Pokert "LACO" mit seinen Original Fliegeruhren zu hoch? Kaufpreise zu Verkaufspreisen im Kontrast unverhältnismäßig groß.

Diskutiere Pokert "LACO" mit seinen Original Fliegeruhren zu hoch? Kaufpreise zu Verkaufspreisen im Kontrast unverhältnismäßig groß. im Herrenuhren Forum im Bereich Uhren-Forum; Bleib einfach mal bei der Wahrheit denn der TS hatte an keiner Stelle behauptet, eine andere Speedy zu wollen weshalb Deine Pointe auch nicht...
Spitfire73

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...um eine Reduced zu kaufen und auch drumherum zu kaufen, da er ja eigentlich eine andere Speedy wollte?
Bleib einfach mal bei der Wahrheit denn der TS hatte an keiner Stelle behauptet, eine andere Speedy zu wollen weshalb Deine Pointe auch nicht zündet. Vielmehr äußerte er sich wörtlich so zum Vorschlag: "Prinzipiell wäre die Reduced eine tolle alternative." Darüber hinaus hatte er geäußert: "Ein Chronograph wäre mir natürlich das liebste". Aha. Dann bleiben solche Vorschläge eben nicht aus. Es ist übrigens noch niemand verblutet, der den Vorschlag zu Sparen einfach nicht annahm und stattdessen einen Dreizeiger erwarb. Abgesehen davon trifft man in allen möglichen Kaufberatungsfäden auf völlig unpassende Vorschläge.

Gruß
Helmut
 
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certinho

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Soweit ich mich erinnern kann, war, bzw.
ist seine Traumuhr eine moonwatch, da wäre es halt auch ein drumherum Kauf. Ich hab jetzt allerdings nicht das ganze Thema nochmal gelesen,sollte ich falsch liegen, tut es mir leid. Natürlich gibt es immer Vorschläge, die daneben sind,... aus verschiedenen Gründen, aber eben auch aus Überheblichkeit, weil die Leute nicht erkennen, wieviel 500 oder 1000 Euro sind, aber lassen wir das doch an dieser Stelle hier. Mir ging deine Bemerkung einfach auf den Sack und das hab ich geäußert.
 
roh-bau

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Was für ein herrlicher Widerspruch.
Ich hab mein Bestes versucht, ich bin halt auch nur ein Mensch. :ok: Apropos Widerspruch.

Wenn sich Laco in höheren Preisregionen etablieren konnte (und es sieht ganz danach aus), dann sehe ich das durchaus positiv.
Der Punkt ist doch nach wie vor der: mit billigen Produkten stand Laco vor der Pleite und mit der aktuellen Kollektion trotz seit Jahren steigender Preise ganz offensichtlich nicht. Womit sich die Kritik an der aktuellen Preispolitik im Grunde bereits erübrigt hat denn die Realität bestätigt ihre Richtigkeit. … Auf die Preissensiblen kann Laco gut verzichten ….
Dass der Glasboden nicht optional sondern verpflichtend ist, finde ich schade. Ebenso wie die Preisgestaltung. Die aufgerufenen 1.500 Euro sind selbst in Anbetracht des Gebotenen eine selbstbewusste Hausnummer.
Ein Bedürfnis, meine anderthalb Jahre alte und nur halb so teure Laco "Paderborn" in tragbareren 42mm, durch die Mini-Replika zu ersetzen, verspüre ich zum Glück nicht.
(dein Beitrag zur Laco Replika 45 - nein ich stalke Dich nicht, ich wollte nur die Unterschiede zum Standardmodell herausfinden, die Du, als ehemaliger Besitzer, mir nicht erklären wolltest)

Und hätten sie einfach nur plump die Preise dafür nach oben gesetzt, wäre der Erfolg erst recht ausgeblieben. Was daran verstehst Du nicht?
Ich verstehe nicht, was genau Laco seit deinem Erwerb der „Paderborn“ (oder wahlweise 2015) an dem Modell gemacht hat, außer den Preis zu erhöhen? Ich bitte um Aufklärung.

denn auch viele Teile der "deutschen Hersteller" kommen aus Fernost
Ich weiß:
was einen Vergleich erschwert. Dazu ist meist unklar woher die Hersteller die Gehäuse, Zifferblätter, Gläser, Zeiger beziehen.

Aber zur Sache: es steht den anderen Mitbewerbern doch frei, ein ähnlich authentisches Gehäuse wie Laco aber viel billiger auf den Markt zu bringen. Nur kommt da seit Jahren erstaunlicherweise NULLKOMMANIX Vergleichbares. Vermutlich kostet das Laco-Gehäuse halt doch deutlich mehr als die Standardbehausungen der Mitbewerber weshalb diese die Nachahmung scheuen.
Vermutlich nicht! Ich bezweifle, dass die Wehrmacht Geld zu verschwenden hatte, um damit extra aufwändige Gehäuse zu produzieren. Das Design und die Kosten waren auf Effizienz und Anwendungsziel getrimmt gewesen. Möglicher Grund ist z.B. Ergonomie - das Design ist fürs Tragen über der Jacke optimiert - mit heruntergezogenen Hörnern sind sie einfach für eine größere Gruppe tragbarer. Vielleicht fand man auch einen gewissen Abstand vom Originaldesign ethisch angebracht (wertungsfrei, ich will damit weder Laco oder Käufern etwas vorwerfen oder unterstellen! Ich denke dabei in Richtung Missbrauchspotential durch Neonazis ähnlich wie bei Lonsdale ...)

Laco ist einer der Big Five...dafür wird Aufschlag verlangt, denn so funktioniert die Uhrenwelt jenseits der Billigheimer. Bei mir funktioniert das übrigens ganz gut.
Die gute alte Geiz-ist-geil-Media-Markt-Mentalität.
Mehrwerte bei Authentizität und Originalität werden heute vom Markt verlangt und bezahlt. Sie sind zu bepreisende immaterielle Bestandteile des Produkts wie der "temperaturgebläute Zeiger" oder das "Saphirglas" materielle Bestandteile sind. Das kann man im 21. Jahrhundert auch mal verstehen wollen
Für euch drei zitiere ich aus meinem ersten Beitrag:
Der Wert von Nimbus, Image, Erbe, Authentizität… ist rein subjektiv. @Spitfire73 und andere: wenn man für letzteres weniger Wertschätzung aufbringt, ist das noch lange nicht Geiz oder Knauserigkeit.
Es gibt nicht DEN MARKT! Ihr seid nicht DER MARKT! DER MARKT ist nicht homogen! Ihr seid allenfalls eine Zielgruppe im Markt! Es gibt auch keine Norm, die den Wert von Image, Authentizität oder welchen Brimbamboriums auch immer festlegt. Meinen Glückwunsch, wenn die „Luxusheimer“ Euch erfolgreich in ihrem Sinne, zu unkritischen Kunden, konditionieren konnten. Habt ihr auch so viel Verständnis für den Imageaufschlag bei Billigheimer-Modequarzern, wie von Armani oder Boss?
@Spitfire73, du machst aus deiner Wertvorstellung ein Manifest, dass alle anderen gefälligst zu akzeptieren haben. Entschuldige, nein, für mich liegt die Bewertung des immateriellen Anteils im Ermessen des Einzelnen. Ergo wird der Diskussionsbedarf steigen, je weiter sich der immaterielle Anteil aufbläht. Es ist legitim, wenn Laco auf diesem Wege versucht aus seinen Produkten an Marge rauszuholen, was möglich ist. Es ist aber genauso legitim, dieses zu kritisieren. Und wir reden hier von 650€ als Ausgangsbasis, nicht von den insovlenzkritischen 300€, die @Spitfire73 ständig im Kopf hat. Und mit Begrifflichkeiten wie Billigheimer und Billigeinschaler, die ihr verwendet, werdet ihr den verglichenen Marken nicht gerecht. Es zeugt eher von Überheblichkeit.

Gute Nacht,
Roland (zufriedener Käufer einer CopyCat-Billigheimer-Sparefroh Fliegeruhr ;-))


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Akron1980

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Ist wie mit Autos, Neukauf lohnt sich nicht. In den meisten Fällen ändert sich der Geschmack eh nach einer bestimmten Zeit und als Wertanlage ist das meiste meiner Meinung nach auch nicht wirklich geeignet. Daher nur kaufen wenn man es wirklich haben möchte. Sonst lieber gebraucht suchen.
 
Spitfire73

Spitfire73

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Apropos Widerspruch.
Es ist kein Widerspruch für ein Modell einen selbstbewussten Preis wahrzunehmen aber es gut zu finden, wenn sich ein Hersteller insgesamt mit Erfolg weiter oben positionieren kann. Und was meine Paderborn betrifft, so wird ihr aufgrund rundum positiver Erfahrung eine neue B-Uhr folgen. Ich denke, es wird eines der Laco-Erbstücke werden, denen ich übrigens bei Einführung auch noch sehr kritisch gegenüberstand.:D

...ich wollte nur die Unterschiede zum Standardmodell herausfinden, die Du, als ehemaliger Besitzer, mir nicht erklären wolltest
Ich hatte das auch nicht als Arbeitsauftrag an mich verstanden. Wenn Du mit Daten argumentieren willst, such sie Dir einfach selbst heraus. Wenn ich argumentieren will, mache ich mir die dazu erforderliche Vorarbeit auch selbst. Du kannst schlecht erwarten, dass ich Dir noch den Steigbügel für das Pferd halte, auf dem Du in die Schlacht reiten willst. Du musst schon selbst in den Sattel klettern.:-D

...Ich verstehe nicht, was genau Laco seit deinem Erwerb der „Paderborn“ (oder wahlweise 2015) an dem Modell gemacht hat, außer den Preis zu erhöhen? Ich bitte um Aufklärung.
Seit wann muss man etwas "an einem Modell machen" damit man den Preis erhöhen darf? Was hat mein Bäcker an der Breze Neues gemacht in den letzten 30 Jahren? Was wurde am Erdreich Neues gemacht wenn der Quadratmeterpreis Bauland steigt? Warum senken Hersteller manchmal sogar die Preise für Güter obwohl sich am Gut selbst gar nichts geändert hat? Antwort: weil sie es können oder müssen.

Vermutlich nicht! Ich bezweifle, dass die Wehrmacht Geld zu verschwenden hatte, um damit extra aufwändige Gehäuse zu produzieren.
Was haben die vermuteten Komponentenkosten der Originaluhren aus den 40er Jahren mit den Stückpreisen eines Gehäuses rund 80 (!!!!) Jahre später zu tun? Hieraus Schlüsse auf die Kosten heute ableiten zu wollen ist nicht zielführend da sich Kosten- und Abgabenstrukturen und deren Gewichtung in der Kalkulation seither fundamental verändert haben. Fakt ist schlicht und ergreifend, dass nach wie vor kein anderer Hersteller ein ähnlich authentisches Gehäuse wie Laco anbietet. Seltsam, wenn es doch angeblich nicht mehr kostet und ganz offensichtlich Nachfrage und Zahlungsbereitschaft dafür besteht. Schade, dass Du Dir nicht anders zu helfen weißt, als den Punkt mit fadenscheinigen Mutmaßungen abzutun. Aber wenn das Deine Sichtweise ist, okay.

Es gibt nicht DEN MARKT! Ihr seid nicht DER MARKT! DER MARKT ist nicht homogen! Ihr seid allenfalls eine Zielgruppe im Markt! Es gibt auch keine Norm, die den Wert von Image, Authentizität oder welchen Brimbamboriums auch immer festlegt.
Ich habe nie behauptet, DER MARKT zu sein. Natürlich besteht die Nachfragerseite immer aus verschiedenen Gruppen. Und Laco hat sich offensichtlich entschieden, der besonders preissensiblen Gruppe innerhalb der Nachfragerseite verstärkt den Rücken zu kehren und stattdessen lieber andere Gruppen anzusprechen. Was die preissensible Gruppe offensichtlich auf die Palme treibt obwohl es völlig legitim ist, was Laco macht.

Habt ihr auch so viel Verständnis für den Imageaufschlag bei Billigheimer-Modequarzern, wie von Armani oder Boss?
Ich laufe zumindest nicht Amok bei Armani und Bossuhrenträgern, fordere von denen Rechenschaft über die Unterschiede zu Standardquarzuhren abzulegen und addiere die Komponenten auch nicht centweise auf sondern akzeptiere ganz einfach, dass diese Marken einen Kundenkreis haben und diesen bestens bedienen aber ich nicht zu diesem Kundenkreis gehöre. Ich fühle mich diesem Kundenkreis auch nicht überlegen geschweige denn berufen, als Prediger wider den Imageaufschlag von Armani und Boss in Lifestyle-Foren auf- und abzuhüpfen wie ein zorniges, kleines Männchen.

Und wir reden hier von 650€ als Ausgangsbasis, nicht von den insovlenzkritischen 300€, die @Spitfire73 ständig im Kopf hat.
Du vergleichst erneut Äpfel und Bananen wenn Du den Listenpreis von 650 Euro (=100%) mit den von mir genannten 300 Euro (=70%) in Bezug setzen willst um davon logikwidrig Schlüsse abzuleiten.

Und mit Begrifflichkeiten wie Billigheimer und Billigeinschaler, die ihr verwendet, werdet ihr den verglichenen Marken nicht gerecht. Es zeugt eher von Überheblichkeit.
Meinen Glückwunsch, wenn die „Luxusheimer“ Euch erfolgreich in ihrem Sinne, zu unkritischen Kunden, konditionieren konnten.
Nach Deiner eigenen Logik müsstest Du selbst überheblich sein, da Du Marken als „Luxusheimer“ verunglimpfen willst und deren Kunden von Deiner selbstüberhöhten Warte aus als "erfolgreich zu unkritischen Kunden konditioniert" abkanzelst. Das darfst Du natürlich gerne tun wenn es Deiner Sichtweise entspricht. Ich habe damit kein Problem. Als Ankläger der Überheblichkeit anderer wirkst Du damit aber gänzlich ungeeignet.

@Spitfire73, du machst aus deiner Wertvorstellung ein Manifest, dass alle anderen gefälligst zu akzeptieren haben. Entschuldige, nein, für mich liegt die Bewertung des immateriellen Anteils im Ermessen des Einzelnen.
Ich habe weder ein Manifest verfasst noch Leute gar aufgefordert, eine Laco kaufen zu müssen wenn Ihnen das Preis/Leistungsverhältnis aus Material/Verarbeitung/Originalität/Image nicht zusagt. Im Gegenteil:
Und wer´s billig braucht, geht halt einfach woanders hin.
Ergo wird der Diskussionsbedarf steigen, je weiter sich der immaterielle Anteil aufbläht.
Ich sehe das eher als "Lamentierbedarf" - wie bei jeder anderen Marke auch. Dabei läuft es letztlich immer auf die gleiche simple Erkenntnis hinaus: kaufen oder lassen. Noch nie hat das Herumgejammere an den Preisen durch eine nerdige Gruppe Uhrenverrückter irgendeinen namhaften Hersteller dazu bewegen können, den Preis zu senken. Wir sind nämlich auch nicht DER MARKT sondern nur ein klitzekleiner Teil davon aber vergessen das oft. Es gibt heute dutzende Alternativen in allen Preisklassen. Oberhalb und unterhalb derer, die Laco bedient. Und damit wirklich für jeden die passende Fliegeruhr. Wer sich trotzdem partout und ausgerechnet in die Preisgestaltung von Laco verbeißen will um sich mehr oder weniger erfolglos daran abzuarbeiten, soll es halt tun. Meinen (manifestfreien) Segen hat er. ;-)

Gruß
Helmut
 
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roh-bau

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Nach Deiner eigenen Logik müsstest Du selbst überheblich sein, da Du Marken als „Luxusheimer“ verunglimpfen willst und deren Kunden von Deiner selbstüberhöhten Warte aus als "erfolgreich zu unkritischen Kunden konditioniert" abkanzelst. Das darfst Du natürlich gerne tun. Als Ankläger der Überheblichkeit anderer bist Du damit aber gänzlich ungeeignet.
Schmeckt nicht, die eigene Medizin zu kosten - gut, vielleicht lernst Du ja was draus. Die Anführungszeichen hast Du natürlich übersehen. Bzgl. der Konditionierung lasse ich nochmal die Aussage von Uhrbene so stehen: "...bei mir funktioniert das übrigens ganz gut".

Was hat mein Bäcker an der Breze Neues gemacht in den letzten 30 Jahren?
War deine Aussage, die ich zitierte, das Laco das nicht plump die Preise erhöhen kann... Ich kenne die Preisentwicklung deines Bäckers nicht, meine Position unten ist hoffentlich für die meisten Bäcker akzeptabel.

Es ist selbstverständlich, das Anstieg der Herstellunskosten sich im Preis widerspiegeln sollten. Ich bezweifle, dass sich damit der Preisanstieg bei Laco um gut 50% seit 2015 begründen lässt.
Es ist kein Widerspruch für ein Modell einen selbstbewussten Preis wahrzunehmen aber es gut zu finden, wenn sich ein Hersteller insgesamt mit Erfolg weiter oben positionieren kann
Laco hat preiswerte Modelle im Angebot, bei anderen Modellen bin ich ganz beim TS und finde Laco deutlich überteuert
Tut mir leid, ich wusste nicht, dass es eine Obergrenze für die Anzahl der Modelle gibt, deren Preis man kritisieren darf. Da bin ich wohl mit 5 Modellen übers Ziel hinausgeschossen, mea culpa.

Schade, dass Du Dir nicht anders zu helfen weißt, als es mit fadenscheinigen Gründen abzutun.
Solange Du mir nicht von Laco eine offizielle Erklärung über den erhöhten Fertigungsaufwand lieferst, ist die von Die aufgestellte Vermutung nicht weniger fadenscheinig. Was ist fadenscheinig, zu vermuten, dass das Gehäusedesign auch im Sinne der Produktionseffizienz (nein es geht nicht immer nur ums Geld, sondern auch um z.B. zeitlichen, maschinellen Aufwand) gewählt wurde? Nach meiner Auffassung ist dieser Aufwand auch heute relevant. Der Vergleich wird Die auch nicht schmecken, aber innerhalb des Angebots des asiatischen Gehäuseanbieters ist das Gehäuse preiswerter als das anderer Dressuhrgehäuse - nur ein Indiz natürlich. Aber ist für mich auch OK, wenn Du das anders siehst.

Ich laufe zumindest nicht Amok .... Ich fühle mich diesem Kundenkreis auch nicht überlegen geschweige denn berufen, als Prediger wider den Imageaufschlag von Armani und Boss in Lifestyle-Foren auf- und abzuhüpfen wie ein zorniges, kleines Männchen.
Ach nicht? Ich auch nicht. Ich habe nur die Erkenntnisse aus meiner Kaufentscheidung geteilt. Von Anfang an war darin der Hinweis auf die subjektive Komponente in der Preisbewertung enthalten. Laco stand zur Wahl, Laco ist es nicht geworden. Ich habe nicht still in mein Kissen geweint oder beim Konzi das Rumpelstilzchen gemimt. Alles gut. Du feuerst jedoch von Anfang an deine Sichtweise im Brustton der Allgemeingültigkeit und Unumstößlichkeit raus, daher Manifest. Wenn ich bei jemandem Verbissenheit sehe, dann bei Dir.

So, keine Zeit mehr.
Roland
 
Spitfire73

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Solange Du mir nicht von Laco eine offizielle Erklärung über den erhöhten Fertigungsaufwand lieferst...
Ja, klar. Sowas hätten Leute wie Du halt immer gerne...sich "offizielle Erklärungen" der Hersteller vorlegen lassen und dann als Richter darüber aufspielen...gruselig.

Schmeckt nicht, die eigene Medizin zu kosten - gut, vielleicht lernst Du ja was draus.
Es tut mir leid aber Du überschätzt auch Deine medizinischen Fähigkeiten. An mir sind hier schon ganz andere Plattheiten abgeprallt ohne dass ich schluchzend ins Kissen gesunken wäre. Es spielt für mich keinerlei Rolle, was Du über andere Hersteller und Käufer urteilst oder welche "Medizin" Du gern verteilen würdest wenn man Dich nur ließe.:-D

Gruß
Helmut
 
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hovi

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Ich muss sagen, dass ich die Aufstellung von Laco schon recht gut finde.
Es gibt die günstigen Uhren mit Miyota und dann die ambitionierteren Modelle.

Ganz oben stehen die Erbstücke und die „große“ Replika.

Und ehrlich, die Uhren dürfen auch mehr kosten! Ich hatte mehrere Tourbys, eine Steinhart, eine Stowa und eine Archimede. Keine hat sich gehalten. Die Laco schon!
Für mich die Fliegeruhr schlechthin!

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Ublo

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Vielleicht waren sie früher einfach schlicht "zu billig" und verkauften sich unter Wert.
Nicht schlecht Helmut! Das rede ich mir jetzt immer beim Uhrenkauf ein, wenn ein Modell teurer wurde! :super:

Aber Spaß beiseite...
Uhren sind doch alle ähnlich viel im Preis gestiegen, in den letzten Jahren... Somit sicher kein Laco-Problem!
Die Frage zu stellen halte ich trotzdem für legitim. Nicht zuletzt, damit wir es uns immer wieder vor Augen führen und neu drüber nachdenken...
Ich glaube, dass die klassische Fliegeruhr mit drei Zeigern, egal ob A- oder B-Muster, für die Breite Masse am wenigsten Unterschiede hergibt. Sie sehen für viele alle gleich aus! Daher dürfte die Frage nach gerechtfertigten Preisen bei dieser Gattung auch häufiger vorkommen.
Laco lebt sicher auch von seiner Historie und der Originalität und das steht ihnen auch zu! Wem das zu viel Geld ist, kann aber eben gerade in dem Bereich auf schirr endlos viele ähnliche Uhren zurück greifen. Da halte teilweise aber eher Preise für ungerechtfertigt! ;-)
Ansonsten gilt wie immer: Jeder wie er will! Fragen ist trotzdem erlaubt!
 
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pre-mastered

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dass die klassische Fliegeruhr mit drei Zeigern, egal ob A- oder B-Muster, für die Breite Masse am wenigsten Unterschiede hergibt. Sie sehen für viele alle gleich aus!
Und weil sie alle gleich aussehen, sind die Preise der jeweiligen Versionen verschiedener Hersteller DER massgebende Sensor für die Quantifizierung des jeweiligen Images schlechthin ;-)
 
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hovi

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Das ist genau die fehlerhafte Annahme.
Sie sehen eben nicht alle gleich aus! Oberflächlich betrachtet vielleicht, aber als Uhrennerd erkennt man derart viele Unterschiede.
 
Weckerfreund

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Die Firmen nehmen das an Geld, was sie am Markt durchsetzen können. Dies geschieht auch durch Investitionen in Werbung, Teilnahme an Events, Influencer etc.

Laco hat hier offensichtlich die Marke und die Geschichte gut positioniert. Das zahlt sich in höheren durchsetzbaren Preisen aus. Es liegt natürlich auch an der Wertsteigerung der originalen Vintage Uhren. Das zieht die aktuellen Preise mit nach oben.

Der Clou von Laco wäre aber die Einführung einer Warteliste. Da würde der Grundsatz gelten: "Warten erhöht das Verlangen". Aber vielleicht kommen sie ja noch drauf. Funktioniert ja bei einem Luxushersteller seit einigen Jahren bestens...

Der TS und andere Member haben richtig bemerkt, dass die besagte Uhr ohne technische Änderungen erheblich teurer geworden ist. Eigentlich müsste es genau umgekehrt sein, weil die Entwicklungs- bzw. Werkzeugkosten ja durch die bislang verkauften Uhren schon herein gekommen sein müssten. In diesem Fall passt das nicht, weil hier wohl viele Teile zugekauft werden und sich auch dort die Preise erhöht haben.

Interessant wäre zu wissen, ob Laco eine gewisse Fertigungstiefe hat oder ob "alles" zugekauft und nur "eingeschalt" wird (werden die ZB selber bedruckt etc.). Weiss dies hier jemand?

Die zweite Frage des TS nach dem hohen Wertverlust der Uhr bei "neuwertigen" Verkäufen ist ganz klar zu beantworten:

Ja, diese Abschläge sind so! Teilweise sogar noch viel höher.

Das hängt damit zusammen, dass eben viele Uhrenliebhaber ihre eigene Uhr haben wollen und nicht eine, die andere schon in Gebrauch hatten. Das ist wahrscheinlich im Unterbewusstsein verankert. Noch krasser ist dies bei Schmuck.

Wenn man die Abschläge vermeiden will, kauft man eben gebraucht.

Viele Grüße

Andreas
 
Ublo

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Das ist genau die fehlerhafte Annahme.
Sie sehen eben nicht alle gleich aus! Oberflächlich betrachtet vielleicht, aber als Uhrennerd erkennt man derart viele Unterschiede.
Deshalb schrieb ich “für die breite Masse“... ;-)

Habe jetzt aber noch mal bei Laco auf der HP geschaut...
Wir reden über Originalität und sehen dann endlos viele Uhren und Varianten... Bei den Originalen finden wir Modelle, die den Namen “ Kempten“, “Mülheim an der Ruhr“, “Dortmund“ o. ä. tragen zu um die 1000,- Euro, zudem 45er Replica für 1650,- und die 55er für knappe 3500,- Euro. Alle mit oder ohne modifizierten ETA-Werken.
Für den anspruchsloseren Uhrenträger gibt es dann noch die Basis-Modelle für unter 400,- Euro.
Also mit so eine Modellpolitik gibt man Tradition und Werte eher auf. Die Preisunterschiede in dem Ausmaß finde ich auch erstaunlich (zumindest innerhalb der Originale).
Wohl dem, der da eine “originelle“ (nicht originalgetreue) Laco findet...
 
hovi

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Hm, wenn du dich als Uhrenhersteller, mit noch nicht so hohem Renommee, aber nur auf die am Original angelehnten Uhren konzentrierst, kannst du auch schnell Schiffbruch erleiden.

So haben sie drei Linien im Sortiment. Günstige bis 400,- EUR, Mitte um die 1.000,- EUR und Oberklasse > 2.000,- EUR.

Ich glaube auch eher, dass es dem TS darum ging, dass er seine Laco nur mit hohem Abschlag verkaufen könnte! Das geht aber jedem Tourby Eigentümer ebenso. Denn auch diese Uhren sind über die letzten Jahre deutlich teurer geworden!
 
Don Jorge

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Als bekennender Laco-Fan beobachte ich diesen Aufwärts-Trend seit Jahren. Ja, das fast unwiderstehliche PLV ist mittlerweile dahin. Und doch: Gute Uhren und Arbeitsplätze in deutschen Landen. Und die kosten eben Geld. Die Geschichte außenrum übrigens auch.
 
Cheops

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Letztendl,ich geht es jedem Käufer von Neuware so, der seine Gebrauchtware wieder verkaufen will. - Ausnahme bilden hier SEHR wenige Uhren. Nicht einmal alle eines bestimmten Herstellers aus der Schweiz gehören hierzu - auch hier sind es nur bestimmte Uhren (Stahl/Sport) ...

Wie viel man verliert kann man sowohl prozentual als auch wertmäßig festmachen. Der, der nur 10% verliert ist glücklich? Wenn er 10.000 Euro und mehr verliert kaum noch, derjeige der 50% verloren hat aber nur 225 Euro dabei drauf legte ist ebenso enttäuscht.

So ist es aber eben ...

Gerrit
 
roh-bau

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Ja, klar. Sowas hätten Leute wie Du halt immer gerne...sich "offizielle Erklärungen" der Hersteller vorlegen lassen und dann als Richter darüber aufspielen...gruselig.
Oh ja, geradezu ein Horrorszenario, wenn Fakten über ein Sachverhalten richten würden, was wäre das nur für eine Welt. :shock:

An mir sind hier schon ganz andere Plattheiten abgeprallt ohne dass ich schluchzend ins Kissen gesunken wäre. Es spielt für mich keinerlei Rolle, was Du über andere Hersteller und Käufer urteilst oder welche "Medizin" Du gern verteilen würdest wenn man Dich nur ließe.:-D
Passt, bleib so wie Du bist :super:
 
Santo79

Santo79

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[QUOTE="roh-bau,

Passt, bleib so wie Du bist :super:[/QUOTE]

Hoffentlich tut er das :super:
Selten jemand mit so viel Uhrensachverstand wie Helmut erlebt.
Jetzt beruhigt euch. Es ist so wie es ist, mir ist die Laco Münster mit 980.-Listenpreis auch zu teuer, ich kaufe mir einfach ne andere. Ganz einfach.
 
Thema:

Pokert "LACO" mit seinen Original Fliegeruhren zu hoch? Kaufpreise zu Verkaufspreisen im Kontrast unverhältnismäßig groß.

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