Originale Glashütte aus der DDR

Diskutiere Originale Glashütte aus der DDR im Vintage-Uhren Forum im Bereich Vintage-Uhren; ... damals fand ich diese Gehäuse immer so komisch. Das war damals... Aber die sieht echt fett aus & das Zifferblatt ist der Hammer. Und das...
Rigo

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... damals fand ich diese Gehäuse immer so komisch. Das war damals...
Aber die sieht echt fett aus & das Zifferblatt ist der Hammer.
Und das Foto ist auch sehr gut!!! Uhrenspangen sind so langweilig..............
 
kāla

kāla

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@ Erich:
Die 66'er ist mir aus der Hand gerutscht und auf den Fußboden aufgeschlagen. Dabei hat das Werk (noch im Haltering) den Boden herausgedrückt. Gehäuse und Plexi sehen äußerlich unbeschadet aus. Ich habe das Werk wieder hineingedrückt, aber nicht versucht, sie aufzuziehen. Sie kommt also erstmal zum Uhrmacher. Ich hoffe und gehe davon aus, dass etwaige Schäden im Rahmen einer Revision behebbar sein werden.

@ Marco:
Nachträglich noch Alles Gute zum Geburtstag!
Auch wenn mich Diver (allgemein, also unabhängig ob modern oder vintage, Glashütte oder Schweiz & Co) nicht anziehen, verstehe ich gut, warum diese/s Modell/e allgemein viel Zuspruch erhalten. :super:
 
Wartburgmann

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Guten Morgen in die Runde,

mir ist doch tatsächlich noch spontan eine neue (und vor allem günstige) Spezimatic zugeflogen. Zwar habe ich dieses Modell schon, dachte ich, aber da ich ja auf dem besten Weg zum Sammler bin, dachte ich, dass das nicht weiter schlimm ist. Zwei gleiche Spezimatics sind ja bekanntlich besser als keine. ;-):hmm:

ABER: Sie sind nicht gleich! Ich versuche hier mal die Unterschiede aufzuzeigen:

Links die "gute", rechts die neue, etwas patiniertere:
DSC_0830 (1024x685).jpg

Schon auf der Rückseite fällt auf, dass die Gehäuse stark unterschiedlich sind.

DSC_0832 (1024x685).jpg

Ich VERMUTE, die rechte, verkeimte, ist etwas älter? Ihre Hörner haben durchgängige Bohrungen für die Stege, während diese bei der besseren (neueren?) geschlossen sind:

DSC_0838 (1024x685).jpg

DSC_0841 (1024x781).jpg

Bei den Zifferblättern fallen mir folgende Unterschiede auf: Bei der älteren ist der Glashütte-Schriftzug kleiner und die Indexe haben in sich eine Art "Falte", welche bei der neueren Variante nicht vorhanden ist.

DSC_0846_edited (1000x1024).jpg

DSC_0849_edited (982x1024).jpg

Falte:
DSC_0852_edited (940x1024)_edited.jpg

Keine Falte:
DSC_0844_edited.jpg

Soweit meine Vermutungen. Wie kann es nun aber sein, dass die Nummer auf der vermeintlich älteren Spezimatic viel geringer ist als auf der neueren? Oder passt einer der Deckel eventuell gar nicht und ich habe eine ziemliche Bastelbude erwischt?

Ratende Grüße,
Christoph
 
lennox

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Die Nr auf dem Deckeln kann man eigentlich vergessen.Sind ohne Bedeutung .Da haben wir schon vor Jahren versucht ein System hinter zu Finden. Das Alter ist nur aus der Punze auf dem Werk zu bestimmen
Einmal steht 75 für das Kaliber und dann die 3 stellige Zahl für Jahr u Quartal.
Gruß
Andreas
 
watchfox

watchfox

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Ganz ohne Bedeutung ist die Nr. auf dem Deckel nicht! Sicher folgt sie keiner Systematik (außer der fortlaufenden Nummerierung), aber ein Rückschluss auf das Alter ist schon möglich. Das heißt, ein Werk z.B. aus 1970, 1. Quartal mit einer Deckel-Nummer 250.786 läßt m.E. den Schluß zu, dass beides nicht zusammenpasst, also Werk und Gehäuse und/oder Deckel nicht dem Auslieferungszustand entsprechen. Die Diskussion ist aber sicher müßig. Nur eine Uhr mit echten Papieren, aus denen der Produktionszeitraum und die Gehäuse-Nr. hervorgehen, ist am Ende "authentisch".
 
A

Automatique

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Nur eine Uhr mit echten Papieren, aus denen der Produktionszeitraum und die Gehäuse-Nr. hervorgehen, ist am Ende "authentisch".
Bei den Uhren vor Kaliber 74/75 steht ja sogar noch die Nummer des Werkes im Beleg. Doch auch das reicht nicht für "authentisch". Denn selbst dann kann es sein, dass ein verschlissenes Zifferblatt nebst Zeigern gegen etwas "Neues" ausgetauscht wurde, das es so nie gegeben hat. Entweder vor langer Zeit, weil nichts anderes da war oder auch heutzutage, um den Verkaufswert der Uhr (Stichwrt "NOS") zu steigern. Wir müssen einfach damit leben, dass bei den alten Glashütte Authentizität relativ ist.
 
Rigo

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....wir müssen einfach damit leben, dass bei den alten Glashütte Authentizität relativ ist.
Und das man sich an einer alten Uhr erfreuen kann, auch ohne Schachtel & ohne Belege...
Eine Uhr ist gerade auch authentisch, wenn sie abgerockt, mit verkeimten Band in irgendeiner Schublade gefunden wird - authentischer als NOS...
Ein NOS Artikel mit Verpackung & Belegen ist nie authentisch, weil er nicht den Tatsachen entsprechend verwendet wurde & somit unglaubwürdig gut die Zeit überstanden hat. Es wird dafür aber immer mehr & gern viel Geld bezahlt, weil Geld auf einer Bank keinen Wert erbrachte. Jeder will doch so ein NOS Zeug besitzen. Aber ab diesen Punkt geht es nicht mehr um das Objekt sondern nur noch um den Wert! Und darum, damit auf den Putz zu hauen bis es die Enkel oder Nichten in den Müll werfen .... 8-)

p.s.
ist nicht meine Meinung, nur eine Feststellung! :super:
 
lennox

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In den Papieren steht nur Quartal und BJ wenn mal ein Verkäufer bei den Spezis die Deckelnummer eingetragen hat, ist es Glück . Teilweise sind Die Geh in verschiedenen Werken hergestellt worden, sowie die Bodendeckel.Zusammen ist es erst, bei der Montage gekommen. Es wurden auch auf Messen Geh dazugekauft,wie das Geh der rechten Spezi, und das nicht nur bis in die 70ger Jahre.
Gruß
Andreas
 
lennox

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Ich lass meine 80 Jahre alten Uhren so wie sie von Außen sind . Das einzige ist eine Überholung der Inneren Werte. Was der mit dem alten Flieger da gemacht hat grenzt m.M.n an Körperverletzung. Wenn ich den Flieger schön haben will kauf ich mir die Neuauflage von Tutima.
Gruß
lennox
 
lennox

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Der Herr Mikl hat schon durch die Anfertigung des Rückers mein Respekt .Hab mir mal den Bericht genauer durchgelesen. Beim ersten mal ist mir der Fehler nicht aufgefallen. Das Werk besitzt eine Stoßsicherung.
Gruß
Andreas TUTIMA 007.JPG
 
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Siehste Andreas, manchmal muss man genauer hinsehen ;-) Warum er bei dieser Tutima Glashütte das ZB restauriert hat?
Ich hätte es als Kunde dann sicher, genau wie das Gehäuse, so original gelassen.
Aber wenn ein Kunde vielleicht 1000€ für alles bezahlt & all diese Blätter sind nun mal perfekt restauriert,
dann sollte man da nicht immer von oben herab & abwertent argumentieren!
Er holt auch noch ganz andere, völlig totgeglaubte Uhren zurück ins Leben.

Unter anderen eine alte Firmungsuhr, die nach 50 Jahren im Garten wieder gefunden wurde.
zzz1.jpg

Und auch diesen völlig toten Tutima Glashütte Chrono.
zzz2.jpg
Hier muss ich aber sagen, das Glasperlgestrahlte & neu galvanisierte Gehäuse ist als Grundlage eine gute Idee.
Aber ich persönlich hätte es dann vor der Montage noch mit öligen Schleif-Flies in Richtung "Vintage" behandelt,
damit es nicht so rau & plastisch aussieht.
Aber auch hier hatte der Kunde sicher ein Wort mitzureden.

Ich hatte vor Weihnachten seine Seite gefunden & fand seine Berichtet wirklich interessant.
Und wenn Jemand etwas gut restauriert, dann habe ich davor gewisse Achtung!
Das unnatürliche NOS dagegen verdient nun mal keine handwerkliche Achtung - nur Staunen & Begierde! :D
Lasst es Euch Gutgehen!
 
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tiktak66

tiktak66

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Hallo in die Runde,

ich bin ja nun beileibe kein Spezialist für die Uhren aus Glashütte, aber ich erfreue mich doch sehr an ihnen. In meiner Ssammlung befinden sich auch 2 Vertreter aus der Spezimatic-Reihe, die ich sehr gerne trage.

Zum einen diese im Karré-Gehäuse, ausweislich der Werkspunze aus dem II. Quartal 1977:

1546772233948.jpeg

Und zum zweiten eine Spezi im 14 kt Goldplaqué-Jumbo-Gehäuse, hier weist die Werkspunze das IV Quartal 1973 als Herstellungsdatum, zumindest für das Werk, aus:

1546772369808.jpeg
 
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