Uhrenbestimmung Omega Seamaster: Bestimmung und ... was tun?

Diskutiere Omega Seamaster: Bestimmung und ... was tun? im Vintage Uhren Forum im Bereich Uhrentypen; Hallo, liebe Vintagefreunde... Seit Jahren liegt bei mir diese Omega Seamaster realativ unbeachtet in der Uhrenkiste. Ich weiß schon gar nicht...
weizenkeim

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Hallo, liebe Vintagefreunde...

Seit Jahren liegt bei mir diese Omega Seamaster realativ unbeachtet in der Uhrenkiste.
Ich weiß schon gar nicht mehr richtig, wie sie mal zu mir kam, ich weiß nur ... sie lief schon damals leider nicht :-(

Omega Seamaster 1.jpg


Omega Seamaster 2.jpg


Außer "Omega Seamster" steht nichts auf Zifferblatt und Rückseite.
Wer kann mir sagen, um was für ein Modell es sich handelt und was ungefähr die Bauzeit war?

Wiegesagt läuft die Uhr leider nicht. Das Werk scheint aufgezogen zu sein, zumindest ist ein gewisser Widerstand beim Bewegen der Krone zu spüren. Wenn die Krone gezogen ist lassen sich die Zeiger leicht verstellen.
Selber fehlen mir die Kenntnisse hier irgendwie tätig zu werden.

Was meint ihr, fange ich am Besten mit der Uhr an?
Lohnt sich soetwas zum Spezialisten zu bringen und zu reparieren, oder zumindest eine Begutachtung?
Oder findet sich ein Abnehmer, der dies selber machen kann und möchte?
Ich bin unschlüssig. Mit dem "Omega" auf der Stirn aber wohl nicht unbedingt für die Tonne.... ;-)

Besten Dank schon vorab für jegliche Erklärung,
Holger
 
fantomaz

fantomaz

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Hallo Holger,

Bauzeit Ende 60, Anfang 70, so aus der Zeit etwa.
Die Uhr hat ein einteiliges Gehäuse, bedeutet, dass das Werk
über das Glas entnommen wird – eher nichts für Hobbyschrauber....

Ansonsten eine erhaltungswürdige Omi, die nach einer Frischzellenkur
und Überholung des Werkes sicherlich viel Freude machen wird.

Schau mal bei den Uhrmachern hier im Forum, da gibt es zwei die sich
mit alten Omis gut auskennen.
 
a_denial

a_denial

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Erinnert stark an die Cosmic-Modelle aus den 60ern, allerdings scheint mir die Krone zu klein (Aftermarket?). Unbedingt erhalten und revidieren lassen, sehr schönes Stück!
 
pallasquarz

pallasquarz

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Hallo Holger, wenn Du schon einen Uhrmacher Deines Vertrauens hast, dann bringe sie dorthin, lasse sie überprüfen und Dir einen KVA geben. Mit etwas Glück ist das Werk nur altersbedingt verharzt und braucht lediglich eine Komplettreinigung/Ölung. Der äußere Gesamtzustand ist doch recht gut.
Grüsse Christoph
 
sirtaifun

sirtaifun

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Es fehlt anscheinend auch die Lünette?
Wenn Du diese Uhr fachgerecht instand setzen lässt, so das man sie auch tragen mag, ist sie ein Geldgrab.
Diese Gehäuse waren nie Wasserdicht und werden es auch nie sein ein Blick auf das Werk kann noch so manche (negative) Überraschung bergen, wenn sie jetzt schon nicht läuft.

Die Unterseite vom Gehäuse sieht aus wie grob abgeschmirgelt wie kann so was passieren?
 
Ruebekarl

Ruebekarl

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Das Gehäuse ist definitiv ein Cosmic Gehäuse. Wenn es die normale Herrengrösse hat, sollte die Referenz die 135.016 sein. Dann

  • Müsste aber auch Cosmic auf dem ZB stehen -> Tut es nicht
  • Ein Omega-Symbol auf dem Glas sein mittig -> ?
  • Das Gehäuse eine Lünette haben -> hat es nicht
  • Der Rückboden graviert sein - u.a. mit dem Hinweis auf Tool 107 zur Öffnung über das Glas -> Ist er nicht (mehr)
  • Die Krone eine andere sein (Reisskrone) -> Ist aber nicht so
  • Ein Omega 552er Werk verbaut sein -> ?

Es sieht so schon mächtig nach wilder Originalteilezusammenstellung aus, vielleicht kann man aus denen einzeln noch etwas machen, aber so zusammen lassen tut dem Auge weh: Ich würde da keinen Pfennig mehr investieren wollen bei aller meiner Liebe zu Omegas (und die ist gross). Den Gang zum Uhrmacher würde ich mir sparen an Deiner Stelle, es sei denn, Du willst das Werk ansehen / schlachten - ein laufendes 552er ist ja auch locker 120-150 EUR wert.
 
Calvi

Calvi

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Hallo,
ich denke es handelt sich um die Handaufzugsvariante der Seamaster Cosmic mit dem Kaliber 601 und der Ref. 135.017.
Das Zifferblatt gehört sicher nicht in das Gehäuse, aus Platzgründen wurde die Lünette(Armierung/Glas) dann einfach weggelassen.

LG Chris
 
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sirtaifun

sirtaifun

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Ein Omega-Symbol auf dem Glas sein mittig -> ?
Bei den ganz alten Omega kann es sein das die Gläser kein graviertes Logo haben und dennoch originale sind, hier wäre ich aber nicht sicher.
Mehr könnte man sagen wenn man das Werk mit Serien- und Kaliber-Nummer sieht.
 
sirtaifun

sirtaifun

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Das Zifferblatt gehört sicher nicht in das Gehäuse, aus Platzgründen wurde die Lünette(Armierung/Glas) dann einfach weggelassen.
Stimmt! Jetzt wo Du das schreibst erinnere ich mich das bei dieser Gehäusevariante nur das originale Blatt im Zusammenspiel mit Lünette und Glas passt ansonsten drückt man die Zifferblattfüsse ins Blatt und zerstört es.
Für ganz Mutige: Ranfft-Uhren, Kostenvoranschlag

Also hier hat jemand mit Ahnung aber ohne die richtigen Teile gebastelt :D
 
Ruebekarl

Ruebekarl

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Bei den ganz alten Omega kann es sein das die Gläser kein graviertes Logo haben und dennoch originale sind, hier wäre ich aber nicht sicher.
Mehr könnte man sagen wenn man das Werk mit Serien- und Kaliber-Nummer sieht.
In dieser Referenz ist ein Glas mit Omega-Symbol verbaut - ich hatte selber 2 davon mal gehabt. Es ist ja auch keine ganz alte, die Cosmic hier ist ja 1966 das erste Mal im Katalog, da war das Omega schon Standard.

Nachtrag: Das Tool 107 zum Abheben braucht auch ein spezielles Glas mit Nut, in das das Tool eingreift. Das gibt es meines Wissens nach nur von Omega in der passenden Grösse. Man kann zwar andere Gläser verbauen, mit dem genannten Tool geht es dann nicht mehr.
 
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