Kaufberatung Perfekte Uhrengröße, wo anprobieren

Diskutiere Perfekte Uhrengröße, wo anprobieren im Herrenuhren Forum im Bereich Uhrentypen; Nach vier bewusst gekauften Uhren, weis ich mittlerweile ziemlich genau was ich will... eine kleine, flache, mechanische Taucheruhr die man auch...

aabcehmu34

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Nach vier bewusst gekauften Uhren, weis ich mittlerweile ziemlich genau was ich will... eine kleine, flache, mechanische Taucheruhr die man auch als "Dresswatch" tragen kann. Da ich kein Sammler bin, suche ich die für mich "perfekte" Uhr, die auch ruhig etwas mehr kosten darf da ich sie lange tragen will.
Der Gehäusedurchmesser ist ein wichtiges Kriterium mit dem ich meine Suche eingrenzen möchte.

Mein Handgelenk hat einen Umfang von 17,5 cm. Ich habe für eine Größe von 1,85cm recht kleine Hände. 39 bis 42mm sollten passen. Ich möchte es aber weiter eingrenzen und genau die Größe wählen, die mir am besten steht. Einerseits soll die Uhr so klein wie möglich sein, andererseits angesichts der aktuellen Mode nicht als "zu feminin" von anderen wahrgenommen werden.

Um meine Uhrengröße genau zu bestimmen würde ich gerne eine Taucheruhr anprobieren die es in verschiedenen Größen gibt.
Welcher Hersteller hat das gleiche Modell in zwei verschiedenen Größen?
Und wo finde ich einen Laden in Bonn, Köln oder Koblenz,der solche Uhren führt?
 

bachmanns

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Spontan fällt mir da die Longines HydroConquest ein, die ich als durchaus dressige Taucheruhr bezeichnen möchte.

Die Uhr gibt es in 3 Größen: 39 mm (mit Alulünette), 41 und 43 mm (mit Keramiklünette).

Einen Konzessionär in der Nähe kann man über die Longines-Homepage suchen und dort anfragen, ob die gewünschten Größen vorrätig sind zwecks Anprobe.
 

geistik

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Die genaue Bestimmung EINER Uhrengröße wird so nicht klappen, da es nicht nur um den Durchmesser geht.
Höhe, Länge der Hörner, Breite der Lünette, Durchmesser des Zifferblatts, ggf anstehendes Band... all das spielt eine Rolle.

Das geht bspw soweit, dass ich eine 38mm flache Dresswatch ebenso gut trage wie eine 44mm-Flieger, oder einen etwas höheren 40mm-Diver ebenso gut wie einen 44mm, flachen diver. All diese Uhren „wirken“ ähnlich groß in ihrer Präsenz.
 

datoni

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Die "alte" und neue SMP 300 fällt mir als dressige Taucheruhr als jeweils verschiedene Größe noch ein.
Gibt's bei manchen Konzis auch noch in alt.
 

ARA61

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Bei Oris gibt es beispielsweise die Aquis in 36.5, 39.5 und 43.5 mm oder die Divers Sixty-Five in 36, 40 und 42 mm.

Oris ist ein gutes Beispiel dafür wieso es ratsam ist sich den von geistik gegebenen Hinweis zu Herzen zu nehmen. Da Oris mit den integrierten, abfallenden Hörnern daherkommt können hier durchaus auch Uhren mit größerem Durchmesser von schmalgelenkigen Trägern getragen werden ohne daß es "drüber" wirken muß. Ich stand kürzlich nach Neueinstieg in die Diver-Welt vor der gleichen Frage wie der Threadersteller und bin das Thema auch zunächst eher theoretisch anhand der Durchmesser verschiedener Kandidaten angegangen um dann beim Konzi festzustellen, daß einzig Tragegefühl und die Wirkung in der Realität als Entscheidungshilfe taugen. Mein HGU ist ähnlich wie der des Threaderstellers und von den Papierwerten sortierte ich zunächst alles mit einem Durchmesser > 40 mm aus. In der Realität war ich dann überrascht daß selbst eine Oris Aquin Date mit 43,5 mm (ein Modell das meines Erachtens durchaus als "Dress-Driver" durchgehen kann) aufgrund der o.g. Besonderheit der abfallenden Hörner paßte. Nominal erscheint die Differenz z.B. zu einer Tudor Black Bay 58 mit nur 39 mm Durchmesser dramatisch, lug to lug sind es denn eben aber "nur" 2 mm.

Ich bin dann bei der Recherche (nachdem meine Entscheidung schon gefallen war) auf den verlinkten Artikel gestoßen der die Thematik ganz gut beschreibt (wahrscheinlich kein Zufall daß auch der Autor die 43,5 mm Aquin Date in seinen vergleich einbezieht) und am Ende des Artikels auch ein paar sinnige Bemerkungen zum Thema "Fotografie und Realität" macht: Case Dimensions and Why they Matter - Watch Clicker
Ich wünsche viel Spaß und Erfolg bei der Einkreisung passender Kandidaten!
 

Breitlingfan_xf

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Erst mal darüber klarwerden, welche Uhr Du willst. Dann über deren Homepage einen Konzi suchen. In Deiner Ecke gibt’s zig Wempe- und Rüschenbeck-Filialen, dazu noch was weiß ich wieviele andere Juweliere. Dürfte echt nicht so schwer sein, einen zu finden.
 

jc51

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du solltest dir auch mal eine Longines Legend Diver zeigen lassen da gibt es auch verschiedene Größen
 

gerdson

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36mm Submariner ist natürlich auch immer eine Option. Fällt mir schwer zu glauben, dass die "zu feminin" wirken könnte... aber da bist Du dann schon einen größeren Betrag los.
 

aabcehmu34

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36mm Submariner ist natürlich auch immer eine Option. Fällt mir schwer zu glauben, dass die "zu feminin" wirken könnte... aber da bist Du dann schon einen größeren Betrag los.

36mm ist mir wahrscheinlich zu klein.
Ich habe 17,5 cm Handgelenkumfang... Wenn die Formel Umfang *2,3 in mm stimmt, dann wären es bei mir 40 mm. Würde noch lieber sogar 39mm wählen, falls es noch gut aussieht.
 

clocktime

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36mm ist mir wahrscheinlich zu klein.
Ich habe 17,5 cm Handgelenkumfang... Wenn die Formel Umfang *2,3 in mm stimmt, dann wären es bei mir 40 mm. Würde noch lieber sogar 39mm wählen, falls es noch gut aussieht.
Mit 39mm dürftest Du sehr gut "fahren". 38mm werden auch noch gehen, aber noch kleiner? Da ist nicht unbedingt die Grösse das Problem, sondern dass es da nur sehr wenig Auswahl hat.
 

Der Motor

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Die Länge und die Form der Bandanstöße nicht vergessen. Eine 38mm Uhr mit 48mm Lug2Lug und breiten Hörnern wirkt womöglich wesentlich massiver als eine 42mm Uhr mit 44mm L2L und Bandintegration.
 

aabcehmu34

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Die Länge und die Form der Bandanstöße nicht vergessen.
...

Ja, für die Steg zu Steg - Größe muss man schon suchen, wenn man sie überhaupt findet. Deshalb, schaue ich zur Vorauswahl im Internet erst nach dem Gehäusedurchmesser. Da ich so selten die Maße gesehen habe, weiß ich auch nicht, was üblich ist. Bei den Uhren zwischen 39 und 42mm Durchmesser bei denen ich die Angaben gefunden habe, waren es von Steg zu Steg 47 bis 49mm.
 

aabcehmu34

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Wenn die Frage erlaubt ist: Welches Budget hast du denn zu Verfügung?
Da bin ich mir selber nicht sicher. Habe einmal mit der Black Bay 58 geliebäugelt, weil sie die perfekten Maße hat und hätte dann auch die 3000€ für die perfekte Uhr bezahlt.... aber am Design gefallen mir einige Dinge nicht, sie ist auch nur bis 20 statt 30 bar Wasserdicht. Und wenn ich ohnehin Kompromisse machen muss, dann kann ich mir auch eine Steinhart für 400€ kaufen. Mittlerweile denke ich aber auch dass man bei Tudor doch einen sehr großen Anteil für die feine Verarbeitung und den Namen, eben für Luxus bezahlt. Ich mag dann doch irgendwo einen Gegenwert an Technik. Uhren in dem Preissegment entfernen sich für meinen Geschmack mich zu weit von einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis. Auch das hat etwas mit dem Image zu tun was man kaufen will. Bei Rolex zahlt man dafür, dass ein Golfspieler oder James-Bond Darsteller Geld in den Arsch geblasen bekommt um sie zu tragen. Tudor wollte die gleiche Technik ohne den Aufpreis für Promi-Rolemodels zu bezahlen..... Zusätzlich, ob man es will oder nicht, bei Rolex kauft man immer mit ein, dass jeder Laie weis, dass man fettes Geld für die Uhr hingelegt hat, Tudor zeigt dem Kenner, dass man Uhrengeschmack hat. Das Image von Tudor wird mir immer sympathischer sein als das von Rolex. Nur wenn ich dann sehe was ich zwischen 400 und 1000€ bei Steinhart, Näcken, Squale, Oris, Glycine, Marcello C. bekomme.... dann will die Tudor nicht mehr. Zum einen weil es viel Geld ist, zum anderen weil ich gerne Dinge mit guten Preis-Leistungs-Verhältnis habe. Das ist auch ein Image. Das Mittelstandsimage: "Ich bin zu arm um mir schlechte Qualität zu leisten". Man kann und will sich etwas gutes kaufen, aber als einmalige langfristige Anschaffung und man will für den Preis auch eine Gegenleistung. Wenn du mich also nach einem Höchstpreis fragst muss ich sagen: 1000, 1500, max. 2000€ Aber nur wenn ich etwas besonderes dafür bekomme, dass meinen Geschmack genau trifft. Wenn ich Kompromisse eingehen muss dann habe ich mit der Steinhart Ocean one 39mm und der Steinhart vintage military 42mm zwei gute Alternativen für 430€
 
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MROH

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36mm ist mir wahrscheinlich zu klein.

Ist zu pauschal gesagt. Du wirst ums Probieren nicht umhinkommen. Ich trage Uhren von 34mm bis 45mm. Ich habe auch schon 42mm Uhren probiert, die deutlich zu groß waren. Das kommt wirklich aufs jeweilige Design an.
 

enquire

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Natürlich ist es richtig, dass man auch für weniger Geld tolle Uhren kaufen kann, die ein gutes P/L Verhältnis haben. Das du jedoch zwischen Steinhart und Tudor schwankst, zeigt ja bereits, dass du dich noch nicht recht entscheiden kannst, was du eigentlich willst. Ich würde auch - wie andere schon schreiben - einfach mal alle möglichen Uhren anprobieren. Da kann es ganz schnell mal passieren, dass plötzlich eine Tudor, Rolex, Omega oder ähnliches auf der Wunschliste sehr weit hoch rückt, weil sie eben doch nicht mit Steinhart vergleichbar ist. Aber auch wenn nicht - und du danach aus dem Konzi rausgehst und für dich festgestellt hast, dass es keine dieser Marken sein muss, hättest du ja schon wieder mehr Erkenntnisgewinn, und könntest dich dann z.B. bei Oris umsehen, usw.

Wie immer gilt: Uhren werden nicht im Forum oder im Internet "anprobiert" sondern in natura.

Viel Glück
 
Thema:

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