Problem mit der Krone am ETA 2836-2

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Robs

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Hallo liebe Forumsgemeinde,

ich habe ein kleinens Problem mit meiner neuen Tutima Pacific, verbaut ist dort ein ETA 2836-2.

Wenn ich zum stellen die Krone auf den Sekundenstop ziehe geht das wunderbar, nur nach dem stellen die Krone wieder einzudrücken ist eine Geduldsprobe, die Krone federt zwar beim drücken ein, aber die Welle lässt sich nur nach einigen hin und herstellen in die Stellung zurückbringen in der das Werk wieder anläuft.

Was kann das für ein Problem sein, fehlt da irgendwo im Werk ein Tröpfchen Öl oder ist das bei dem verbauten Eta generell etwas problematisch ??

Gruss Rob
 
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chris2611

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DAS ist ein Problem, welches meine Tuti nicht hat!:D

Gruß, Christian
 
falko

falko

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Ich vermute, dass die Aufzugswelle ein wenig zu kurz ist. In solchen Fällen gebe ich ein winziges Stück Lötzinn in die Krone, damit diese sich nicht so weit einschrauben lässt. Es geht hier um Zehntelmillimeter.
 
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Robs

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Also wenn sie sich nicht eindrücken lässt, dann drehe ich die Krone einfach so zu bis es klack macht und das Werk anläuft, leider lässt sich die Uhr nicht genau stellen dadurch, alles andere ist eine Geduldsprobe, ist ebend ein Hobby mit dem man sich beschäftigen kann..... ;-)

Wenn ich die Krone aufschraube dann springt sie auch nicht automatisch auf die Stellung werkaufziehen, sondern ich muss sie bisschen mit dem Fingernagel unterstützen, ich denk eher es verklemmt sich irgendwas beim wiedereindrücken...

Rob
 
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mecaline

mecaline

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Also aus meiner Erfahrung mit 2824-2 / 2892-A2 und 2836-2 ist es durchaus öfters etwas fummelig, bei verschraubten Kronen wieder in die jeweils richtigen Positionen für Datum / Stellen / wieder Festschrauben zu kommen.

Allerdings ein schweres oder nur tünteliges Eindrücken der Krone kenne ich gar nicht. Ich würds vom Uhrmacher prüfen lassen.
 
falko

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Also wenn sie sich nicht eindrücken lässt, dann drehe ich die Krone einfach so zu bis es klack macht und das Werk anläuft, leider lässt sich die Uhr nicht genau stellen dadurch, alles andere ist eine Geduldsprobe, ist ebend ein Hobby mit dem man sich beschäftigen kann..... ;-)

Wenn ich die Krone aufschraube dann springt sie auch nicht automatisch auf die Stellung werkaufziehen, sondern ich muss sie bisschen mit dem Fingernagel unterstützen, ich denk eher es verklemmt sich irgendwas beim wiedereindrücken...

Rob

Deine Beschreibung bestärkt mich in der Annahme, dass die Welle ein wenig zu kurz ist. Dass die Krone beim Aufschrauben nicht gleich herausspringt, hat man öfter. Hier hilft oft ein Tröpfchen Silikonöl an der Kronenmechanik, was den Dichtungen auch gut tut.
 
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Robs

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Hallo Gerd,

habe ich schon alles ausprobiert, mal schaun entweder ich geht zum Uhrmacher oder werde selber mal Hand anlegen, ich denk irgendwas verklemmt da.

Rob
 
falko

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Hast Du schon die Welle ausgebaut und in das ausgeschalte Werk eingesetzt? Wenn dann alles funktioniert, liegt es an der Länge.
 
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Robs

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Also es liegt an folgendem Problem, habe jetzt mal den Deckel aufgemacht, da funktioniert die Krone so wie es sein soll, alles mal mit Silikonöl leicht geölt und die Dichtung mit Silikonfett leicht eingerieben. Deckel wieder drauf und festgeschraubt, siehe da Krone klemmt wieder, also wieder Deckel auf, im Deckel ist ein kleiner gewellter Haltering lose eingelassen,er fixiert den Werkhaltering so das das Werk und Zifferblatt nicht im Gehäuse wackelt, er scheint das Problem zu sein.

Dreh ich den Deckel wieder drauf und ziehe ihn bis Anschlag fest verklemmt die Krone, löse ich den Deckel wieder minimal (kaum sichtbar, nicht mal ein halber Milimeter) funktioniert die Krone wieder.

Fazit Problem gelöst, Deckel war minimal zu fest drauf, Krone funktioniert wie sie soll, ich habe mal irgendwo gelesen das Uhrendeckel mit einem bestimmten Drehmoment verschraubt werden, eventuell wurde dieser bei der Montage leicht überschritten.

Wasserdicht ist sie auch wieder, kleines Problem große Wirkung.

Hier nochmal eine schnelle Werksansicht, nur ein verzierter Rotor, so wie es ausschaut ist das Werk in Elabore




Gruss Rob
 
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falko

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Schön, dass sich das Problem so einfach gelöst hat! Manchmal sind es halt kleine Toleranzen, die sich zu einer grosser Wirkung addieren. Ich hätte jetzt den Deckel im Bereich, wo er auf die Krone drückt, minimal abgeschliffen, dass hast Du zukünftig kein Problem mehr mit dem Anzugsmoment.
 
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Robs

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Der Deckel ist ansich nicht das Problem, es ist der kleine gewellte Ring im Deckel, da wollte ich nicht dran rumbiegen, habe sowas schon gehabt ruckzug ist sowas abgebrochen und zum abschleifen hat er zu wenig "Fleisch".

Solang sie dicht ist und alles funktioniert wie es soll passt das so, habe gleich bisschen ins minus nachreguliert, so muss ich das nächste mal zur Revision ran, die macht dann aber mein Uhrmacher, den obwohl ich fast alles an Uhren machen, traue ich mich noch!!! nicht an eine Werkszerlegung ran, den auseinanderbauen und reinigen, Ölen und wieder zusammenbauen bekomme ich noch hin, aber die Uhr regulieren kann ich nicht, den eine Zeitwaage fehlt mir noch.....:|:|

Rob
 
falko

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Dieser gewellte Ring soll eigentlich nur auf den Werkhaltering drücken, nicht auf die Welle oder den Kronenhals. Ich hätte jetzt vermutet, dass der Deckel mit dem in das Gehäuse hineinragenden Gewindeteil auf die Welle drückt. Aber wenn es jetzt Ok und die Uhr dicht ist, würde ich mir keine weiteren Gedanken machen.
 
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Robs

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Nein der Ring kann nur auf den Werkhaltering drücken der hat im Deckel kein Spiel um woanders hinzudrücken, der ist einfach minimal zu groß.

Rob
 
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