Onlinebestellung, Händler haftet bei Verlust

Diskutiere Onlinebestellung, Händler haftet bei Verlust im Small Talk Forum im Bereich Community; Der Fall einer Dame, die bei A....on bestellte und bei der das bestellte Handy nicht im Paket war. http://help.orf.at/stories/2901282

RiGa

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Wenn man sich besagten Bericht durchliest, kann man sich seinen eigenen Reim darauf machen.
Ich mag da auch gar nicht urteilen.
Nur: Online-Betrug gibt es leider in unheimlich vielen Facetten.

Mit besagtem Online-Händler hatte ich in den wenigen Reklamatationsfällen jedoch noch nie ein Problem.
Im Gegenteil: Einmal eine defekte Uhr erhalten - Reklamation verlief kompetent, schnell und freundlich - und die wolllten nicht einmal die defekte Uhr retourniert bekommen.
Was ich aber dennoch tat, da es für mich zum Akt der Fairness dazu gehört.

Meine Vermutung: Das jeweilige Kundenprofil wird sehr wohl durchforstet.

Gruß, Richard
 

jesusfreak

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Wenn ich Probleme mit Lieferungen von Amazon hatte, wurden die immer sehr kulant und schnell gelöst.

Gruß
Thomas
 

droppi

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...
Meine Vermutung: Das jeweilige Kundenprofil wird sehr wohl durchforstet.

Gruß, Richard
Das vermute ich auch sehr stark (der Händler wäre ja auch blöd wenn er das nicht machen würde:-D ).
Berichte von Leuten bei denen "einfach so" das Konto gesperrt wurde rufen bei mir meistens auch nur ein Schmunzeln hervor. "Einfach so" sperrt bestimmt kein Händler einen Kunden, immerhin soll ja Geld verdient werden.
Bei Kunden die allerdings eine extrem hohe Rücksende/Reklamations/Beschwerde Quote haben kann man sich schon mal überlegen ob sich das noch lohnt mit diesen weiterhin Geschäfte zu machen...;-)
Ich glaube wenn man mal 4 Wochen bei einem großen Onlinehändler in der Retourenabteilung gearbeitet hat dürfte man so ziemlich den Glauben an alles verloren haben, ich möchte echt nicht wissen was und vor allem in welchem Zustand da so retourniert wird bzw. was für Geschichten man da so serviert bekommt:shock:
Ich will bestimmt nicht abstreiten dass es auch Fälle gibt in denen Kunden zu Unrecht eine Reklamation/Retoure verweigert wird, aber gerade bei Amazon kann ich das (nach eigener Erfahrung) kaum nachvollziehen.
Wenn ich mal Probleme hatte lies sich das immer schnell und unkompliziert lösen.
 

ronja4711

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Da wird so einiges retourniert.
Das noch schlimmere daran ist, dass ja Amazon behauptet, sich die Ware genau anzusehen bevor die wieder verkauft wird.
Mir ist folgendes passiert: habe einen Philips Elektrorasierer bei den Warehouse Deals bestellt: Zustand der Ware wäre ungebraucht wie neu. Der kam an und war gebraucht - es waren sogar noch Haare drin :???: Bei der Rücknahme von Amazon gab es keine Probleme, aber ich fand es etwas eklig.
 

BKKDangerous

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Sorry, aber Hygieneartikel als WHD zu ordern, ist auch „mutig“...

und „ungebraucht - wie neu“ gibt es nicht...
 

Spitfire73

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Leider schützt niemand den Händler vor Missbrauch. Handy bestellen und behaupten es wäre nichts in der Schachtel gewesen...im Einzelfall hier okay....aber auch Konsumenten kommen auf allerlei schräge Ideen. Wo fängt da der Missbrauch an? Onlinebetrug gibt es auch an Händlern nicht nur durch Händler. Wenns wirklich schon ausreicht zu behaupten dass im Paket nix war...puh.

Gruß
Helmut
 
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Oelfinger

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Was leider aus dem Bericht nicht eindeutig hevorgeht ist: hat sie das Handy direkt bei Amazon bestellt oder bei einem Shop, der Amazon als Verkaufsplattform nutzt.
 

Sectorfan

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.....erklärte ihr der US-Konzern, dass man nichts tun könne, da das Paket vollständig verschickt worden sei. Dies hätten interne Untersuchungen bestätigt.

Ich denke mal, dass lässt auf Amazon zumindest als Absender des Paketes schließen, bei MP Händlern sind die da denen gegenüber nicht gerade zimperlich, wenn da was nicht ankommt (nach meiner Erfahrung).

Gruß
Mike
 

FishLee

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Bei Amazon stört es mich in letzter Zeit, dass ich kaum noch ORIGINALVERPACKTE Ware bekomme. Meistens wurde die Ware bereits ausgeliefert, angesehen, zurückgeschickt, und wieder an mich weiterverschickt.

Ich hätte ja damit kein Problem, wenn die Ware dann als Warehouse deal gekennzeichnet werden würde.

Bekannt wurde ja bereits, dass sich Personen RAM-Riegeln bestellen, und statt DDR4 RAM irgendwelche alten SD Ram Riegeln drin sind. Ich vermute, dass hier manchmal einfach wer bestellt, die Sache zurück schickt,...und es jemanden dann wie mir geht! Also NICHT MEHR ORIGINALE WARE zugesendet bekommt.

Aber gar keine Ware finde ich schon besonders dreist. Da hat wohl die Wareneingangskontrolle ordentlich versagt.
 

Spitfire73

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Offenbar reicht die pure Behauptung ja schon aus, damit juristisch vor dem Konsumenten eingeknickt wird. Und wie sollte im Gegenzug der Verkäufer gerichtsfest beweisen, dass der Artikel doch im Paket war? Selbst wenn er es vorher wiegt und fotografiert, reicht das doch nicht aus weil jeder behaupten kann, die Ware wäre nach dem Fototermin entfernt und stattdessen grammgenau Sand eingefüllt worden. Ich sage nicht, dass jemand der TATSÄCHLICH nichts bekommen hat, einen Schaden erleiden soll. Ich frage mich nur, wie man bei so einer Rechtslage mit Kniefall vor dem Verbraucher dessen Missbrauch vorgebeugt werden kann.

Gruß
Helmut
 
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BKKDangerous

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Amazon wird beim Paketausgang nochmal verwiegen, dokumentieren und wird somit nachweisen können, dass das Paket bei Übergabe an den DL Gewicht xy hatte.
Solche Fälle sind achwierig von aussen zu betrachten, weil keiner die Geschichte von A bis Z kennt. Es kann ja durchaus sein, dass die Ware beim DL „entfernt“ worden ist und die Empfängerin wirklich ein leeres Paket bekommen hat - das sollte man aber merken und könnte dann unter Zeugen oder Videoaufnahme öffnen.
 

Uhr-Enkel

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Es ist durchaus möglich, daß beide recht haben. Der Verläufer hat das Handy verschickt, beim Käufer kam das Paket ohne Handy an. Als ob es auf dem Postweg keine Langfinger gäbe ... Nur: das Versandrisiko trägt der Verkäufer. Wer dieses Risiko nicht einpreisen kann oder will, sollte nur Abholung anbieten.
 

Spitfire73

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Nur: das Versandrisiko trägt der Verkäufer. Wer dieses Risiko nicht einpreisen kann oder will, sollte nur Abholung anbieten.

Schon klar. Aber unter dem Strich fördert man im Grunde nur die Bildung von marktbeherrschenden Unternehmen wie Amazon, bei denen solche Risiken wirtschaftlich darstellbar sind und die dennoch trotzdem im Preiskampf bestehen können. Kleine Versender, Diversität und der Wettbewerb bleiben wie immer auf der Strecke. Und wenn Verbraucher und "Verbraucherschutz" irgendwann alle Preisfestlegungsmacht und Marktbeherrschung komplett an eine Handvoll Großkonzerne ausgehändigt haben, wird das Gejammer wieder von vorn losgehen. Ich weiß, dass dieser Trend nicht umzukehren ist aber ich sehe durchaus Parallelen zum Beispiel zum Mietmarkt. Auch dort wurde in einem nicht zu unterschätzenden Umfang mit vermieterfeindlicher Rechtsprechung bis hin zur "Mietpreisbremse" ein ganz grandioses und erwartbares Eigentor für den Mieter geschossen. In allen Bereichen der Wirtschaft, in denen Waffengleichheit zwischen den Parteien gesetzlich aufgehoben und politisch motiviert einseitig einer der Parteien zugeschanzt wird, wird der so "Geschützte" am Ende draufzahlen.

Gruß
Helmut
 
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