Prepper / Vorräte - Wie haltet Ihr es damit?

Diskutiere Prepper / Vorräte - Wie haltet Ihr es damit? im Small Talk Forum im Bereich Community; Aus aktuellem Anlass, *hamstert* Ihr jetzt Lebensmittel oder seht Ihr der Geschichte gelassen entgegen? Praktiziert Ihr ansonsten so eine...
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Aus aktuellem Anlass, *hamstert* Ihr jetzt Lebensmittel oder seht Ihr der Geschichte gelassen entgegen?
Praktiziert Ihr ansonsten so eine *Notfall-Vorsorge*

Ich habe eigentlich immer so eine Kiste mit Konserven, Kerzen, Batterien, etc. vorrätig, ohne da auf den großen Weltuntergang zu spekulieren. Ich denke aber, man sollte eine Woche über die Runden kommen, ohne ggf. das Haus verlassen zu müssen.

Wie seht Ihr das?
 
Vogel

Vogel

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Ich ändere gar nix an meinen Einkaufsgewohnheiten.
 
MROH

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Mittlerweile habe ich keinen derartigen Vorrat mehr im Haus.

Früher allerdings hatte ich stets einige EPAs im Haus (Einmannpackung). Weniger zur Absicherung im Katastrophenfall, sondern vielmehr für ausgedehnte Treckingtouren. ;)
 
Spitfire73

Spitfire73

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Es schadet nichts, ein paar sinnvolle Vorräte im Haus zu haben. Das war schon nicht verkehrt in den 50ern, 60ern, 70ern, 80ern, 90ern und 0ern. Was aktuell allerdings wieder aus dem Thema gemacht wird, ist leider typisch deutsche Hysterie. Wieder ein Sommerlochthema, bei dem Medien und Bevölkerung senkrecht übers Ziel hinausschießen müssen.

Gruß
Helmut
 
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Man kann dazu stehen, wie man will, die große Frage ist, wie geht man in bestimmten Fällen (Stromausfall, Wasserversorgung gestört) dann damit um?
Blöderweise weiß man ja nie, wie lange sowas dauert, ich verwerte meine Konserven immer mal im Urlaub oder auf Touren.
Wasser gibt es in diesen 5l Kanistern, da mir hier der Kaffee in Berlin mit dem Leitungswasser nicht schmeckt, gönne ich mir den Luxus, solches Wasser zu verwenden. Davon dann 5-6 Kanister in den Keller zu schaffen und immer mal auszutauschen, ist keine Mühe.
 
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Früher Ruhrgebiet, jetzt Elbestrand
So für ne Woche sollte man schon autonom sein können.(man denke nur an das Schneechaos in NW Deutschland vor ein paar Jahren)
Für mich ist allerdings das Notfallszenario der temporäre Zusammenbruch der technischen Infrastruktur.
D.h. Strom, Wasser sind weg. Dann ist man in einem Mehrparteienhaus mitten in der Großstadtschnell am Ende.
D.h. ich hab einen Zweitunterschlupf am ländlichen Stadtrand mit ein paar Vorräten.
(Hab ich aber schon ewig.) Ansonsten, wer mehr zu dem Thema wissen will: www.surivalforum.ch
 
Devilfish

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Wasser habe ich genug im Keller, Lebensmittel reichen auch eine Weile.

Den Rest besorge ich mir dann im Mad Max Style. :D
 
MROH

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Man kann dazu stehen, wie man will, die große Frage ist, wie geht man in bestimmten Fällen (Stromausfall, Wasserversorgung gestört) dann damit um?
Stromausfall ist für uns kein Problem, da nutzen wir den Ofen und Kerzen. Wasserversorgung ist schon kritischer, aber für ein paar Tage reicht das Wasser der Zisterne.
Und um was zu essen reichen unsere Konservenvorräte, bzw. eingekochtes aus dem Garten bestimmt für 3 Tage.
 
VinC

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Als ich das Thema hörte dachte ich erst ein gewisser Verlag versucht mal wieder seine Ausrüstung an den Mann zu bringen, dann habe ich jedoch gesehen das es über die "seriösen Medien" kommuniziert wird und habe mich gefragt ob der Postillon mal wieder einen derartig guten Gag gemacht hat, das jemand anderes angefangen hat das als echte Meldung zu senden.

Ein paar Vorräte sind immer im Haus alleine der Bequemlichkeit wegen, aber ansonsten: wird schon schief gehen. Nur weil irgendwer meint sich im Sommer mit einem Thema in den Fokus zu rücken muss ich noch lange nicht losgehen und mit dem Radlader die Versorgung mit Dosenfleisch und ganz wichtig: Wurstwasser sicher stellen.
 
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Wenn man Haus und Grundstück hat, ergeben sich ganz andere Perspektiven, für Mietwohnungen sieht die Sache schon anders aus.
Die Keller sind meistens so klein, daß da nicht viel reinpasst, wer kocht heutzutage, wenn er keinen Garten hat, noch etwas ein?
Tiefkühltruhe hält je nach Modell paar Tage, Wasser und Heizung sehe ich dann schon kritischer.
Es ist schon ein saublödes Gefühl, wenn man die Ansage, daß das Wasser abgestellt wird, verpeilt und nach der Toilettenbenutzung feststellt, daß nichts in den Spülkasten nachläuft und auch kein Restwasser im Wasserkocher für die morgendliche Dröhnung da ist.
20 l *Brauchwasser* hab ich für genausolche Fälle in 4 alten Wasserkanistern in einer Ecke im Keller stehen (zuzüglich zum Trinkwasser).
 
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nem300

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Gutes Thema. :super:
Jeder Mensch sollte sich Vorräte (Wasser, Nahrung, Hygieneartikel) für 3-6 Monate auf Vorrat halten.
Darüber hinaus halte ich es für sinnvoll, Werkzeuge, Waffen, Medizin und Outdoor Ausrüstung ebenfalls griffbereit zu lagern.
Keiner weiß, wie sich die Situation in Europa und im Rest der Welt entwickeln wird und wenn es kracht, ist man plötzlich auf sich alleine gestellt.
Ich empfehle jedem den Film "The Road", denn dieses Meisterwerk nimmt kein Blatt vor den Mund. ;-)
Wer nicht vorsorgt ist ein Narr.

20 l *Brauchwasser* hab ich für genausolche Fälle in 4 alten Wasserkanistern in einer Ecke im Keller stehen
Mach es doch wie bei den Katzen. ;-)
Es gibt spezielles Streu für Menschen, welches man auf Vorrat kaufen kann.
Im Ernstfall verwendet man dann einen kleinen Kübel mit dem Streu, entsorgt wird das Ganze mittels Müllsack, so kommt man sehr lange über die Runden.
 
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spritdealer

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Das man jetzt, nach zig Jahren, mal die Notfallpläne von 1857 überarbeitet, zeigt doch wie mies vorbereitet unser Land an vielen Stellen ist. Solche Chaos-heraufbeschwördenden Aussagen unserer supertalentierten Innenministers machen die Lage auch nicht besser. Meine Meinung. Persönlich habe ich natürlich ein paar Lebensmittel + Hygieneartikel im Keller, aber bei einem richtigen Ernstfall, der länger dauert, reicht das kaum zum Überleben. Wie will man das auch horten und vor allem was? Bei einem länger andauernden Stromausfall nütze der beste Gefrierschrank nichts. Vor allem: Selbst wenn man Konservendose im großen Stil hätte, womit will man das Essen daraus aufwärmen? Habt ihr alle einen Bunsenbrenner oder eine Kochplatte + Gasflasche im Keller? Ich nicht. Einen Grill + Holzkohle für 3 Monate hätte ich da :D Wenn das mit 2l Wasser pro Mann und Tag stimmt würde ich immerhin nicht verdursten, der Bestand reicht auch für 3-4 Wochen
 
Mueller27

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"Sommerloch" eben. :-)

Es gibt ja gar keine neue Nachricht, denn die Richtlinien und Broschüren des BKK gibt es ja in der Form schon seit Jahren.

Wer die Nachrichten verfolgt hat, hat ja auch zur Kenntnis genommen, dass der Auftrag zur Überarbeitung der Richtlinien an die Behörde schon vor vier Jahren erging. Sorry, nix mit Kausalzusammenhang Moslems/Syrien/Ukraine/Putin/Flüchtlinge etc.

Das politische Thema liegt - wie immer - wo anders:
Deutschland hat seit Mitte der 90er Jahre, nach dem Ende des Kalten Krieges seine staatlich organisierte Katastrophenvorsorge weitgehend zurückgefahren, bzw. outgesourced an DRK etc. Im Grunde müsste man jetzt eine Milliarde in die Hand nehmen um das Land wieder so fit für den K-Fall zu machen, wie Deutschland es zu den Hochzeiten des Kalten Krieges war. Und das in dem Wissen, dass die Infrastruktur der Bevölkerungsversorgung (Wasser, Strom, Kommunikation) heute weit, weit sensibler ist als vor einigen Jahrzehnten.

Beispiel: Vor nicht allzu langer Zeit hatte jeder ein altes Radio zu Hause und die Not-Kommunikation mit der Bevölkerung war zur Not über Mittelwelle gesichert. Heute sprengen Angreifer vielleicht vier, fünf zentrale Internetknoten weg ( oder per Virus) und schon fallen wir ins informationelle Mittelalter zurück.

Carsten
 
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Was ich generell empfehlen kann, baut Euch mal so einen *Hobo-Kocher*, man braucht nur eine alte Konservenbüchse und etwas handwerkliches Grundverständnis.
Das Ding befeuert man mit allem, was brennbar ist und kann unabhängig von fast allem zumindest Wasser trinkbar machen.
Mit einem Teelicht drin, dient es in *Friedesnzeiten* als Stövchen.
Zudem kostet das Teil keinen Cent.
q2.JPGq1.JPG
 
VinC

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Gutes Thema. :super:
Jeder Mensch sollte Vorräte (Wasser, Nahrung, Hygieneartikel) für 3-6 Monate auf Vorrat halten.
6 Monate? :hmm: Grundsätzlich machen solche Vorräte einen unbeweglich bzw. muss man stetig wieder an den Ort der Versorgung zurückkehren - also nicht dorthin gehen wo man etwas bekommt, sondern die Sache aussitzen. Klingt nur bedingt sinnvoll. Wenn die Unvorbereiteten also weiterziehen und die Leute auf ihren Vorratsbunkern hocken gilt wieder das Recht des Stärkeren; wenn man also eh nicht sonderlich stark ist oder aber bereit ist seine Überlebensreserve bis hin zum Tod Dritter zu verteidigen, dann kann man es sich auch schenken.

Ansonsten gibt es so denke ich wenig Menschen in Deutschland, die eine Woche ohne Essen nicht überleben würden, für den Durchschnitts BMI wäre das sicherlich sogar ganz praktisch.

Wasser für einen gewissen Zeitraum zu haben ist sicherlich sinnvoll, alles andere jedoch :hmm: jeder wie er meint.
 
nem300

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Selbst wenn man Konservendose im großen Stil hätte, womit will man das Essen daraus aufwärmen?
Wozu Konservendosen?
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Den Rest besorge ich mir dann im Mad Max Style. :D
Leicht gesagt ...
Bist du denn darauf vorbereitet?
Wenn nicht, wirst du vermutlich verhungern. ;-)

Wenn die Unvorbereiteten also weiterziehen und die Leute auf ihren Vorratsbunkern hocken gilt wieder das Recht des Stärkeren; wenn man also eh nicht sonderlich stark ist oder aber bereit ist seine Überlebensreserve bis hin zum Tod Dritter zu verteidigen, dann kann man es sich auch schenken.
Du musst deine Vorräte ca. ein bis zwei Monate mit Gewalt verteidigen, danach sind die meisten Menschen verdurstet, verhungert, oder an diversen Krankheiten gestorben (Durchfall, ...).
 
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Barbarossa

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Taschenlampen, Batterien, Kerzen habe ich immer im Haus und auch griffbereit.
Konserven im Rahmen der normalen Haushaltsführung. 5-6 Pakete Trockennahrung für Trekkingtouren sind auch immer da.
Getränke im Rahmen der normalen Haushaltsführung.
Ansonsten Kirche im Dorf lassen. Wenn es bergab geht dann so, dass 50l Wasser mehr oder weniger im Haus, auch nicht entscheidend sind.
 
Avocado

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@se-Kunde

Wahnsinn .. jetzt geht es aber hier ab... Worauf wartest Du denn ?:klatsch::klatsch:
Was soll denn passieren... das ich jetzt altes Wasser im Keller hamster...
 
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