Projekt: Selbstbau-Wasserdichtigkeitsprüfgerät

Diskutiere Projekt: Selbstbau-Wasserdichtigkeitsprüfgerät im Uhrenwerkstatt Forum im Bereich Uhren-Forum; Das wäre was! Ein Uhrforum-Wasserdichteprüfer! Ich wäre dabei, mir wäre auch die Nummer egal :klatsch:
Uhrahn

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Das wäre was! Ein Uhrforum-Wasserdichteprüfer!

Ich wäre dabei, mir wäre auch die Nummer egal :klatsch:
 
Uhrahn

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So, ich hab dann auch mal mit der Materialbeschaffung angefangen, wobei ich fast umgefallen bin, wie bei uns die Preise für die Wasserfiltergehäuse von den hier Angegebenen abweichen. Unter 120€ gibt´s bei uns weder im Baumarkt noch im Sanitärgroßhandel was, weshalb ich auf Ebay ausgewichen bin.

Die größte Herausforderung ist für mich die Halterung von Uhr/Messuhr. Da finde ich einfach nichts, was klein genug ist, um in das Gehäuse zu passen und nicht gleichzeitig deutlich über 100€ kostet.

Wenn alle Stricke reißen, werde ich die Wasserrohrvariante bauen, aber ich hätte es doch schon gerne höhenverstellbar.

Hat jemand hier nen Tipp für mich?

Grüsse

Christian
 
omega511

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Max. 4 bar waren mir zu wenig. Ich hab' länger in der Bucht gesucht und welche mit 10 bar gefunden.

Also mein „Pommes Original“ hat einen Betriebsdruck von 5 Bar und alle damaligen Gehäuse wurde auf 10 Bar getestet.....das würde ich auch jedem Selbstbauer vor Fertigstellung empfehlen.
 
Sette

Sette

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Also mein „Pommes Original“ hat einen Betriebsdruck von 5 Bar und alle damaligen Gehäuse wurde auf 10 Bar getestet.....das würde ich auch jedem Selbstbauer vor Fertigstellung empfehlen.
Bei meinem war 10 bar Betriebsdruck angegeben. Die ersten male habe ich aber auch mit etwas Abstand und mit einem Tuch zugedeckt Druck reingepumpt ;-)
 
ducjb

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voll inne Bazi-Pampa: Aufkirchen zu Oberding, bei
Nachdem ich diesem Faden seit Anbeginn gefolgt bin und bislang nur voller Neid auf die Besitzer von CNC-Fräsen und 3-D-Druckern blicken konnte, wollte ich jetzt doch mal Nägel mit Köpfen machen. Ich habe einen wirklich guten und umfangreichen Maschinen- und Werkzeugpark. Aber halt alles nur in klein für Modellbau und Uhren.

Das hier immer wieder die Frage nach einem Bausatz auftauchte, war daher das Ziel, die ganze Konstruktion ausschließlich mit Werkzeugen zu realisieren, die den allermeisten von uns zur Verfügung stehen und damit für wirklich jeden nachbaubar zu machen. Durch eine Teileliste mit Lieferantenangabe sowie eine detaillierte bebilderte Bauanleitung ist es dann irgendwie schon wie ein Bausatz ...

Man braucht lediglich folgende Werkzeuge/Maschinen:
Inbusschlüssel 4 mm, Gabelschlüssel SW 24, SW 22 und SW 14 (oder zur Not eine Pumpenzange), Bohrmaschine mit 5 mm und 8 mm Bohrer. Gut wäre auch ein Bohrständer. MEHR NICHT!

Bei den Einzelteilen habe ich versucht, aus Rechnungsstellungsgründen alles aus Deutschland zu beziehen und wegen der Versandkosten bei möglichst wenigen Shops zu bestellen.

Sicherlich kann man z.B. über Aliexpress einiges günstiger bekommen, vor allem die Messuhr. Dauert dann halt ein wenig länger ...

Wer jetzt immer noch nicht baut, hat selber Schuld :-)

Teileliste A.jpg

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Viel Spaß beim Nachbauen
Jörg
 
fantomaz

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M E G A K L A S S E !

Im Winter wird gebaut, jetzt führt kein Weg mehr dran vorbei :super:

EDIT:
sehe gerade Bild 9, kommt mir bekannt vor was da rechts im Bild noch zu sehen ist ;-)
steht hier auch rum, seit über 10 Jahren und „läuft”....
 
Zuletzt bearbeitet:
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labo

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Hallo in die Runde,

vielen Dank für diesen Beitrag, ich habe mir inzwischen einen Prüfstand gebaut und die ersten Uhren druntergelegt.
Bei einem Überdruck von 3bar (Ich fange auch erstmal langsam an :face: ) bekomme ich für fast alle Uhren plausible Ergebnisse. Die meisten Uhren lassen sich so 3-4 /100 zusammendrücken und federn schön zurück. Vernachlässigte vintage Uhren sind dagegen offen, soweit keine Überraschung.
Aaaber, ich habe hier eine Sinn Arktis I, die rührt sich keinen Deut. Also weniger als 5/1000, das traue ich meinem Aufbau zu.
Nun ist diese Sinn mit Schutzgas befüllt und bis 30bar "wasserdicht". Könnte es sein, das die Uhr mit hohem Innendruck ausgeliefert wird? Oder ist der Aufbau der Uhr so bocksteif, das sich da nur was im sub-µ-Bereich tut?
Die verbaute Trocknungskapsel der Uhr ist sehr hellblau, als zumindest ist keine feuchte Luft eingetreten.

Was sind eure Erfahrungen mit guten Taucheruhren?

Gruß, labo
 
omega511

omega511

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Hallo labo,

das Schutzgas ist ganz normaler Stickstoff unter Umgebungsdruck, das ist es nicht, aber genau die geringe Beweglichkeit des Uhrglases in der Dichtung führt dazu, das Du praktisch nicht messen kannst. Passiert auch gerne mal in sündhaft teuren elektonischen Messgeräten, dann gibt es einen Alarm und es wird auf die geringe Verformung hingewiesen.

Weiterhin viel Erfolg und vielleicht ein Foto Deines Aufbaus ?

Beste Grüsse
omega511
 
L

labo

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Aber gern.
Der Druckbehälter ist ein Vorfilter von Einhell, würd ich nicht wieder nehmen, die Rippen in der Glocke nerven, am Boden gibts ne Ablassschraube die höher steht als die 4 "Standbeine". Ich hätte in diesen Beinchen Innengewinde erwarte. Sind aber nur Grundlöcher. Immerhin kann man da M5-Gewinde reinschneiden.
Dafür billig: Nen Zwanni beim großen Fluß.
Von links nach recht: Schrader-Ventil, Manometer bis 4bar, Einhell-Filter, Kugelhahn und Drosselventil. Alles aus der Gruschelkiste.
Das Drosselventil lässt den Druck sanft in 90s auf Umgebung fallen, damit mir nicht die Gläser raushüpfen.
Im Druckbehälter: Altar für die Uhr und Aufnahme der Messuhr 3D gedruckt. Druckteil ohne Hohlkammern, damit es sich nicht aufbläht. Und ich hatte zu viel Zeit, deshalb eher "gothik" :oops:
Die Messuhr gibts für schmales Geld. Das tape verhindert das Rumrutschen der Uhr auf dem Kunststoff, wichtig, weil ich per Fußpumpe Druck drauf gebe.
Die Basis ist eine Stahlplatte aus dem Schrott mit 4 spacern, fix aus Alu gedreht.
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RIM

RIM

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Folgendes bitte nicht als Kritik an diesem tollen Projekt auffassen.
Aber ich frage mich, warum man anscheinend auch bei den Geräten für Uhrmacher nicht den etwas industrielleren Ansatz einer Differenzdruckmessung statt dem Knorz mit der Messuhr anwendet?
 
L

labo

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Wie stellst du dir das vor? Den Druck im Inneren der Uhr kannst du mangels Flansch ja schlecht aufnehmen...
 
RIM

RIM

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Testraum mit Prüfdruck beaufschlagen - > Messung Druck 1
Zeit x verstreichen lassen - > Messung Druck 2

Druckdifferenz ist in die Uhr marschiert (oder durch die Dichtungen des Prüfgeräts ;-)).
 
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