Pokert "LACO" mit seinen Original Fliegeruhren zu hoch? Kaufpreise zu Verkaufspreisen im Kontrast unverhältnismäßig groß.

Diskutiere Pokert "LACO" mit seinen Original Fliegeruhren zu hoch? Kaufpreise zu Verkaufspreisen im Kontrast unverhältnismäßig groß. im Herrenuhren Forum im Bereich Uhren-Forum; Manchmal bin ich sogar beruhigt, dass der Markt die Aufgabe des "Richtens" von ganz allein bewältigt und diese Aufgabe nicht Hilfssheriffs...
Spitfire73

Spitfire73

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Oh ja, geradezu ein Horrorszenario, wenn Fakten über ein Sachverhalten richten würden, was wäre das nur für eine Welt. :shock:
Manchmal bin ich sogar beruhigt, dass der Markt die Aufgabe des "Richtens" von ganz allein bewältigt und diese Aufgabe nicht Hilfssheriffs zufällt.

Gruß
Helmut
 
Ublo

Ublo

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Womit wir eigentlich wieder am Anfang wären! :-)
Aber Hauptsache wieder gezofft...! :roll:
 
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roh-bau

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Wohl dem, der da eine “originelle“ (nicht originalgetreue) Laco findet...
Finden ist nicht das Problem, da tummeln sich bei Chrono24 welche und sogar hier im MP hab ich kürzlich zwei gesehen. Aber nicht viele können den 55mm Klopper mit den Anstößen am nackten Arm tragen. Für eine B-Uhr im Alltag müssen die meisten Abstriche bei der Originalität machen. Das Optimum bzgl. Originalität wäre für mich die Laco Original mit 42mm und Unitas-Umbau auf Zentralsekunde. Das Werk bietet Laco aber nur bei der Replika 55. Anhand der Bilder vermute ich, dass Laco es einkauft und die Stückzahlen begrenzt sind. Wenn Laco einen inhouse-Umbau auf die Beine stellen und in allen Größen anbieten würden, wäre das sehr verlockend.

Nachtrag: falls es wen interessiert:
[Verkauf] - Stowa Baumuster A
[Verkauf] - Stowa Beobachtungsuhr, Baumuster B
 
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brainless

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Den Preis, den Laco (derzeit) verlangt, sei es von Endkunden oder von Konzessionären, scheint der Markt ja zu bezahlen, ansonsten würden keine Uhren verkauft,

Fazit: die Preise scheinen doch vom Markt gezahlt zu werden: sowohl bei Orders über die Firmenwebseite, als auch bei Konzessionären, als auch bei Grauen mit entsprechenden Abschlägen.
Ich kenne keine betriebswirtschaftlichen Kennzahlen der heutigen Laco Uhrenmanufaktur GmbH. Kennst Du sie?
Ich nehme an, daß das alles Vermutungen sind von Dir - keine Fakten, die ein reales Fazit erlauben würden.
Also: Mehr Schein als Sein.

Welche der 5 ehemaligen Firmen wird heute noch von der "gleichen" (=vergleichbaren) Firma geführt?

IWC -> heute Richemont - immerhin ohne Insolvenz
Laco -> siehe oben
Stowa -> Insolvenz, Markenrechte von Schauer erworben
Lange & Söhne -> heute Richemont - keine Insolvenz, aber "durchgängige" Firmengeschichte ist (durch DDR) hier sicher nicht gegeben

bleibt damit nur:

Wempe -> noch heute im Familienbesitz
Du kannst sicher belegen, daß die Firma Stowa im Insolvenzverfahren war, als Jörg Schauer die Markenrechte kaufte. Weder in der Fachliteratur noch im Netz habe ich etwas darüber gefunden.

Bin neugierig,


Volker ;-)
 
Cheops

Cheops

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Hallo Volker,

bitte entschuldige, wenn ich bei Stowa nicht richtig lag. Mir war in Gedanken, dass J. S. nur die Markenrechte aus einem Konkurs / einer Firma in Liquidation übernommen hatte und nicht den ehemaligen Geschäftsbetrieb. Du hast in 2 Punkten absolut recht: das Insolvenzverfahren anch Insolvenzordnung gab es damals (1996?) noch nicht, damals waren die Insolvenzen in der Konkurs- bzw. Vergleichsordnung geregelt. Die Information des Kaufs der Markenrechte laß ich vor längerer Zeit (hier?) im Forum, wobei ich selbstverständlich die damaligen Verträge hier nicht veröffentlichen und damit nicht beweisen kann.

Einziger Hinweis auf eine Liquidation der Firma Stowa (alt) finde ich HIER, allerdings nach etwa 5 Minuten suchen. Hier wird ebenfalls das "Märchen" (?) der Übernahme der Markenrechte erzählt, also NICHT der Firma von W. Storz.

Ich korrigiere mangels besseren Wissens also: Stowa -> wurde in 1996 an Jörg schauer verkauft, damit ebenso wie die zu Richemont gehörenden Hersteller in neuer Hand.

Da wohl kein Buchhalter oder Steuerberater der Firma Laco Uhrenmanufaktur GmbH hier Internas ausplaudern wird, sind bis auf die veröffentlichten Bilanzen (Bundesanzeiger - letzte Bilanz zum 31.12.2017) wahrscheinlich keine Daten die über Vermutungen hinaus gehen zu erhalten.

Da die Firma Laco Uhrenmanufaktur GmbH aber weiter am Markt agiert, es hier mehr oder wneiger regelmäßig Uhrenvorstellungen gibt, SCHEINT es auch Käufer zu geben. Natürlich KÖNNTEN diese Uhren auch aus Diebstählen stammen, so SCHEINT es eben nur so, als würden diese gekauft sein. ICH habe mir keine Kaufbelege der jeweiligen Besitzer vorlegen lassen.

Gerrit
 
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Spitfire73

Spitfire73

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Ich kenne keine betriebswirtschaftlichen Kennzahlen der heutigen Laco Uhrenmanufaktur GmbH. Kennst Du sie?
Ich nehme an, daß das alles Vermutungen sind von Dir - keine Fakten, die ein reales Fazit erlauben würden.
Also: Mehr Schein als Sein.
Es ist relativ einfach, sich hinreichend aktuelle Kennzahlen der "Laco Uhrenmanufaktur GmbH" mit ihren durchschnittlich 17 Mitarbeitern zu beschaffen. Man braucht -wie Gerrit es vorschlug- nur den Bundesanzeiger zu bemühen. Und sollte natürlich eine Bilanz halbwegs lesen und verstehen können. 2018er Zahlen gibt es dort noch nicht aber Stand 31.12.2017 hat der Laden zB sein Eigenkapital gegenüber dem 31.12.2016 um erfreuliche 43% auf 1.152 tsd Euro erhöhen können. Die langfristigen Verbindlichkeiten sanken im gleichen Zeitraum von 709 tsd Euro auf 687 tsd Euro. Die flüssigen Mittel der Gesellschaft erhöhten sich von 196 tsd Euro auf 302 tsd Euro bei einem ungefähr gleichbleibenden Stand an Forderungen. Ich sehe hier wenig, was fundiert dafür sprechen sollte, das die Firma ihre Uhren nicht verkauft bekäme.

Stowa wurde damals schlicht und ergreifend liquidiert. Das heißt, alles Werthaltige wurde verflüssigt und zu Geld gemacht. Und Schauer erwarb aus der Abwicklung der Gesellschaft halt die Markenrechte.

Gruß
Helmut
 
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brainless

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Es ist relativ einfach, sich hinreichend aktuelle Kennzahlen der "Laco Uhrenmanufaktur GmbH" mit ihren durchschnittlich 17 Mitarbeitern zu beschaffen. Man braucht -wie Gerrit es vorschlug- nur den Bundesanzeiger zu bemühen. Und sollte natürlich eine Bilanz halbwegs lesen und verstehen können. 2018er Zahlen gibt es dort noch nicht aber Stand 31.12.2017 hat der Laden zB sein Eigenkapital gegenüber dem 31.12.2016 um erfreuliche 43% auf 1.152 tsd Euro erhöhen können. Die langfristigen Verbindlichkeiten sanken im gleichen Zeitraum von 709 tsd Euro auf 687 tsd Euro. Die flüssigen Mittel der Gesellschaft erhöhten sich von 196 tsd Euro auf 302 tsd Euro bei einem ungefähr gleichbleibenden Stand an Forderungen. Ich sehe hier wenig, was fundiert dafür sprechen sollte, das die Firma ihre Uhren nicht verkauft bekäme.

Stowa wurde damals schlicht und ergreifend liquidiert. Das heißt, alles Werthaltige wurde verflüssigt und zu Geld gemacht. Und Schauer erwarb aus der Abwicklung der Gesellschaft halt die Markenrechte.

Gruß
Helmut

Hallo Helmut,

die von Dir zitierten Zahlen sagen über Umsatz und Profitibilität überhaupt nichts aus.
Die Eigenkapitalerhöhung kann z.B. aus Einzahlungen der Gesellschafter stammen oder aus Neubewertung von Immobilien oder Lagervorräten im Eigentum der Gesellschaft.
Das Absinken langfristiger Verbindlichkeiten um gerade mal 3 % resultiert -wahrscheinlich- aus vereinbarten Tilgungsplänen und sagt ebenfalls nichts über die betriebswirtschaftliche Leistung aus.
Eine kurzfristige Erhöhung der Liquidität um ca. 100 T€ kann aus den verschiedensten Gründen erfolgt sein.
Das alles sind reine Vermutungen von mir - genau wie auch von Dir.
Ich habe auch nicht behauptet, daß Laco keine Uhren verkauft.
Ich habe nur gesagt, daß ich, ohne Wissen um Umsatz und Absatz, alle Vermutungen anzweifel.

Wegen der von Dir behaupteten Liquidation der "alten Stowa" solltest Du vielleicht mal mit einem der damals Beteiligten sprechen und nicht unkritisch das weiterhin verbreiten, was Du mal irgendwo von irgendwem gehört hast.
Es ist auch falsch, daß Jörg Schauer ausschliesslich die Markenrechte erwarb.


Volker
 
Thema:

Pokert "LACO" mit seinen Original Fliegeruhren zu hoch? Kaufpreise zu Verkaufspreisen im Kontrast unverhältnismäßig groß.

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