Omega Seamaster Handaufzug vs. Automatik

Diskutiere Omega Seamaster Handaufzug vs. Automatik im Vintage-Uhren Forum im Bereich Uhren-Forum; Guten Tag allerseits, ich darf mich erstmal vorstellen, bin nämlich neu hier. Also weder Sammler noch Kenner... Hans Axel meine Name, die Leute...

HansaXL

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Guten Tag allerseits,

ich darf mich erstmal vorstellen, bin nämlich neu hier. Also weder Sammler noch Kenner... Hans Axel meine Name, die Leute nennen mich Hansa. Ich wohne in Krefeld.

Und ich schaue mir schon seit einiger Zeit gaaanz in Ruhe den Markt an, weil ich mir eine Uhr kaufen möchte. Die soll vom Design her zeitlos sein, vintage, die einzige bleiben und auch getragen werden.

Meine Wahl wird wahrscheinlich auf eine Omega fallen, das könnte eine Seamaster werden, aber vielleicht sogar eine Constellation, das wird man sehen müssen.

So, und jetzt eine Frage in die Runde, zum Stichwort Tragbarkeit: Unterscheiden sich die Handaufzugsuhren (zB cal. 601) in der Dicke/Höhe/Flachheit (Ihr seht, ich weiss noch nicht mal den korrekten Begriff dazu.. ) von den Automatikmodellen (zB cal. 552)? Habe darüber im Netz nichts gefunden. Eine flachere Uhr wäre schliesslich immer von Vorteil.

Und: Eigentlich müsste man, bevor man so etwas im Netz kauft, ein wertiges Produkt wie eine Uhr erstmal in die Hand nehmen können. Ich will keine schlafenden Hunde wecken bzgl. Kommerzialisierung dieser Seite, aber: Kkann mir jemand von Euch einen Tipp geben, wo man sich solche Uhren mal anschauen könnte, im Raum DU/KR/D? Sonst sehe ich mich durch die Antik-Läden der Städte irren, und dabei sehr viel Zeit verplempern. Wobei das ja auch ganz nett werden könnte...

Na, ich danke im Voraus für etwaige Infos aus der Gemeinschaft!

Grüße,

Hansa
 

gerdson

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Handaufzugsuhren koennen (muessen aber nicht) in Gehaeusen mit geringerer Aufbauhoehe untergebracht werden. Bei den hier diskutierten Modellen spielt das nur eine untergeordnete Rolle - es kann schon sein dass die Handaufzugsgehaeuse einen mm "duenner" sind, viel groesser wird der Unterschied vermutlich nicht ausfallen. Das liegt daran dass die Gehaeuse haeufig identisch sind, nur die Bodendeckel weniger tief ausgeformt.
 

DerMatti

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Infos zu den beiden Kalibern (und zu vielen anderen) findest du z.B. bei Ranfft:
bidfun-db Archiv: Uhrwerke: Omega 601
bidfun-db Archiv: Uhrwerke: Omega 552
Der Unterschied von ca. einem Millimeter muss sich aber nicht zwingend auf die Gehäusehöhe auswirken (s.o.)
Omegas aus den 60er Jahren sind in der Regel alltagstaugliche Vintage-Uhren und aufgrund der Ersatzteilverfügbarkeit auch heute noch gut zu warten und zu reparieren. Insofern liegst du mit deiner Wahl aus meiner Sicht richtig.
Tipps zum Anschauen solcher Uhren habe ich nicht, aber es gibt manchen seriösen Uhrmacher, der alte Omegas restauriert und im Internet anbietet. Frag mal Tante Google oder melde dich per PN, wenn du nichts findest.
 

HansaXL

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Danke, das ist doch schon die Info, die ich brauchte. Melde mich wieder, wenn es was zu berichten gibt.

Gruß, Hansa
 

Fish of Steel

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Bei Omega Vintage Uhren, gerade die von dir favorisierten Modelle ist große Vorsicht geboten. Da sich diese Modelle großer Beliebtheit erfreuen wird zusammengebastelt was nicht zusammengehört. Meiner subjektiven Meinung nach ist bei z.b. 90% der angebotenen Seamaster Modellen Hand angelegt worden und das nicht im positiven Sinn.
Du betrittst ein absolutes Mienenfeld.
Lass dir beim Kauf Zeit und betreibe genügend Recherche, viel Glück.
 

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Die Vorredner haben dazu schon richtiges gesagt und ich ergaenze aus meiner Sicht:

+Es gibt bumper-Modelle, dh der Automatikrotor dreht nicht komplett, sondern stoesst bei einer Pendelbewegung auf Federn in der Endlage. Die bumper finde ich nicht optimal.
+Unbeding die Werknummer mit dem Baujahr der Uhr abgleichen. Sie darf in Grenzen abweichen.
;-)
+ auch googeln, ob der Rueckdeckel zum Modell passt und ebenfalls das Stahlband original an die Uhr gehoert.

+ im Vintage thraed wird dir sicher immer geholfen!

Glueck auf!
 

Althans

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Hallo Hansa,

du suchst eine Omega, die du tragen willst und die dir gefallen soll.
Da ist es schei..egal ob da was "verbastelt" wurde. Hier gibt es natürlich Puristen, die voll auf Originalität abfahren. Das hat auch seine Berechtigung - in deinem Fall glaube ich eher nicht.

Gehe in die Geschäfte und schau dir die Modelle an und kaufe dann, was dir gefällt. Kalkuliere eine mögliche Revision mit ein - vielleicht erhältst du sogar eine Garantie des Verkäufers. Dann wirst du auch lange Freude an der Uhr haben.

Freundliche Grüße
Peter
 

Fish of Steel

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Also da stimmt ich dir absolut zu Peter.

Mein Problem ist jedoch dass sehr sehr selten von Händlern kommuniziert wird dass etwas "aufgefrischt" oder sonst was bei der Uhr gemacht wurde. Bei denen ist immer alles original und dementsprechend irrational hoch sind die Preise, gerade bei den Seamaster Modellen.

Wenn der Verkäufer mit offenen Karten spielt und der Käufer sich im klaren ist was er da genau kauft und mit dem Preis konform geht ist es ja perfekt. :prost:

Schönen Abend noch, lg
 

Renegat

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da wo die Sonne aufgeht
Imho sind Handaufzugsuhren von Omega in aller Regel deutlich dünner als die Automatikmodelle.
Handaufzugswerke sind in aller Regel auch deutlich robuster konstruiert (zuverlässiger) als ihre automatischen Rivalen, jedenfalls was die 30t und ihre stossgesicherten Nachfolgerwerke angeht.
Es fallen ganz wesentliche Fehler- und Abnutzungsquellen mit dem Rotor weg und der Handaufzug ist auch auf täglichen Handaufzug ausgelegt.

Obacht, vintage Omegas haben quasi ein Standardmaß von nur 34/34,5 mm; 36mm ist schon deutlich seltener und zeitgemäße 38 mm sind noch seltener. Je größer die Uhren werden, umso teuerer der Preis.

Als alltägliche Trageuhr ist gegen eine Ziffernblattauffrischung im Grunde nichts einzuwenden. Allerdings weiß man da nie, wie lange die Farbe wirklich auf dem ZB hält und wenn es eine Phantasiebemalung ist, dann sollte man aber nicht mehr von einer "Omega" sprechen, selbst wenn das ZB im Omegagehäuse liegt und die Uhr von einem Omegamanufakturwerk angetrieben wird.

Vintage Uhren im Ladengeschäft begriffeln dürfte allenfalls beim Uhrmachermeistergeschäft oder beim Pfandleiher möglich sein.
 
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