Qualität, Verarbeitung und Image der beiden großen Genfer: Rolex vs. Patek Philippe

Diskutiere Qualität, Verarbeitung und Image der beiden großen Genfer: Rolex vs. Patek Philippe im Herrenuhren Forum im Bereich Uhrentypen; Auf die Gefahr hin für alle Zeiten als Barbar geächtet zu werden: mich hat auch eine nagelneue, aktuelle Calatrava nicht aus den Socken gehauen...
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Flw

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Hast Du eine gebrauchte Patek Calatrava schon mal live angeschaut und in der Hand gehabt? So ein Erlebnis ist das nicht, wie man beim Blick aufs Preisschild glauben könnte.
Auf die Gefahr hin für alle Zeiten als Barbar geächtet zu werden: mich hat auch eine nagelneue, aktuelle Calatrava nicht aus den Socken gehauen. Eine sehr schöne Uhr ohne Frage, aber beileibe nicht der Quantensprung den ich zur 5-10k€-Kategorie erwartet hatte. Vermutlich erschließen sich die feinen Unterschiede erst bei längerem Tragen und nicht bei kurzem Befingern.
 
PAM127

PAM127

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Vermutlich erschließen sich die feinen Unterschiede erst bei längerem Tragen und nicht bei kurzem Befingern.
Versprich dir da nicht zu viel.
Vieles ist bei nähere Betrachtung leider eher Flop als Top, gilt übrigens nicht nur für Uhren.
 
clocktime

clocktime

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Rolex und Patek haben beide einen sehr hohen Begehrenslevel. Ob man unbedingt für eine Uhr mehr zahlen soll als den Händler-Preis, muss jeder für sich selbst beantworten. Wenn ich den Händler-Preis als Referenz hernehme, ist die Rolex u.U. noch finanzierbar, während PP jenseits von Gut und Böse ist, wenn man nicht gerade aus irgendwelchen Gründen eine prall gefüllte Portokasse hat.
Andere geben sehr viel Geld für ein neues Auto aus, bei dem ihnen eine Nummer kleiner/billiger ebenfalls genügen würde. Also soll jeder das wählen, was ihm passt...
 
Articus

Articus

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Ich wundere mich ja dass dieser Faden noch offen ist...

Rolex mit Patek zu vergleichen ist wie Äpfel mit Birnen. Einmal sportliche Toolwatch, einmal komplizierte Haute Horlogerie als Kernsegment. Selbst das Werk der "sportlichen" Nautilus kann mit keiner Rolex verglichen werden.

Ehrlich gesagt zeugt schon die Ausgangsfrage von wenig horologischer Kenntnis :(
 
Chkahl77

Chkahl77

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Ich wundere mich ja dass dieser Faden noch offen ist...

Rolex mit Patek zu vergleichen ist wie Äpfel mit Birnen. Einmal sportliche Toolwatch, einmal komplizierte Haute Horlogerie als Kernsegment. Selbst das Werk der "sportlichen" Nautilus kann mit keiner Rolex verglichen werden.

Ehrlich gesagt zeugt schon die Ausgangsfrage von wenig horologischer Kenntnis :(
und noch mal, "Haute Horlogerie" und dann noch nicht mal einen Sekundenstopp ? :klatsch:
 
Steven Rogers Capt

Steven Rogers Capt

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Ehrlich gesagt zeugt schon die Ausgangsfrage von wenig horologischer Kenntnis :(
Jeder fängt mal klein an...

Die Marke PP anhand einer anprobierten Uhr zu beurteilen, kann man machen...
PP musst DU anhand der Uhren beurteilen die Du nie in die Finger bekommst. :D
 
L

LBeck

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Der ganze Vergleich hinkt, da beide Firmen andere Zielgruppen bedienen. Der durchschnittliche Kunde bei Patek bringt den Hersteller ca 22000 Euro pro Uhr. Bei Rolex sind es um die 6000 Euro. Sicher gibt es auch Schnittmengen bei den Käufern, aber Rolex ist ein Massenhersteller und Pattek eher nicht. Der Chef von Patek hat es auf den Punkt gebracht. Bei Rolex ist die hohe Qualität bei den produzierten Stückzahlen beeindruckend. Aber beide Hersteller arbeiten eigentlich nicht im selben Segment des Luxusmarktes. Ein Patekkunde wird ohne viel Aufheben sich auch ne Rolex als Zweituhr leisten können. Umgekehrt ist dies wohl seltener der Fall.
 
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TaifunDB

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Meine 124060 läuft derzeit mit +0,3s/d. Jede. Es ist die 5. Rolex bei mir und jede lief sehr gut.

Ich frage mich allerdings, warum man die Werke nicht einmal vergleichen kann.
 
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LBeck

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Weil es eben kaum möglich ist. Patek garantiert zum Beispiel Revision und Wartumg für Uhrwerke seit 1839. Also praktisch für alle Uhrwerke. Auch ist der Anteil an händischer Veredelung bei Patek deutlich höher und dies kostet eben auch viel Geld. Der Rotor aus Gold dürfte ebenfalls deutlich in die Kalkulation einfließen. Dies aber qualitativ zu fassen dürfte kaum möglich sein. Die Betrachtung der Hauptfunktionen bringen da nicht wirklich weiter. Ist ein Bentley so viel besser als ein Porsche im Bezug aufs Fahren? Sicher nicht, aber in den Detail steckt dann eben der höhere Preis verborgen. Manche Dinge sind einfach schwer vergleichbar.
 
Natuhrgelb

Natuhrgelb

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Ich würde immer noch sagen, dass @sasolit in Beitrag #86 in diesem Faden das ganz schon ganz hervorragend aufgedröselt hat - der sollte oben angepinnt werde als "zu lesen, bevor man in diesem Faden postet"

Dann braucht man sich auch nicht über so einen Quatsch wie "Sekundenstopp" o.ä. zu echauffieren, auf diesem Level könnte man gleich bei einer Seiko 5 oder besser noch schönen Quarzuhr bleiben...

Der Faden selbst wurde ja eh nur "wiederbelebt", weil man dem herzzereißendem Marketingclaim "für die nächste Generation" mal nachfühlen wolle und deswegen hier vom recht neuen Mitglied 55x55mm auf diesen Faden gesprungen wurde... (NB: Ich bin natürlich selbst ganz und gar nicht davor gefeit, marketinghörig zu sein! Wartet nur, bis auch ich ins Weltall fliege!)
 
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TaifunDB

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Das ist doch ein Vergleich zwischen Rolex und PP. Uns so besonders kompliziert scheinen die Werke dann auch nicht zu sein. Und da ich auch bei den Uhren mit Glasboden das Uhrwerk eigentlich nie anschaue, brauche ich auch keinen goldenen Rotor.

Der Sekundenstopp ist mir tatsächlich wichtig, weil ich eine Uhr auch genau stellen möchte. Wer meint, dass ich dann eine Quarzuhr kaufen soll, der kann diese Meinung behalten.
 
TomS2

TomS2

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@sasolit -

Na ja, wir finden schon noch den einen oder anderen Beitrag :-)

Ich verstehe ohnehin nicht, wie man bei Luxusgütern - egal welcher Art - immerzu nach objektiven Merkmalen und quantitativ soliden Argumenten suchen kann. Das ist doch von vorneherein eine klare Themaverfehlung, da es geradezu eine Definition von Luxusgütern darstellt, dass sie im wesentlichen keinen echten Nutzen bieten, der sich sinnvoll bepreisen ließe. Der Preis richtet sich nach Markenimage und Renommee und wird dadurch gerechtfertigt, dass der Hersteller ihn aufruft, und dass der Kunde gerne bereit ist, ihn ohne wirklich quantifizierbaren Nutzen zu bezahlen.

Egal, welche Merkmale man nun heranziehen möchte, um den Preis einer Patek zu rechtfertigen - das essentielle Merkmal besteht darin, dass es sich um eine Patek handelt (wobei Patek nur ein Beispiel ist).
 
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Natuhrgelb

Natuhrgelb

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... @TaifunDB - sorry ich wollte dich damit nicht "angreifen" -

- es ist natürlich vollkommen legitim, einen Sekundenstopp äußerst sinnvoll zu finden, weil man so die Uhr genauer stellen kann. Nur, und das sollte mein Punkt sein, sagt dieses "technische feature" aus meiner Sicht halt nicht zwangsläufig etwas darüber aus, ob das Werk HH ist bzw. in anderen Hinsichten qualitativ hochwertig, und damit in Bezug auf die Themenfrage des Threads. Man kann auch mit gutem Grund z. B. beim Auto sehr viel Wert auf ein bequemes Fahrwerk legen, weil man in seinem Wohnort auf schlechten Straßen fahren muss - deswegen ist ein Sportwagen mit hart abgestimmten Fahrwerk nicht zwangsläufig Mist.
 
sasolit

sasolit

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brauche ich auch keinen goldenen Rotor.
Die Verwendung von Gold bzw. Metall(-kombinationen) mit höherer Dichte als reiner Stahl bei Zentral-/Mikrorotoren ist bei einseitig aufziehenden Werken nicht nur der Optik willen, sondern damit die Uhr gescheit aufzieht - insbesondere wenn wir von Werken mit geringer Bauhöhe sprechen.

Der Sekundenstopp ist mir tatsächlich wichtig, weil ich eine Uhr auch genau stellen möchte.
Ein wenig Geschick...
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