Omega Speedmaster 66/67 geerbt., was nun....

Diskutiere Omega Speedmaster 66/67 geerbt., was nun.... im Herrenuhren Forum im Bereich Uhren-Forum; Hallo zusammen, vielen Dank für die Aufnahme . Bin auch ein Uhrenfan, aber mit der jetzigen Situation ein wenig überfordert. Habe von meinem...
joerggmx

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Hallo zusammen,

vielen Dank für die Aufnahme . Bin auch ein Uhrenfan, aber mit der jetzigen Situation ein wenig überfordert. Habe von meinem Vater eine alte Omega Speedmaster geschenkt bekommen. Haber sie auch bis vor kurzem immer getragen. Dann ist neulich beim Aufziehen, der Steg (wie auch immer) gebrochen. Ich habe mich erkundigt, wo man hier in HH eine Revision und Reparatur durchführen kann. Dabei bin ich auf vielen Foren darauf gestossen, dass man eine so alte Uhr nicht einfach zur Revision geben sollte, weil sie wertvoll ist. Und sie es danach evtl. nicht mehr ist. Sie ist von 66/67, Werk 321, auf dem Deckel steht 105012 und die genaue Werksnummer weiß ich auch. Ich würde sie gern gegen ein aktuelles Modell Master Chronometer tauschen + denke ich. Ich stehe mehr auf die neue Technologie, jedenfalls bei Uhren, sollte die Zeit schon stimmen. Was mache ich Revision + Aufzug tauschen, polieren, evtl. Zahnräder austauschen, die dann alle nicht orginal sind. Oder einfach so an Sammler mit allem Orginalteilen anbieten.

Vielen Dank für Eure Hilfe vorweg
Jörg
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Aeternitas

Aeternitas

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Oh je...
...geerbt--> macht hier im UF immer skeptisch.
...erster Post=Anfrage--> Superskepsis, Aktivierung des foreneigenen Schutzschildes.
...vom Vater geerbt und verkaufen wollen--> Shitstorm der pathetischen Front ist garantiert.
...alte Omega für neues Koaxzeugs tauschen--> Lynchjustiz der Vintagefraktion.
...Überholung--> Mitglied Rostfrei kontaktieren.
 
jubifahrer

jubifahrer

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Wenn du die von wie oben genannt rostfrei richten lässt, hast du eine tolle und zuverlässige Uhr, die dich überleben wird.

Von daher verstehe ich die Frage wegen Tausch oder Verkauf nicht so ganz.
 
Namibia

Namibia

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Da dein Vater die Uhr (wahrscheinlich) selber getragen hat, würde sich für mich gar nicht die Frage stellen ob tauschen bzw. verkaufen oder nicht. Ich würde sie zur Reparatur geben, ihren aktuellen Zustand so belassen wie er ist und mich jeden Tag über sie freuen.

Die anderen Punkte hat Aeternitas ja schon aufgelistet.
 
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sine88

sine88

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Das wird ein spannender Thread. Im Ernst, Du hast ein Teil geerbt, welches extrem gefragt ist. Appliziertes Logo, Step- Dial, Tritium noch schön, dazu die DON- Lünette und dazu noch Pre- Moon. Der Wert steigt sprunghaft, gerade jetzt zum Mondlandungsjubiläum. Wenn Du diese eintauschst, ärgerst Du Dich schwarz. Wenn ich das hier so schreibe, glaube ich immer mehr das es so was gar nicht geben kann. Gerade Deine Frage nach dem Polieren- ein absolutes No-Go bei dieser Unr.
Ich würde Dir keinen Tausch anbieten wollen, weil mein Gewissen mir sagen würde, dass Du dann über den Tisch gezogen wirst.
 
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mini

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Hallo Jörg,

Du hast mit Deinem ersten Posting ungefähr 80% der uhrforumsspezifischen Trigger bedient, die entweder zu einem Knäul von ineinander verbissenen Foristi oder zur Schliessung eines Threads führt (eigentlich fehlt nur noch die Marke mit den drei Konsonanten...) ;-).

Du musst Dir ernsthaft überlegen, ob Du ein heisses, seltenes und sehr gesuchtes Modell in sammelwürdigen Zustand (soweit man mit dem suboptimalen Winzlingsfoto beurteilen kann) gegen eine Uhr zu veräussern, die man quasi an der Strassenecke bekommt.
Wenn sie weg ist, ist sie weg. Also weg! Für immer!
Und wenn Du Dich danach noch länger mit dem Thema Uhren beschäftigst, kommt irgendwann der Zeitpunkt, da Du bitter bereust, diese Uhr weg gegeben zu haben. Bitter!

(Und ich habe bisher noch nicht mal die „Uhr-geerbt-Tränendrüsen-Karte“ ausgespielt... ;-))

Ich weiss aber aus Erfahrung, dass das, was ich hier nach fast drei Jahrzehnten Uhrensammeln und vielen schmerzlichen Erfahrungen in genau dieser Kategorie schreibe, Dich kaum beeindrucken und vom Verkauf abbringen wird.
Jeder muss seine Erfahrungen selbst machen, auch wenn es die hundertste Wiederholung der hundertsten Wiederholung ist.

Wenn Du sie tatsächlich verkaufen willst, dann genau so, wie sie jetzt ist.
Gib dem Käufer die Möglichkeit, die Uhr nach seinen Vorstellungen wieder herzustellen.
Den Revisionspreis wirst Du selten vergütet bekommen.

Gruss
Mathias
 
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joerggmx

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Hey, eine der tollsten Entscheidungen für mich in ein tolles Forum diese Frage zu stellen. Habe sie schon bei Händlern angeboten, da war es eine aus den 70er, oh für kleines Geld kauft man sie. Vielen dank für alle tollen und vor allem ehrlichen Kommentaren. Ok, nach Rücksprache, werden wir nicht mehr € 1.500 für die reparatur ausgeben, damit sie wieder als Uhr gebrauchbar ist, aber der neusten mastercronomter nicht das wasser halten kann. die uhr kennen wir alle mein Vater und alle meine freunde von damals, eine der schönsten uhren der welt
 
joerggmx

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Hallo Jörg,

Du hast mit Deinem ersten Posting ungefähr 80% der uhrforumsspezifischen Trigger bedient, die entweder zu einem Knäul von ineinander verbissenen Foristi oder zur Schliessung eines Threads führt (eigentlich fehlt nur noch die Marke mit den drei Konsonanten...) ;-).

Du musst Dir ernsthaft überlegen, ob Du ein heisses, seltenes und sehr gesuchtes Modell in sammelwürdigen Zustand (soweit man mit dem suboptimalen Winzlingsfoto beurteilen kann) gegen eine Uhr zu veräussern, die man quasi an der Strassenecke bekommt.
Wenn sie weg ist, ist sie weg. Also weg! Für immer!
Und wenn Du Dich danach noch länger mit dem Thema Uhren beschäftigst, kommt irgendwann der Zeitpunkt, da Du bitter bereust, diese Uhr weg gegeben zu haben. Bitter!

(Und ich habe bisher noch nicht mal die „Uhr-geerbt-Tränendrüsen-Karte“ ausgespielt... ;-))

Ich weiss aber aus Erfahrung, dass das, was ich hier nach fast drei Jahrzehnten Uhrensammeln und vielen schmerzlichen Erfahrungen in genau dieser Kategorie schreibe, Dich kaum beeindrucken und vom Verkauf abbringen wird.
Jeder muss seine Erfahrungen selbst machen, auch wenn es die hundertste Wiederholung der hundertsten Wiederholung ist.

Wenn Du sie tatsächlich verkaufen willst, dann genau so, wie sie jetzt ist.
Gib dem Käufer die Möglichkeit, die Uhr nach seinen Vorstellungen wieder herzustellen.
Den Revisionspreis wirst Du selten vergütet bekommen.

Gruss
Mathias
Hallo Mathias,

vielen Dank für Deine offenen und netten Worte. Ja wir möchten sie verkaufen....sie muss aber an wert des neuste kaliber 8900 Ocean + erzeiehlen
 
Namibia

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Jetzt warte ich ab, wie sich dieser Faden entwickelt. Bin selbst kein Fachmann was Omega betrifft, geschweige denn besitze selber eine, aber solch eine Uhr würde ich nicht so schnell aus der Hand geben. Meine Meinung. :roll:
 
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wolke

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Was hat Dein Vater denn verbrochen, dass Du seine Uhr unbedingt loswerden willst?

Wenn Du ein normales oder sogar gutes Verhältnis zu Deinem Vater hast/hattest fehlt mir dafür jedes Verständnis.

Sorry für die klaren Worte. :-)

P.S.: Ich habe meinem Sohn zu seinem 18. Geburtstag meine Moonwatch von 1979 geschenkt. Natürlich kann er damit machen was er will. Aber ich würde sie lieber von ihm zurückkaufen als dass er sie einfach so verkauft oder tauscht. Und ich hoffe, dass er die Uhr nicht verkauft sondern sie auch als eine kleine Verbindung zu mir sieht und aufbewahrt.
 
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joerggmx

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Hallo zusammen, vielen Dank für Eure offene Meinung. Ist schon sehr schwierig für mich, wenn ich sie weiter tragen möchte, muss sie in die Revision, der gebrochene Aufzug und auch evtl. andere Teile werden ausgetauscht/erneuert. Habe mit einem Omega zertifizierten Uhrenmacher hier in HH gesprochen. Danach ist es aber keine originale Uhr aus 66 mehr.
 
RLX-Rookie

RLX-Rookie

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Wenn er Blatt und Zeiger nicht tauscht, lediglich eine Werkrevision macht ist es sehr wohl noch eine originale Speedmaster.
Sollte er versucht haben Dir die Revi auszureden, würde ich diesen "Spezialisten" künftig meiden.
 
wolke

wolke

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Hallo Joerg,
was spricht dagegen, den Tipp mit dem UF-Mitglied rostfrei auszuprobieren? Du kannst dann ganz genau festlegen, was gemacht werden soll.
Die Reparatur der Welle und die Überholung des Werkes ändern erst einmal nichts am Originalzustand. Das kannst Du guten Gewissens erledigen lassen.
Nur ein Austausch von Teilen wie dem Zifferblatt, dem kompletten Werk, den Zeigern, der Lünette oder ähnliches gegen neue Teile wäre ein Problem. V.a. bei Teilen, die mit Leuchtfarbe versehen sind (Zeiger, Zifferblatt), denn die modernen Austauschteile haben andere Leuchtfarben, das wird von Sammlern nicht akzeptiert.
Und ein Werkswechsel wäre auch blöd.
Das Gehäuse solltest Du erst einmal nicht polieren lassen.
LG
Alexander

RLX-Rookie war schneller :prost:
 
YnmiJ

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Thread der Woche! Ich hoffe, das geht noch so weiter. Interessant wären noch weitere Aussagen von "zertifizierten Uhrmachern" und anderen Experten...:lol:

Habe mit einem Omega zertifizierten Uhrenmacher hier in HH gesprochen. Danach ist es aber keine originale Uhr aus 66 mehr.
Mir hat man auch schon die Krampfadern gezogen. Bin ich jetzt nicht mehr original Jahrgang ´65 ??
 
joerggmx

joerggmx

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Hallo Alexander,

danke für Deine Meinung. Ich denke ich rede mal mit dem Uhrenmacher und gehe durch, was gemacht werden soll/muss. Ich denke sie wird danach wie neu aussehen. Das Glas wechselt er aus, hat er schon gesagt, ist das schlimm?

Gruß
Jörg
 
YnmiJ

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Wenn Du die Uhr nicht zu einem im Forum empfohlen Uhrmacher (der Spezialist für Vintage Omegas ist) bringst, wird sie mit aller Wahrscheinlichkeit ruiniert, mindestens aber an Wert verlieren! Darum bitte genau lesen und verstehen.
 
Thema:

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