Problem Wasserdichtigkeit nach Eingriff

Diskutiere Problem Wasserdichtigkeit nach Eingriff im Uhrencafé Forum im Bereich Uhren-Forum; Hallo liebe Uhrengemeinde! Ich habe ein kleines Problem und auch die Suchfunktion konnte mir noch nicht so richtig zielgerichtet weiter...
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Phase-de-Lune

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Hallo liebe Uhrengemeinde!

Ich habe ein kleines Problem und auch die Suchfunktion konnte mir noch nicht so richtig zielgerichtet weiter helfen...
Es geht um den Aspekt der Wasserdichtigkeit bzw. der Abwesenheit einer solchen. Ich bastele ja nun mittlerweile viel an meinen Uhren herum, tausche Batterien aus, nehme Regulierungen vor und für dieses Aufgaben muss ja der zumeist verschraubte Gehäuseboden geöffnet werden. Nach getaner Arbeit wird dieser auch wieder - unter größter Kraftanstrengung - verschlossen. Jetzt meine Frage: Inwiefern beenträchtigt alleine diese Aktion die Wasserdichtigkeit, d.h. kann man sich nach dem Wiederverschließen des Bodens noch auf die Wasserdichtigkeit verlassen?
Der Hintergrund meiner Frage: Ich hatte jüngst eine gebraucht gekaufte Promaster zur Durchsicht bei meinem Uhrmacher, der sagte mir dann, er könne die Wasserdichtigkeit nicht mehr garantieren, das könne nur Citizen....Jetzt frage ich mich, was anderes als den Gehäuseboden kräftig verschließen können die denn bei Citizen machen? Gibt es da eine besondere Technik, die ich beim Zudrehen nicht anwenden kann?
Also, grundsätzlich wäre mir das schon wichtig zu erfahren, denn ich hatte etliche WaDi 200m-Uhren hier zur Regulierung liegen und die habe ich alle manuell mit einem Gehäuseöffner wieder verschlossen. Wie vertrauenswürdig ist denn da die eigene Arbeit, kann ich der Wasserdichtigkeit grundsätzlich noch trauen?
Danke für eure Statements! :-D
 
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pille2k5

Gast
also das dass nur Citizen kann ist nicht ganz richtig ...... du mußt due Uhr halt vernünftig abdrücken ..... ich persönlich traue da aber nur citizen. Grund: hatte ne citizen bei christ zum batterie wechsel .... mit der bitte sie mögen sie einschicken, aber die haben es selbst gemacht ...... naja und beim tauchen hatte ich nach 10sec nen aquarium in der uhr.

die uhren einfach wieder zudrehen und gut ist, so wie du es machst , kann gut gehen muss aber nicht..... wenn nen staubkörnchen oder ähnliches auf dem o-ring sitzt dann haste schon nen problem. also ich würde es nicht machen ;-)

just my 2 cent
 
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Phase-de-Lune

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Dann wäre ja dem schnellen Batteriewechsel bei Karstadt oder wo auch immer auch nicht zu trauen? Über dieses Problem wird überhaupt nicht aufgeklärt....
 
JochensUhrentick

JochensUhrentick

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Hallo Michael,

ich würde sagen, wenn Du soviel schon an wasserdichten AU´s schraubst und "bastelst"; wäre da nicht die Anschaffung eines WaDi-Prüfgeräts sinnvoll? Denn nur so hast Du die absolute Sicherheit.

Ich denke, dass Du die Böden schon wieder richtig fest schraubst oder drückst. Allgemeine Tricks für die so "garantierte" WaDi nach Gefühl ohne Prüfung wird es wohl kaum geben..

"Uhrige" Grüße aus Berlin!

JochensUhrentick
 
Axel66

Axel66

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Das genaue Drehmoment beim Verschließen ist eine Sache. Viel wichtiger ist der Zustand und die korrekte Platzierung der Dichtung.
Von dem abgesehen garantiert im Prinzip niemand eine Wasserdichtheit. Im allgemeinen wird nur garantiert, daß die Uhr unter einem gewissen Druck geprüft wurde. Die Dichtheit selbst ist leider kein stabiler Zustand. Jedes Anecken des Gehäuses kann theoretisch die Dichtheit beeinflussen. Aber das Hauptproblem, eine vernünftige Konstruktion mal vorausgesetzt, sind nun mal die Dichtungen und deren Alterung, bzw Verschleiß (Stichwort Kronendichtung).

Die meisten Uhrmacher haben allerdings auch selbst ein Druckprüfgerät in der Werkstatt.

Ich selbst habe auch schon (allerdings recht neue) Uhren geöffnet und wieder verschlossen und bin danach mit der Uhr unter die Dusche. Aber wie gesagt, man muß peinlichst auf die Dichtung achten. Wenn man eine Uhr wirklich bewußt zum Wassersport benutzt sollte man imho die Dichtungen alle 2-3 Jahre prophylaktisch erneuern. Das befreit aber nicht von einer jährlichen Druckprüfung (wie gesagt, bei Wassersport und wenn das Absaufen der Uhr erheblich teurer als die Prüfung und Dichtungswechsel kommt).

Gruß,

Axel

P.S. bin kein Experte, das beruht zum Teil auf eigenen Erfahrungen und zum Teil auf Angelesenem
 
Tictras

Tictras

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Ich schraube auch selbst an meinen Uhren rum (Batteriewechsel und Regulierung) und hatte noch nie Probleme mit der Wasserdichtigkeit. Naja, vielleicht bisher Glück gehabt ... :roll:
 
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pille2k5

Gast
also ich verstehe unter wasserdicht nicht das man mit der uhr duschen gehen kann, das hab ich früher auch mit meinen 30m Swatch uhren gemacht und mit denen war ich auch baden und schwimmen. ich verstehe unter wasserdicht das man die uhr einem druck von sagen wir 5 Bar auf 40m wassertiefe ausetzen kann ohne das man dem plankton durch die Datumslupe bei der Paarumg auf dem sekundenzeiger zugucken kann ;-)

gruß

Edit sagt nicht 41 sondern 5 Bar .... mein Fehler ;-)
 
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mat00teo

Gast
Bei 41 bar musst Du aber ein bisschen tiefer tauchen, ich glaub kaum, dass Dich da noch das Paarungsverhalten des Planktons interessiert :lol2:
 
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pille2k5

Gast
Huch ..... meinte 5 Bar ..... sorry schon spät ...... mensch mensch mensch ^^
 
M

mat00teo

Gast
jetz hatter doch gleich den lustigen Fehler behoben .... tststs ... mir haben die 41 bar gefallen, schau mal, da kommen nur noch gaaanz wenige Taucheruhren hin, das wird dann schon elitär :ok:
 
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pille2k5

Gast
naja so elitär sind aber 400 Meter nun auch nicht .... das schaffen schon einige ;-)
 
Käfer

Käfer

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pille2k5 schrieb:
naja so elitär sind aber 400 Meter nun auch nicht .... das schaffen schon einige ;-)
Naja, die Uhren vielleicht, die Taucher weniger :D :!:
 
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Submariner

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stimmt nicht.

rechnerisch liegt die maximale tiefe beim tauchen mit pressluft bei 66 m, praktisch sollte eine tiefe von 30 bis 40 metern nicht ueberschritten werden. wird ein gasgemisch verwendet, Heliox, zb, dann lassen sich auch 90 meter erreichen (unsere taucher haben an einer palttform in dieser tiefe gearbeitet). soll es tiefer gehen, dann kommt nur nicht die taucherglocke in frage, die aber kein geraetetauchen im eigentlichen sinn darsstellt und die fuer eine ueberlebensnotwendige atmosphaere sorgt. uebrigens, der rekord beim freitauchen liegt bei 214 m. mit pressluft sind zwar vereinzelt schon 100 m erreicht worden, allerdings stellt das eine gratwanderung zwischen leben und tod dar.

400 erreicht man ausserhalb einer taucherglocke sicher auch, aber nur einmal, wobei nur die uhr ueberlebt.

cheers
 
P

pille2k5

Gast
verstehe zwar nicht auf was dein "stimmt nicht" bezogen war, aber fakt ist das auch mehr als 90m durch gasgemische erreicht werden.
sogar über 150m ....... und 30-40m find ich auch ein wenig zu eingeschränkt ...... würde dann eher von 40m sprechen. Außerdem sei noch unterschieden zwischen "auf eine Tiefe Tauchen" und "auf einer Tiefe Arbeiten" .... das sind zwei völlig verschiedene paar schuhe.

Gruß
 
S

Submariner

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Hast recht, pille2k5, was weiss ich denn schon. Wir sind auch nur ein Offshore Unternehmen in der Oel- und Gasbranche und haben von soetwas keine Ahnung. Unsere Tiefseetaucher gehen deshalb auch immer nach eigenem Gutduenken baden. Gruss
 
Paulchen

Paulchen

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Submariner schrieb:
Hast recht, pille2k5, was weiss ich denn schon. Wir sind auch nur ein Offshore Unternehmen in der Oel- und Gasbranche und haben von soetwas keine Ahnung. Unsere Tiefseetaucher gehen deshalb auch immer nach eigenem Gutduenken baden. Gruss
YMMD :wink:
 
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pille2k5

Gast
Submariner schrieb:
Hast recht, pille2k5, was weiss ich denn schon. Wir sind auch nur ein Offshore Unternehmen in der Oel- und Gasbranche und haben von soetwas keine Ahnung. Unsere Tiefseetaucher gehen deshalb auch immer nach eigenem Gutduenken baden. Gruss

scheinbar willst du mich nicht verstehen .... ich rede hier von tauchen ..... nicht von tauchen in verbindung mit arbeiten an Oelplattformen ........


aber da du ja so mit wissen gesegnet bist, kennste ja sicher auch das blue hole ...... und das da hin und wieder mal nen paar leute nicht mehr auftauchen .... und die werden dann geborgen, und das nicht mit einem U-Boot oder einer Taucherglocke sondern von Gas-Gemisch tauchern ......

ahso und die tiefen bewegen sich da so um die 130m wo die leute gefunden werden ..... aber was weiß ich denn schon, ich hab ja keine ahnung!!!!

btw: das sowas geplannt wird und mit starken sicherheitsvorkehrungen verbunden ist, ist auch mehr als logisch, und von mal eben ins wasser hüpfen und auf 150m padeln hat auch keiner gesprochen.
 
Paulchen

Paulchen

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Edit:
Blödsinn geschrieben
 
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pille2k5

Gast
Paulchen schrieb:
pille2k5 schrieb:
Submariner schrieb:
Hast recht, pille2k5, was weiss ich denn schon. Wir sind auch nur ein Offshore Unternehmen in der Oel- und Gasbranche und haben von soetwas keine Ahnung. Unsere Tiefseetaucher gehen deshalb auch immer nach eigenem Gutduenken baden. Gruss

scheinbar willst du mich nicht verstehen .... ich rede hier von tauchen ..... nicht von tauchen in verbindung mit arbeiten an Oelplattformen ........
Der auf den Tauchern lastende Druck ist also beim Arbeiten höher, als beim "nur so aus Spaß tauchen"? :roll:
nee, aber die Stickstoffsättigung ist bei Anstrengung höher, weil wer mehr atmet ...... ! ebenso wird normale Atemluft ab einer gewissen Tiefe giftig, da der Partialdruck des Sauerstoffs der bei 1 Bar Umgebungsdruck ca. 0,2 Bar beträgt mit der tiefe steigt ........ ! beim menschlichen Körper kommen viel mehr Komponeten hinzu als bei einer Uhr die lediglich den Druck aushalten muss.
 
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