Preisspirale der Uhren unermüdlich nach oben...Wann ist schluß?

Diskutiere Preisspirale der Uhren unermüdlich nach oben...Wann ist schluß? im Herrenuhren Forum im Bereich Uhren-Forum; Mich würde mal interessieren wann bei euch das preisliche Ende der Fahnenstange beim Kauf einer Uhr erreicht ist. Mußte heute mal wieder beim...
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Mich würde mal interessieren wann bei euch das preisliche Ende der Fahnenstange beim Kauf einer Uhr erreicht ist. Mußte heute mal wieder beim bummeln in der Stadt feststellen das die Uhrenpreise immer mehr anziehen. Gerade im Luxusuhren Bereich habe ich das Gefühl das ein Ende immer noch nicht erreicht ist geschweige denn in Sicht ist. Für ne Stahl Uhr ohne Datum plus minus 6k scheint völlig normal zu sein. Ich denke zu DM Zeiten hätte es soetwas in dieser Form nicht gegeben. ODER? Umgerechnet wären das 12000DM gewesen. Hätte glaube ich, niemals jemand für ne Stahl Uhr ausgegeben. Was meint ihr??
 
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matx

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Mich würde mal interessieren wann bei euch das preisliche Ende der Fahnenstange beim Kauf einer Uhr erreicht ist. Mußte heute mal wieder beim bummeln in der Stadt feststellen das die Uhrenpreise immer mehr anziehen. Gerade im Luxusuhren Bereich habe ich das Gefühl das ein Ende immer noch nicht erreicht ist geschweige denn in Sicht ist. Für ne Stahl Uhr ohne Datum plus minus 6k scheint völlig normal zu sein. Ich denke zu DM Zeiten hätte es soetwas in dieser Form nicht gegeben. ODER? Umgerechnet wären das 12000DM gewesen. Hätte glaube ich, niemals jemand für ne Stahl Uhr ausgegeben. Was meint ihr??
Stahl-Daytona hat auch zu DM-Zeiten zuletzt schon 5stellig gekostet, insofern ... ist die Diskussion nicht ein bisschen müßig? Damals kostete ein VW Golf auch noch deutlich unter 30 TDM, heute wird man kaum einen für 20 T€ bekommen usw. usf. Natürlich ziehen die Uhrenpreise mehr und mehr an, heute sind die Leute aber offenbar bereit, das erforderliche Geld, aktuell fast 9 T€ bspw. für eine Daytona oder lockere 5-6 T€ für eine 3-Zeiger-Rolex locker zu machen. So lange sich genügend Käufer finden, ist das eben so. Wann da für jeden persönlich die Schmerzgrenze erreicht ist, wird beim unbedingten "Will-Ich-Haben-Gefühl" wohl eher eine Frage der finanziellen Möglichkeiten sein.
 
r-winter

r-winter

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...
Damals kostete ein VW Golf auch noch deutlich unter 30 TDM, heute wird man kaum einen für 20 T€ bekommen
...
Der Vergleich hinkt leider völlig, der Mehrwert eines 2012er Golf gegenüber einem von vor 10-15 Jahren ist gewaltig,
man bracht sich ja nur reinsetzen und fahren - bei einer 3-Zeiger-Rolex kann ich leider nix erkennen!
 
Mapkyc

Mapkyc

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Mich würde mal interessieren wann bei euch das preisliche Ende der Fahnenstange beim Kauf einer Uhr erreicht ist.
Bei mir definitiv maximal im dreistelligen Bereich. Mehr ist nicht drin, so ist das eben. Da ich aber genug Uhren habe, ist ein Kauf momentan nicht geplant. - Ich weiß nicht, was ich tun würde, wenn ich mehr Geld zur Verfügung hätte. Aber ich glaube, ich würde keine Uhr für 5k oder mehr kaufen.

Die bekannten Markenhersteller wollen mich heute nicht als Kunden. Ich akzeptiere das und merke es mir für die Zukunft.

Grüße

Markus
 
marfil

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Luxusuhren waren schon immer in vergleichbaren preislichen Regionen.

Der Unterschied zu frueher besteht eher darin, dass jede "dahergelaufene" Marke ploetzlich zur Luxusmanufaktur mutiert....was es frueher in dieser Form nicht gab.

Hinzu kommt noch, dass ehedem preislich breit gefaecherte Marken die "Billiglinien" zu Gunsten anderer Konzernmarken reduzieren und verstaerkt auf das Hochpreissegment setzen.

Das ist eine Entwicklung, die frueher aus strukturellen Gruenden gar nicht moeglich gewesen waere, die aber auch durch den zum Geldverdienen notwendigen asiatischen Markt notwendig ist (bzw. Der Kaufkultur des dortigen Marktes geschuldet ist).
 
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Baerlin

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Mich würde mal interessieren wann bei euch das preisliche Ende der Fahnenstange beim Kauf einer Uhr erreicht ist.
Bei mir ist es um die 5K, mehr will ich für "eine" Uhr nicht ausgeben, aber es kann sich noch ändern.

Ja, die Preise sind schon wirklich zum Teil abgehoben, aber so lange es der Markt zulässt, werden diese genauso mit der Inflation bzw. sogar noch darüber steigen.
Ich denke das haben wir auch den neureichen Chinesen, Russen und anderen Länder auch zu bedanken, da gehen solche Luxusgüter wie warme Semmeln weg.
 
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matx

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Der Vergleich hinkt leider völlig, ...
Natürlich hinkt der Vergleich. Der Preisvergleich über Zeiträume von über 10 Jahren hinkt zwangsläufig immer, egal, was man vergleicht! Wahrscheinlich wird man zahllose Dinge finden, die seither viel billiger sind. Bspw. kostete damals ein 486er Computer mehrere 1000 DM, ein Laptop mit 386er Prozessor ebenfalls. Vergleichbare Leistung bekommt man heute - überhaupt nicht mehr neu zu kaufen.

Entscheidend für den Erwerb von Luxusgütern ist nicht der Preis, sondern ob man sie sich leisten kann. Bei Luxusuhren gibt es nun einmal keine vernünftige Relation Wert/Preis. Und was der einzelne zu zahlen bereit ist, gestaltet sich höchst individuell. Die Preisgestaltung der Hersteller gestaltet sich hingegen danach, was der Markt hergibt. Bezogen auf die Wirtschaftskraft der Käufer von Luxusuhren ist es also eigentlich ein "gutes" Zeichen, wenn die Preise ständig steigen ... :D
 
Dr. Wu

Dr. Wu

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Da mein Verdienst eh nicht für einen Neukauf anständiger Uhren reicht,tangiert mich die Preisspirale weniger.Mich erstaunt aber das du diesen thread eröffnest,da du doch eher höherpreisige Ticker neu gekauft hast.Sicher stören steigende Preise auch wohlhabende Leute,doch gibt es ja auch immer welche die alles problemlos bezahlen können.Vielleicht werden es immer weniger, die sich die immer teureren Uhren leisten können,ich weiß es nicht.
Grüezi
 
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@Dr.Wu, auch ich bin meinem Geld nicht böse, und überlege manchmal tatsächlich ob es die Uhr oder ein sonstiger Artikel wert ist und warum es diesen nicht günstiger gibt, bzw warum diese Dinge meiner Meinung nach immer unverhältnismäßiger teurer werden. Obwohl die Stückzahlen steigen. Anderherum ist es aber auch eine Frage, warum laufen fast alle der "gleichen Musik" hinterher oder versuchen es zumindest??
 
tons of ham

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...Ich denke das haben wir auch den neureichen Chinesen, Russen und anderen Länder auch zu bedanken, da gehen solche Luxusgüter wie warme Semmeln weg...
Da die Russen, Chinesen und Leute mit anderen Herkunftsländern in meinem Städtchen nicht gerade neureich wirken und der Nobeljuwelier in der Einkaufsstrasse trotzdem Uhren mit 6-stelligen Preisschildern führt, denk ich mal, daß es auch einen deutschen Kundenstamm für so was gibt. Und solange es Kunden gibt, die solche Preise bezahlen - warum soll man die Spirale zurückdrehen?
 
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matx

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Mich erstaunt aber das du diesen thread eröffnest,da du doch eher höherpreisige Ticker neu gekauft hast.
Böse/bissig formuliert könnte man meinen, dass sich immer ein Grund zum jammern findet, egal wie hoch das eigene (Lebens-) Niveau bereits ist. Allerdings finde ich es auch belustigend, dergleichen in einem Uhrforum zu lesen, erst recht von jemandem, der im Profil als Hobby u.a. "Porsche" und Beruf "Unternehmer" angibt und hier im Forum eine Uhrensammlung im locker 5stelligen Eurobereich präsentiert. Der Sinn des threads will sich mir insofern nicht so recht erschließen...

Und nein, Luxus hat keinen adäquaten Gegenwert zum Preis. Das macht Luxus eben aus. Man schaue sich nur die Preislisten für Luxusautos im Bereich "Sonderausstattung" an. Da kostet eben ein anklappbarer Außenspiegel so viel Aufpreis, wie im Bereich Mittelklasse eine Klimaanlage. Eine Keramikbremsanlage (SLS) schägt mit dem Preis eines Kleinwagens zu Buche. Darüber kann man nicht sinnvoll diskutieren, der Hersteller nimmt es weil genügend Kunden den (Auf-)Preis zahlen.

So lange bspw. Rolex genügend Uhren zum gewünschten Preis verkauft, kann dieser bleiben. Steigt der Absatz, ist das Grund genug, den Preis zu erhöhen. Mehr Gründe braucht es nicht. Ob ein einzelnes Individuum dann bereit/in der Lage ist, diesen Preis zu zahlen, ist mal so dermaßen unerheblich ...
 
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noosa

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Olli, dann kauf dir deine Rolex-Uhren eben nicht mehr im Monats- sondern im Zweimonatstakt. Dann ist alles wieder gut...;-)

...bitte nicht böse sein.

Viele Grüße

Lutz
 
r-winter

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Ich denke, Schluss wird dann sein, wenn es keiner mehr kauft oder die Umsätze stagnieren!

Solange das nicht zutrifft, wird munter weiter an der Preisschraube gedreht, sieht man ja im Kleinen,
z.B. beim täglichen Einkauf im Supermarkt, wie gut das funktioniert!
 
ENZO

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Hallo Plein!

Für mich ist mit meiner Moonwatch, das preisliche Ende der Fahnenstange erreicht.
Das Thema "Uhrenkauf" ist damit für mich abgehakt und es werden neue Ziele verfolgt.

Gruss
ENZO
 
Dr. Wu

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Eigentlich spielt es ja auch keine Rolle,wie wohlhabend jemand ist,Fakt ist nur das viele es bezahlen KÖNNEN! Was mich angeht ist es ja auch so,je mehr Geld ich zur Verfügung habe,umso höher steigen meine Ansprüche an uhren-ergo kaufe ich auch teurere.Gerade passiert,meine Grenze liegt derzeit bei 3000 Ocken,vor ein paar Jahren waren es 1000.Man macht das mit was leistbar ist,sonst wäre es Kaufzwang und ruinös.Menschen träumen halt von Luxusgütern und die die es können machen den Traum wahr,ganz einfach.
Grüezi
 
marfil

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Ich glaube, die meisten uebersehen bei dem Thema, dass wir alle erst durch das allgemein gigantisch gestiegene Niveau der Lebensqualitaet und damit einhergehend das Lohnniveau solche Preisspiralen beobachten koennen.

Vor 100 Jahren haette ein Arbeiter oder Angestellter nie im Leben daran gedacht, eine JLC, AP, Omega.....zu kaufen....es waere illusorisch gewesen, den Preis aufzubringen.

Heute kann sich jeder Arbeiter oder Angestellte.....wenn er lang genug spart...eine solche Uhr kaufen, ohne seine Familie ins Elend zu stuerzen.

Und so gesehen, werden die Teile sogar billiger, da fuer fast alle Gesellschaftsbereiche zumindest erreichbar.
 
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@matx, ich weiß nicht was an der Frage belustigend sein soll. Mich interessiert halt wie andere member mit den immer steigenden Preisen umgehen. Ich habe mich nicht über steigende Preise beklagt, also auch nicht auf hohem Niveau gejammert.
 
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matx

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... reduziert man Deine Frage auf diesen Fakt ist die antwort trotzdem leicht: Gekauft wird, was sich der einzelne leisten will/kann. Bei dem einen liegt die Schmerzgrenze bei 200 €, beim anderen bei 20.000 €. Nur die Zahlen sind individuell und zeitlich variabel. Was erwartest Du denn an "Mehrinformation" von einer solchen Umfrage?! :hmm:
 
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