. Die laufen regelmäßig nach ´gefühlt drei Jahren aus.
 
Tschassy

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(...)
Alle Billighersteller verfahren da nach dem gleichen Prinzip.
(...)
Unter Billighersteller verstehe ich Uhren für 7,89 € von Aldi/Lidl, eine Uhr für 129 € ist nicht gerade billig. In diesem Preissegment werden "Qualitätsuhren" für die breite Masse verkauft, meist auch bekannte Marken.

Die Quarzuhren, die ich habe (Dugena, Kienzle, Junkers), sind aus dem Preissegment 200-300 € und haben Miyota- bzw. Ronda-Werke. Da ich selbst keine emotionale Bindung zu Quarzuhren habe, gebe ich für eine Quarzuhr nicht mehr als 300 €. Auch wenn das für mich kein "großes Geld" ist, finde ich diese Uhren nicht billig - auch in der Verarbeitung nicht.
Und zwischen den Timex und Dugena, deren Werke ich hier gezeigt habe, liegen nicht nur 100 € Preisunterschied, sondern ganze Welten in der Verarbeitung.

Achte auf jeden Fall beim Kauf darauf, dass Du auch wirklich Silberoxid-Knofzellen kaufst. Meist haben diese ein S in der Bezeichnung, heißen also z.B. oft SRxxx
Ja, das meinte ich mit dem Begriff Uhrenbatterien.

Gruß, Bert
 
Tschassy

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(...)
Vergangenheit habe ich da auch öfters gespart und AGxx-Batterien gekauft. Die laufen regelmäßig nach ´gefühlt drei Jahren aus.
Ich kenne mich da nicht so aus, aber für Uhren kaufe ich immer SR-Batterien, ich wußte gar nicht, daß es noch andere gibt. Man lernt immer dazu - na, da werde ich aufpassen, daß mir keiner eine AG-Batterie unterschiebt ... ;-)

Gruß, Bert
 
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