Uhrenbestimmung Opas Erbstück, Schrott oder was besonderes

Diskutiere Opas Erbstück, Schrott oder was besonderes im Taschenuhren Forum im Bereich Uhrentypen; Hallo, ich bin neu hier im Forum, deshalb bitte nicht gleich niedermachen wenn ich nicht die richtige Rubrik gefunden habe. Ich habe von meinem...
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Pepodo

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Hallo, ich bin neu hier im Forum, deshalb bitte nicht gleich niedermachen wenn ich nicht die richtige Rubrik gefunden habe.
Ich habe von meinem Opa eine alte Schlüssel Taschenuhr geerbt. Nun interessiert es mich um welche Uhr es sich handelt. Offensichtlich katte mein Opa die Uhr schon mal zur Reparatur konnte aber nicht wieder gangbar gemacht werden. Neben dem ideellen Wert frage ich mich, ist die Uhr es wert wieder gangbar gemacht zu werden? Kann man die überhaupt noch gangbar machen und lohnt es sich? Die Uhr hat einen Durchmesser von 43,5 mm. Wer war der Hersteller? Welches Werk ist verbaut?
Ich habe einige Bilder gemacht um eine Beurteilung vornehmen zu können.
Für jedwede Information bin ich dankbar.

pepodo

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pallasquarz

pallasquarz

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Hallo, lasse das Thema in den Bereich der Taschenuhren verschieben, da bist Du dann richtig (unten mit Melden).
Leider kann man die Notitzen kaum lesen, zu klein und quer.
Grüsse Christoph
 
jubifahrer

jubifahrer

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Ich habe es mal verschoben.

Bitte nicht in Richtung Wertanfrage abdriften, sonst muss ich hier zu machen.

LG jubifahrer
 
au7even

au7even

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Zum Wert steht eh genug auf dem Zettel. Aus finanzieller Sicht wird es wohl keinen Sinn machen sie richten zu lassen, ob es dir aufgrund des Ideellen Wert ist musst du selbst wissen.
 
monozelle

monozelle

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Hi!

Die Fotos sind leider etwas zu klein, um viel erkennen zu können. Das ist eine offenbar anonyme Lepine IV aus der Schweiz, eine frühe Ankerhemmung mit Seitenanker und 15 Rubinen, gebaut im frühen bis mittleren 19. Jahrhundert, etwa 1835 bis 1850.
Scheint gut erhalten. Das Zifferblatt scheint einen Sprung zwischen VII und VIII zu haben, die Zeiger passen nicht zueinander. Das Gehäuse scheint 18 Karat Gold zu sein, jedenfalls glaube ich da ein "K 18" zu erkennen.

Ob es sich für dich lohnt, diese Uhr in Gang zu bringen, kannst nur du wissen.
Als Entscheidungshilfe: Man müsste sie mal demontieren und alles genau anschauen. Das kostet halt Zeit und Geld. Diese alten Werke sind fast immer eine Wundertüte, alles in Handarbeit gefertigt, bei Kerzenschein.
Ersatzteile sind schwer zu finden, man muss viel suchen, probieren und ggf. auch nachfeilen und anpassen. Und wenn man sie gangbar bekommt, dann ticken die eine Weile, vielleicht Jahre, vielleicht aber auch nur ein paar Wochen, und dann bricht wieder irgendwo was ab, ein Zähnchen, ein Zapfen... und der Spaß geht von vorne los. 😉 Deswegen lässt man diese alten Schätzchen in den meisten Fällen einfach in Ruhe und so, wie sie sind.

Aber "Schrott" ist das auf gar keinen Fall. 🙂 Das ist eine Antiquität.

Nachtrag:
Wenn man den Zettel entziffert - der Uhrmacher hat offenbar schon einige Arbeiten ausgeführt, zum Beispiel mehrere (alle?) Lagersteine und das Glas getauscht. Und das zu Preisen, die heutzutage - ganz ehrlich - ein absoluter Witz wären. Ist wohl ne Weile her. Und anscheinend gibt's ein Problem mit der Unruhwelle und der Ankergabel, wo der Uhrmacher damals wohl entschied, dass der Punkt erreicht ist, wo es zu teuer wird.
Und da würde ich ihm zustimmen, ehrlich gesagt. Heute noch mehr als damals. 🙂
 
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Tiktakbrasil

Tiktakbrasil

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" Die Uhr hat nur noch Gold und Altertumswert " - Unterschrift.....

Außerdem Unruhwelle defekt und ein Problem mit der Ankergabel .

Also eine Unruhwelle kann man anfertigen, das kleinste Problem.
Bleibt das Problem mit dem Anker. Sooo schlecht sieht es auch nicht aus, die Uhr wieder auf Vordermann zu bringen. Generell dürfen dich die Kosten aber nicht zu sehr Interessieren :ok:
Versuche mal in Erfahrung zu bringen was am Anker defekt ist. Ein Uhrmacher ist dazu die richtige Adresse

Grüße aus der Ferne, Tiktakbrasil
 
Thema:

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