Omega Service Meinung / Erfahrung

Diskutiere Omega Service Meinung / Erfahrung im Vintage Uhren Forum im Bereich Uhrentypen; Liebe Foren-Mitglieder, ich bin seit über 35 Jahren Uhrensammler und habe nun gerade eine Erfahrung mit dem Omega Service in der Schweiz gemacht...
  • Omega Service Meinung / Erfahrung Beitrag #1
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PAM1A

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Liebe Foren-Mitglieder,

ich bin seit über 35 Jahren Uhrensammler und habe nun gerade eine Erfahrung mit dem Omega Service in der Schweiz gemacht, zu der ich gerne eure Meinung und/oder eure eigenen Erfahrungen höre:

Die Uhr:
... ist eine Omega Speedmaster Mark 4.5 von 1974, die meinem Vater gehörte. Ich habe die Uhr nie selbst getragen, nur seit seinem Tod in meiner Sammlerbox aufbewahrt. Zustand der Uhr war nicht so prickelnd; Glas hatte Macken und Kratzer, Gehäuse war ebenso an vielen Ecken angeschlagen, das Armband war jedoch (meines Erachtens) noch recht gut, in voller Länge und mit sehr wenig stretch. Die Uhr lief nicht mehr richtig und musste definitif revisioniert werden.

Die Recherche:
Diverse Anfragen bei unabhängigen aber sehr guten und mir länger bekannten Uhrmachern, brachte immer nur Absagen. Da ja voraussichtlich bei meiner Werksrevison auch Teile des 1045 getauscht werden müssen, kann dies nur von Omega-zertifizierten Uhrmachern durchgeführt werden.

Nun gut, frage ich eben die Uhrmacher, die laut WWW dafür in Frage kommen ... zu meiner Überraschung hier nur einige der Antworten auf meine Serviceanfrage (ohne Namen zu nennen):

"Dann müssen Sie mal vorbeikommen hier bei uns und wir schauen dann mal drauf ... ach sie sind nicht aus Niedersachsen?! Dann geht das eben nicht!"

"Gerne können sie uns mit der Uhr besuchen und wir machen dann einen kostenpflichtigen Kostenvoranschlag; den versicherten Versand müssen sie uns aber vorher bezahlen und den Kostenvoranschlag dann nachher, der wird aber verrechnet wenn sie uns den Auftrag erteilen"

"... ja das kostet mindestens 800€ plus alle Teile die getauscht werden müssen!"

... ihr seht schon; die Antworten waren vielfältig, teils unverschämt und nicht zufriedenstellend.

Die Aktion:
Vor 8 Wochen brachte ich die Uhr dann zu meinem ortsansässigen Omega Konzessionär, der konnte die Uhr nicht inhouse revisionieren, sie aber nach Pforzheim senden. Man gab mir aber auch schon zu verstehen, das wäre dann eine komplette Revision, kostet 750€ plus Versand (ca. 50€).

Die Uhr wurde also nach Pforzheim und von dort in die Schweiz gesendet (Pforzheim nur Reparatur - Schweiz Revision). 4 Wochen später rief mich mein Omega Konzessionär an und teilte mir mit , die Uhr sei jetzt in der Schweiz und die gesamten Arbeiten würden bis Mitte August dauern ... ist für mich vollkommen ok.

Die Aufregung:
Heute ein Anruf meines Konzessionärs: "Omega führt die Revision nur durch, wenn ich das alte Tritium Zifferblatt durch ein neues (wahrscheinlich Luminova) Zifferblatt ersetzen lasse und zu den 750€ Revision auch das Zifferblatt mit 260€ zusätzlich bezahle!"

Das habe ich nun auch schriftlich, neben der weiteren Tatsache der Revisionsdauer "Sofern alle erforderlichen Ersatzteile verfügbar sind, werden wir den Service an Ihrer Uhr voraussichtlich in 28 Wochen nach Genehmigung des Kostenvoranschlags fertigstellen."

... 28 Wochen? Das wäre ja genau an Weihnachten 2022, cool ... ein wunderbares nicht gewünschtes Geschenk!

Was ärgert mich?:
Es ist nicht die Dauer ... damit kann ich leben, hab ja noch andere Uhren.
Es ist die Ausschließlichkeit, die nicht bestehende Wahl ... die Uhr ist von meinem Vater, eigentlich hätte ich sie nur gerne lauffähig aber mit der gleichen Patina auf dem Zifferblatt und den selben Macken am Gehäuse oder Kratzern im Glas, wie ich die Uhr jahrelang an seinem Handgelenk gesehen habe.

Omega macht den Service also nur, wenn ich das Blatt tauschen lasse, nur wenn ich zusätzlich für diesen nicht gewollten "Service" 260€ zahle ... und NIEMAND anderes kann es machen, da Omega auf die Ersatzteile das Exklusivrecht hat und nur an die Uhrmacher verkauft, die das Zertifikat besitzen.
Im übrigen teilte man mir mit, das Band wäre in einem so schlechten Zustand, das man es gegen eine neues Band tauschen würde :shock: ... kein Wort dazu, ob das ein NOS Band ist, welche auch 1:1zum alten Band ist??? (Schließe, referenz,...).

Ich lasse über meine Konzi an Omega ausrichten: ich verzichte ausdrücklich auf jegliche Gewährleistung durch bröselnde Tritium Farbe in den kommenden Jahren ... wenn sie nur nicht das Blatt tauschen.

So, und jetzt hätte ich gerne gewusst ...-
  • rege ich mich unnötig auf
  • soll ich einfach die Klappe halten und mich freuen, das man mich für 1.000€ bedient
  • ist das normal und vielleicht will Omega den ganzen alten Krempel nicht mehr

Bin auf eure Meinungen, Erfahrungen, Hinweise, Ratschläge ... gespannt.

Mit gerade angespanntem Gruß aus dem Rheinland,
Thorsten aka PAM1A
 
  • Omega Service Meinung / Erfahrung Beitrag #2
Uhrbene

Uhrbene

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Der Tausch des Tritiumblattes ist mW bei allen Firmen inzwischen vorgeschrieben, vielleicht aus rechtlichen Gründen. Hier im Forum hätte es auch zwei Omegaspeziallisten gegeben, vielleicht hätten die mehr machen können. Allerdings sicher auch nicht schneller.
 
  • Omega Service Meinung / Erfahrung Beitrag #3
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Skala

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Hallo Thorsten,

da würde ich nicht mitspielen.
Tritium ist nicht ungefährlich und vielleicht der Grund für so ein Vorgehen.
Das Zeug in den Zeigern zu binden sollte doch möglich sein, evtl. mit Wasserglas (Natriummetasilicat Na2SiO3).
Man braucht jemanden der damit umgehen kann. Hat man so einen gefunden, Werk ausschalen und gesondert
revisionieren lassen.

Gruß Matze
 
  • Omega Service Meinung / Erfahrung Beitrag #4
Riesenkrake

Riesenkrake

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Ich weiß nicht ob, aber vielleicht wäre Robin Israel für dich die Adresse der Wahl. Schreib ihn doch mal an.
 
  • Omega Service Meinung / Erfahrung Beitrag #5
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PAM1A

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Hallo Thorsten,

da würde ich nicht mitspielen.
Tritium ist nicht ungefährlich und vielleicht der Grund für so ein Vorgehen.
Das Zeug in den Zeigern zu binden sollte doch möglich sein, evtl. mit Wasserglas (Natriummetasilicat Na2SiO3).
Man braucht jemanden der damit umgehen kann. Hat man so einen gefunden, Werk ausschalen und gesondert
revisionieren lassen.

Gruß Matze

... nun, mir wurde über den Konzessionär mitgeteilt: "das Tritium des alten Blattes wäre radioaktiv und würde Gefahr laufen mit der Zeit zu bröckeln und in das Werk zu fallen und zu Problemen zu führen; somit könne man keine Gewährleistung auf die gemachte Revision geben, bzw. die Revision nicht durchführen"!

Ich hätte einfach gerne die Wahl und trete auch meine Gewährleistung (2 Jahre) gerne komplett ab, wenn nur das Blatt erhalten bleibt.
Seit vielen Jahren sammle ich alte Chronos, viele auch von Omega, wenn eine Reparatur heute immer bedeutet, alte Teile mit Charme (Patina und nicht defekt) gegen moderne teile zu tauschen, macht für mich das Sammeln alter Uhren keinen Sinn mehr.
 
  • Omega Service Meinung / Erfahrung Beitrag #6
Uhrbene

Uhrbene

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Das ist tatsächlich ein grundsätzliches Problem beim Vintage sammeln. Bei Rolex auch sehr wichtig, da Tauschblätter den Wert deutlich mindern. Viele Sammler, die ich kenne, haben ihre spezialisierten Uhrmacher deswegen zur Hand.
 
  • Omega Service Meinung / Erfahrung Beitrag #7
Zentra

Zentra

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Hallo Thorsten,
die gesetzlichen Vorgaben zum Blatt wird Omega sichelich nicht umgehen dürfen.
Die Fachleute hier werden wohl noch etwas dazu schreiben.
Dir sind bisher Kosten entstanden die niemand zurückerstatten wird.
Verstehe daß Du eine Uhr haben möchtest wie sie Dein Vater getragen hat.
An Deiner Stelle würde ich das neue Blatt montieren lasse. Anschließend
ließe ich neu gegen alt tauschen lassen. Das neue Blatt kannst Du zum
Verkauf anbieten. 2 Dinge VORAUSGESETZT, das alte Blatt wird Dir zurückgegeben
und Dur darfst nicht zu sehr vom neuem Blatt begeistert sein. ;-)

Gruß Herbert

@ PAM 1A schrieb:
Seit vielen Jahren sammle ich alte Chronos, viele auch von Omega, wenn eine Reparatur heute immer bedeutet, alte Teile mit Charme (Patina und nicht defekt) gegen moderne teile zu tauschen, macht für mich das Sammeln alter Uhren keinen Sinn mehr.
 
  • Omega Service Meinung / Erfahrung Beitrag #8
Mueller27

Mueller27

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  • rege ich mich unnötig auf

Kurze Antwort: Ja, und zwar bei allen von Dir angeschnittenen Themen.

Ich kann leider nichts von dem, was Du schreibst, wirklich nachvollziehen, und wenn Du, wie Du schreibst seit langem Vintage-Uhrensammler bist, wirst Du doch wissen wie der Hase heute läuft.

a) Ein halbes Jahr ist für eine komplexe Revision heute (leider) normal. So lange muss ich bei den örtlichen Uhrmachermeistern auch warten. Im letzten Jahr wurde ich sogar weggeschickt, da man aktuell für die nächsten 6 Monate keine neuen Kunden mehr annehmen würde. (Hab ich deshalb hier im Forum einen anklagenden Post über den Uhrmacher abgesetzt? Nein.)

b) Die gesetzliche Tritium-Verordnung ist ein alter Hut, seit Jahrzenten jedem Vintage-Sammler, der seine Uhr auch aufarbeiten lässt, bekannt.

c) Omega ist eine Luxuxmarke, die sich zudem in einem boomenden Vintage-Markt bewegt. Die Stundensätze für einen in einem Konzern beschäftigten erfahrenen Vintage-Uhrmachermeister in der Schweiz werden vom Stundensatz bei dem liegen, was in Deutschland ein Anwalt oder Arzt bekommt. Das bedeutet wenn Du aus der ganzen Nummer für unter 1.500€ am Ende rauskommen solltest, hast Du einen "Schnapper" gemacht.

By the way: Omega hat Dir ein Angebot gemacht. Es gibt keinen Zwang dieses anzunehmen.
 
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  • Omega Service Meinung / Erfahrung Beitrag #9
ElDuderino

ElDuderino

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Kurze Antwort: Ja, und zwar bei allen von Dir angeschnittenen Themen.

Die Stundensätze für einen in einem Konzern beschäftigten erfahrenen Vintage-Uhrmachermeister in der Schweiz werden vom Stundensatz bei dem liegen, was in Deutschland ein Anwalt oder Arzt bekommt
Soweit ich rausgelesen habe ging es dem TE weder um die Dauer noch um die Kosten.

Er bemängelt, dass es keine Möglichkeit gibt, dass man eine Revision nicht ohne kostenpflichtigen und wertmindernden Zusatzservice offeriert bekommt. Und ich gebe ihm recht. Kunde ist König. Er verzichtet auf die Gewährleistung, er will kein anderes ZB, Sondern hat ausdrücklich erklärt er möchte sie im Originalzustand belassen. Und das ist ja wohl nicht zu viel verlangt - es sei denn natürlich rechtliche Gründe sprechen dagegen. Diese könnte man ja aber ruhig dem Kunden gegenüber benennen. Ansonsten ist das ein Wunsch der wohl kaum einen zusätzlichen Aufwand bedeutet für Omega. Warum also diese Weigerungshaltung?

Aber es ist ja nichts neues dass manche hier sich als Anwalt ihrer Lieblingsluxusmarke berufen fühlen und diese unbedingt verteidigen müssen.

Ich kann den TE nachvollziehen und finde nichts schlimmes an seinem Post. Ich hätte mich an seiner Stelle das selbe gefragt
 
  • Omega Service Meinung / Erfahrung Beitrag #10
Mueller27

Mueller27

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Und das ist ja wohl nicht zu viel verlangt - es sei denn natürlich rechtliche Gründe sprechen dagegen.

Doch, so ist es: Das ist zu viel verlangt.
Rechtliche Gründe machen dies notwenig, seit 20 Jahren.
Da kann man sich auf die Hinterbeine stellen wie man will.

Der Themenstarter wurde doch auch vorher, bevor er den Service beauftragt hat, darüber aufgeklärt, die durch den Blatt-Wechsel entstehenden Kosten wurden klar kommuniziert der Konzi hat es ihm erläutert.
 
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  • Omega Service Meinung / Erfahrung Beitrag #11
batery_99

batery_99

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Das neue Blatt kannst Du zum
Verkauf anbieten. 2 Dinge VORAUSGESETZT, das alte Blatt wird Dir zurückgegeben
und Dur darfst nicht zu sehr vom neuem Blatt begeistert sein. ;-)
Und vorausgesetzt, die Teile kommen unbeschädigt bei ihm an:shock:.
Omega speedmaster 3861 Saphier Glas zersprungen
Ich würde auch lieber mal bei Robin anfragen und die Kosten für den KVA bei Omega als Lehrgeld verbuchen.
Mir wäre eine originale Erhaltung bei der Geschichte schon wichtig.
Viele Grüße
Marco
 
  • Omega Service Meinung / Erfahrung Beitrag #12
Uhrbene

Uhrbene

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Um die Kosten ging es ihm sehr wohl...

@Mueller27 hat grundsätzlich recht, das Thema Zifferblatt Tausch bei Tritium ist wahrlich kein neues. Wenn man das nicht will - was ich verstehe - muss man einen der wenigen Spezis kennen. Die sind oft gut ausgebucht und nicht billig. Eine große Marke wie Omega wird das nicht machen, ist grundsätzlich auch lange bekannt.

Das Band wird schon gegen ein korrektes getauscht werden.
 
  • Omega Service Meinung / Erfahrung Beitrag #13
ElDuderino

ElDuderino

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OK, ich hatte das anders verstanden,wie gesagt. Vielleicht wäre es ja besser gewesen Omega hätte ihr Vorgehen begründet sodass man es auch versteht. Ich habe keine Vintage Uhr und hätte einfach nicht angenommen dass es da zu solchen Problemen kommt wie von euch beschrieben, aber das scheint ja offenbar keine Ausnahmefall zu sein. Es gibt auch Leute die das erste mal mit sowas zu tun haben (so wie mich), verzeiht meine Unkenntnis :-)
 
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  • Omega Service Meinung / Erfahrung Beitrag #14
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mart_v6

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1) Zurückschicken lassen
2) ZB/Zeiger raus und wieder in Revi schicken
3) ZB/Zeiger zurücktauschen
 
  • Omega Service Meinung / Erfahrung Beitrag #15
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PAM1A

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Doch, so ist es: Das ist zu viel verlangt.
Rechtliche Gründe machen dies notwenig, seit 20 Jahren.
Da kann man sich auf die Hinterbeine stellen wie man will.

Der Themenstarter wurde doch auch vorher, bevor er den Service beauftragt hat, darüber aufgeklärt, die durch den Blatt-Wechsel entstehenden Kosten wurden klar kommuniziert der Konzi hat es ihm erläutert.
Ich weiss nicht woher Du das hast... Denn es ist nicht so.

Im Vorhinein wurde von mir klar kommuniziert, das ich explizit keinen Tausch des Zifferblatts oder der Zeiger wünsche! Dies hätte man von Omega und Seitens des Konzessionärs aufgenommen... Erst als die Uhr in der Schweiz und bereits zerlegt war, wurde der unabdingbare Tausch des Blatts mitgeteilt... Ohne eine Entscheidung neben Ja oder Nein.
 
  • Omega Service Meinung / Erfahrung Beitrag #16
JuelzHSV

JuelzHSV

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Wenn dir das alte Blatt wichtig ist - was ich sehr gut nachvollziehen kann - würde ich die Uhr auch zu einem freien Uhrmacher geben. Was ich aber krass finde: Das neue ZB soll lt. Omega mit 260,- € zu Buche schlagen (i.O.), aber ein nagelneues Band ist in den 750€ Revikosten inbegriffen? Wenn es das alte dann noch zurück gibt, ist das jedenfalls ein sehr guter Deal. Ändert natürlich an der ZB-Geschichte nichts. Sind Ersatzmetallbänder immer in den Revikosten bei Omega drin? Oder nur, wenn das Band stark ausgeleitet ist? Da derartige Bänder bei Omega sonst zw. 600-800€ kosten, finde ich das schon bemerkenswert.
 
  • Omega Service Meinung / Erfahrung Beitrag #17
Mueller27

Mueller27

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(...) wurde der unabdingbare Tausch des Blatts mitgeteilt... Ohne eine Entscheidung neben Ja oder Nein.
Dann bitte ich noch mal um Aufklärung.

Hat Omega jetzt die Uhr bereits restauriert und ohne vorab deine Entscheidung einzuholen, das alte Blatt - und damit Dein Eigentum - entnommen und entsorgt? Oder bekommst Du die Uhr nun unbearbeitet wieder?

Ich hatte das so verstanden, dass die Uhr erst einmal zur Prüfung und zum Kostenvoranschlag bei Omega war.
 
  • Omega Service Meinung / Erfahrung Beitrag #18
S

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Die Aufregung:
(vor 8 Wochen abgegeben) Heute ein Anruf meines Konzessionärs: "Omega führt die Revision nur durch, wenn ich das alte Tritium Zifferblatt durch ein neues (wahrscheinlich Luminova) Zifferblatt ersetzen lasse und zu den 750€ Revision auch das Zifferblatt mit 260€ zusätzlich bezahle!"
Erst als die Uhr in der Schweiz und bereits zerlegt war, wurde der unabdingbare Tausch des Blatts mitgeteilt...
Hallo Thorsten,

"bereits zerlegt", wie kommst Du zu der Info?
Es soll doch 28 Wochen dauern bevor die Revi durch ist.

Was aber ganz klar eine Frechheit ist, die Uhr auf deine Kosten zu versenden, obwohl seit ~20 Jahren klar ist,
tritiumbehaftete Teile werden ausgetauscht und höchtwahrscheinlich dem Kunden nicht ausgehändigt.

Gruß Matze
 
  • Omega Service Meinung / Erfahrung Beitrag #19
Uhrbene

Uhrbene

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Es sollte inzwischen klar sein, dass der TS keine Erfahrungen austauschen will, sondern er will hier recht bekommen. Menschlich verständlich, bringt dann aber in der Diskussion nichts mehr.
 
  • Omega Service Meinung / Erfahrung Beitrag #20
Spitfire73

Spitfire73

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Ich verstehe das Problem nicht. Omega bietet einen Leistungsumfang an und der TS kann diesen akzeptieren oder es lassen. In so alte Uhren muss man halt selbst Energie stecken und einen geeigneten freien Uhrmacher mit/und/oder ein Schlachtwerk/Ersatzteilen suchen wenn man das unflexibel konfektionierte Angebot des Herstellers so nicht annehmen mag. Ich zB wäre froh, wenn mir jemand so ein radioaktives ZB entsorgt. Für andere scheint es wiederum ein Sakrileg. Letzten Endes würde ich nicht jammern dass Omega nicht so will wie ich mir das wünsche sondern jemand suchen, der das tut was ich mir vorstelle.

Gruß
Helmut
 
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