Phänomen? Defekt? oder normal? - Uhrzeit stellen Breitling Kaliber 44

Diskutiere Phänomen? Defekt? oder normal? - Uhrzeit stellen Breitling Kaliber 44 im Herrenuhren Forum im Bereich Uhren-Forum; Hallo zusammen. Ich habe beim Stellen der Uhrzeit bei meiner BreitlingBlackbird Blacksteel mit dem kaliber 44, einem Modulchrono 2892-2, etwas...
uarfaen65

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Hallo zusammen.

Ich habe beim Stellen der Uhrzeit bei meiner BreitlingBlackbird Blacksteel mit dem kaliber 44, einem Modulchrono 2892-2, etwas ungewöhnliches festgestellt.
Vorausgehend muß ich dazu sagen, daß die Uhr knapp 1 1/2 alt ist und seit der "Inbetriebnahme" noch nie stehengeblieben ist, entweder war sie am Handgelenk oder auf dem Beweger.
Da sie sich auf gute +1 Sek/ Tag eingelaufen hat, war bisher immer nur kurzes Ziehen der Krone notwendig.
Soweit, so gut, nun mein Problem:
Sie mußte diesmal im Urlaub Zuhause bleiben, was natürlich ein Stellen der Uhrzeit zur Folge hat.
Wenn ich nun die Uhrzeit so stelle, wie bei all meinen anderen Uhren, nämlich die kleine Sekunde auf Null laufen lassen, Krone ziehen, den Minutenzeiger ca. 1/2 Stunde vordrehen, Zeiger zurück auf gewollte Minute und dann die Krone drücke, passiert Folgendes:
Der Minutenzeiger rührt sich nicht, sondern wartet eine volle Minute, bis der Sekundenzeiger wieder über Null geht und läuft erst dann ganz normal los.
Stelle ich die Uhrzeit allerdings so ein, daß ich den Minutenzeiger nicht vor- und dann wieder zurückdrehe, also quasi nur vordrehe auf die gewünschte Zeit, und dann die Krone drücke, läuft der Minutenzeiger sofort mit an.

Ich bin mir ziemlich sicher, daß das bei meiner Crosswind mit dem Kaliber 44 so nicht der Fall war, kann es aber auch nicht beschwören.

Kann mir jemand von Euch sagen, ob das nun normal ist oder ein Defekt vorliegt?

Vielen Dank im Voraus.
 
C

chris2611

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Hmm, sowas habe ich bei keiner meiner Uhren beobachtet...
Allerdings habe ich auch noch nie die Uhr so gestellt, wie Du es im ersten Fall beschreibst, sondern so wie im zweiten Fall...

Warum stellst Du die Uhr so wie beschrieben?
 
hovi

hovi

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Das scheint etwas nicht in Ordnung zu sein.
Würde das überprüfen lassen! Garantie hast Du ja noch.
 
A

ak0127

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Bei Kalibern mit aufgesetztem Chronomodul liest man öfters von signifikantem Zahnspiel, das sich dann beim Stellen so auswirkt wie von dir beschrieben. Insofern scheint das kein Defekt zu sein.
 
10-nach-10

10-nach-10

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Ich habe einen Modulchrono (ETA 2892-2 mit einem Dubois Depraz 2030): Genaues Stellen (also so, daß der Minutenzeiger exakt auf dem Index steht, wenn der Sekundenzeiger über "Null" läuft) geht nur, indem der Minutenzeiger auf die nächste Minute gestellt wird und die Uhr bei laufenden 19 Sekunden aus dem Sekundenstop geholt wird (Uhr wird z.B. bei 19:59.19 angehalten, kleiner und großer Zeiger auf 20:00 gestellt und die Uhr bei 19:59.19 auf einer Referenzuhr wieder gestartet). Bei "Null" bewegt sich dann auch der Minutenzeiger wieder mit. Bei meiner Uhr sind das also 41 Sekunden Leerlauf. Das ist wegen des modularen Aufbaus (ETA + DD) und des damit verbundenen größeren Zahnradspiels völlig normal und kein Defekt.
 
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Gödel

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Verflixt Theo! Warum ist mir nur dieser grandiose Reparaturbericht durch die Lappen gegangen!?
Fantastisch, einfach zum geniessen :super:
 
uarfaen65

uarfaen65

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:klatsch:...Ich Danke Euch für die schnellen Antworten.
Dann ist ja gut, daß ich gestern vergessen habe, die Papiere aus dem Schließfach zu holen, sonst wäre die Uhr nämlich heute schon auf dem Weg nach Trautmann.

@chris2611...Das mache ich so, um das Spiel aus den Zeigern zu nehmen. Kann sein, daß das Quatsch ist, aber ich habe die Erfahrung gemacht, daß bei dieser Methode die "Gefahr" des Zeigerspringens am geringsten ist, wenn ich die Krone wieder reindrücke.

Nochmals Danke an Alle...:super:
 
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